Montag, 5. August 2013

Beißattacken auf meine Hunde im Laufe der Jahre

Ich schildere hier nur Angriffe von Hunden, deren Besitzer leichtsinnig waren


Zu Weihnachten 1963 habe ich meinen ersten Hund bekommen. Sein Name war Waldo, genannt Waldi. Mit Waldi bin ich einmal noch jung und sportlich auf dem Arm über eine hohe Hecke gesprungen und einfach in eine Haustür rein, als ein mir bekannte sehr gefährlicher Schlittenhund, der normalerweise auf dem Hof angebunden war, angerannt kam. Ein andermal hatte ich ihn auf dem Arm, als mir knurrend eine Deutsche Dogge von Nachbarn von hinten über die Schulter schaute. Ihr Herrchen war Gott sei Dank in der Nähe. Beide Male würde ich sagen, das war gefährlich, aber nicht fahrlässig. Fahrlässig verhielt sich damals der Besitzer eines Schäferhundes. Dieser Schäferhund hat in Schellhorn mehrere kleine Hunde sogar getötet und einen davon im Sommer in seinem Körbchen auf dem Hausflur des eigenes Hauses. Als er fast Waldi erwischt hat, hatte meine Mutter Waldi auf den Arm genommen. Der Schäferhund stand knurrend vor ihr und sein Besitzer schrie aus dem Wehrberg, meine Mama solle den Hund runter lassen, sonst würde sein Hund sie beißen. Sie hat nur gesagt, wenn er das tut, dass gibt es eine Anzeige. Ich war dabei, noch ein kleines Kind. Die Frau, deren Dackel in ihrem eigenen Haus von diesem Schäferhund getötet wurde, hat später eine Unterschriften-Aktion gestartet, damit diesem Mann das Handwerk gelegt wurde, der einfach nicht einsehen wollte, dass so ein Hund an die Leine gehört und was er tut, eine strafbare Handlung ist.

Unsere beiden Dackel Susi und Tessa waren selbst recht bissig. Wir haben immer sehr auf die zwei aufgepasst und angegriffen sind diese beiden von anderen Hunden nie worden.

Anders Susi II, unsere Jagdhund-Cocker-Mix-Hündin. Sie wurde in Henstedt-Ulzburg zweimal gebissen, von einem schwarzen Cocker-Spaniel und von einer Boxer-Hündin, wobei das mit dem Cocker Zufall gewesen sein kann, die Besitzerin der Boxer-Hündin aber auch zu den Leuten gehörte, die ihre Hündin grundsätzlich nie an die Leine machte. Die Schwere der Verletzungen gingen, es war relativ harmlos, dennoch ist sowas verantwortungslos und ärgerlich.

Monti, unser Dobermann-Terrier-Mix und Susi 3, der kleine Mix meiner Mutter,wurden soweit ich mich entsinne, sowohl von einem bissigen Schäferhund angegriffen, der auf einem Reiterhof in Pohnsdorf damals grundsätzlich frei rum lief und deren Besitzer keine Einsicht darin hatten, dass sowas nicht geht, obwohl die Nachbarn sie wohl mehrfach angezeigt haben. Ein anderer Angriff erfolgte in Boksee auch mehrfach, bis wir diesen Reiterhof immer gemieden haben, auf dem Reiterhof, wo jetzt der Hund Snatch erschossen wurde. Es war der Vor-Vorgänger davon. Die Familie ließ ihre Hunde auch immer ohne Aufsicht auf der Straße rumlaufen. Monti und Susi waren nie alleine, sondern es war immer noch Edward, ein Dalmatiner-Bordercollie-Mix von meiner Tochter Esther dabei. Insofern ist da nicht viel passiert außer des Ärgers, grundsätzlich in diesen Dörfern an diesen Höfen nicht vorbei spazierengehen zu können, und das finde ich ziemlich verantwortungslos. Kleinere alleine geführte Hunde hätten da durchaus in Lebensgefahr kommen können, durch beide Hunde.

Unsere Schäferhündin Cindy war ein Mix mit einem kanadischen schwarzen Wolf. Angegriffen wurde sie nie, aber meine Tochter Vanessa hat sie einmal der kleinen Chihuahua-Yorki-Mix-Hündin ihrer Tochter Janin Kessi Hilfe leisten lassen müssen, als ein Schlittenhund-Mix im Preetzer Harder-Park die kleine Hündin im Maul hatte und fast getötet hätte. Kessi war schwer verletzt. Der Hund gehörte einem der dort ständig im Park sitzenden Alkoholiker, hatte schon oft andere Hunde gebissen, aber das Ordnungsamt Preetz hat dennoch nichts dagegen unternommen, auch nach der Anzeige meiner Tochter nicht, obwohl sie darauf hingewiesen hatte, dass ihre kleine Tochter oft früher alleine mit ihrer kleinen Hündin spazieren gegangen wäre und es doch schön wäre, wenn das auch wieder gefahrlos in Preetz möglich sei. Die Tierarztkosten bezahlen konnte dieser Mann natürlich nicht.

Mit meiner Hündin Chérie, Ratero- oder Podenko-Mix, passierte es mir einmal in einem Wald in der Nähe von Nettelsee, dass uns trotz Chérie auf dem Arm ein Jagdhund angriff, der nur mit einem kleinen Jungen ohne Leine dort unterwegs war. Ich war alleine und konnte den Hund schließlich los werden, indem ich ihm den Karabinerhaken von Chéries Leine mit aller Macht auf den Schädel geschlagen habe. Eine Anzeige gegen Unbekannt verlief im Sande. Ich habe später erfahren, dass dieser Hund auch schon andere Leute mit Hunden in diesem Wald angegriffen hatte.

Ein andermal wurde Chérie von einer Schäferhündin eines Nachbarn aus unserer Straße recht schwer am Hinterteil verletzt. Als er uns zu Hilfe kam, biss ihm seine eigene Hündin quer durch die Hand. Vanessa hat damals Chérie selbst behandelt und es hat nichts gekostet. Der Nachbar beklagte sich aber nur, dass seine Hand verletzt sei und hat Chérie noch nichtmal ein Leckerchen als Entschuldigung mitgebracht. Später hatte ich wie vormals meine Mutter die Situation, dass ich Chérie auf dem Arm hatte, als diese Schäferhündin wieder lose ankam und er auch rief, sie könnte mich beißen. Da bin ich dann genauso wie meine Mama doch ziemlich grob geworden und habe gesagt, wenn sie das tut, gibt es leider eine Anzeige, denn so geht es nun wirklich nicht.

