Montag, 24. Dezember 2012

59 Jahre Erinnerung an Weihnachten

Teil 3 - Festhalten bis zum bitteren Ende Weihnachten 2006

Als wir von Schellhorn nach Henstedt-Ulzburg zogen, weil mein Ex-Mann dort eine Weile eine wirklich tolle Chance im Außendienst gehabt hätte - natürlich hat er sich auch diese Chance versägt wie immer - vermietete ich unser Haus und wir mieteten ein Reihenhaus in Henstedt-Ulzburg Nähe Hamburg. Ich gab meinen Job auf und fand über ein Jahr keinen neuen, was mir bezüglich der Kinder gut tat, denn ich hatte endlich Zeit für meine Familie, die ich vorher nie gehabt habe.
Das erste Weihnachtsfest in Henstedt-Ulzburg feierten wir noch mit alten Freunden aus Schellhorn und mit Hansis Eltern und Geschwistern, auch meine Tante Grete aus Ost-Berlin war zu Besuch da.
Im Sommer darauf starben mein Schwiegervater und meine Großtante aus Berlin auch, beide fast gleichzeitig. Ich hatte an diesem Fest viel Zeit, habe auch noch Arbeitslosengeld bekommen und es wurde ein tolles Fest. Im Jahr darauf hatte ich einen Job, der mir keine Zeit mehr für die Familie ließ, ich war ausgebrannt und es war sinnlos, weil mein Mann in der Zeit, als ich so viel gearbetet habe, nichts mehr bezahlte und dafür sorgte, dass unser Haus mit mehr als 100.000 DM Restschulden zwangsversteigert wurde, auch andere Sachen offen blieben und ich einen Nervenzusammenbruch erlitt.
Im Jahr darauf waren wir nicht mehr in Henstedt-Ulzburg, sondern hatten wieder ein Haus in der Nähe unserer alten Heimat gemietet, das eigene war ja nicht mehr da, und zwar in Preetz.
Ich weiß noch, dort hatten wir ein riesiges Wohnzimmer und einen sehr großen Baum. Mein Mann war anfänglich noch im Außendienst, versuchte etwas anderes, machte dann später eine Umschulung zum Tischler und ich das Abitur nach.
Gefeiert haben wir auch dort noch gern und viel mit den Kindern, der Familie und Freunden.
Danach hatte ich 9 Jahre lang das Gefühl, wir hätten ein neues Zuhause gefunden, denn nach 3 weiteren Jahren fanden wir einen kleinen Resthof auf dem Gut Depenau und zogen dort im Jahr 1990 hin.
Ich ging mit Vanessa zusammen auf die gleiche Schule,  nur war ich zwei Jahrgänge weiter.
Weihnachten und auch Partys gemeinsam mit den Freunden der Kinder waren normal. Ich dachte damals, meine Kinder lieben mich sehr, weil wir uns in meinen Augen so gut verstanden, aber ich habe mich wohl geirrt. Wenn auch nicht gerade zu Weihnachten, sondern auf Sommerfesten mit Lagerfeuer, hatten wir über 80 Gäste auf Gut Depenau .. auch Weihnachten war immer sehr schön.
Im Jahr 92 allerdings hatte mein Ex dann die erste feste Geliebte und ich machte den Fehler eines Selbstmordversuchs. Ich glaube, vor allen Dingen meine beiden Töchter haben mir das bis heute nicht verziehen. Eigentlich wollte ich nicht sterben, ich habe einfach die Nerven verloren, nur einige Sekunden, aber da kann eben viel passieren.
Ich gab damals danach das Studium auf, für das ich so lange und hart gearbetet hatte, weil ich für Psychologie einen sehr guten NC brauchte. Ich tat das der Familie zuliebe und begann einen Job in einer Gärtnerei. Mein Ex hatte sich selbständig gemacht, die Firma lief anfänglich gut und ich dachte, ich bin es den Kids einfach schuldig, einmal richtig viel Geld für alle auszugeben. So schenkte ich meinem Großen Manuel Equipment für seine Band, dem Kleinen eine E-Gitarre mit Verstärker und für uns drei Frauen kaufte ich das erste Pferd mit dem Versprechen, dass bald jede von uns eines bekommen würde und baute den Stall, die Zäune, schaffte alles dafür an. Nixe gehörte uns allen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass es in meiner Familie wichtig werden könnte, wem genau von uns nun welches Pferd gehört, auch wenn dieses Tier sozusagen ja einmal ein Weihnachtsgeschenk war.

Das ist Nixe ..Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie und vor allen Dingen eben uns Frauen ... Weihnachten 1992.
Noch bei ihrer Züchterin
Das ist Manuel als Teenager mit Nixe. Er hatte sich damals, als sie bei uns ankam, gerade sehr verliebt. Seine Freundin Sonja ist einige Monate später bei uns eingezogen und hat 1992 natürlich auch bereits mit uns Weihnachten gefeiert.
An Weihnachten 1992 war gerade ihr eigenes Pferd gestorben, das sie sich im Sommer davor gekauft hatte und das bei uns lebte, die Lady. Es hätte nicht sterben müssen, es wäre nur nie mehr reitbar gewesen. Die Konflikte, die Weihnachten nicht mehr familiär und schön machten, haben damals spätestens begonnen.

