Donnerstag, 25. Dezember 2014

Mit Bloggen Geld verdienen

Bericht aus November 2014


Der November war ein richtig guter Monat für unsere Verhältnisse.

Einnahmen: 14,54 Euro

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Seiten-RPM: 2,81 Euro

LG Renate


Bilder vom Totensonntag 14 - Teil 2

Rundgang auf dem Friedhof und Rückweg



Heute will ich endlich mal mit den Fotos vom letzten Totensonntag weitermachen. Das war ja schon Ende November.
Ich starte dazu mal bei Mamas Grab, das auf diesem Bild hier fertig und wieder ordentlich war.

Wir haben eben etwas Trauriges erfahren. Der Pflegefall der russischen Familie hier im Haus ist am 12.12.14 auch gestorben. Wir trafen die Familie eben. Sie wollten auf den Friedhof. Ich vermute, die alte Dame wird in der Nähe meiner Mutter liegen, hat auch ein Einzelgrab auf dem neuen Friedhof bekommen. Ihre Tochter ist totunglücklich. Das ist klar. Auch wenn es schwer war, ein geliebter Mensch reißt eine Lücke ins Leben seiner Familie, wenn er stirbt, und wenn er 100 Jahre alt geworden sein mag. Sie dürfte ca. in Jürgens Alter sein und hat noch einen körperbehinderten Sohn. Ich füchte, dass die Familie im Januar jetzt ohne ihren Pflegefall, die komplett bettlägerig war und sicherlich die Pflegestufee III, aber minimum II gehabt haben wird, kaum Zeit zum Trauern finden wird, weil dann die Bewältigung der finanziellen Probleme kommen wird. Es tut mir so leid. Ich weiß ja, in was für ein Loch man in Deutschland fällt, wenn man einen Menschen tot gepflegt hat und dann selbst alt und dann ja logisch arbeitslos zurück bleibt.


Von Mamas Grab aus sind wir dann zum Grab der Eltern unserer Freundin Ela gegangen.










Da links liegen die Eltern meiner früher besten Freundin Margrit, mit der ich mich mal zerstritt, als sie meinen Ex auf einer Feier so sehr kritisierte. Ich hätte ihn damals nicht verteidigen sollen, denn sie hatte Recht mit ihrer Kritik genauso wie meine Schwiegermutter immer Recht mit ihrer Kritik an ihm hatte.

Tja. Vor einigen Jahren kriegte ich Streit mit der Frau, die er nach der Frau kennenlernte, die er unseren Kindern angeblich als neu gefunden vorgestellt hat, nachdem ich mich zum ersten Mal mit Jürgen getroffen hatte.
Sie wetterte so sehr über seine damalige letzte Ex-Freundin und ich sagte zu ihr, was wird er wohl über Dich sagen, wenn Du out bist. Nun ist es auch mit ihr aus. Er spricht mit mir und sagt über sie, er wäre jetzt 60 und ihre Beziehung sei nur noch Krampf gewesen. Dazu hätte er keine Lust mehr gehabt. Sie wohnt noch bei ihm und sucht eine Wohnung in Berlin. Er sagt, er fühlt sich wohl so.

Tja so ist das im Leben. Man gibt zuweilen aus Liebe leider den falschen Menschen den Laufpass. Meine früher beste Freundin werde ich nie mehr zurück kriegen. Und für die nun letzte Ex meines Ex hoffe ich, dass sie in Berlin, von wo aus sie zu ihm zog, hoffentlich noch wieder Fuß fassen kann. Sehr lange hat sie ja nicht bei ihm gelebt.

Die Ecke, wo früher meine Großeltern ihr Grab hatten. Der Platz wurde noch nicht wieder neu verkauft und ist noch leer.










Das Grab meiner früheren Schwiegereltern. Erne hat in weiser Voraussicht in ihrem Testament bestimmt, dass ein Teil des Vermögens, das sie vererbte, für die Grabpflege sein sollte.

