Donnerstag, 26. Juni 2014

Lebensmittelpreise, Mindestlohn und die Regelsatzhöhe

Ich möchte dieses Thema einfach noch einmal aufgreifen


Heute morgen hörte ich in den Nachrichten, dass zu befürchten sei, die Lebensmittelpreise würden noch einmal drasitisch ansteigen, weil das die Auswirkungen der Einführung eines Mindestlohns seien.

Treffen wird das jeden, aber besonders schlimm wie immer die Menschen, die von Sozialhilfe oder ALG II leben, Aufstocker sind oder aber gerade so eben und eben über dem festgelegten Regelsatz für die Möglichkeit liegen, ihr Einkommen mit Sozialhilfe oder ALG II aufstocken zu können.

Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um mindestens 20 Millionen Menschen, eher um mehr in Deutschland handeln wird, die davon betroffen sind.

Es sind ja nicht nur die Menschen, die hierzulande als arbeitslos gezählt werden, die den Auswirkungen der Regelsatzhöhe in Deutschland ausgesetzt sind, denn alleine hier fallen schon ungezählte Menschen unter den Tisch, weil sie ab einem gewissen Alter nicht mehr mitgezählt werden, in Maßnahmen stecken, krank geschrieben sind oder dauerhaft von Sozialhilfe leben, da gar nicht arbeitsfähig.

Vielmehr betrifft die Regelsatzhöhe in Deutschland ja auch alle Menschen, die zwar arbeiten, aber nicht viel verdienen, und zwar auch dann, wenn sie keinen Anspruch mehr darauf haben, ihr Einkommen mit ALG II aufstocken zu können.

Ich hatte ja unlängst Besuch von jemand von den Linken, was einen anderen Grund hatte, nämlich das Problem der hier aufgekauften Sozialwohnungen und das Verhalten unseres neuen Vermieters. Ich habe aber an dem Tag natürlich auch mit der Frau über das Thema Mindestlohn und Regelsatz beziehungsweise Bedingungsloses Grundeinkommen gesprochen und warum ich denke, dass die Festsetzung eines Mindestlohns in Deutschland nicht das Mittel der Wahl sein kann.

Ich stieß leider auf taube Ohren, was auch einer der Gründe ist, weshalb ich vor einigen Jahren aus der Partei "Die Linke", die mir in vielen Punkten durchaus sympathisch ist, wieder ausgetreten bin.

Die Piratenpartei sei ja so chaotisch unorganisiert, hieß es. Mag sein. Mag auch nicht sein. Aber da sie nicht dogmatisch sind und dennoch sehr soziale Ansätze haben, glaube ich, sie sind eher fähig, die Zeichen der Zeit besser zu deuten und auch umsetzen zu können, sollten sie einmal genug Wählerstimmen bekommen.

Wo liegt das eigentliche Problem?

Gerhard Schröder wollte bei Einführung von Hartz IV 2003 schon damals einen Regelsatz von 511 Euro pro Person festsetzen. Noch heute sind wir weit davon entfernt, dass der Regelsatz diese Höhe hätte, nichtmal für einen Einpersonenhaushalt geschweige denn für Bedarfsgemeinschaften, wo die einzelnen Menschen ja noch einen viel niedrigeren Regelsatzanspruch haben als Einzelpersonen.

Mal zum nachlesen:


daraus:

"Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt) für Erwerbsfähige zum Arbeitslosengeld II (ALG II) zum Teil auf ein Niveau unterhalb der bisherigen Sozialhilfe. Die laufenden Leistungen der alten Sozialhilfe waren zwar nominell niedriger als die Regelleistung des neu eingeführten ALG II, wurden aber im Bedarfsfall durch diverse Einmalleistungen ggf. auch über den Satz des entsprechenden ALG II aufgestockt. Der monatliche Regelsatz der Sozialhilfe für einen Alleinstehenden hatte vor der Einführung des ALG II in den westlichen Bundesländern bis Ende 2004 zwischen 287 € und 297 €, in den östlichen Ländern zwischen 282 € bis 285 € gelegen, während die Regelleistung des ALG II ab 1. Januar 2005 345,00 € im Westen und 331 € im Osten[7] betrug. Die neben dem Regelsatz der Sozialhilfe im Bedarfsfall gewährten einmaligen Beihilfen[8] wurden beim ALG II nunmehr weitgehend in die Regelleistung einberechnet, so dass daneben insoweit keine einmalige Beihilfen mehr beansprucht werden konnten.[9] Die ursprünglich vorgesehene Höhe der Regelleistung des ALG II lag laut Aussage von Peter Hartz bei 511 Euro monatlich und damit weit über dem Sozialhilfesatz.[10]Anfangs wurde für Hilfebedürftige, deren Arbeitslosengeldanspruch erschöpft war, ein Zuschlag gezahlt, der im ersten Jahr des ALG-II Bezugs bis 160 €, im zweiten Jahr bis 80 € betrug[11]. Dieser Zuschlag wurde zum 1. Januar 2011 ersatzlos abgeschafft.[12]"

Das ist nun über 10 Jahre her und noch immer liegt der Regelsatz in Deutschland weit unter dieser schon 2003 vorgeschlagenen Höhe pro Person, und bei Kindern sogar extrem weit darunter.

Der Regelsatz wird zwar fast jedes Jahr ein wenig rauf gesetzt, aber auch das in einer Höhe, die nicht den Lebensumständen der Bedürftigen entspricht, denn diese Menschen müssen zwangsläufig das meiste Geld nur fürs Essen ausgeben, auch wenn die Berechnungen anders aussehen mögen. Diese Berechnungen sind aber reines Gewäsch und haben nichts mit der Realität der Empfänger von Sozialhilfe, ALG II oder ergänzenden Leistungen oder der Menschen zu tun, die auch nicht mehr verdienen als besagten Regelsatz, an dem sich schließlich festmacht, ob man überhaupt noch ergänzende Leistungen erhält oder nicht.

Ständig steigen die Lebensmittelpreise mehr als die jährliche Erhöhung des Regelsatzes ausmacht. Bei den Strompreisen ist das genauso, und auch Strom muss vom Regelsatz bezahlt werden.

Was nutzt es einem armen Menschen, wenn die Preise für Flachbildschirme oder teure Neuwagen oder Luxusmöbel gefallen sein mögen, wenn er das Essen nicht mehr finanzieren kann? Denn solche Luxusgüter sind leider Bestandteile des imaginären Warenkorbs, der den Berechnungen der Preissteigerungen zugrunde liegt.

Auch die Einführung eines Mindestlohns nutzt ihm nicht wirklich was, denn dieser Mindestlohn ist so niedrig, dass die meisten Menschen damit ja gar nicht aus diesem Kreislauf raus kommen, jedenfalls nicht in Verdiensthöhen, die so aussehen würden, dass sie weit über den derzeit festgelegten Regelsatz kommen würden.

Nutzen würde es den Menschen nur, wenn endlich die Regelsätze den tatsächlichen Preisen für die Dinge angepasst würden, die ein Mensch zum Leben wirklich braucht.

Und natürlich trifft der Mindestlohn jetzt wieder alle Armen besonders hart, auch wenn der Anstrieg der Lebensmittelpreise für alle Bevölkerungsschichten nicht gut sein mag ... die reicheren Menschen mögen dann billiger kochen oder weniger sinnlose Dinge anschaffen, um weiterhin gut kochen zu können, die Armen aber werden noch mehr hungern müssen und sich noch weniger vollwertig ernähren können, davon auch krank werden und früher sterben als es nötig wäre.

LG
Renate

Kritische Worte der Linken in Sachen Dschihad

Ich möchte Euch das einfach mal zum Lesen kopieren


Ich stecke in dem Thema jetzt selbst auch nicht volkommen drin, aber wenn man das so liest, kriegt man das kalte Grausen, was alles gemacht wird, um sowas wie Umsatz zu machen, und zwar in Bezug auf Deutschland in erster Linie mit Waffengeschäften.