Vanessa bat mich, Sonja nicht zu erlauben, wieder ein neues Pferd in unseren Stall zu stellen. Wir standen alle unter dem Schock, bei der Tötung von Lady, die erst 7 Jahre alt war und einfach lange Ruhe gebraucht hätte wegen ihrer Sehnen, dabei gewesen zu sein. Ich wusste genau, wenn ich ein eigenes Pferd zu Nixe stelle, gibt es einen Konflikt mit Manuel, der seine Sonja ja sehr liebte und das nicht verstehen würde. Ich habe dennoch damals Vanessa recht gegeben und Chiwa angeschafft, die noch heute bei Jürgen und mir lebt.

Weihnachten 93 verlief noch halbwegs gut, Weihnachten 94 dann war Manuel mit Sonja ausgezogen, weil die WG zwischen ihm Vanessa und Sonja nicht klappte und ich als Mutter natürlich frontal zwischen die Fronten gekommen bin, als ich das versucht habe zu schlichten und Vanessa zu helfen, die in der WG alleine ohne Partner einfach die Unterlegene war. Manuel kam uns allerdings dann 8 Jahre lang ohne seine Freundin alleine besuchen, aber wir haben seine Wohnung erst gesehen, als Sonja ihn dann nach 8 Jahren verlassen hat.
Inzwischen war auch Reno dazu gekommen und auch wegen ihm hatte es neue Konflikte mit Sonja gegeben, die fröhliche Weihnachten mit der Familie immer unwahrscheinlicher machten.
Ja, es gab noch Weihnachtsfeiern in Depenau, aber das Idyll, an das ich mich klammerte, war mehr als löchrig. Mein Mann ging ständig fremd, hatte eine feste Geliebte, von der er mir oft sagte, es sei vorbei, aber in 12 Jahren ist das nie so gewesen. Sie war auch nicht die einzige Geliebte, die er hatte. Wie viele es waren, weiß ich nicht. Ich hielt mich an den Kindern und Pferden fest und versuchte, die Affairen meines Ex-Mannes zu ignorieren, meinen Lebensinhalt in der Familie zu finden. Ich hätte das nicht tun sollen, es hat die Kinder überfordert. Ich ließ zu, dass mein Mann meine Mutter im hohen Alter raus warf, weil sie ins Frauenhaus geflüchtet war, als er sie wieder und wieder angegriffen hatte. Sie hatte recht, mein Mann war gewalttätig und böse geworden und erstickte jede Form von Kritik im Keim, indem er einfach zuschlug und wir hatten alle Angst vor ihm. Weihnachten gab es noch, es gab auch noch viel Familienleben, hier habe ich sogar einige Fotos davon online gefunden.
Ein Ausbruch aus diesem Idyll, alles zerstören .. vielleicht verstehen meine Kinder irgendwann einmal, dass das nicht einfach für mich gewesen wäre.Ich habe mich damals viel um meine Mutter gekümmert, sie immer abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht, ich fühlte mich sehr schuldig ihr gegenüber, denn mein Mann hatte ihr unrecht getan, sie hat nie eine Schuld daran getroffen, was bei uns zu Hause los war, sie war mir immer eine große Hilfe dabei, die Familie am Leben zu  halten und dass es so etwas wie Weihnachten und Geschenke und ein bisschen Luxus im Leben meiner Kinder überhaupt gegeben hat. Ohne sie und auch ohne meinen Mann, der nur noch von Schwarzarbeit lebte und mir davon weniger als die Hälfte gab, was ich heute weiß, wäre es ihnen dennoch noch viel schlechter ergangen, denn ich hätte ihnen alleine gar nichts mehr bieten können, war doch viel zu lange aus meinem Beruf raus und haftbar für alle Schulden, die mein Mann im Laufe seines Lebens gemacht hat .. und Schwarzarbeit hätte es für mich in meinem Beruf nicht gegeben.

Ob sie das begreifen?

Meine beiden Töchter holten auch ihre damaligen Partner nach Depenau, der von Vanessa ist heute ihr Ehemann. Er hat mich nie leiden können und ich ihn ebenfalls nicht. Mein Instinkt war vollkommen richtig, und zwar in bezug auf beide Männer, denn mein Schwiegersohn geht ganz sicher nicht gut mit meiner Tochter um, das weiß ich genau und dass Angst keine Grundlage für Liebe ist, weiß ich genauso genau über meine Ehe, habe es leider nur meinen Kindern ja vorgelebt. Und die erste große Liebe meiner Kleinen ist leider heute schwul. Auch das dachte ich sofort, weil man es dem Jungen, den ich sehr gern hatte, einfach ansah. Das war schlimm für meine Kleine.