Ich gehe ab und zu bei ihnen vorbei. Ob es ihre Kinder und Enkel noch tun, wage ich zu bezweifeln und falls doch, stellt zumindest nie mehr jemand davon noch extra Blumen bei den beiden hin.

Nun gut, ich tue es auch nicht, weil ich nicht viel Geld habe und froh bin, Mama Blumen für das Grab kaufen zu können.



Bei Philipp, einen früher sehr guten Freund meiner beiden Ältesten, der sich aus Liebeskummer ganz jung das Leben nahm.

Ich mochte den Jungen sehr und gehe deshalb oft an seinem Grab vorbei.







Auf dem Heimweg sind wir bei ProCell vorbei gekommen. In dem weißen Container, der hinter meinem Kopf zu sehen ist, habe ich damals kurz nach Mamas Tod von Mitte Dezember 11 bis Mitte Februar 12 was mit CD-Recycling gemacht .. Jürgen im Sommer davor auch.

Es war nett da. Man kann sich ca. 130 Euro im Monat leicht dazu verdienen, wenn man diesen 1-Euro-Job macht und keine Fahrkosten hat. Man darf aber nur 3 Monate dort arbeiten.




Jürgen gegenüber vom Bahnhof.

By the way ... seit wir beide kein Auto mehr haben, habe ich 4 kg und Jürgen sogar 6 kg abgenommen. Und wir sind viel fitter geworden, das außerdem.








Diese schönen Herbstfarben, die wir da noch in der Natur hatten, sind jetzt alle weg .. es ist alles nur noch nass und graubraun dreckig.

Vorhin habe ich den ersten Schnee fotografiert .. der aber als Wasser runterkam und alles noch mehr aufgeweicht hat ... ich zeige Euch aber nachher mal ein Foto, denn ich konnte den Schnee kurz vorm Auftauen erwischen.





Eigentlich wollten Jürgen und ich Mama zu Weihnachten auf dem Friedhof wieder besuchen, aber das haben wir verschoben, weil das Wetter zur Zeit einfach nur grauenvoll ist und wir sowieso ständig durchregnen.









Links ist Jürgen dabei, über die Straße zum Preetzer Fachmarktzentrum rüberzulaufen. Das ist das letzte Bild von dem Tag.

Bald zeige ich Euch welche von Weihnachten und dann will ich auch noch was über das zweite Halbjahr im neuen Stall unter der Serie "Eigene Pferde - Unsere stolzen Freunde" fertig machen.

Aber jetzt will ich kochen.

LG Renate

Weihnachtspute für zwei

Was ich über Weihnachten so koche


Ich werde Euch, wenn ich die Fotos von Weihnachten hier verlinke und erzähle, was wir alles gemacht haben, noch genauer erklären, warum ich über Weihnachten doch extrem hab sparen müssen .. dem Sparkassenverband sei Dank, sei nur vorneweg gesagt .. also mal kurz, was es so gibt und wann und bei einem Tag das Rezept. Den Rest kriegt selbst ein Hausmann vermutlich alleine hin.

Also Heiligabend gab es Kartoffelsalat und Würstchen, aber dieses Jahr ganz normal .. sonst habe ich aus alter Tradition von Jürgens Mama her ja immer Weißwurst dazu gekauft, ging diesesmal nicht, weil die so teuer ist.

Morgen mache ich uns Hähnchenschenkel mit Kartoffeln, Rotkohl und Soße ... für Ente oder Gans oder so hat es leider nicht gereicht, aber wir essen gerne Hähnchenschenkel, also ist es doch okay. Es hätte noch schlimmer sein können.

Heute Abend werde ich uns etwas kochen, das ich mal salopp Weihnachtspute für zwei nenne:

Geht so:

Ein Paket Putenministeaks (die hat Aldi) in kleine Stücke schneiden und in etwas Margarine (hatte kein Geld mehr, um Öl zu kaufen, eigentlich ist Öl ja besser) kurz anbraten, dann ein Paket Schlagsahne angießen und als Gewürze Salz, Paprika edelsüß, einen Hauch Salbei und Rosmarin dazu geben. Dann zwei Strauchtomaten in kleine Stücke schneiden und dazu geben, 3/4 Dose Erbsen dazu (über den Rest freuen sich immer die Pferde) und ein Glas Spargel abgießen und die Stangen in Stücke schneiden und auch dazu.

