Mittwoch, 25. Dezember 2013

Weihnachten und Hartz IV

Seit 2005 hat die Inflationsrate nur einiges noch schlimmer gemacht als damals

Bei Facebook begegnete mir eben mit dem Worten, es hätte sich seit 2005 nichts geändert, der nachfolgende Text aus dem Hartz IV-Forum, den ich ausnahmsweise mal nicht nur verlinken, sondern auch kopieren möchte um aufzurütteln, denn der neue Koalitionsvertrag denkt nicht mit einem Wort an die Hartz IV-Empfänger in diesem Staat.

Aber ich möchte darauf aufmerksam, dass sich sehr wohl etwas geändert hat. Das Geld ist noch weniger wert als damals. 2014 gibt es für die Partner in Zweier-Bedarfsgemeinschaften jeweils 8 Euro mehr im Monat .. das ist viel weniger als alles teurer geworden ist, was man so braucht, und so war das jedes Jahr seit 2005. Das nämlich kommt noch dazu.

Nun der Link und der Text, der so gut zu Weihnachten passt, zum Weihnachten der Ausgestoßenen . und wir sind viele Millionen von Menschen und weit mehr als die, die in den Arbeitslosenstatistiken auftauchen, denn die meisten Hartz IV-Empfänger sind ja gar nicht arbeitslos.

LG Renate


HARTZ 4 WEIHNACHTEN

Adventskranz, Weihnachtsbaum, Geschenke für alle Lieben, festliches Essen: Weihnachten ist kein billiger Spaß. Im Budget von Hartz IV-Empfängern ist für derartige Extra-Ausgaben kein Platz. 345 Euro stehen nach Hartz IV einem alleinstehenden Haushaltsvorstand zu. 311 Euro sind es schon nur noch pro Person, wenn Mensch nicht allein lebt. Für jedes Kind unter 14 Jahren kommen noch einmal 207 Euro hinzu. Außerdem wird die Warmmiete bezahlt.

Mehr gibt es nicht. Davon sind Essen, Kleidung, Telefon, Gesundheitspflege, Möbel und Haushaltsgegenstände sowie deren Instandhaltung zu zahlen. Sonderzuwendungen wie Weihnachtsgeld sind unter den Tisch gefallen. Weihnachten für Hartz 4 EmpfängerInnen im Jahr 2005:
Trotzdem fällt Weihnachten bei den meisten Hartz IV-Empfängern und Empfängerinnen nicht aus, berichtet die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Evangelischen Beratungszentrum München e.V. (ebz). "Die meisten Betroffenen lassen schon wegen der Kinder Weihnachten nicht ausfallen. Es gibt einen kleinen Baum und kleine Geschenke. Aber sie feiern oft auf Pump", erklärt die Beraterin. Ihre Erfahrung deckt sich mit den Angaben der städtischen Schuldnerberatung, nach denen dieses Jahr jeder dritte Münchner für Weihnachtsgeschenke Schulden machen wird. Und so dreht sich das Rad der Verschuldung immer weiter. Denn wenn Medien suggerieren, dass Weihnachten aus einem Übermaß an teuren Geschenken besteht, können ALG 2 Empfänger trotz leerem Geldbeutel nicht dem nicht nachstehen. Im Internet gibt zahlreiche Kreditunternehmen die mit hohen Zinsen und ohne Schufa Prüfung noch dem ärmsten Erwerbslosen einen Kredit verkaufen.

"Wenn Mensch keine Schulden hat, kommt man mit so wenig Geld zwei Jahre einigermaßen über die Runden. Erst dann macht sich die Armut bemerkbar, weil viele Sachen im Haushalt zu ersetzen, Kleidung und Schuhe kaputt sind. Wenn die Betroffenen aber noch Ratenzahlungen zu leisten haben, wird es ganz schwer", sagt die Verbraucherzentrale.