Von meinen Enkeln, die ich von Vanessa habe, hatten wir nie viel, meine Mutter zerbrach wortwörtlich daran, dass sie schließlich den Kontakt ganz abbrach, als meine Enkelin von ihr das Alter hatte, dass sie erzählen konnte, wenn Vanessa uns heimlich besucht oder getroffen hatte. Aber es gab noch Weihnachten mit Vanessa und den Kindern, allerdings nach der Geburt von Enkelin Janin immer ohne ihren Mann.
Meinen Enkel von Esther habe ich sogar lange wie eine zweite Mutter versorgt, weil die Beziehung zu seinem Papa nicht lange gehalten hat, und die zu ihren heutigen Ehemann, darüber zu erzählen, das passt nicht in eine kleine Story über Weihnachten, denn das würde ein Roman, den man in meiner Erzählung über das Leben mit unseren Pferden nachlesen kann.
Weihnachten 99 lebte ich von meinem Mann vorübergehend getrennt dort, wo meine Mutter hin gezogen war, in einer eigenen Wohnung in Preetz, wo er mich trotz seiner Affairen mit einer krankhaften Eifersucht verfolgte und täglich zu Besuch kam, um die Kinder zu besuchen.
Natürlich gab es dort Familien-Weihnachten. Ich habe die Angst vor meinem Mann ertragen gelernt und wie sagt man so schön, Menschen können sich gut mit Menschen, denen sie ohnehin nicht entkommen können, identifizieren. So sollte man den Rest meiner Ehe sehen und verstehen lernen.
Besuch der Familie bei Vanessa und Janin.
Weihnachten in meiner und Mamas Dopppelwohnung in Preetz, als mein Mann nicht mit mir zusammen lebte, hier mit dem Papa von meinem Enkel Raphael von Esther und Janin.
Weihnachten genießt man immer, wenn die Kinder noch kommen, egal wie unglücklich die äußeren Umstände sind und auch hier haben wir sie noch genossen .. irgendwie. Immerhin war unsere Familie noch nach wie vor eine Familie.
Tja .. mein Ex und ich zogen wieder zusammen, zuerst nach Pohnsdorf, von dort nach Boksee, von Dort nach Nettelsee ... ist es so viel passiert, das kann ich unmöglich alles erzählen.
Ich weiß nicht, warum mein Mann zurück kam, denn mit seiner Freundin Helga hat er nie Schluss gemacht und mich bis zum Ende meiner Ehe mit ihr und anderen betrogen. Ich wurde Oma von Enkel Raphael von Esther und Enkel Marc von Vanessa, Manuel fand in Anni eine neue Liebe mit der ich mich lange gut verstanden habe, bis sie unverständlicherweise, als sie schwanger war, mir verschwieg, dass ich Oma geworden war .. habe den Enkel von ihr nie gesehen außer auf Fotos. Aber das liegt nicht mehr in der Zeit, als ich noch mit meiner Familie Weihnachten gefeiert war, sondern passierte nach 2006. Auf den folgenden Bildern kam sie uns noch besuchen und außer meinem Schwiegersohn, der Vanessa von Anfang an zu isolieren versucht hat, waren immer noch alle da. Meine Mutti war ein Pflegefall geworden und mein Mann sogar einverstanden, dass sie wieder bei uns einzog. Er hat eine Weile wohl wirklich versucht, eine gute Ehe mit mir zu führen, die aber sicher auch unter der Art meiner Schwiegersöhne so litt, dass es genau genommen keinen Sinn gemacht hat, denn wir hatten dadurch zu viel Stress. Die Armut kam dazu und aufgrund seiner Affairen kam mein Mann ohne Geld nie aus, denn mehrere Frauen zu unterhalten ist nunmal teuer.
Hier sieht man meine Enkel Janin .. links ... und Raphael ... rechts ... recht gut und unten gleich Enkel Marc von Vanessa.
Ja, wenn die Besuche solchen Seltenheitswert haben wie später die von Vanessa, dann freut man sich als Mutter besonders, zum Beispiel noch Feste wie Weihnachten mit den Kindern feiern zu können.
Es wurde für mich schwieriger, das immer auch zu finanzieren, denn in unserem Staat ging alles den Bach runter. Ich habe oft monatelang gespart, damit so ein Fest dennoch dann ein Fest werden konnte oder mich verschuldet, weil meine Mama über den Versandhandel noch einkaufen konnte oder ich über sie, um es dann oft das ganze Jahr über abzuzahlen.
Schenken, ich habe das immer so gern getan und es fällt mir schwer, dass ich heute oft nichtmal jemand zu uns einladen kann geschweige denn viel verschenken.
Ich glaube auch, dass das anderen Menschen in der gleichen Lage genauso schwer fällt.
Schenken zu können, Gastfreundschaft pflegen zu können, gehört zum Menschsein dazu und sollte ein Menschenrecht sein, das aber in der heutigen Zeit von Staats wegen Millionen von Menschen vorenthalten wird.
Das letzte Weihnachtsfest, das wir noch feierten, aber leider ohne Vanessa, Janin und Marc, denen ihr Vater nun verboten hatte, uns zu besuchen, war eins in 2006. Der Rest meiner Familie war noch da.
Mein Mann war vorher fast das ganze Jahr über kaum noch zu Hause gewesen und am Heiligen Abend fragte ich ihn warum. Da hat er mir gesagt, er würde mir oft den Tod wünschen, weil ihm die Sexualität mit mir nicht mehr möglich sei. Ich dachte, er sei krank und meldete uns bei einer Paartherapie an. Ich hatte kurz vor Weihnachten einen Unfall, wo mir die Bremsseile gerissen waren und dachte eine Weile, ob er womöglich versucht hat, mich umzubringen, indem er mein Auto manipuliert hat. Ich weiß es nicht. Auf der Fensterbank, wo mein Auto immer parkte, fand ich Monate später verrostete Werkzeuge, warum die da lagen, ich weiß es nicht.
Ich habe Weihnachten 2006 versucht fröhlich zu wirken, als meine Familie da war .. aber wie fühlt sich ein Mensch, dessen eigener Ehemann ihm eigentlich den Tod wünscht, an so einem Tag .. ich hätte Trost gebraucht, aber es war da niemand mehr, auch nicht unter meinen Kindern, dem ich das hätte erzählen können, ohne ganz verstoßen zu werden. Später haben sie mich bis auf meinen Kleinen trotzdem verstoßen.
Meine Tochter hatte jetzt eine Reitschule. Ich habe alles getan, damit sie ihren Berufstraum verwirklichen konnte, auch meinen Job aufgegeben, um ihr in der Zeit der Ausbildung das Kind abnehmen zu können. Ihr neuer Partner, der einen Bauernhof hatte, ließ mich nicht einmal in die Wohnung. Treffen mit der Familie fanden im Aufenthaltsraum neben ihrer Reithalle statt. Ich bin zuletzt gekrochen wie ein Wurm, um dennoch ab und zu mit der Familie feiern zu können, auch Weihnachten.