Ein drittes Mal wurde Chérie in Nettelsee von einem Staffordshire-Terrier angegriffen, der auch lose war. Der Besitzer war in der Nähe und half mit, es passierte deshalb nicht viel, nur Kratzer. Ob der seinen Hund häufiger frei laufen ließ und der häufiger biss, weiß ich nicht.

Hier in Preetz wurde Chérie laufend von dem Doggenmix Tina angegriffen. Das Frauchen zog kurz nach uns im Erdgeschoss ein. Sie hatte einen Betreuer, war Alkohol- und Drogen-abhängig und nahm Anti-Epileptika wegen einer geistigen Behinderung. Boomer war damals sehr jung und Jürgen noch Leiharbeiter. Ich stand mehrfach alleine vor diesen Angriffen und es war nur möglich, unsere damals 14 Jahre alte an Krebs erkrankte Hündin zu befreien, weil ich Boomer losgelassen hatte und der sie frei gebissen hat. Das war gar nicht komisch. Ich habe deshalb zuerst geschrieben und bekam auch noch Probleme mit diesem Betreuer. Ich habe deshalb das Ordnungsamt eingeschaltet, mehrfach die Polizei gerufen, schließlich Strafanzeige sowohl gegen die Frau als auch ihren Betreuer bei der Staatsanwaltschaft Kiel gestellt. Es ist nichts passiert außer dass man mir sagte, ich hätte das Recht, die Frau privatrechtlich auf Schadensersatz zu verklagen, die ja nicht entmündigt sei und der Betreuer nicht verantwortlich, als die Dogge dann auch noch mich im Fahrstuhl .. sie war mit Jürgen, mir und unseren beiden Hunden in den Fahrstuhl gesprungen, wo wir gerade eingestiegen waren, als die Drogensüchtige wieder die Wohnungstür aufgerissen hatte und die Hündin raus stürmte ... mich im Fahrstuhl ins Bein gebissen hatte. Wir wurden diese bissige Hündin nur los, weil die Frau schließlich nach 1,5 Jahren an einer Überdosis starb und die Hündin dann weg kam.

Boomer war dadurch sehr traumatisiert. Der war sehr friedfertig, als wir ihn 2008 aus dem Tierheim geholt haben, denn deshalb haben wir ihn ja mitgenommen, weil er sofort ohne Anflug von Aggressionen mit Chérie gespielt hat und auch zu Hause unserer alten Katze Blanka nichts getan hat. Danach war er zu allen fremden Hunden aggressiv.

Das wurde bereits besser, als dann unser Nachbar von gegenüber seine beiden alten Schäferhunde verlor, weil sie kurz hintereinander starben. Die waren sehr gut erzogen. Danach hat ihn jemand gefragt, ob er eine Rottweiler-Hündin übernehmen könnte, die so schwierig sei. Die hat dann Boomer vor ca. 3 Jahren schon einmal gebissen, als Jürgen ihr lose nichtsahnend in die Arme lief, aber nur leicht verletzt.

Ihr Herrchen war auch in meinen Augen immer leichtsinnig und vor einigen Tagen hat sie Boomer nun schwer verletzt. Ich habe dadurch erfahren, weil der Vorfall in der Nachbarschaft doch recht bekannt geworden ist, dass Boomer nicht der einzige Hund ist, der schon von ihr gebissen wurde. Sie hat schon mehrere kleine Hunde aus der Umgebung ohne Leine angegriffen. Richtig schwer verletzt hat sie wohl aber, weil es so lange gedauert hat, diesesmal den Boomer erstmalig so, dass die Versicherung eingeschaltet werden musste, weil die Tierarztrechnung richtig teuer werden wird.

Ich hoffe, ihr Herrchen hat nun begriffen, dass er besser aufpassen muss, auch wenn ich generell gut finde, wenn Menschen auch schwierigen Hunden eine Chance geben .. ich mache das selbst auch oft, nehme immer aus dem Tierheim "einen kleinen Hackenbeißer" mit, denn einen Kampfhund zu zähmen, der beißt, traue ich mir nicht zu, aber bissel schwierig darf er ruhig sein und ich habe alle bisher recht gut erziehen können.

Dazu gehört in meinen Augen aber auch immer, dann besonders gut aufzupassen und so einen Hund realistisch zu sehen.

LG
Renate

Sonntag, 4. August 2013

Maispfanne mit SalaRico-Salat

Ging schnell und war lecker


Jeweils ein bisschen Olivenöl und Rapsöl in eine Pfanne geben, 1 Paket passierte Tomaten und 1 Becher Schmand dazu geben, 3/4 Dose Gemüsemais dazu, 6 mittelgroße Kartoffeln schälen und würfeln und mit in die Pfanne tun, 1 rote Zwiebel schälen und hacken und auch dazu geben, 1/2 Salatkopf SalaRico-Salat in feine Streifen schneiden und auch dazu geben, 4 Würstchen in Scheiben schneiden und auch dazu geben. Köcheln lassen, die bis Kartoffeln gar sind, der Rest ist dann auch gar.

Zum Nachtisch habe ich einen kalt aufgeschlagenen Schaumpuddung Schoko mit 300 ml Milch gemacht und unten eine Nektarine in die Schüssel geschnippelt, Pudding drüber, fertig.

Guten Appetit
Renate

Umwelt, Auto und die Rolle von Tasso

Immer mehr Leute haben Angst, ihren Hund im Auto mitzunehmen


Weil wir uns so über die Reaktionen darüber geärgert haben, wie viele Menschen Leute, die aus irgendwelchen Gründen ihre Hunde oder Kinder im Auto mitnehmen und auch mal im Sommer kurz darin warten lassen können, geradezu einer Lynchjustiz aussetzen, gibt es jetzt für Tasso, die diese Denkweise durch ihre Aktion "Hund im Backofen" in unseren Augen ins Rollen gebracht haben, noch eins drauf, und das ist der Umweltschutz.

 Sucht man Statistiken, dann sind offensichtlich die Vorfälle, wo Hunde und Kinder in einem überhitzten Auto wirklich umgekommen sind, so gering, dass es keine Statistik darüber gibt.