Fallen dann Extra-Ausgaben an, geht gar nichts mehr. Wenn ALG 2 EmpfängerInnen dann noch für ihre Kinder neue Schulhefte oder Bücher kaufen müssen, dann wissen so manche Eltern keinen Ausweg mehr. Kinder müssen dann schon im frühen Alter das Betteln bei der Schuldirektion erlernen, um dann wenigstens einen Zuschuss zu erlangen. Und weil an Weihnachten die Suizidrate am höchsten ist, bleibt abzuwarten, wieviel Hartz 4 EmpfängerInnen dieses Jahr auf der Streckedes Lebens bleiben. Die 3 Klassengesellschaft hat nun auch in Bundesdeutschen Haushalten Einzug gewonnen. Das ist Weihnachten 2005 für mehr als 5 Millionen Menschen in der BRD.

Hallo Mami - Teil 17

Das dritte Weihnachten nach Deinem Tod --- und Erinnerungen an 2005


Hallo Mami ... alles Liebe zu Weihnachten. Ich will heute mal weiter erzählen, von Anfang 2005 an, als der Reno noch bei uns in Nettelsee war. Das Foto oben ist eins aus dieser Zeit, wo er da mit Prima gemeinsam in unserem Auenwald- und Auenwiesengebiet grast, das so schön zum Fotografieren war.

Esther kam damals viel zu Besuch und versuchte auch, mir mit Prima etwas zu helfen .. und ihre neue Reitschule, die zuerst nur aus Nixe und Hopi und später dann dem kleinen Sunny dazu bestand, begann gut zu laufen.
Der Kontakt zu ihr und Raphael war zwar nicht mehr das, was er mal gewesen war, aber er war wieder da und ich freute mich sehr, dass sie dabei war, ihren Lebenstraum zu verwirklichen.

Wer tut das nicht als Mutter? Schließlich wünscht man seinen Kindern ja Glück und auch Erfolg und dass sie das tun können, was ihnen Freude macht, auch im Beruf.









Chiwa fing damals auch an, sich wieder sehr gut von ihrer letzten Hufrehe und den vielen Hufgeschwüren danach zu erholen, wie man auf diesem Foto, wo ich mit ihr Bodenarbeit mache, sicherlich gut sehen kann.

Tja ... aktuell im Dezember 2013 erholt sie sich auch gerade wieder von einer schweren Zeit mit kranken Füßen. So gut wie auf diesen Foto geht es ihr jetzt noch lange nicht. Jürgen und ich sind froh, dass Chiwa nun endlich beginnt, ein wenig mit Prima zu traben und halbwegs schwungvoll herumzulaufen.

Zu Weihnachten besucht hat uns keines meiner Kinder, auch Jürgens Kinder haben sich nicht gemeldet. Wir werden morgen mit zwei Freundinnen ein bisschen feiern.

Ich habe den Kindern ab und zu geschrieben, wie es uns geht .. die Grußkarten haben sie gelesen und Marius hat geantwortet, er würde im Neuen Jahr mal kommen, weil er über Weihnachten so gut verdienen könne, da hätte er keine Zeit.

Ob sie wohl für ihren Vater, meinen Ex, Zeit haben mögen? Nun sowas erfahre ich Gott sei Dank nicht, und das mag auch gut so sein.

Im neuen Stall, wo wir jetzt sind, gibt es viele neue Einsteller. Warum so viele von denen davor gegangen sein mögen, weiß ich nicht. Bisher sind wir zufrieden dort und hoffen, das bleibt auch so. Zwei der neuen Einsteller sind schon ein paar Monate da und die Mutter der einen erzählte Ela und mir neulich sehr ausführlich, warum sie mit ihrem 33 Jahre alten Pony und noch einem anderen Pferd vom Stall davor weg gegangen seien. Trotz des teuren Pensionspreises hätten die Pferde viel zu wenig Winterheu bekommen und wären so abgemagert, dass sie geflüchtet seien.

Tja ... dann lernte ich die eigentliche Besitzerin des einen Ponys kennen und erfuhr, sie sind vorher bei meiner eigenen Tochter gewesen, die mir so oft vorgeworfen hat, sie hätte Umsatzeinbußen, weil ich öffentlich erzählen würde, sie hätte mir einfach Nixe und Reno weg genommen und dann auch noch verkauft. Es ist ja leider nun einmal so, ich lüge damit ja nicht. Die sagte, meine Tochter sei sehr nett, aber bei 195 Euro im Monat könne man ja wohl erwarten, dass die Pensionspferde genug Raufutter im Winter bekommen würden. Sie hatte drei Monate Kündigungsfrist und meine Lütte hat sie wohl raus gelassen, ohne darauf zu pochen. Aber hätte sie das nicht getan, wäre sie sicherlich auch so gegangen bei diesen Zuständen.