Die Dekoration für Weihnachten, die ich für das Weihnachtsfest 2006 in meine Fenster und in meine Wohnung gehängt hatte, hing immer noch dort, als ich Ende April 2007 Jürgen kennen gelernt habe. Ich weiß nicht genau, ob da Ostern bevor stand oder schon vorbei war. Es war mir auch egal geworden.

Spätestens als mich mein Mann endgültig verstoßen hat, was er tat, als ich ihn damit konfrontierte, mich gleichzeitig mitmindestens 3 Frauen betrogen zu haben, habe ich durch meine Kinder allenfalls noch Mitleid und sehr wenig Kontakt, keinerlei Verständnis für meine Lage mit meiner schwerbehinderten Mutter, die bald darauf starb, erfahren. Dazu später. Weihnachten wurde für mich vom glücklichen Familienfest zum Albtraum schlechthin und wird es immer bleiben. Jürgen empfindet es genauso, denn er hat mit seiner Familie nicht minder schlimme Dinge erlebt.

Ich glaube, es gibt viele entwurzelte Menschen, die Weihnachten hassen, weil es ein Fest ist, das Narben aufreißt und einen daran erinnert, dass man es irgendwann einmal als ein Fest der Liebe erlebt hat.

Wer sozial entwurzelt wird, verliert zuerst seine Freunde und meistens auch den größten Teil seiner Familie.

Das liegt zum Teil am Stress, das liegt aber noch an etwas anderem, nämlich der Armut, die diese Entwurzelung nach sich zieht .. und wer heute arm ist, dem weicht man besser aus und behandelt  diesen Menschen, als ob der Lepra hätte und dieser Aussatz ansteckend wäre.

Was Weihnachten 2007 und später passiert ist, das erzähle ich später.