Wie ich eben belegt habe, gibt es auch kaum Beißstatistiken und wenn, dann zeigen die, dass so viele tödliche Attacken durch Hunde an Menschen nicht stattfinden, dass es die Aktionen gegen Hunde rechtfertigen würde, die es ja gibt. Nach meiner Erfahrung gibt es Verantwortungslosigkeit in dieser Hinsicht eher bei Hunden, die andere Hunde beißen und besonders bei Haltern großer Hunderassen. Aber dazu später.

Man findet nur Einzelfälle von Hunden, die in Autos wirklich wegen Überhitzung starben. Bei Kindern findet man aktuell einen Fall, wo ein Kind .. nur vielleicht, denn der plötzliche Kindstod wird auch diskutiert ...in seinem Kinderbett in der Wohnung am Hitzetod gestorben sein soll .. nicht im Auto .. weil die Mutter sich stundenlang nicht um das 14 Monate alte Kind gekümmert hat, sondern im Nebenzimmer mit dem größeren Geschwisterkind vor dem Fernseher saß. Und den Fall, wo ein Vater sein Kind stundenlang in den Kofferraum gesperrt hat, der länger her ist.

Das sind auch Einzelfälle, die keine statistische Relevanz haben.

Statistische Relevanz allerdings haben für die Umwelt sinnlose Autofahrten und gerade in Bezug auf Hunde habe ich in diversen Foren erstens die Unsicherheit vieler Hundehalter finden können und zweitens des weiteren bei vielen bereits die Angst, aus dem Laden zu kommen und die Scheiben sind eingeschlagen, der Hund weg und die Polizei vor der Tür.

DAS SIND FOLGEN EINER AKTION, DIE OHNE STATISTISCHE RELEVANZ EINEN MOB MOBILISIERT; DIE WELTWEIT DER UMWELT SCHADEN.

Davon, wie viele Hunde und andere Tiere ausgesetzt werden, denn darüber gibt es eine Statistik, und was die Tasso-Aktionen hier bewirken können, habe ich bereits davor berichtet.

Ansonsten etwas Input über Auto und Umwelt und zum Nachdenken die Anregung, ob sinnlose Autofahrten, wenn es sonnig, aber nicht wirklich heiß ist, und damit meine ich Temperaturen unter 25 Grad Celsius, wirklich Sinn machen.

LG
Renate



Daraus:

 

Auto und Umwelt

umweltfreundliches Auto hinter Wiese
Foto: Philipp Paul / photocase.de
Der VCD setzt sich für eine klimaschonende Verkehrspolitik ein, die dem Leitgedanken »so wenig wie möglich, nur so viel wie nötig« folgt. Denn weniger Autos und Motorräder auf den Straßen bedeuten:
  • weniger Flächenverbrauch durch Straßen und Parkplätze, dafür mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und Kinder,
  • weniger Treibhausgase und Schadstoffe, dafür mehr frische Luft und ein stabileres Klima,
  • weniger krankmachenden Lärm, dafür mehr Ruhe und Erholung,
  • weniger Unfälle mit Verletzten und Toten, dafür mehr Sicherheit auf Straßen und Wegen für alle.
Der VCD fördert einen intelligenten Umgang mit Autos. Als Verbraucherverband zeigen wir mobile Alternativen zum (eigenen) Auto auf. Seit Gründungsbeginn fördern wir Carsharing Modelle, denn ein geteiltes Auto bedeutet geteilte Kosten und vervielfachten Nutzen. Mit unseren Spritspartipps können Sie zudem Ihren Geldbeutel und die Umwelt gleichermaßen schonen.
Falls Sie vor der Entscheidung stehen, ein altes Auto weiter zu fahren oder ein neues zu kaufen, helfen wir mit der Bilanz älterer Gebrauchtwagen. Umweltbewusste Autofahrer unterstützen wir mit der Eco-Line − der einzigen ökologischen Kfz-Versicherung. Die jährlich erscheinende VCD Auto-Umweltliste, ein Öko-Ranking der umweltverträglichsten Fahrzeuge aller wichtigen Hersteller, hilft nicht nur VerbraucherInnen beim umweltfreundlichen Autokauf. Sie ist zugleich ein Druckmittel auf die Herstellerfirmen. Eine kostenlose Kaufberatung zu Pkw und Transportern bieten wir auf dem Online-Portal »Besser Autokaufen« .
Der VCD macht sich stark für bessere Technik und alternative Antriebe. Unsere Forderung sind Fahrzeuge, die sparsam im Verbrauch sind, weniger Lärm verursachen und möglichst wenig Schadstoffe ausstoßen. Um den Kauf sparsamer Autos zu fördern, sind wir für eine CO2-basierte Dienstwagenbesteuerung.
Der VCD kämpft für ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und für Tempo 30 innerorts. Um den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr zu senken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wir hinterfragen den Mehrwert des CO2-Labels. Gemeinsam mit Umwelt- und Gesundheitsorganisationen setzen wir uns gegen krankmachenden Dieselruß ein. Die Feinstaubelastung ist mancherorts regelmäßig so hoch, dass immer mehr Städte in Deutschland Umweltzonen und somit Fahrverbote einrichten. Falls Sie ein älteres Diesel-Fahrzeug besitzen, das noch keinen Partikelfilter eingebaut hat, bekommen Sie bei uns hilfreiche Tipps zur Partikelfilter-Nachrüstung. Und falls Sie bei Ihrer Urlaubsplanung lieber aufs Auto verzichten möchten, gibt es bei uns tolle Reisetipps für den Urlaub ohne Auto.


Spritsparen - für den Geldbeutel und die Umwelt

Tanksäulen
Foto: © Marcus Gloger/ vzbv
Wer weniger Sprit verbraucht, schont Portemonnaie und Umwelt gleichermaßen. Denn die Menge des Treibhausgases CO2, die aus dem Auspuff kommt, hängt unmittelbar von der Menge an verbranntem Treibstoff ab. Auch bei Schadstoffen wie Stickoxiden oder Kohlenmonoxid gilt: Je weniger Sprit verbrannt wird, desto besser für die Umwelt und die Gesundheit des Menschen. Daher zahlt sich eine sparsame Fahrweise gleich doppelt aus.
Nach Angaben des Bundesumweltministeriums könnten allein durch sparsameres Fahren jährlich rund fünf Millionen Tonnen CO2 in Deutschland vermieden werden. Notwendig sind dafür Schulungen von BerufsfahrerInnen, eine verbesserte Fahrausbildung und mehr Informationen über energiesparendes Fahren für alle.
Rechnet man 5.000.000 Tonnen CO2 auf die Zahl der in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge von etwa 50 Millionen um, müssten pro Fahrzeug, egal ob Pkw, Bus oder Motorrad, 100 Kilogramm CO2 weniger aus dem Auspuff geblasen werden. Umgerechnet auf den Verbrauch bedeutet das aufs Jahr gerechnet eine Einsparung von 43 Liter Benzin oder 38 Liter Diesel. Bei einem Pkw mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.000 Kilometern dürfte das kein Problem darstellen: Gerade einmal 0,33 Liter müsste jeder Autofahrer und jede Autofahrerin auf 100 Kilometer einsparen.