Ich konnte zur Entschuldigung meiner Kleinen nur sagen, sie wird große Probleme haben, diesen überschuldeten Hof zu halten. Ich hätte ihr von Anfang an davon abgeraten, dort diese Riesenkredite drauf aufzunehmen und sich lieber was zu pachten, um eine Chance auf Erfolg mit ihrer Selbständigkeit zu haben, es sei doch nur darum gegangen, dieser Oma Lise ihren Altersruhesitz zu erhalten und Hilfe hätten Jürgen und ich ihr auch nicht geben können, weil die Alte so eifersüchtig wegen Raphael gewesen sei, da sie mir meinen Enkel, den sie für sich haben wollte, einfach nicht gegönnt hat und jedesmal blind vor Wut und Eifersucht wurde, wenn sie sah, der Junge liebt seine richtige Oma.

Ich muss mal mit ihr reden, denn sie weiß vermutlich nicht, warum die Leute wirklich gehen, die erzählt haben, im Sommer war es bei meiner Kleinen wunderschön, aber es geht ja nicht, dass im Winter zu wenig Futter da ist. Natürlich geht sowas nicht. Man spart so ja auch nichts ein, weder bei den eigenen Pferden noch verdient man so besser an den Pensionspferden.

Wenn man mit einem Pensionsstall gut verdienen will, dann sollte man ihn so gestalten, dass die Leute sich dort wohl fühlen und auch lange bleiben.


Tja ... Klausdorf mit Reno wieder bei Nixe zusammen mit dem kleinen Sunny und Hopi und hier meiner Tochter Esther im Jahr 2005. 

Es war August, als ich Reno zu Esther brachte. Ich hatte ein komisches Bauchgefühl dabei, das ich nicht wahrhaben wollte. Ich wollte so gern, dass über Reno, den sie für ihre Reitschule für die großen langbeinigen Männer so gut gebrauchen konnte, alles wieder gut würde und ließ ihn vertrauensvoll rüber zu ihr. Nixe erkannte ihn sofort wieder, die zwei freuten sich sehr.


Raphael, Esther  und Sunny irgendwann im Sommer 2006, ein paar Monate später.


An dem Tag ließ mich Esther sogar mal in ihre Wohnung und ich sah Raphaels Kinderzimmer. Es war keiner da, nicht Oma Lise, nicht Jans Mutter Frauke und Jan auch nicht.
Es liegt nicht an Esther, was bei uns passiert, es lag auch nie wirklich an ihr, es liegt nur an ihrem Mann und dieser Oma Lise.

Ich weiß genau, meine beiden Töchter wären glücklich, wenn ihre Partner ihre Mutter akzeptieren würden, sie hängen nur sehr an ihren Männern, was ja normal ist. Aber ein Mann, der seine Frau liebt, sollte nicht nur an sich selbst denken, sondern auch einmal an das Glück seiner Frau.


Marius bei Reno damals.

...

Ach Mami, ich hinke momentan so sehr und der Jürgen ist immer noch heiser. Wir waren zu Weihnachten noch gar nicht bei Dir auf dem Friedhof.







Dieses alte Foto von Dir mit Luchsohr und Aqualang ist auch von 2005 oder 2006.

Tja auch von den beiden Katern wissen wir nicht, so sie hin sind, ob sie noch leben. Ich hoffe das nur, dass sie irgendwo auf einem der Bauernhöfe in Nettelsee gut untergekommen sein mögen, denn beide kamen irgendwann nicht mehr heim und ich weiß nicht, ob ihnen was passiert ist oder sie einfach, weil sie ja auch viel streunten, bei einem der Bauern blieben.



Bei Marius und Imke, die hier mit Raphael spielen.