LG
Renate




59 Jahre Erinnerung an Weihnachten

Teil 2 - Weihnachten mit meiner Familie bis 1984 in Schellhorn, meiner Heimat


Nachdem ich im Alter von 16 Jahren in meinem Ex-Mann einen festen Partner hatte, gehörte er zu meiner Familie, die nach wie vor in Schellhorn lebte. Weihnachten, das war für mich eine Familie, in der meine Großeltern und meine Mutter mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben, in der meine vielen Freunde, die ich als Jugendliche hatte, immer herzlich willkommen waren und für die meine Mutter und Oma gekocht und geputzt haben, damit ich mit ihnen feiern und fröhlich sein konnte. Ich hatte sehr viele Freunde oder vielleicht auch nur einen großen Bekanntenkreis, denn über den Begriff Freundschaft beginnt man nachzudenken, wenn man sich Parties und Ausgehen nicht mehr leisten und nicht mehr dabei sein kann und diese Menschen dann bald weg bleiben.
Weihnachten 1971 fand ohne meinen Großvater statt, der am 8. November leider plötzlich gestorben war. Meine Mutter litt sehr darunter und meine schwer demente Großmutter, die wie später meine Mutter ein nicht einfacher Pflegefall war, hat nicht mehr verstanden, dass mein Großvater gestorben war. Sie hat ihn auch an diesem Weihnachtsfest gesucht und war traurig, dass er nicht zum Mitfeiern da war. Sie ist auch schnell nach ihm gestorben, weil diese Situation zu viel für sie war.
Weihnachten 1972 war auch meine Großmutter nicht mehr bei uns. Dafür war ich Mutter unserer ältesten Tochter Vanessa geworden und hatte geheiratet. Ich war an Weihnachten 1972 arbeitslos, denn der Lehrbetrieb, bei dem ich in der Schwangerschaft beschäftigt war, hatte mich sofort nach Beendigung der Ausbildungszeit wegen der Schwangerschaft entlassen. Das war damals nicht so schlimm. Ich wusste zu Weihnachten bereits wo ich im Januar beginnen würde zu arbeiten. Viel Zeit für die Mutterschaftszeit blieb mir nicht, denn mein Mann war mit der Verantwortung für seine Familie überfordert, was sich auch nie in seinem Leben geändert hat. Ich war darauf angewiesen zu arbeiten und darauf, dass meine Mutter sich um die Kinder und den Haushalt kümmerte, was sie mit Leidenschaft tat.
Weihnachten 1972 war Heiligabend mit meinen Schwiegereltern und Vanessa und Mama und an den Folgetagen mit der großen Familie meines Ex-Mannes. Das sollte auch lange so bleiben.
Wir hatten von meinen Großeltern ein Haus geerbt, ich habe recht gut verdient und konnte viele Jahre auch dank der Hilfe meiner Mutter auffangen, dass mein Mann einen Arbeitsplatz nach dem anderen verlor und ständig Schulden machte, von denen ich bis heute nicht weiß wofür, denn es gab nie einen Gegenwert dafür.
Das nächste Foto ist wirklich ein altes von Weihnachten in Schellhorn 1974, mein Ex vor dem Baum mit unserem einige Monate alten Manuel und der 2 Jahre alten Vanessa.
So lange wir in unserem eigenen Haus in Schellhorn gewohnt haben, haben meine Mama und ich viele Probleme lösen müssen, aber irgendwie noch immer geschafft, dass unsere Familie nicht wirklich Not gelitten hat. Ich konnte noch immer irgendwie das Haus mit einer neuen Hypothek belasten, um alles aufzufangen, habe auch nach wie vor aufgrund meines doch recht guten Gehaltes als Industriekauffrau und dem Haus im Hintergrund so manchen Kredit auftreiben können. Geschenke für die Kinder, genug Kleidung und genug zu Essen oder gar Strom und Heizung, ein schön geschmückter Weihnachtsbaum und zu Weihnachten ohne zu rechnen einfach einkaufen gehen, um alles perfekt und besonders schön zu machen, das war damals noch eine Selbstverständlichkeit für mich. Wie es ist, an der Kasse zu stehen und zu zittern, dass ich mich nicht verrechnet habe, durch die Läden zu laufen und krampfhaft zu überlegen, was ich kochen könnte für das mir zur Verfügung stehende Geld, so etwas wäre mir damals nicht in den Sinn gekommen. Damals habe ich überlegt, was ich uns zu  Weihnachten backe und koche und wenn Gäste kamen, dann war das selbstverständlich reichlich und auch teuer, denn schließlich war Weihnachten ein ganz besonderes Fest und nicht irgendein Tag.
Oder Überlegungen, ob ich mit dem Auto diesen Rieseneinkauf erledige oder aber aufgrund von Benzinmangel zu Fuß gehe, dass man über so etwas irgendwann einmal überhaupt nachdenken muss, das habe ich mir damals gar nicht vorstellen können.
Weihnachten schön zu feiern, war auch immer noch selbstverständlich, als später zu unseren beiden Großen Vanessa und Manuel auch unsere beiden Kleinen Esther und Marius dazu kamen.
Ich liebte meine Kinder und meine Mutter tat das auch, und in gewisser Weise, ohne in der Lage zu sein, die Verantwortung zu übernehmen, tat das auch mein infantiler Ehemann, der leider nie erwachsen geworden ist. Er machte sich einfach keine Gedanken darüber, wie ich es damals immer wieder geschafft habe, dass unsere Familie ohne Not leben konnte, er hat auch damals nie gesagt, dass er meine Mutter oder mich hassen würde, im Gegenteil, er hat uns beide nach seinen Worten damals sehr geliebt, solange wir immer in der Lage waren, sein Leben und das unserer gemeinsamen Kinder so in Ordnung zu halten, dass alles da war, was gebraucht wurde und dazu gehörte natürlich auch ein schönes Weihnachtefest.
Ich habe solange ich eine große Familie hatte, meistens schon Monate oder auf jeden Fall Wochen vor dem Fest begonnen, mir viele Gedanken darüber zu machen, was ich verschenke, was wir essen werden, was wir unternehmen werden oder welche Videos ich für die Kinder ausleihe, ob wir ins Kino gehen oder was wir sonst tun könnten, um Weihnachten besonders schön zu machen. Freie Tage und Feiertage gehörten selbstverständlich meiner Familie, die für mich immer im Vordergrund stand.

Weihnachten in Schellhorn, in der Straße, wo ich geboren wurde, mit meinen Großeltern und meiner Mutter aufgewachsen bin und wo ich mit meinem Ex-Mann und Mama und den Kindern bis zu meinem 30. Lebensjahr zu Hause war, das war auch Eingebundensein in langjährige Beziehungen zu Freunden und Nachbarn, die ich seit Ewigkeiten kannte. Meine Kinder spielten mit den Kindern unserer Freunde, als Nachbarn war man füreinander da. Menschen, die noch heute dort leben können, wo sie ihre Wurzeln haben, werden nicht verstehen können, was es heißt, sein Zuhause zu verlieren, Nachbarn, Freunde, sein Zuhause nicht mehr zu haben und irgenwo den Versuch zu unternehmen, neue Wurzeln zu schlagen, was nach meiner Erfahrung und auch der von Jürgen nicht möglich ist, auch wenn man sich noch so sehr bemüht. Wer einmal sein Zuhause verloren hat, bleibt heimatlos.
Das letzte Weihnachten, das wir in Schellhorn eingehüllt in die Wärme von Familie, Nachbarn und Freunden verbracht haben, war Weihnachten 1983. Marius, mein Jüngster, der im April 83 das Licht der Welt erblickte, war damals ein Baby. Er kann sich heute nicht mehr an das Haus seiner Geburt erinnern und seine Schwester Esther, die nur 2 Jahre älter ist, genau genommen auch nicht, die beiden Großen allerdings ja.