Zehn Spritspartipps

Der VCD hat zehn Spritspartipps für Sie zusammengestellt. Wenn Sie alle Hinweise beachten, können Sie Ihren Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent gegenüber einem unbedachten Fahrstil reduzieren. Zu den zehn Spritspartipps

Die zehn VCD-Spritspartipps

1. Kein Ballast im Auto

Spritsparen beginnt vor dem Losfahren. Jedes Kilogramm Gewicht erhöht den Verbrauch des Autos. Faustregel: 100 kg Mehrgewicht kosten einen halben Liter mehr auf 100 Kilometern. Dachgepäck lastet besonders schwer auf dem Tank. Es macht alle Bemühungen der Autobauer zunichte, die Aerodynamik zu verbessern. Drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von 4 l/100 km. Selbst ein unbeladener Skihalter erhöht den Verbrauch eines Mittelklassewagens um etwa einen Liter. Also, Dachgepäckträger besser im Keller als auf dem Autodach lagern.
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2. Reifen mit geringem Rollwiderstand

Erstens: Verlangen Sie beim Kauf eines Neuwagens, dass Energy- bzw. Leichtlauf-Reifen montiert sind. Diese sind beim Rollwiderstand deutlich optimiert und entsprechen allen Sicherheitsanforderungen für moderne Reifen. Auch wenn neue fällig werden, sollten Sie Leichtlaufreifen verwenden. Welche Sommerreifen sicher und umweltschonend sind, erfahren Sie in der Test-Übersicht der Stiftung Warentest (Ausgabe 03/2009). Hier wurden insbesondere die Umwelteigenschaften der Reifen getestet, die Kraftstoffverbrauch, Lärmemission und gesundheitsschädlichen Verschleiß durch Abrieb in die Bewertung miteinbeziehen.
Zweitens: Fahren Sie immer mindestens mit dem Reifendruck, den der Autohersteller für das vollbeladene Fahrzeug bei Höchstgeschwindigkeit empfiehlt. Es darf auch noch ein bisschen mehr sein. Dem etwas geringeren Fahrkomfort stehen ein deutlich geringerer Verbrauch, weniger Schadstoffe, mehr Bremssicherheit und weniger Reifenverschleiß gegenüber. Übrigens: Breitreifen erhöhen den Verbrauch.
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3. Kurzstrecken und Verschleiß vermeiden

Laut dem Autohersteller VW braucht ein Mittelklassewagen direkt nach dem Start rund 30 bis 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf etwa 20 Liter. Erst nach vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert. Daher gilt: kurze Strecken lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.
Der Verschleiß des Motors ist bei kaltem Motor außerordentlich hoch. Besonders schädlich für Motor und Umwelt: Warm laufen lassen im Stand. Am schonendsten erreicht der Motor seine Betriebstemperatur, wenn es sofort nach dem Motorstart losgeht und spritsparend gefahren wird. Lassen Sie beim Ölwechsel synthetische Leichtlauföle einfüllen. Diese haben bessere Schmiereigenschaften. Das schützt vor Verschleiß und senkt den Verbrauch.
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4. Niedrigtourig fahren

Niedrigtouriges Fahren ist das A und O einer umweltverträglichen Fahrweise. Leider hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, ein Motor liefe am sparsamsten und schonendsten im mittleren Drehzahlbereich. Aber für alle Autos, die in den letzten zwanzig Jahren gebaut wurden gilt: je niedrigtouriger und je gleichmäßiger, desto besser. Mit einer geringeren Drehzahl zu fahren spart bis zu 30 Prozent Kraftstoff und schont den Motor. 2000 Umdrehungen pro Minute (U/min) reichen im Stadtverkehr aus.
Seit zwei Jahren fragt der VCD bei der Recherche zur Auto-Umweltliste bei den Autoherstellern an, wie viel ihre Modelle bei konstant 30 km/h pro Stunde im 2. und 3. Gang und bei 50 km/h im 2. bis 5. Gang verbrauchen. Die Antworten fallen sehr unterschiedlich aus. Ford hat extra für uns neun Fahrzeugmodelle getestet. Die meisten Hersteller behaupten, sie hätten keine Daten, weil ein solcher Verbrauchstest nicht vorgeschrieben sei. BMW schreibt, der VCD wäre der erste, der kritisieren würde, wenn BMW unrealistische Verbrauchswerte angeben würde. Gut gebrüllt! Der BMW-Konkurrent Porsche gibt genaue Werte an und vermerkt genüsslich: „Bitte beachten: Ein Porsche kann bei 30 km/h im 4. Gang und bei 50 km/h im 6. Gang gefahren werden.” Im zweiten Gang braucht ein Porsche 911 Carrera bei konstant 50 km/h 15,1 Liter, im sechsten Gang braucht er nur 6,2 Liter Super.
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5. Schnell schalten

Schalten Sie schon nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang. Im zweiten und dritten Gang kräftig Gas geben und spätestens bei 2000 U/min in den nächsten Gang hoch schalten. Wenn man mit viel Gas bei niedriger Motorumdrehungszahl beschleunigt, erreicht man eine vollständigere, verbrauchsgünstigere und schadstoffärmere Verbrennung, als wenn man mit sanftem Fuß im mittleren Drehzahlbereich beschleunigt. Wer keinen Drehzahlmesser hat, orientiert sich am Tacho. Bei 25 bis 30 km/h in den 3., bei 35 bis 45 km/h in den 4. und bei 50 bis 55 km/h in den 5. Gang schalten. Mit den angegebenen Schaltpunkten sind fast alle heute zugelassenen Pkw vom Kleinwagen mit 40 bis 45 PS bis zur schweren Limousine problemlos zu fahren. Im höchstmöglichen Gang zu fahren, ist Grundbedingung fürs Spritsparen. Es schont außerdem den Motor und ist hörbar leiser. Unglaublich aber wahr: Ein Auto mit 50 km/h im 2. Gang wird als genauso laut empfunden wie 20 Autos, die bei gleicher Geschwindigkeit im 4. Gang fahren.
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6. Vorausschauend gleiten