Ja, ich hatte kein gutes Gefühl bei Imke, diesem verwöhnten Kind reicher Eltern, als Marius zu ihr in die WG zog ... ich sagte mir, das könnte seine gesamte Zukunft zerstören und sie würde weich fallen, denn ihr Elternhaus im Rücken wäre ja da. Die Eltern hatten ihr extra eine eigenen Eigentumswohnung für den Auszug gekauft. Ich hatte sowas von Recht. Wäre Marius zu Hause geblieben, wäre er sicher längst mit dem Studium fertig. So musste er sich mit den Flausen eines Mädchens auseinandersetzen, die ihm einredete, in der 3. Welt sei ja alles viel schlimmer und man könne problemlos mit weniger als Hartz IV in Deutschland gut auskommen. Sie wusste doch gar nicht, wovon sie redet. Mein Kleiner wird bis heute nicht wahrhaben wollen, was für ein Pech er mit seiner ersten großen Liebe wirklich hatte, denn er hat ja so an ihr gegangen und ich bin unsicher, ob er das nicht sogar immer noch tut.
Ich mache mal Schluss mit dem Frühling 2006, wo bis auf Vanessa, von der wir von nun an ja nichts mehr hörten außer Lügen oder gelegentlich sie selbst in der Tierarztpraxis sahen, noch alle zu Besuch kamen, ein paar Fotos aus März, wo ich selbst mir auch noch einredete, die Welt sei in Ordnung, jedenfalls halbwegs.
Überall an meinen Wänden hingen immer unzählige Familienfotos. Heute liegen sie immer noch auf dem Fußboden unserer Wohnung hier rum.

Ich habe Depressionen, habe sie nie geschafft, wieder aufzuhängen, weil ich nie verkraftet habe, was meine Familie mir antat, nur weil ich endlich die Scheidung eingereicht habe, als mein Ex-Mann mich schon wieder betrog, was ich im Frühling 2006 aber allenfalls ahnte, nicht wirklich wusste.





Luna, die kleine Dackelin von Manu und Anni, die später ja Dackellähme bekam, wurde leider nur 6 Jahre alt .. nun für diese schlimme Krankheit vielleicht sogar ein gutes Alter.











Ja ... Vanessa fehlte Dir genauso wie mir bei jedem dieser treffen und unsere Enkel Janin und Marc von ihr genauso.

Ob Kinder jemals begreifen, was sie ihren Eltern antun, wenn sie einfach weg bleiben?








Raphael ist jetzt ein Teenager, Mami ... Esther hat neulich mal eine Weile von ihm erzählt und welche Probleme sie so in der Pubertät mit ihm hat.

Aber da ich sie nicht zum Umzug von Prima brauchte, sah ich sie nicht und habe auch nicht ihre Telefonnummer.

Und heute ist Weihnachten und Antworten kamen weder von ihr noch von Manuel, auch wenn wir mal nett telefoniert haben.

Um zu antworten, müsste man sich ja die Zeit dazu nehmen.

Ja .. das Leben ist hart und vermutlich arbeiten wir alle viel zu viel. Marius wird das tun, Manuel auch und Esther ebenfalls, da bin ich sicher.


Auch wir arbeiten viel zu viel. Wir haben jetzt zu Weihnachten einfach mal lange geschlafen, das hat so gut getan, weil es auch so selten vorkommt.

Die Zeit ist alles andere als einfach und die Politik in diesem Staat eine Katastrophe.

Vielleicht liegt vieles auch einfach daran.






Chiwa und Prima damals in Nettelsee.

Tja Mami ... ich hoffe, ich werde im Sommer 2014 wieder schöne Fotos von Chiwa und Prima auf der Weide machen können.

Reno ist in Bayern und Nixe mit Anna-Lena weg von Esther und ich vermute wegen der Probleme, von denen ich Dir erzählt habe.

Sie tut mir leid. Es wird genau das passiert sein, das ich zu Anfang befürchtet habe. Sie konnte das alleine nicht schaffen und in ihrem Mann hat sie keine Hilfe. Sie hatte den Unfall, wird körperlich nicht mehr so können. Sie arbeitet halbtags, dann der Stall mit insgesamt 13 Pferden, 9 Pensionspferde darunter. Ohne Hilfe von einem Mann neben Familie, Teilzeitjob und Haushalt ist das einfach alles zu viel.