Ich hätte damals nicht weg gehen sollen, sondern bereits damals die Scheidung einreichen und versuchen, gemeinsam mit meiner Mutter den Kindern unser Haus und die Heimat zu erhalten. Aber ich beschloss statt dessen, noch einmal an ein Wunder zu glauben und daran, dass mein Mann sich dieses Mal fangen würde und ging mit ihm und der Familie fort. Es würde eine Odyssee von einem Ort zum anderen werden, aber die immer noch mit einer großen Familie, mit der wir natürlich auch danach noch Weihnachten feierten.

Gleich geht es weiter mit dem ersten Weihnachtsfest 1984 fern meiner Heimat.

LG
Renate





59 Jahre Erinnerung an Weihnachten

Teil 1 - Frühe schöne Erinnerungen

Weihnachten, das Fest der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe. Ich erlebe dieses Fest jetzt seit vielen Jahrzehnten, denn ich bin eine alte Frau geworden. Ich habe dieses Fest in einer Zeit nach den Krieg begonnen zu erleben, als die Menschen dabei waren, unser Land nach einem schrecklichen Krieg und nach einer schrecklichen Zeit der sozialen Kälte davor wieder aufzubauen.
Weihnachten war in meinen Augen lange wirklich ein Fest der Nähe und etwas, dem die meisten Menschen in meinem Umfeld mit Glück und Freunde entgegen sahen, aber vielleicht kam es mir auch nur so vor, weil ich mich in einem Umfeld befand, das keine Not kannte.
Ich sollte die Not kennenlernen und ich sollte ein Land kennenlernen, in dem soziale Kälte, Angst und Not heute an der Tagesordnung ist. Es ist ein Land, in dem oft mit voller Absicht mit dem Finger nach außen auf andere Länder gezeigt wird, um davon abzulenken, was soziale Kälte im eigenen Land bedeutet.
Zu Weihnachten erlebe ich seit vielen Jahren die soziale Kälte immer als noch viel eisiger als es im Rest des Jahres der Fall ist.
Vielleicht ist das so, weil Weihnachten ein Fest ist, das jeden Menschen daran erinnert, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, das Teil einer Gemeinschaft sein möchte, der Mensch möchte lieben und geliebt werden und empfindet Ausgrenzung immer dann als besonders schlimm, wenn er an die Möglichkeit der Liebe erinnert wird, und das ist zu Weihnachten eben besonders oft der Fall.
Der Mensch möchte gern etwas Gutes tun, anderen eine Freude machen, aber das ist ganz ohne materielle Mittel in unserem Land eigentlich kaum möglich. Vielleicht ist Weihnachten deshalb für viele Menschen heute kein Fest der Liebe, sondern ein Fest der Trauer und des Unglücks geworden.
Für alle, die noch kämpfen, mag es auch nach wie vor ein Fest der Hoffnung darauf sein, dass die Menschen in diesem Land endlich die soziale Kälte überwinden werden, aufstehen und sich dagegen zur Wehr setzen, was man ihnen antut.
Die Narben aber, die Millionen von Menschen davon getragen haben, die werden bleiben, egal was kommt. Was man einmal erlebt hat, bleibt in Erinnerung, egal was danach passiert.
Als ich ein Kind war, erlebte ich Weihnachten als ein Fest der Liebe und Wärme. Ich kann mich nicht daran erinnern, viele Wünsche gehabt zu haben, die mir nicht erfüllt worden wären. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich mich ungeliebt gefühlt hätte. Ich kann mich allerdings auch nicht an meinen Vater erinnern, den meine Mutter früher sehr geliebt und diese Zeit der Liebe bis zu ihrem Tod nie mehr vergessen hat. Wer weiß, wie sie Weihnachten wirklich erlebt haben mag, nachdem er nicht mehr bei uns war, aber sollte es sie traurig gemacht haben, hat sie mir das nie gezeigt.
Ja ... Winter, vielleicht war es um die Weihnachtszeit oder danach, denn der Pulliver, den mein Vater da trägt, wurde ihm von meiner Mama einmal als Weihnachtsgeschenk gestrickt, das hat sie erzählt, als ich begann, einen Pulli für Jürgen zu stricken, den ich leider nie fertig bekommen habe.