LG Renate


Im Wortlaut


17.06.2014 Jan van Aken, linksfraktion.de

Deutsche Irakpolitik braucht eine Kehrtwende

Waffenlieferungen stoppen, Bundeswehr aus der Türkei abziehen



Von Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Den Boden für die heutige Katastrophe im Irak haben die USA mit ihrem Einmarsch 2003 bereitet. Das ist nun 11 Jahre her und in diesen 11 Jahren haben nicht nur die USA versagt. Fangen wir mit dem irakischen Ministerpräsidenten al-Maliki an. Seit 2006 ist er im Amt und verfolgt seitdem eine Agenda, die die Spaltung des Landes vorantreibt. Systematisch schließt er – selbst Schiit – die Sunniten von der politischen und wirtschaftlichen Macht im Land aus und privilegiert die Schiiten. Ohne diese sektiererische Politik wäre es nicht zu der Allianz aus ISIS-Kämpfern, Stammesmilizen und Mitgliedern von Saddam Husseins Baath-Partei gekommen, die nun auf dem Vormarsch ist. Der einzige Kit, der dieses heterogene Sunniten-Bündnis zusammenhält, sind das Feindbild „Maliki“ und das Feindbild „Schiiten“. Aber Maliki agiert nicht im luftleeren Raum. Die USA und auch Iran haben auf ihn gesetzt und ihn auf vielfältige Art unter anderem mit Waffenlieferungen unterstützt. Seine das Land spaltende Politik haben sie nicht beendet, sondern zementiert.
Eine unrühmliche Rolle beim Vormarsch der Djihadisten – und hier muss man auch auf den Bürgerkrieg in Syrien schauen, der sich nicht vom aktuellen Geschehen in Irak trennen lässt – spielen die Türkei, Saudi-Arabien und Katar. Um Assad zu bekämpfen, war und ist der Türkei jedes Mittel recht. Zumindest indirekt unterstützt die Türkei ISIS, indem sie deren Kämpfern die Einreise ins Kampfgebiet über die türkisch-syrische Grenze ermöglicht. Nach einigen Berichten beliefert der türkische Geheimdienst die Extremisten sogar mit Waffen. Auch Saudi-Arabien und Katar setzten in den letzten Jahren auf die radikalislamischen Kräfte in Syrien und Irak in ihrem Kampf gegen das Assad-Regime und Iran. Spendengelder, Kämpfer und wohl auch Waffen fanden so ihren Weg vom Golf in die Hände von ISIS, Al-Nusra und anderen extremistischen Gruppierungen.
Einen kritischen Blick muss man auch auf die Rolle Deutschlands werfen. In den vergangenen Jahren lieferte die Bundesregierung Waffen und sonstige Rüstungsgüter für Milliarden von Euro in die Region. Auch Maliki kam in den Genuss deutscher Waffentechnik. Unter anderem wurden 24 Kampfhubschrauber 2011/2012 an den Irak geliefert. Auch die Bundesregierung setzte also auf Maliki und stützte seine Ausgrenzungspolitik. Saudi-Arabien und Katar gehören sogar zu den größten Kunden der deutschen Waffenindustrie überhaupt. Damit wird der regionale Machtanspruch dieser Staaten durch die Bundesregierung ganz offensiv unterstützt – ein Machtanspruch, der über Leichen geht: in Syrien und nun auch im Irak. Anstatt jede Möglichkeit zu nutzen, um die zynische Machtpolitik Saudi-Arabiens und Katars zu beenden, klopft die Bundesregierung den Golfstaaten noch freundschaftlich auf die Schulter, denn genau das bedeutet die milliardenschwere Lieferung von Kampfpanzern und Sturmgewehren.
Ebenso ist die Unterstützung der Türkei seitens der Bundesregierung unbegreiflich. Jeder weiß, dass die Regierung Erdogan den Djihadisten Unterstützung gewährt. Wird nun seitens der Regierung Merkel jeder Hebel in Bewegung gesetzt, um das zu beenden? Nein, natürlich nicht. Im Ukraine-Konflikt werden Russland Sanktionen angedroht, wenn das Land seine Grenze nicht wasserdicht gegenüber der Ukraine schließt. Im Syrien-Konflikt bekommt die Türkei trotz ihrer offenen Unterstützung für die Djihadisten jede Art von Unterstützung. So schickt die Bundesregierung Bundeswehrsoldaten samt Patriot-Raketen in die Türkei und gibt damit de facto ihr Einverständnis zu Erdogans Vorgehen. Bündnissolidarität – oder wie immer man das auch nennen mag – steht bei Kanzlerin Merkel offenbar höher im Kurs als der Kampf gegen die Radikalislamisten.
Deutschland mag nicht die entscheidende Rolle in der Region spielen. Aber einige Hebel, um positiv zu wirken, stehen zur Verfügung. Und anfangen sollte die Bundesregierung, indem sie sofort die Bundeswehr aus der Türkei abzieht, die Waffenlieferungen in die Region einstellt und ihre allzu freundschaftlichen Beziehungen zu Saudi-Arabien und Katar neu ordnet.
linksfraktion.de, 17. Juni 2014