Niemand hat so viel Kraft, jedenfalls nicht auf Dauer und schon gar nicht mit körperlichen Problemen nach einem Unfall und den gleichen Voraussetzungen mit einem Herzklappenfehler wie meinem, den ich ihr offensichtlich vererbt habe.

Das Leben geht weiter, man versteht vieles und kann sich rein denken, wie alles gekommen sein mag.

Aber die Narben bluten immer, die das Leben einem schlägt, wenn es um die Familie geht und auch um Pferde, die man einmal sehr geliebt hat und nicht mehr sehen kann, weil sie irgendwohin verkauft wurden, wo es keinen Kontakt mehr gibt.

Wir kommen Dich besuchen, wenn ich wieder besser laufen kann, Mami .. ich habe Dir einen kleinen Glücksbringer für Dein Grab gekauft, den bringe ich Dir dann mit.

Bis bald
Renate

Dienstag, 24. Dezember 2013

Habe heute Pferdeleckerlis gebacken

Für die Pferde im Stall zu Weihnachten


Mein Rezept für Pferdeleckerlis ist recht variabel. Heute habe ich die Pferdekekse für Chiwa und Prima sowie die neuen Kollegen im neuen Stall Luca und Sansibar, Lise und Cindy sowie Camilla und ein neues braunes Pferd, wo ich den Namen noch nicht weiß, selbst gebacken und für alle welche in Tütchen verpackt bei den Boxen hin gelegt.

Ich habe dazu 1 Becher braunen Zuckerrübensirup (Melasse) in einen Topf getan, 2 Tassen Wasser dazu, 3/4 von einer Tüte Kokosflocken, 3/4 von einer Tüte Rosinen sowie 3/4 von einem kg Weizenvollkornmehl und ein wenig Rapsöl. Alles gut mit dem Mixer durchrühren und auf ein mit Olivenöl gefettetes Backblech geben, 1/4 Stunde bei 175 Grad backen lassen und noch warm in Stücke in Leckerli-Größe brechen und einpacken.

Chiwa und Prima haben sich heute schon die erste Tüte davon geteilt .. Chiwa hat richtig geschmatzt beim Essen, Prima war auch begeistert.

Ich glaube, ich backe zu Neujahr nochmal eine andere Sorte mit neuen Zutaten .. Rezept folgt dann.

Ich habe nämlich noch jede Menge Tüten, Aufkleber und Kräuselband übrig behalten und brauche dann nur noch die Backzutaten.

LG
Renate

Meine Weihnachtsrezepte

Für alle drei Tage


Heute und morgen sind Jürgen und ich alleine. Am 2. Weihnachtstag feiern wir mit zwei Freundinnen.

Heute gab es bei uns Weißwurst mit Kartoffelsalat. Das habe ich gemacht, weil Jürgen das von früher her so kennt und immer toll fand. Ich habe dazu einfach einen Topf fertigen Kartoffelsalat gekauft und den mit ein paar klein geschnittenen sauren Gurken, Tomaten und Äpfeln sowie Rapsöl und Olivenöl gut durchgerührt. Dazu Weißwurst heiß machen und dan süßen bayerischen Senf dazu nicht vergessen.
...
Morgen mache ich uns Rouladen. Einfach mit Senf einpinseln, Pfeffer und Salz drauf streuen und mit Zwiebelscheiben, Speckscheiben und Gurkenscheiben belegen und einrollen und in Olivenöl, Rapsöl und Wasser solange schmoren, bis sie gar sind.

Dazu mache ich uns Knödel halb und halb aus dem Kochbeutel .. einfach in Salzwasser kochen.

Dann Rosenkohl, den ich in Salzwasser mit etwas Muskat und Kümmel sowie etwas Olivenöl und Rapsöl gar koche.