Als ich klein war, war Weihnachten ein Fest, an dem meine Mama an Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen machte und meine Oma in unserem Kohleofen in einem speziellen Fach die Pfannkuchen aus Hefeteig aufgehen ließ, um sie später zu backen. Mit Opa ging ich vorher den Baum holen und half meiner Mama dabei, ihn dann zu schmücken. Oft kochte meine Oma an einem der Weihnachtstage eine Flugente, die wir von Tante Anita und Onkel Heinz bekamen, für die meine Mutter immer nähte. Ich erinnere mich nicht daran, dass ich keine Spielsachen bekommen hätte oder Hunger gehabt hätte, es wird nicht so gewesen sein. Nicht allen meinen Freundinnen ging es so gut wie mir als Einzelkind, verwöhnt von Mama, Oma und Opa in einem eigenen Haus mit Garten und behütet und umsorgt. Ich teilte gern mit ihnen, wenn ich von manchen Dingen zu viel hatte.
Eins der schönsten Geschenke, die ich einmal zu Weihnachten bekommen habe, war mein Hund Waldi, den mir mein Onkel Franz aus Joldelund am Weihnachtsfest nach meinem 10. Gebrurtstag im Jahr 1963 mitbrachte.
Meine früher beste Freundin Margrit und ich waren jahrelang ständig mit Waldi unterwegs.
Margrit hatte 5 Geschwister. Ich habe mir oft gewünscht, ich hätte auch so eine große Familie und habe deshalb später viele Kinder bekommen. Jahrelang habe ich geglaubt, diese Familie würde mir Halt und Wärme geben. Ich sollte mich irren. Sie haben offensichtlich nicht verstanden, wie viel sie mir bedeutet haben und wir sehr ich sie alle geliebt habe.
Früher haben wir mit Oma, Opa und meiner Mama oft Weihnachten mit Opas Lieblingsschwester Tante Grete aus Ostberlin gefeiert oder aber mit Omas Brüher Franz und seiner großen Familie aus Joldelund, der mir auch den Waldi damals mitbrachte.
An viele andere Verwandte habe ich, als meine Oma es nicht mehr konnte, jahrzehntelang noch immer viele Weihnachtskarten und Briefe geschrieben. Irgendwann habe ich sie alle aus den Augen verloren. Mein Leben war so ein Chaos geworden, dass ich die Kraft nicht mehr hatte, mich um alles zu kümmern, die ich als junge Frau noch gehabt habe. Die alten Leute im Alter meiner Großeltern können nicht mehr leben, andere im Alter meiner Mutter, die im letzten Jahr mit 91 Jahren starb, mögen noch irgendwo da sein, ich weiß es leider nicht.
Im Jahr 1969 habe ich zum erstenmal Weihnachten auch gemeinsam mit meinem späteren Ehemann gefeiert, mit dem ich Ende November davor eine feste Beziehung zu führen begonnen hatte. Ich glaube, dass ich uns in diesem Jahr orangerote Schlaghosen, ein dazu passendes Hemd in Weiß mit schwarzen Punkten und einen passenden Pullunder in rosa-orange gekauft habe, damit wir beide die gleiche Kleidung tragen könnten und wir unseren Eltern von uns ein Foto von uns beiden in diesem Outfit geschenkt haben. Das Foto, das meine Mutter bekommen hat, habe ich noch immer irgendwo hier in der Wohnung. Ich habe nur nach umserem Einzug hier nie mehr begonnen, die alten Bilder zu Ende an die Wand zu hängen. Irgendwie fehlt mir die Kraft dazu, meine Vergangenheit Tag für Tag nach wie vor an einer Wand anschauen zu können.
Damals war ich glücklich, denn ich hatte meine erste große Liebe gefunden, an der ich jahrzehntelang festgehalten habe. Ich glaube, er hat mich nicht geliebt, nur gebraucht, weil ich in der Lage war, mit der Hilfe meiner Mama gut für ihn und unsere späteren Kinder zu sorgen, aber nur so lange, wie ich auch genug Kraft dazu hatte, die mir später abhanden kam, weil alles zu viel für mich geworden war.
Wenn uns morgen mein jüngster Sohn zu Weihnachten besuchen wird, wird er mich wieder an seinen Vater erinnern, dem er so ähnlich sieht, aber so ist das nunmal. Es ist nicht möglich, einen Fehler, den man macht, später wieder auszulöschen und die Erinnerungen bleiben, und sei es im Aussehen der eigenen Kinder, die keine normale Mutter jemals nicht lieben wird, egal was passiert sein mag.

Im nächsten Teil werde ich Euch von Weihnachten mit den Kindern berichten, wie das war und an viele Details, an die ich mich noch erinnern kann.

Meine Mama und Weihnachten, das war Buttercremetorte und eine Frau, für die meine Kinder und meine Familie der Sinn ihres Lebens im Alter genauso war wie ich als Kind ihr Lebensinhalt gewesen bin. Das war ein Weihnachtsbaum ohne künstliche Kerzen und Ordnung um uns herum. Heute habe ich jeden Sinn für Ordnung und Dekoration verloren, alle die Dinge, die Harmonie in schöne Familienfeste zaubern.

LG
Renate





Sonntag, 23. Dezember 2012

Fröhliche Weihnachten für unsere Leserinnen und Leser


Wir wünschen allen Leuten, die hier regelmäßig unseren Blog lesen, uns kennen oder auch denen, die zufällig hier um die Weihnachtszeit landen sollten, schöne Feiertage, ein sehr schönes Weihnachtsfest und alles Gute, Glück und Gesundheit im Neuen Jahr.