Jedes Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Benzin. Durch vorausschauendes Fahren wird eine möglichst regelmäßige Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit angestrebt. Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (Faustregel 3 Sekunden) hilft Ungleichmäßigkeiten im fließenden Verkehr auszugleichen und dient der Verkehrssicherheit. Fährt das Auto auf ein Hindernis zu, kann der Fahrer den bestehenden Fahrzeugschwung nutzen. Beispiel: Sie fahren 50 km/h und sehen in 200 bis 300 Meter Entfernung eine Ampel auf Rot schalten. Wenn Sie den Leergang einlegen, reicht der vorhandene Schwung, um im Verkehr mitzuschwimmen. Fließt der Verkehr nach einer Stockung weiter, schalten Sie in den ihrer Geschwindigkeit entsprechenden Gang und beschleunigen auf die gewünschte Geschwindigkeit.
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7. Bremsen

Dass es notwendig wäre, den Motor zum Mitbremsen einzusetzen, ist ein Mythos aus den Zeiten der Trommelbremse. Bei älteren Fahrzeugen mit Vergasermotor ist der Ausstoß von krebserzeugenden Kohlenwasserstoffen bei der Nutzung der „Motorbremse” bis zu zehnmal so hoch wie bei normaler Fahrt. Zurückschalten, um das Fahrzeug abzubremsen, ist nur bei starkem Gefälle angebracht. Zum Verzögern aus hoher Geschwindigkeit reicht es, den 4. oder 5. Gang eingelegt zu lassen und den Fuß komplett vom Gas zu nehmen.
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8. Überlandverkehr

2000 U/min reichen auf Fernstraßen nicht aus. Auch gelten die genannten Schaltpunkte nicht für die Beschleunigungsstreifen der Autobahn und für Überholvorgänge auf Landstraßen. Generell gilt für Landstraße und Autobahn: je niedriger die Drehzahl und damit das Tempo, desto niedriger der Verbrauch. Laut Ford ist der Verbrauch bei Höchstgeschwindigkeit bis zu doppelt so hoch wie bei dreiviertel der Höchstgeschwindigkeit. Als Orientierung können folgende Werte gelten: auf Landstraßen maximal 80 km/h, auf Autobahnen maximal 120 km/h.
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9. Stromfresser ausschalten

Je stärker die Lichtmaschine durch elektrische Verbraucher belastet wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Größter Stromfresser ist die Klimaanlage, die den Verbrauch im Stadtverkehr um bis zu 1,8 Liter auf 100 Kilometer erhöht. Auch jedes kleine Motörchen - z.B. für den Scheibenheber - erhöht den Verbrauch. Vergessen wird oft die Heckscheibenheizung. Die „verbraucht” pro Stunde ca. 0,1 Liter Sprit. Umgerechnet auf den Stadtverkehr sind das 0,3 bis 0,4 Liter pro 100 Kilometer.
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10. Motor aus!

Wenn sich absehen lässt, dass Sie zum Beispiel an einer roten Ampel mehr als 10 Sekunden stehen, sollten Sie den Motor abstellen. Beim anschließenden Motorstart auf keinen Fall Gas geben.

Daraus:

So sehr die Techniker der Autoindustrie daran arbeiten, saubere und sparsame Autos auf die Straße zu bringen: Es kommt auch auf jeden einzelnen Autofahrer an, wie der Verbrauchs- und Emissionshaushalt jedes einzelnen Fahrzeugs auf unseren Straßen tatsächlich aussieht.
Und der hängt von vielen Faktoren ab, etwa von den individuellen Fahrgewohnheiten: Viele kurze Fahrten sind für die Umwelt wesentlich belastender als wenige, aber durchaus längere Fahrten. Entscheidend ist naturgemäß auch der persönliche Fahrstil: Aggressives Fahren kostet Treibstoff und erhöht die Emissionen. Und schließlich gilt es auch, die technischen Voraussetzungen tatsächlich zu nützen. In der Entwicklung mühsam eingespartes Fahrzeuggewicht hilft wenig, wenn der Kofferraum unnötig vollgeräumt ist. Und die aerodynamischste Karosserie verliert durch leer herumgeführte Schi- oder Fahrradträger ihre Vorteile.
Neben der immer besseren Technik, neben immer besseren Treibstoffen ist auch jeder Fahrer für die Umwelt verantwortlich. Abgesehen davon profitiert von einer verbrauchsorientierten Fahrweise nicht nur die Umwelt, sondern ebenso das persönliche Budget.


IMMISSIONSGESETZGEBUNG IN DER EUROPÄISCHEN UNION UND IN ÖSTERREICH
Im Folgenden wird ein kurzer Überblick zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen gegeben. Dabei wird auf relevante EU-Richtlinien eingegangen, in Österreich geltende Gesetze diskutiert.
Da die Verschmutzung der Luft sowohl eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit (z.B. bodennahes Ozon) als auch der Umwelt (z.B. die Versauerung der Böden) darstellt, verfolgt die EU neben der Reduzierung der Treibhausgase das Ziel der Luftqualitätsverbesserung.
In einer Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament aus dem Jahr 2005 legte diese eine „Thematische Strategie zur Luftreinhaltung" [1] vor, in welcher Ziele zur Verringerung bestimmter Schadstoffe festlegt wurden. Ziel der Strategie ist die Erreichung einer Luftqualität, welche keine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt hat.
Gegenüber dem Jahr 2000 werden für das Jahr 2020 folgenden Ziele angestrebt:
  • Rückgang des Verlusts an Lebenserwartung infolge der Partikelexposition um 47%.
  • Senkung der ozonbedingten akuten Mortalität um 10%.
  • Verringerung der übermäßigen sauren Deposition um 74% in Waldgebieten und um 39% in Süßwasseroberflächengewässern.
  • Verringerung der Gebiete, in denen Ökosysteme der Eutrophierung1 ausgesetzt sind, um 43%.
 