Und dann gibt es noch eine Sahnesoße aus 2 Paketen fertig gekauftem Sahnesoßenpulver mit 1/3 l Wasser und einem Becher Schmand durchgekocht.
.....
Am 2. Festtag starten wir mit Torte. Ich habe einen Dreischicht-Bisquit-Tortenboden da, den ich mit 4 Schlagsahne bestreichen und füllen werde. In die beiden Mittelschichten kommen Himbeeren aus dem Glas und klein geschnittene Mangostücke rein. Ein paar Himbeeren und Mangoscheiben kommen als Deko oben drauf. Dann werde ich noch einige Deko-Rosen aus Zuckerguss rauf legen, Sahnetupfen drauf  sprühen und alles mit Schokostreusseln bestreuen.

Abends essen wir Grünkohl.

In 2 Dosen Grünkohl, die ich mit Muskat, Pfeffer und Senf würzen werde, werden zunächst mal Kasselerscheiben und Kochwürstchen heiß gemacht. In der Zwischenzeit werde ich zwei Pfannen mit Bratkartoffeln und Zwiebeln braten und eine davon später mit Zucker durchbraten. Wenn ich das Fleisch aus dem Grünkühl genommen habe, kommt 1 Schlagsahne hinein, gut durchkochen und dann den Grünkohl teilen und nur die eine Hälfte davon wieder noch mit Zucker durchkochen.

Guten Appetit
Renate

Frohe Weihnachten !

Für alle unsere Blog-Leser


wünschen Euch Renate und Jürgen



Sonntag, 22. Dezember 2013

Musste vorhin bei einem Anruf doch schmunzeln

Unser alter Privatkunde hat das gleiche Problem wie ich


Nachdem ich nun schon wochenlang nichts mehr von ihm gehört habe, rief mich vorhin unser alter Privatkunde an, für den wir immer neben den beiden Portalen schreiben .. fragen wie es hier so läuft.

Habe gesagt, na ja wir leben noch, so eben und eben, halt ungelogen.

Dann erzählte er, er hat höllische Schmerzen im rechten Knie, auch schon länger, genauso wie ich.

Ich sagte, na dann können wir zwei uns ja die Hand reichen.

Er hat in den letzten Wochen auch nicht viel geschafft im Job, hatte mit einigen seiner Kunden deswegen böse Ärger, erzählte er.

Ich habe gesagt, wenn es nicht zu reichlich ist, soll er sich ruhig bei mir melden, sitzen geht besser als laufen, aber zu lange Sitzen momentan auch nicht .. nur ab und zu.

Na ja, freu mich für ihn, dass er sich auch noch so durchhangelt.

Unser Job war ja nie leicht, seiner nicht und Jürgens und meiner ist es auch nicht. Das ist nunmal so, wenn man selbständig ist.

Und wenn man dabei krank wird, dann ist echt alles zu spät. Das darf einem genau genommen nicht passieren, aber es passiert eben doch mal.

Aber ich musste irgendwie doch fast lachen, als er sagte, er hinkt auch, und dann noch auf dem gleichen Bein und auch wegen dem Knie genauso wie ich.

LG
Renate

Demo um die Rote Flora

Natürlich waren es nicht nur "die bösen Demonstranten"


Die haben sich vermutlich nur gewehrt, was ich mir auch schon so gedacht habe.

Hier mal ein Bericht der Frankfurter Rundschau.

Daraus vorab mal das hier:


"Unklar ist, warum die Polizei den Demonstrationszug stoppte. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, dass die Polizei reagierte, nachdem Beamte mit Böllern und Rauchbomben beworfen worden waren. Gegenüber der FR stellte ein Polizeisprecher die Situation anders dar. Demnach habe die Polizei den Zug gestoppt, weil die Demo zu früh gestartet sei.
Die Organisatoren kritisierten ihrerseits einen "massiven Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfern" und warfen der Polizei vor, den Protestzug von Anfang an bewusst gestoppt zu haben. Dies stelle den skandalösen Versuch dar, die politische Auseinandersetzung um die «Rote Flora», die Esso-Häuser und das Bleiberecht von Flüchtlingen hinter Rauchschwaden und Wasserwerfern unsichtbar zu machen, hieß es in einer Erklärung."

Mehr dann im Link:


LG Renate