Mittwoch, 25. Juni 2014

Zu viel Klee auf der Weide kann gefährlich werden

Ein paar Infos über Klee

Ich halte in Deutschland Klee unter anderem weit eher für einen Hufrehe-Auslöser als zu viel Fruktan im Weidegras. Das mag in anderen Ländern anders sein, aber nicht bei uns.

Das da oben ist Rotklee, den ich neulich auf dem Fußweg zum Stall gefunden und gleich fotografiert habe. Wir haben auf unseren Weiden in Reuterkoppel keinen Rotklee.

Hier müsst Ihr ein bisschen genauer hinsehen. Die großen Kleeblätter sind auch Rotklee, nur ohne Blüten, die kleinen mit den winzig kleinen gelben Blüten, das ist Sumpfhornklee. Es gibt auch noch andere Hornkleearten, die so ähnlich aussehen. Bei viel Hornklee muss man noch mehr aufpassen als bei viel Weißklee oder Rotklee. Warum erkläre ich Euch gleich weiter unten.
Nun nun Weißklee, der zumindest bei uns auf den meisten Weiden am verbreitesten ist.

Generell enthält Klee überhaupt kein Fruktan, löst aber nachweislich trotzdem bei vielen empfindlichen Pferden Hufrehe aus. Früher hat man angenommen, das läge an zu viel Eiweiß, später es könnte an viel Stärke liegen.

Ich habe herausgefunden, dass Klee noch mehr enthält als nur viel Eiweiß und Stärke, nämlich auch sehr viel Gerbsäure, die das Vitamin B1 hemmt, aber auch Oxalsäure, die in größeren Mengen giftig werden kann, weil sie fast sämtliche Spurenelemente und Mineralstoffe bindet und so den Stoffwechsel empfindlich stören kann, und zwar auch die Sauerstoffversorgung, denn sie bindet auch Eisen.

Die Konzentration von Oxalsäure ist in den verschiedenen Kleearten nicht gleich hoch. Hornklee enthält am meisten Oxalsäure, deshalb darf von dieser Kleeart noch weniger auf den Weiden sein als von den anderen beiden Arten.

Dann ist es noch so, dass Klee auf Stress mit der Ausschüttung von Blausäure reagiert. Das ist nicht immer so, kann aber sehr viel werden, und zu biel Blausäure ist ein starkes Gift.

Es reagieren trotzdem nicht alle Pferde gleich empfindlich auf Weiden die voll Klee sind. Warum das so ist, das weiß ich nicht. Das ist auch bei anderen Sachen so, dass wirklich gesunde Tiere immer etwas mehr von einem Schadstoff vertragen als gesundlich bereits angeschlagene.