In der zu diesem Themenkreis aktuellen Richtlinie „Luftqualität und saubere Luft für Europa“ [2] werden europäische Rechtsvorschriften über die Luftqualität definiert, welche die Verschmutzung auf ein Maß reduzieren sollen, bei dem schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt möglichst gering sind. Zudem soll die Öffentlichkeit besser über Risiken informiert werden.
In dieser Richtlinie werden folgende Ziele festgelegt:
  • Definition und Festlegung von Luftqualitätszielen zur Verringerung der schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt.
  • Beurteilung der Luftqualität in den Mitgliedstaaten anhand einheitlicher Methoden und Kriterien.
  • Gewinnung von Informationen über die Luftqualität insbesondere zur Überwachung der langfristigen Tendenzen.
  • Zugang der Öffentlichkeit zu den Informationen über die Luftqualität.
  • Erhaltung der Luftqualität (wo sie gut ist) und Verbesserung der Luftqualität (wo sie schlecht ist).
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten bei der Verringerung der Luftverschmutzung.
Die Richtlinie ist bis spätestens 11. Juni 2010 von den Mitgliedsstaaten umzusetzen und beinhaltet die in Tabelle 1 angeführten Grenzwerte. Unter in der Richtlinie definierten Voraussetzungen ist eine Fristverlängerung um höchstens 5 Jahre für die Grenzwerte von Stickstoffdioxid und Benzol möglich.
Immissionsgrenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit
Tabelle 1: Immissionsgrenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit [2]
Zudem werden die in Tabelle 2 angeführten Alarm- und Informationswerte angegeben.
Alarm- und Informationswerte
Tabelle 2: Alarm- und Informationswerte [2]
Als kritisch für den Schutz der Vegetation werden die in Tabelle 3 wiedergegebenen Werte festgehalten.
Kritische Werte zum Schutz der Vegetation
Tabelle 3: Kritische Werte zum Schutz der Vegetation [2]
Zusätzlich werden in [3] die in Tabelle 4 wiedergegebenen Zielwerte festgelegt.
Immissionszielwerte der Konzentration
Tabelle 4: Immissionszielwerte der Konzentration [3]  
 
http://www.frauenumweltnetz.de/autos.html

Umweltverschmutzung durch Autos

Durch den Automobilverkehr werden eine Vielzahl von Schadstoffen in Form von Abgasen wie Kohlenmonoxide, Stickstoffoxide und Kohlenwasserstoffe, sowie Feinstaub durch Abrieb der Reifen, Bremsbeläge und der Fahrbahn freigesetzt. Autos sind die weltweit schlimmste Umweltverschmutzungsursache abgesehen von Katastrophen wie der Ölpest. Seit der Einführung der Fließbandproduktion wurden Autos für jedermann erschwinglich, deshalb gibt es mittlerweile weltweit mehr als 600 Millionen Automobile. Auto Einer der weitverbreitesten Mittelklassewagen ist der 3er BMW, der jährlich etwa 40% der PKW-Verkäufe des Unternehmens ausmacht. In Intervallen von 5-10 Jahren versuchen Automobilhersteller stetig mit neuen Modellen die Benzineffizienz zu verbessern und durch neueste Technik den Schadstoffausstoß weiter zu reduzieren. Historisch gesehen konnten durch Maßnahmen wie bleifreies Benzin und den Einbau von Katalysatoren die von Autos verursachten Schadstoffmengen zum Teil reduziert werden. Da die Zahl der Autos aber stetig zunimmt und die PKWs immer leistungsfähiger werden, wurden die Errungenschaften zum Teil wieder zunichte gemacht. Gegen die Feinstaubbelastung existiert außer den zweifelhaften Feinstaubfiltern auch noch kein probates Mittel. Die Schadstoffkonzentration der Abgase wird in der EU durch die Abgasnorm reguliert, seit Anfang 2005 gilt für neue PKWs europaweit die Euro-4-Norm.
http://www.zeit.de/auto/2012-12/umweltverschmutzung-verkehr


Auto nur voll besetzt so CO2-sauber wie Regionalzug

Die Bahn wäre gern das umweltfreundlichste Verkehrsmittel – doch der Reisebus schneidet im Hinblick auf die Emissionen noch besser ab. Entscheidend ist die Auslastung.
Als die Grünen erstmals im Bonner Bundestag saßen, war die Welt des Verkehrs noch klar aufgeteilt. Es gab zwei Fraktionen: Entweder kämpfte man gegen das Waldsterben, indem man mit der Deutschen Bundesbahn fuhr. Oder man forderte freie Fahrt für freie Bürger, setzte sich in sein Auto und stritt allenfalls darüber, ob es ein Benziner oder ein Diesel sein soll.
Die alten Gräben aber werden zugeschüttet, und das Umweltbundesamt (UBA) liefert die Zahlen dazu. Die Behörde rechnet in regelmäßigen Abständen vor, welches Verkehrsmittel zur Personenbeförderung welche Abgase emittiert (siehe Tabelle unten). Bei den Treibhausgasen berücksichtigt das UBA nicht nur Kohlendioxid, sondern auch andere relevante Emissionen wie Methan oder Lachgas. Ausgelassen werden dagegen der Flächenverbrauch von Straßen und Schienen, der Lärm sowie der Atommüll, den elektrische Antriebe indirekt verursachen.
Der erste Platz geht traditionell an den Reisebus, und das liegt vor allem an seiner guten Auslastung. Mit durchschnittlich 60 Prozent belegten Sitzplätzen werden pro Person und Kilometer 30 Gramm CO2 frei. "Die Massenverkehrsmittel liegen immer im Vorteil", fasst Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD), zusammen. "Die Auslastung ist eine der wichtigsten Stellschrauben, um die Umweltbelastung zu verringern."
Emissionen verschiedener Verkehrsträger
Zum Betrachten der Tabelle klicken!
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Für die Verkehrsunternehmen bedeutet das zugleich eine höhere Rentabilität. MeinFernbus zum Beispiel ist stolz darauf, in den ersten Monaten des Betriebs sogar auf eine Platzbesetzungsquote von 75 Prozent gekommen zu sein. Dazu passen in jeden Bus vier bis fünf Fahrräder. Die beiden Gründer von MeinFernbus haben früher für die Bahn gearbeitet; jetzt machen sie dem traditionellen Schienenverkehr Konkurrenz. Nicht bei der Geschwindigkeit, aber im Preis und in der Ökologie.
Denn genau die schlechtere Auslastung führt dazu, dass eben nicht die Bahn im Verkehrsträgervergleich am besten abschneidet. Das Umweltbundesamt bescheinigt der Bahn zwar eine relative Sauberkeit, aber keineswegs Perfektion. In den Fernverkehrszügen sind die Plätze zu 48 Prozent gesetzt, im Nahverkehr liegt die Auslastung bei 26 Prozent. Und dass die Bahn laut ist und zuletzt 22 Prozent ihres Stroms aus Atomkraftwerken bezog, zeigt, wo die Verbesserungspotenziale liegen.
Um auf die gleichen CO2-Emissionen wie ein Nahverkehrszug zu kommen, müsste ein Auto mit drei Personen besetzt sein. Das UBA setzt für seine Berechnung eine durchschnittliche Besetzung von 1,5 Personen pro Pkw an.
 Auto nur voll besetzt so CO2-sauber wie Regionalzug
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"Lust auf Alternativen wecken"