Als Beilage dann in Salzwasser gar gekochten Parboiled-Reis.

Ich glaube, Putenreste von ner ganzen Weihnachtspute sollte man so auch gut verarbeiten können.

Guten Appetit
Renate

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahrlässigkeit

Auch ohne Absicht, was wir nicht wissen können


Ob Absicht oder nicht, spielt in diesem Fall keine Rolle, wenn die Gefahr aufgrund der eigenen Erfahrung leicht abzuschätzen war.



§ 315b Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr

(1) Wer die Sicherheit des Straßenverkehrs dadurch beeinträchtigt, daß er
1.
Anlagen oder Fahrzeuge zerstört, beschädigt oder beseitigt,
2.
Hindernisse bereitet oder
3.
einen ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt,
und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Handelt der Täter unter den Voraussetzungen des § 315 Abs. 3, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
(4) Wer in den Fällen des Absatzes 1 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
.....
Ihr bewegt Euch auf verdammt dünnem Eis.
Von den übrigen Bagatellen reden wir hier nicht .. haben auch von vornherein von Pipifax gesprochen.
Aber die letzte Sache war grob fahrlässig, falls es nicht womöglich sogar Absicht war. 
Ob es an diesem Tag geregnet haben mag, eilig war oder sonstwas, ist vollkommen egal .. sowas darf !!! an einer Hauptverkehrsstraße einfach nicht vorkommen !!!!

Renate und Jürgen

PS: Wenn diese Drohungen nicht aufhören, könnte man die übrigens als Stalking auffassen.

Warum das Internet oft das Leben verlängert

Besonders ältere Menschen können über Internetkontakte länger leben


Auch wenn jeder weiß, dass Bewegung gesund hält und oft gesagt wird, das Hocken am Computer führt oft zu Bewegungsmangel, gibt es jetzt doch eine interessante Studie, die in meinen Augen auch Sinn macht.

Es handelt sich um eine Studie, die sich damit beschäftigt hat, wie Internetkontakte dazu beitragen können, älteren Menschen zu mehr Lebensfreude, geistiger Fitness und auch körperlicher Gesundheit und damit einer längeren Lebenserwartung zu verhelfen. Diesen alten und oft sehr einsamen Menschen wurde nämlich der Umgang mit dem Computer und mit dem Internet beigebracht.

Ich werde Euch denk Link zu dieser Studie hier am Ende zum Nachlesen anhängen.

Ich bin auch über 60 und weiß genau, dass man im Alter zunehmend einsamer wird. Jürgen und ich sind nicht vollkommen einsam, wir haben ja uns und unsere Haustiere, wir haben eine besonders gute Freundin und ab und zu Kontakte über den Stall, wo unsere Pferde stehen oder zu Nachbarn, die man nach und nach eben doch besser kennenlernt.

Aber einige der Menschen, mit denen wir oft "reden", treffen wir gar nicht oder selten persönlich, sondern wie in dieser Studie beschrieben über das Internet.

Anders als echte soziale Kontakte kostet es kein Geld, sich über den PC auszutauschen. Alte Menschen sind oft arm und vereinsamen schon deshalb.

Heute ist Weihnachten und ich möchte nicht wissen, wie viele alte Menschen heute vollkommen allein sind und vielleicht froh, dass es da einen Computer gibt, wo man irgendwo ein Fenster zur Welt aufmachen kann.

Ich war heute froh, über das Internet kleine Aufmerksamkeiten an meine virtuellen Freunde verschenken zu können, ich verschicke gern Grüße und ich erzähle auch gern hier im Blog und freue mich, wenn ich gelegentlich auch Kommentare auf meine Beiträge bekomme.