Also ... wenn bei Euch auf einer Weide extrem viel Klee wächst, würde ich empfehlen, dort kein Pferd 24 Stunden grasen zu lassen, sondern allerhöchstens stundenweise und dann Heu dazu füttern. Das ist bei jedem Pferd sicherer. Ein Pferd, das einmal Hufrehe gehabt hat, behält diese Anfälligkeit ein Leben lang bei und reagiert später bei wesentlich weniger von einem Hufrehe-Auslöser bereits mit einem neuen Hufrehe-Schub als vorher.

LG Renate

Texter-Alltag

Der ganz normale Wahnsinn


Was bin ich gerade müde, aber diesen kleinen Blog-Beitrag will ich noch schreiben.

Ja .. gestern habe ich einer Jappy-Freundin erzählt, dass dieser Blog natürlich nicht zum Geldverdienen gedacht ist, sondern in meinen Augen ein Stück gelebter Geschichte zu der Zeit darstellt, in der viele Menschen irgendwie als Aufstocker die Hartz-IV-Zeit überleben. Wir halt als Texter mit einem Blog, der so denke ich deshalb von vielen Leuten gelesen wird, weil die Story, wie zwei alte Leute mit zwei genauso alten Pferden irgendwie über die Runden kommen, besonders wegen der beiden alten Pferde ein Stück echtes Leben ist, das von so manchem ganz gern gelesen wird.

Wir ranken übrigens mit unserem letzten Beitrag über Jakobskreuzkraut zur Zeit eiskalt bei google auf Seite 1 an 2. Stelle direkt hinter der Landwirtschaftskammer und noch vor Wikipedia !!!!

Das ist aber nicht mit jedem Suchwort so toll, mit vielen aber ähnlich.

Ansonsten waren das gerade ein paar harte Tage und ich war so froh, dass heute morgen endlich genug Geld auf dem Konto war, um den Rest unserer Telefonrechnung zu  bezahlen und Alice trotz Mahnung auch noch nicht das DSL gesperrt hat. Uff. Ich hoffe, es kommt zu keiner Überschneidung mehr und wir können die angenommenen Aufträge auch alle zu Ende bearbeiten.

Bis zum Ersten überleben ist auf jeden Fall so oder so gesichert.

Es ging mir die Tage gar nicht gut ... der Stress hat meinen Herpes aufleben lassen und der tummelt sich gerade auf meinen Schienbeinen und in beiden Ohren, so dass ich wegen der Entzündungen in den Ohren so gut wie taub bin .. na ja, was soll's. Mein Immunsystem ist zuweilen etwas angeschlagen.

Das ist ja auch kein Wunder, da man täglich neue Kämpfe überstehen muss, um irgendwie zu überleben und einem dann auch noch so ein Mist wie der mit der Deutschen Dogge passiert, die fast unseren Hund um die Ecke gebracht hätte.

Wer der Mann ist, kriegen wir hoffentlich noch raus, denn der hat einen Dämpfer vom Ordnungsamt mehr als verdient. Aber dazu müssen wir halt wissen, wer es ist.

Gestern Abend sah das Mittagessen so aus, dass für jeden noch ein Mini-Rest Kartoffelsalat da war, dazu etwas später ein halbes Wurstbrot, ein Schälchen Vanillepudding und ein halber Apfel.

Heute früh ... Kaffee alle, Jürgens Zigaretten schon seit gestern Abend .. gar nichts mehr zu Essen im Haus und an Tee auch nur noch so ein fieser Kräutertee, den ich echt eklig fand ... aber da ich dringend noch drei Aufträge fertig machen musste, mit einem Löffel Zucker drin runter gewürgt habe.

Dann einkaufen .. waren beim Lidl .. dann noch kurz bei meiner Mama, etwas Unkraut auf dem Grab ausreißen, bissel gießen .. sah noch ganz gut aus.