Das Auto hat nach wie vor die Rolle des Buhmanns. Aber: "Der Pkw holt in punkto Luftschadstoff auf", erklärt Michael Müller-Görnert vom VCD. Durch die immer schärferen EU-Normen ist der Ausstoß von giftigen und gesundheitsschädlichen Abgasen wie Stickoxiden und Kohlenmonoxid schrittweise gesunken. Dieser Prozess setzt sich langsam, aber kontinuierlich fort, weil nach der Einführung einer strengeren Vorschrift Jahre vergehen, bis der Fahrzeugpark ausgetauscht ist.
Nur bei der Klimabilanz des Autos tue sich weiterhin viel zu wenig, bemängelt der VCD-Fachmann. Der Verbrauch, der direkt mit den klimarelevanten CO2-Emissionen zusammenhängt, ist noch weit vom technisch Machbaren entfernt. Ob sich das ändert, hängt für den VCD vor allem von der europäischen Politik ab: Der Umweltverband fordert von der EU schärfere CO2-Grenzwerte für die Autoindustrie.
Kerosin weiter steuerfrei
Die junge Generation geht nach Ansicht des VCD unverkrampfter an die Verkehrsträgerwahl heran. Pragmatisch muss das jeweilige Verkehrsmittel sein, und preisgünstig. Ob der Reisebus oder der Zug gewählt wird, hängt von Zeitdruck und Geldbeutel ab. Und am Zielort reicht zumindest in vielen deutschen Städten ein Druck auf die Smartphone-App, um mit dem ÖPNV, dem Stadtrad oder bei car2go weiterzukommen.
"Wir können die Menschen heute nicht mehr mit dem erhobenen Zeigefinger belehren", sagt Müller-Görnert. "Wir müssen die Lust auf Alternativen wecken." Je jünger der Nutzer, desto selbstverständlicher sei die Intermodalität, also der Wechsel zwischen den Verkehrsträgern.
Die wichtigste Botschaft des VCD ist darum, klug mit der eigenen Mobilität umzugehen. Das bedeutet nicht, sich auf die Scholle zurückzuziehen und diese nicht mehr zu verlassen. Aber es müsse geprüft werden, ob jede Form der Mobilität nötig sei und wie man das eigene Leben ausrichte. Mobil sein, ohne mehr Verkehr zu produzieren, das ist die Botschaft des Umweltverbands.
Dazu gehört dann möglicherweise auch, keine Städtetrips mehr mit dem Flugzeug zu machen. Denn die rote Laterne im Umweltranking geht wie gehabt an die Flieger. Da nützt selbst die höchste Auslastung nichts. Hier bleibt die Politik gefordert: Während von jedem Cent fürs Benzin mindestens die Hälfte an den Staat abgeführt wird, ist Kerosin in der EU steuerfrei.
Anmerkung: Im Text war zunächst zu lesen, in den Niederlanden sei Kerosin steuerpflichtig. Das stimmt nicht mehr, die Regierung von Mark Rutte hat die Steuer auf Kerosin 2012 wieder abgeschafft. Wir haben den Fehler korrigiert.
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Katja Kippling zur Rentensituation in Deutschland

 Teile diesen Appell von Katja, den ich bei Facebook bekommen habe

LG Renate
 
Weil die Renten in Ost und West seit 2000 dramatisch gesunken sind, haben wir in unserem Wahlprogramm formuliert:

* Wir wollen, dass niemand im Alter und in der Arbeit arm ist. Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde. Die Löhne müssen steigen und das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent angehoben werden.

*Wir wollen eine Solidarische Mindestrente von1.050 Euro netto – darunter droht die Armut.

* Die Renten dürfen nicht nur vor Armut schützen, sie müssen den Lebensstandard sichern. Endlich auch im Osten Deutschlands! Über 20 Jahre nach der Wende ist das Land immer noch gespalten.

Die Preise steigen, die Renten aber nicht. Das bedeutet: Altersarmut. Das darf nicht sein! Unterstützt unsere Kampagne, damit sich endlich etwas ändert.

http://www.gut-in-rente.de/kaufkraft-sinkt

Eine Spaghetti-Idee

Spaghettis China-Art


Zu diesem Gericht gerhört keine Kochkunst. Ich habe gestern einfach eine Portion Spaghettis in Salzwasser gar gekocht und mit 2 Beuteln China-Geflügelfleisch-süß-sauer, die ich im Kochbeutel in heißem Wasser warm gemacht hatte, durchgemischt. War richtig lecker und ging ganz schnell.

Dazu gab es als Nachtisch einen Milchshake aus 1/2 l Milch, etwas Zucker sowie einigen Kulturheidelbeeren und 1/2 Banane.

Guten Appetit
Renate

Beispiel der Gründe für eine Stromsperre

Indivuduelle Gründe für mehr Gas- und Stromverbrauch sieht das SGB II nicht vor!


2012 wurde über 300.000 Haushalten in Deutschland der Strom abgestellt. Ein Beispiel aus altonabloggt soll einmal zeigen, wie leicht das passieren kann und warum.


LG Renate

Wie viele Hunde sterben durch welche Fahrlässigkeiten?

Es gibt leider keine Statistik über die Todesursachen bei Hunden

Dennoch lässt sich ermitteln, dass die Folgen des Aussetzens für fahrlässig verursachte Todesfälle bei Hunden weit vorn liegen gefolgt von Beißattacken und ganz weit hinten Tod durch Hitzeschock im Auto!


Ich gehe davon aus, dass die meisten Hunde in Deutschland an Krankheiten sterben, die im Alter auftreten oder aber auch an wirklicher Altersschwäche. Dazu gehören sicherlich sehr häufig Krebs und Herzversagen, Nieren- und Leberleiden und bei bestimmten Rassen auch zuchtbedingte Krankheiten wie Dackellähme oder Hüftgelenksdysplasie.

