Sonntag, 22. Juni 2014

Wir haben die Deutsche Dogge dem Ordnungsamt gemeldet

Meine Freundin Alex meinte, ich sollte das tun


Als ich gestern unseren Freunden von dem Angriff der Deutschen Dogge erzählte, meinte meine Freundin Alexandra, ich sollte das dem Ordnungsamt melden. Wir wissen ja nun leider nicht einmal, wie der Mann heißt oder wo er genau wohnt, dessen Dogge unseren Hund gestern angriff und eine Jappy-Freundin erzählte gestern, das Ordnungsamt Eutin hätte endlos gebraucht, bis die Leute wieder weg gezogen seien, um sich zu rühren, nachdem ein Staffordshire Terrier ihren kleinen Mischling schon zweimal angegriffen hatte. Wir haben auch früher 2008 leider erlebt, dass dort gar nichts passierte, als im Erdgeschloss dieser Wohnung eine Drogensüchtige einen bissigen Doggenmix nie an die Leine machte und wir diese Gefahr nur los wurden, weil die Frau nach einem Jahr an einer Überdosis starb, aber nicht über das Ordnungsamt. Trotzdem haben wir einmal geschrieben in der Hoffnung, dass sich hier was geändert haben könnte und sie sich vielleicht darum kümmern.

Siehe unten den Text.

LG
Renate

Gesendet: Sonntag, 22. Juni 2014 um 10:58 Uhr
Von: Renate-Hafemann@gmx.com
An: rathaus@preetz.de
Betreff: Wir möchten den Angriff durch eine Deutsche Dogge melden

Bitte an das Ordnungsamt weiterleiten. Danke.

Abs.: Eheleute Renate Hafemann und Jürgen Gilberg, Breslauer Str. 1 - 3, 24211 Preetz, Telefon für Nachfragen: 04342-761117

Wir möchten den Angriff durch eine Deutsche Dogge melden

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wurden gestern gegen 20.00 Uhr an der Ecke Sudentenstraße/Breslauer Straße von einer Deutschen Dogge angegriffen. Das Tier ist von der Farbe her grau-braun, recht dunkel und vermutlich in der Glindskoppel oder in der Nähe zu Hause. Wir haben sie mit dem Herrchen, einem Mann mittleren Alters, hier in der Gegend schon mehrfach gesehen und auch erlebt, dass der Mann seinen Hund kaum halten kann und einmal, dass sie sich dabei aus dem Halsband wand und er sie nur im letzten Moment noch wieder zu fassen kriegte. Das war vor ein paar Monaten.

Wir hoffen, die Dogge ist angemeldet genauso wie unser Jack Russel es ist, und sie können so ermitteln, wer der Halter ist. Wir kennen hier in der Gegend nur die eine Deutsche Dogge, die so aussieht.

Nun zur Schilderung des Vorfalls gesten Abend.

Wir möchten betonen, dass wir nicht an der Deutschen Dogge vorbei gegangen sind, sondern aus der anderen Richtung der Sudetenstraße vom Tunnel her gekommen sind und unser Hund erst anfing zu bellen, als sie ihn schon angegriffen hat. Wir waren auf Hof Reuterkoppel zu Fuß bei unseren Pferden gewesen und auf dem Rückweg von diesem längeren Spaziergang. Unser Hund war wie immer an der Leine.

Als wir von der Sudetenstraße in die Breslauer Straße einbogen, kam die Deutsche Dogge aus einem Garten, der sich schräg gegenüber der Bushaltestelle in der Sudetenstraße befindet angerannt, sprang in den Nachbargarten und griff dann auf der Straße unseren Hund an. Ob das Tier, als es los lief, an der Leine war und sich wieder los gerissen hat oder gar nicht angeleint war, können wir nicht sagen. Wir sahen sie nur rasend schnell durch die Gärten laufen und angreifen.

Sie hatte sofort unseren Jack-Russel-Terrier im Maul, hatte ihn im Genick gepackt und schleuderte unseren Hund immer im Maul hin und her. Ich konnte die Deutsche Dogge dann dabei am Halsband erwischen, während mein Mann versuchte, unseren Hund zu befreien. Dann bin ich, weil der große Hund sich so heftig bewegte, lang hingefallen, und zwar mit Hüfte und Oberschenkel auf den Kantstein am Straßenrand. Ich lag dann auf der rechten Seite, habe das Halsband der Dogge aber festhalten können und unser Hund war dabei irgendwie aus dem Maul der Deutschen Dogge wieder frei gekommen.

Mein Mann konnte dann unseren Jack-Russel-Terrier wieder einfangen, der nun die Deutsche Dogge angreifen wollte, vermutlich um mir zu helfen, weil er mich in Gefahr wähnte. In der Zwischenzeit kam dann endlich der Besitzer der Deutschen Dogge und nahm mir das Tier ab, murmelte irgendwas von "Tschuldigung, er ist mir weg gelaufen" und ging wieder weg. Er nahm sich nicht einmal die Zeit zu fragen, ob unser Hund oder ich .. ich lag ja noch auf der Straße und hätte mir dabei auch was gebrochen haben können .. verletzt wären, sondern war dann gleich weg.

Zu Hause haben wir dann gesehen, dass unser Hund an beiden Schultern blutende Bisswunden hat. Er ist auch heute morgen immer noch sehr verängstigt und hat offensichtlich Schmerzen beim Laufen. Ich selbst habe nur große blaue Flecken, habe mir nichts gebrochen.

Wenn ich den Hund nicht am Halsband erwischt hätte, wäre unser Jack Russel jetzt sicherlich tot.

Wir denken, dass dieser Mann, der seinen großen Hund nicht wirklich bändigen kann, mit seinem Tier entweder eine Gefahrhund-Ausbildung machen sollte und nachweisen, dass er dem Tier auch gewachsen ist und es erzogen wurde oder aber die Auflage bekommen sollte, dem Hund beim Spaziergang einen Maulkorb anzulegen, damit die Deutsche Dogge nicht mehr ungehindert beißen kann.

Über eine Rückmeldung, dass Sie sich darum kümmern, würden wir uns freuen.

Wir haben Fotos von den Verletzungen unseres Hundes gemacht, die wir jetzt nicht an diese E-mail anhängen, weil Behörden oft Angst vor Viren und Trojandern bei Anlagen haben. Wir können Ihnen aber gern auf Wunsch die Bilder auch schicken.

Danke im voraus für eine baldige Bearbeitung der Sache, was sicherlich auch im Sinne anderer Hundehalter hier in der Gegend sein wird.

Mit freundlichen Grüßen
Renate Hafemann und Jürgen Gilberg
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Liebe Grüße
Eure Renate

Schaut doch mal in unseren Blog, den ich zusammen mit meinem Ehemann und Teampartner Jürgen als "Die Textritter" täglich mit neuen Inhalten fülle:

http://pferde-tiere-gesundheit-soziales-zeit.blogspot.de/

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