Dann zu Hause erstmal Kaffee gekocht. Ich habe eine tierische Erkältung neben dem ollen Herpes in den Ohren .. mir brach beim Frühstück machen erstmal der kalte Schweiß aus und es drehte sich schon alles.

Na ja .. Kaffee ist im Bauch und auch im Kopf angekommen .. auch das belegte Brötchen dazu und die frischen Erdbeeren mit ordentlich Vitaminen dazu.

Nun geht es mir besser .. bin nur hundemüde und will jetzt ein Stündchen schlafen.

Dann in den Stall, später weiter schreiben .. es gibt halt viel zu tun.

Eine Kollegin schrieb bei Facebook, sie ist bei Textbroker jetzt in die Stufe 3 runtergesetzt worden, war sehr wütend ... ähnliches habe ich schon von einer anderen einige Tage vorher gehört .. tja bei Textbroker waren Jürgen und ich noch nie in der 4, sondern haben allerhöchstens mal ab und zu eine Vierer-Bewertung dabei gehabt, nur für einzelne Texte.

Egal .. ab und zu findet man Arbeit in der 3 dort und verdient auch bisschen was.

Bei Content sind wir in der 4.

Ein Kunde, den wir nicht von Content kennen, erzählte uns, dass er dort auch Kunde sei und einen Anruf bekommen hätte, wie man ihm helfen könne, weil er länger dort keine Texte mehr bestellt hätte.

Nun, sie tun es ja für uns Autoren, wenn sie viele Zugeständnisse machen, würde ich sagen.

Bei Textbroker wird das ähnlich sein.

Neben den immer wieder schönen Pferdetexten und allen möglichen Zufalls-Texten aus dem Open-Order-Pool schreibe ich zur Zeit sehr viel für ein Buchungsportal für Bahn-Bus-Flug- und Mietwagen-Touren in die ganze Welt. Das ist sehr sauer verdientes Geld, weil unglaublich viel Recherche. Aber nun ja, ich darf in diesem Team sein und es garantiert mir, weil dort viel zu tu ist, zur Zeit laufend neue Aufträge. Also ran, egal wie schwierig das manchmal ist.

Unser Extra-Kunde meldet sich auch immer mal sporadisch. Ich sollte ihm mal wieder eine Rechnung schicken, denn ich glaube, wir sind schon wieder in Vorkasse .. am Wochenende .. jetzt bin ich müde und will erstmal einfach nur schlafen.

Bis später dann.

LG
Renate

Dienstag, 24. Juni 2014

Der Dieb von Schumis Krankenakte ....

... ist nicht nur pervers, der ist auch dumm.


Als ich heute morgen in den Nachrichten hörte, dass jemand die Krankenakte von Michael Schumacher gestohlen hat und sie nun den Medien für 50.000 Euro zum Kauf angeboten hat, dachte ich, kann dieser Dieb eigentlich logisch denken?

 Einerseits ist es doch wirklich pervers, mit so intimen Informationen über einen Schwerverletzten an die Öffentlichkeit zu gehen, es sei denn, Schumi würde später nach seiner Genesung selbst darüber reden wollen. Andererseits ist es aber auch ausgesprochen dumm, sich überhaupt vorstellen zu können, die Presse würde so etwas veröffentlichen und dafür viel Geld ausgeben, denn das darf doch gar keine Zeitschrift oder Zeitung, die auch nur halbwegs seriös ist. Das wäre ja ein Skandal und ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht sowie den Datenschutz.