Auch denjenigen, die jetzt zu Weihnachten einen lieben Menschen betrauern müssen, viel Glück und Kraft und Zuversicht und den Glauben daran, dass Gott auch dort, wo wir es nicht sehen können, für alle sorgt.
Und nicht nur den Menschen, die Ihr liebt und Euch selbst wünschen wir ein schönes Fest und alles Gute für das Jahr 2013, sondern auch allen Euren Tieren, die ihr lieb habt.
Wir hoffen, dass auch die wilden Tiere draußen keine Not leiden müssen.
Und allen Familien, die jetzt in Deutschland sehr arm sind, wünschen wir, dass Ihr vielleicht trotzdem irgendeine Kleinigkeit für die Kinder habt finden können und dass Ihr wenn auch keinen Luxus, so doch genug zu Essen über Weihnachten haben werdet, dass Ihr noch eine geheizte Wohnung und Strom zum Licht anmachen und kochen habt.
Und den vielen einsamen Menschen, die zu Weihnachten und an Neujahr niemand haben, mit dem sie feiern können, denen wünschen wir, dass sie zumindest jemand haben, mit dem sie sich schreiben, gegenseitig virtuell trösten und sich ein paar freundliche Grüße schicken können, denn wir wissen beide, dass auch solche kleinen Gesten die Einsamkeit ein bisschen leichter machen und helfen können, so lange durchzuhalten, bis wieder jemand da ist, mit dem man persönlich gemeinsam dann später zusammen sitzen kann, wenn solche schlimmen Tage wie Weihnachten kommen und man sich bewusst wird, was man alles verloren hat.

Viel Glück Euch allen und viel Zuversicht darauf, dass Gott auch Euch gemeint hat, als er seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt schickte, um sie ein bisschen besser zu machen.

Renate und Jürgen





Schnell mal aus der Pfanne


Gestern musste es ganz schnell gehen ... hier ist ja so viel zu tun, weiß gar nicht, wo mir der Kopf steht. Also gab es fertig gekauft Frühlingsrollen von Lidl, einfach in der Pfanne in Öl gebraten. Damit auch paar frische Vitamine bei waren, schnell einen Salat und eine Nachspeise mit Obst, das ging dann so:

Salat:

1 Bio-Joghurt mit Olivenöl und Rapsöl, etwas Essig und Zucker mischen und dazu italienische Kräuter von Iglo, dann da rein alles fein geschnippelt oder geraspelt, Apfel, grüne Gurke, Salatherzen, rote Spitzpaprika, Cocktailtomaten und weißen Rettich

Nachtisch

Auf zwei Schüsseln aufgeteilt einen Apfel klein schneiden und zwei Aprikosen, Zucker drüber und jeweils einen Becher Ananas-Joghurt

Guten Appetit
Renate


Samstag, 22. Dezember 2012

Katja Kippling über die Realität auf dem heutigen Arbeitsmarkt!


Sie spricht über Überlstung, Burn-Out, die Belastung aller Menschen, die arbeiten und trotzdem den Schikanen der Jobcenter ausgesetzt sind, über Scheinselbständigkeit und die Belastung der Menschen, die solche Jobs für einen Hungerlohn machen .. das Recht auf Urlaub, Entspannung, Ruhe und Familienleben.

Es ist lang, aber ein guter Text.


LG
Renate

Kein Weihnachtsbaum für Hartz IV-Familien!


Ich habe es erst jetzt in meinen e-mails gefunden, stand im Newsletter der Linken!

Auch wenn es zu spät ist, dass noch jemand das findet, um von dieser Aktion einen kostenlosen Weihnachtsbaum abzubekommen, diesen Text möchte ich mit verteilen, einfach um weiterhin aufzuklären, was in unserem Land passiert.

LG
Renate

Weihnachtsbäume für alle!


Die Bundesregierung hat die Hartz-IV-Regelsätze neu berechnet. Weihnachtsbäume, Christsterne und Glühwein gehören fortan nicht mehr zu Grundbedarf.
DIE LINKE fordert einen Regelsatz in Höhe von 500 Euro und die Teilhabe für alle zu gewährleisten.
Agnes Alpers meint dazu: "Wo sind wir angekommen, wenn eine Regierung allein Familien im SGB-II-Bezug das Geld für Weihnachtsbäume streicht? - Mit unserer Aktion wollen wir deutlich machen, dass diese schwarz-gelbe Bundesregierung die Grenzen wieder einmal klar überschritten hat - und wir überall ein Zeichen setzen müssen, dass mit diesen Kürzungen endlich Schluss gemacht werden muss."
Aus diesem Grunde haben Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE. Geld gespendet, damit am Freitag, 21. Dezember 2012, in den Städten Osnabrück 15.00 Uhr am Ledenhof, Salzgitter 14.00 Uhr  SZ-Bruch-Machtersen, Sölekamp 1 und 14.30 Uhr am SZ-Bad, Martin-Luther-Platz und in Wilhelmshaven 13.00 Uhr, am Banter Markt Weihnachtsbäume verteilt werden können.