Sonntag, 8. Dezember 2013

Chiwas erster Kurzausflug mit Prima nach dem Reheschub

Trotz Frost und Schnee ging das recht gut

Es folgen Fotos von Samstag. Es ist da eine Woche her, dass Chiwa wieder wegen eines weiteren Reheschubs noch im alten Stall behandelt worden ist. Am Freitag vor dem Umzug dann am vorigen Samstag war ja der Tierarzt nochmal da. Bis Mittwoch haben wir noch Heparin und Metacam gegeben, danach nicht mehr. Als wir sie gestern ohne Medikamente mit Prima zusammen haben laufen lassen, was sie also sicherlich ohne die Wirkung von Schmerzmitteln. Trotz hart gefrorenem Boden lief sie gar nicht mal so schlecht .. heute bei Regen und Schlamm übrigens noch wesentlich besser, aber bei dem Mistwetter konnte ich keine Fotos machen. Der Regen würde wieder meine Kamera killen.



Wir hatten übrigens auch bei Prima das Gefühl, dass ihr eine endlich wieder normale und angepasste Fütterung sehr gut tut. Sie war gar nicht aufgebracht und wild, sondern sehr gesittet und hat Chiwa nicht übermässig gejagt, was man so denke ich auf den folgenden Fotos auch gut sehen kann.









Das Bild von Prima finde ich genial gelungen. Da schüttelt sie sich gerade und der Staub fliegt wie eine Aura um ihren Bauch rum weg.











Wälzen im Schnee ist doch immer wieder ein Vergnügen.











Ich glaube, man sieht, dass unsere beiden Pferde da sehr entspannt wirken. Ich schiebe das darauf, dass genug gutes Heu und eine bedarfsgerechte Portion Müsli mit Obst und Gemüse und etwas Öl für eben Pferde, die alt sind und nicht als Rennpferde stundenlang täglich arbeiten, ihnen einfach gut tut.






Auch diese Tour mit einem Umzugs-Pferd, das aufgebrachter kaum sein konnte oder die Probleme mit zwei Pferden, wo das Verladen ein Akt ohne gleichen war, sind untypisch für Prima und Chiwa genauso wie es immer untypisch war, sie kaum halten zu können, wenn es in den Stall ging und so weiter, und das war ja im letzten Stall mit allen Pferden so, die allerdings auch alle in unseren Augen erstens zu wenig Heu, zweitens schlecht gemachtes Heu oder schlecht gemachte Heulage, wo sich ständig Schimmel oder Giftpflanzen drin befunden haben und zum Ausgleich, damit sie dann nicht mager aussehen, Portionen an Kraftfutter bekommen haben, die vielleicht angebracht wären, wenn man ein aktives Rennpferd füttert, das täglich stundenlang im Training steht und Rennen läuft.

Gespart hat diese Familie mit dieser Art der Fütterung vermutlich weder bei ihren eigenen noch bei den Pensionspferden und uns nur mit der Zeit extrem wütend gemacht, weil Chiwa zuletzt wirklich in Lebensgefahr war und das auch für Prima alles andere als gesund gewesen ist, auch wenn es vielleicht gut gemeint war.

Aber selbst an gut gemeint glauben wir nicht, sondern denken eher, dass es einfach bequemer war, morgens und abends schaufelweise Hafer und Pellets zu verteilen und dafür viel zu wenig Heu, weil das schneller geht und sich in diesem Stall nie einer wirklich Zeit genommen hat, sich gründlich um die Pferde zu kümmern wie man das tun sollte oder erwarten sollte, wenn jemand Pferde als Hobby hält.

Wir sind jetzt in einem Selbstversorger-Stall, wo alle Einsteller sich überwiegend alleine um ihre Pferde kümmern und nur bei Krankheit und Urlaub mal Hilfe kriegen beziehungsweise die Pferde nur morgens gefüttert und bei Frost auch mal getränkt werden. Den Rest macht jeder selbst. Man kann sich dort natürllich auch gegenseitig helfen, denn es stehen dort ja mehr Leute, die so einen Selbstversorger-Platz gemietet haben.

Heu, Heulage und Stroh ist immer reichlich da. Heute z. B. war die Heulage für die Rinder so gut, dass Jürgen und ich erstmal gefühlt haben, welches eigentlich das Heu ist, denn auch die Heulage war einfach super und wäre vermutlich in diesem Zustand selbst für ein Rehepferd wie Chiwa nicht schädlich.

Was man als Reiter lieber füttert, entscheidet man dort selbst.



So gut wie rechts kann nämlich sogar Heulage aussehen, die zum Verfüttern für Kühe gemacht wurde.











Da mampfen die Kühe noch die Reste vom Frühstück .. nachmittags um halb 4 .. so reichlich kann man nämlich Pflanzenfresser versorgen, die nun einmal Dauerfresser sind genauso wie Pferde, auch wenn man nur 2 x am Tag füttert.







Es geht noch weiter mit einem kleinen Extra-Ausflug von Chiwa und Prima gestern.

LG Renate

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