Ich habe sogar Arbeit über das Internet gefunden, die mir Auftrieb und was zu tun gibt und mich auch ein bisschen weniger arm gemacht hat.

Auch meinen neuen Mann habe ich über das Internet gefunden und hatte schon oft Hilfe von Internet-Freunden.

Es ist wahr, das Internet hält uns Alte fit in der Birne, es lenkt einen ab, wenn man ganz alleine ist, weil da draußen noch andere Menschen genauso einsam und froh sind, sich austauschen zu können.

Das Internet macht es auch leicht, anderen ohne nicht vorhandenes Geld etwas schenken zu können, denn was verschenken, das tun wir doch alle gern.

Na ja ... lest mal in diese Studie rein.


LG
Renate

Fröhliche Weihnachten

Lasst Euch vom Wetter nicht unterkriegen!


Hei alle zusammen, wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und falls Ihr Besuch habt, viel Freude mit Eurer Familie oder guten Freunden. Falls Ihr wie wir nur zu zweit seid oder vielleicht ganz alleine, wünschen wir Euch trotzdem schöne Weihnachtstage. Macht das Beste draus.


Auch allen Leuten, die wie wir die Feiertage mit ihren geliebten Haustieren verbringen, wünschen wir ein paar wunderschöne Weihnachtstage.










Und wer von Euch das große Glück hat, den Heiligen Abend und die beiden nächsten Weihnachtstage mit Kindern verbringen zu können, den wünschen wir viel Freude dabei. Wir beide können uns noch heute gut an die schönen Zeiten erinnern, als wir auch Kinder und Enkel hatten, mit denen wir wunderschöne Weihnachten haben feiern können .. irgendwann früher, aber man erinnert sich sein ganzes Leben daran und denkt mit Freude daran zurück.








Der Weihnachtsmann ist sicherlich noch unterwegs, muss sich aber langsam beeilen, noch überall rechtzeitig anzukommen.








Das gruselige Vorweihnachtswetter hat sich genauso wie im Wetterbericht prophezeit wirklich gegen Mittag aus dem Staub gemacht.

Wir haben heute Nachmittag sogar schon etwas Sonne gesehen und auf dem Heimweg vom Stall den Mond und die Sterne am Himmel.

Vielleicht kriegen wir ja sogar etwas Schnee am 2. Festtag, mal abwarten.




So .. nun habt alle ein schönes Weihnachtsfest.

Ich verteile gleich noch diese Grüße überall dort, wo wir im Internet virtuelle Freunde haben.

Unsere Blog-Leser werden sie sowieso finden.

Dann gehe ich in die Küche und mache Kartoffelsalat und Würstchen für uns.



Und nachher läuft sicher irgendwo was Tolles im Fernsehen.

Also einen wunderschönen Heiligen Abend, tolle Weihnachtstage und ansonsten bis bald.

Renate und Jürgen

Dienstag, 23. Dezember 2014

Petrus will uns hier ersäufen

Unwetterwarnung von heute morgen


Nun regnet es hier ja schon tagelang so viel und wir dachten, dass kann ja langsam wieder aufhören, aber weit gefehlt. Heute geht es erst richtig los. Im Radio kam eine Unwetterwarnung. Wir sollen hier noch 70 l Wasser auf den Quadratmeter kriegen, nur heute !!!! Und übers Fest wird es zwar besser, aber Schauer sind auch da immer noch drin.

Lieber Petrus ... wir haben genug Wasser .. es reicht wirklich.

Na ja .. der Stall unsere Pferde liegt höher als die Weide unten ... das Wasser wird wohl erstmal da hin laufen und sie sind ja nachts drinnen.

Und ansonsten "freuen wir uns schon richtig auf den letzten Weihnachtseinkauf nachher und darauf, bei diesem Mistwetter in den Stall und zurück zu latschen." Man gönnt sich ja sonst nichts.

LG
Renate