Auch wenn der Dieb seinen Verstand dafür genutzt haben wird, irgendwie an diese Krankenakte heranzukommen, viel nachgedacht kann er nicht haben, denn dann wäre er sicherlich zu dem Ergebnis gekommen, dass ihm niemand dafür Geld geben würde, so etwas veröffentlichen zu können und die Presse jetzt an dem Versuch, diese Krankenakte zu verkaufen, viel mehr verdienen wird, denn darüber darf man schreiben. Aber so läuft er aufgrund der Prominenz von Michael Schumacher nun sicher Gefahr, dass man ihn erwischt. Und wenn das passiert, dann wird der Richter sicherlich nicht milde mit ihm umgehen, eben genau deshalb, weil Schumi so prominent und beliebt ist und die Bevölkerung auch erwarten wird, dass dieser Dieb dafür seine gerechte Strafe kriegt.

Noch ein paar Infos zu der Sache sind unten im Link.


LG Renate

Montag, 23. Juni 2014

Erstes Zebra im Kreis Plön gesichtet

Zebra in der Weinbergsiedlung


Ich habe Euch ja neulich schon etliche Zebrabilder gezeigt, also Fotos von Pferden und sogar Kühen oder einem Kamel im Zebralook, die so angemalt worden sind, weil das gut gegen Bremsen, Fliegen und Mücken sein soll.

Ich hatte gestern, als wir in den Stall gelaufen sind, leider keinen Fotoapparat dabei,denn da steht nun auch ein Zebra auf der Weide, und zwar in einem der Ställe in der Weinbergsiedlung.

Es ist ein braunes Pferd mit hellen Streifen. Schade, dass ich es nicht habe für Euch fotografieren können.

LG
Renate

Ordnungsamt weiß nicht, wer hier eine Deutsche Dogge hält

Es ist nicht Pflicht, die Hunderasse anzugeben


Ja, nun heißt es bei den Nachbarn rumfragen, ob vielleicht einer weiß, wer der Mann ist, der hier auf der Ecke die Deutsche Dogge hält.

Das Ordnungsamt hat schon ganz früh geantwortet. Es interessiert sie auch, aber die Sachbearbeiterin schrieb mir, es sei keiner verpflichtet, bei der Anmeldung seines Hundes anzugeben, um was für einen Hund es sich dabei handelt und ihr läge leider keine Anmeldung mit Rassenangabe über eine Deutsche Dogge hier auf der Ecke vor.

Ich soll doch mal die Nachbarn fragen, damit man ihn zu fassen kriegt.

Ich hoffe, das weiß jemand beziehungsweise, ich bin sicher, das weiß eine Familie mit Kindern im Wohnblock in der Sudetenstraße, weil mir gestern meine Freundin sagte, da hätte es schon zweimal tierisch Krach gegeben, weil die Deutsche Dogge von deren Wohnung aus einen anderen Hund gebissen hätte.

Einmal soll der Mann dann seine Deutsche Dogge tierisch in der Wohnung seiner Bekannten verprügelt haben, wo sich das ganze Haus drüber aufgeregt hat, denn es wäre seine Schuld und würde am Verhalten des Hundes nichts ändern, das Tier allenfalls noch aggressiv gegen Menschen machen, wenn er den Hund so dermaßen schlägt.

Aber ob die einem nun ausgerechnet verraten, wer es ist, damit man das dem Ordnungsamt melden kann, keine Ahnung.

Er scheint ja auch die Leute zu kennen, die in der Sudetenstraße einen Rhodesian Ridgeback halten und ich vermute sogar, da wird er gewesen sein, als der Hund uns angriff. Aber ob die es einem nun wiederum sagen, wo er wohnt, steht ebenfalls in den Sternen, die sind ja befreundet, wenn ich das richtig sehe.

Und wer Probleme mit diesem Hundehalter hat, den man ja immer mit seinem Hund trifft, der wird ihm genauso wie wir es tun, am besten hunderte Meter weit ausweichen, weil jedes andere Verhalten viel zu gefährlich wäre.

Na ja, mal schauen .. unterwegs erzählen und fragen können wir ja mal .. vielleicht lässt es sich ja so ermitteln, wer dieser Mann ist.

Wenn wir das raus kriegen, dann interessiert es das Ordnungsamt nämlich schon, weil sie auch sagen, sowas geht ja nicht.

LG
Renate