Wissen wollte ich eigentlich, welche Form von Fahrlässigkeit die meisten Todesfälle bei Hunden verursache, und zwar ob das überfahren werden ist, weil Hunde unter ein Auto laufen, die nicht unter Aufsicht waren, Tötung durch Beißattacken von Hunden, deren Besitzer nicht genug aufgepasst haben oder tatsächlich Tod durch Hitzeschock im Auto.

Zunächst einmal habe ich ermittelt, wie viele Hunde in Deutschland statistisch gesehen gehalten werden:

Diese Statistik zeigt Haustierbesitzer nach Anzahl von Hunden im Haushalt in den Jahren 2010 bis 2012. Im Jahr 2010 gab es 0,21 Millionen Haustierbesitzer, die drei oder mehr Hunde besaßen und 9,31 Millionen, die einen Hund besaßen.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/181167/umfrage/haustier-anzahl-hunde-im-haushalt/ 

Das zeigt eigentlich bereits, wie verschwindend gering die Anzahl von Hundehaltern ist, die sich wirklich fahrlässig verhält, egal in welcher Beziehung.
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In Bezug auf Beißattacken an Menschen gibt es einiges an Statistik, leider nicht viel über Beißattacken an Hunden und dann auch nur das, was polizeilich erfasst wurde. Dass Menschen durch Hundebisse wirklich getötet werden, ist statistisch gesehen relativ selten der Fall.  Angriffe kommen häufiger vor und sind in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Besitzer nicht genug aufpassen.


Laut Wikipedia sterben im Jahr durchschnittlich 3,9 Menschen durch beißende Hunde, also sehr wenige.

Wobei hier erwähnt wird, dass Hunde, die andere Hunde beißen, nicht unter das Gefahrhundegesetz fallen. Dass Hunde andere Hunde beißen und schwer verletzen, kommt aber auf jeden Fall wesentlich häufiger vor als dass sie einen Menschen töten, das sagt schon meine eigene Erfahrung (werde Euch nachher mal aufschreiben, wie oft meine eigenen Hunde von anderen angefallen wurden).


Laut Wuff online beißen am häufigsten Schäferhunde, nämlich jeder 7. Schäferhund beißt irgendwann Menschen (nicht tot). Das ist viel, finde ich. Kann in Bezug auf andere Hunde bestätigen, dass unsere Schäferhund-Wolf-Mix-Hündin Cindy in Bezug auf andere Hündinnen extrem viel Aufsicht brauchte, die auf jeden Fall andere Hündinnen angriff .. andererseits gehorchte Cindy, wenn man dabei war, sehr gut. Aber eben nur unter Kontrolle, nicht mehr, wenn ihr Mensch nicht in Sichtweite für sie war.


Auf einer Seite, die nicht aus Deutschland ist, habe ich etwas über Tiertötungen durch Hunde gefunden.



Meine persönliche Erfahrung mit Hunde beißenden Hunden und nicht aufpassenden Besitzern folgt gesondert.
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Nach der Statistik über gehaltene Hunde lässt sich weder eine Statistik über tot gebissene Hunde noch eine über überfahrene Hunde noch eine über am Hitzetod im Auto gestorbene Hunde wirklich ermitteln.
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Nach Berichten in diesem Forum werden ca. 40.000 Hunde jährlich in Deutschland ausgesetzt.

Man findet auch noch zum überfahren werden, dass über 500.000 Tiere im Jahr in Deutschland insgesamt ausgesetzt werden .. nicht nur Hunde ... davon werden sehr viele überfahren, verhungern elend oder müssen, weil sie wildern, von Jägern erschossen werden.


Die Gründe, Tiere auszusetzen, sind vielfältig. Einer davon ist auch, dass sich die Nachbarn über einen Hund beschweren und man als Mieter dann so gut wie keine Rechte hat .. Attacken auf Autofahrer, die ihre Hunde mitnehmen, weil sie sie alleine schon aufgrund von nachbarschaftlichen Beschwerden ungern alleine zu Hause lassen, da sonst die Gefahr des Hundehaltungsverbots durch den Vermieter besteht (sowas ist auch bei erlaubter Hundehaltung immer Bestandteil eines Mietvertrages), machen es Menschen ganz bestimmt nicht leichter, keine Probleme mit ihrem Vermieter oder ihren Nachbarn zu kriegen .. wenn dann die Alternative ist, zu Hause heult der Hund in der Wohnung und die Nachbarn verlangen, dass er abgeschafft wird oder vor dem Laden schlägt einem einer die Scheiben des Autos ein und ruft die Polizei und zeigt einen wegen vermeintlicher Tierquälerei an.

Möchte Tasso, dass noch mehr Hunde ausgesetzt werden? Dass noch mehr ausgesetzte Hunde überfahren werden und so qualvoll sterben? Dass noch mehr ausgesetzte Hunde qualvoll verhungern müssen? Dass noch mehr ausgesetzte Hunde andere Tiere töten und quälen, weil sie wildern und schließlich erschossen werden?

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Es gibt keine Statistik über die Relevanz von Hitzeschock-Todesfällen unter Hunden. In erster Linie findet man aktuell nur der Fall der 24 Jahre alten Frau aus der Nähe von Stuttgart, den wir hier bereits verlinkt haben und wo es keine wirklichen Details über die Gründe gibt. Man findet auch Einzelfälle aus den zurück liegenden Jahren, wenn man intensiv sucht, aber wie gesagt Einzelfälle

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Wenn man diese Zahlen den fast 10 Millionen Hundehaltern und noch mehr Hunden in Deutschland gegenüber stellt ( 2012 - 0,21 Millionen Haustierbesitzer, die drei oder mehr Hunde besaßen und 9,31 Millionen, die einen Hund besaßen.)

Wie man sieht, sterben die meisten Hunde, wenn sie nicht an normalen Krankheiten oder Altersschwäche sterben, daran ausgesetzt zu werden, dann überfahren oder erschossen zu werden oder elend zu verhungern.

Auch wenn es nicht statistisch belegt ist, sterben durchaus etliche Hunde an den Folgen vom Gebissenwerden, weil in erster Linie die Eigentümer von großen Hunden nicht aufpassen und kleinere Hunde dabei ums Leben kommen.

Ganz weit hinten liegen belegte Todesfälle von Hunden, die durch einen Hitzeschock im Auto umkommen.

Die meisten deutschen Hundehalter verhalten sich also so, dass sie durchaus verantwortungsbewusst mit ihren Hunden umgehen.

LG
Renate