Dienstag, 4. Juni 2013

Wurstgulasch mit Nudeln


Heute hatten wir zum Mittagessen Wurstgulasch mit Nudeln. Also Nudeln in Salzwasser gar kochen. 1 Glas Champignons in Scheiben mit Flüssigkeit in eine Pfanne tun, etwas Olivenöl und Rapsöl dazu geben, 1 Paket passierte Tomaten dazu, dann noch 6 klein geschnittene Roma-Tomaten, 1 gehackte Zwiebel, 1 gewürfelte rote Paprikaschote sowie 10 Würstchen in Eigenhaut in Scheiben geschnitten und 4 Streifen sauer eingelegte Gurkensticks in kleinen Stücken. Alles gut durchkochen lassen und zu den Nudeln servieren. Dazu passt je nach Geschmack noch Parmesamkäse.
 
Die Portion war für 2 Leute sehr reichlich, habe noch eine zweite zum Aufwärmen übrig behalten.

Zum Nachtisch hatten wir nach wie vor .. war so viel ... Rhabarber-Kompott mit Milch.

Guten Appetit
Renate

Liebe Frau Merkel-Teil 3

Diesen Bericht habe ich gerade gelesen und bin mehr als schockiert.


Da frage ich mich doch allen Ernstes, WAS HABT IHR GELERNT aus der Flutkatastrophe von 2002? Meiner Meinung nach weniger als NICHTS! In den letzten 11 Jahren scheint ja nichts Wesentliches passiert zu sein. Es gibt immer noch keine ausreichenden Überflutungszonen, um solche Katastrophen abzuwenden. Ist ja auch irgendwie klar. Denn damit lässt sich kein Geld verdienen, sondern DAS kostet Geld. Aber mal ganz ehrlich, kostet die Existenzvernichtung eines Menschen unter dem Strich weniger? Wohl kaum.


LIEBE FRAU MERKEL; DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT FUNKTIONIERT NUR ÜBER DIE KLEINEN UND MITTLEREN UNTERNEHMEN! ALLES ANDERE IST LANGFRISTIG GESEHEN BULLSHIT! Aber da Sie, Frau Merkel, da SIE ja nicht denken können noch die deutsche Wirtschaftsgeschichte beherrschen, sind meiner Meinung nach zu blöd, um diesen Staat zu führen. Sie haben die absolute Ahnung von GAR NICHTS !!!!!!

Ich schäme mich übrigens, bei dieser POLITISCHEN Richtung ein Deutscher zu sein.

POLITIK SCHEINT NUR NOCH EIN ERHALTEN DER PRIVILEGIEN ZU SEIN UND NICHTS, ABER AUCH EIN GAR NIX MIT DEM WOHL DES VOLKES ZU TUN ZU HABEN:

VERÄCHTLICHE GRÜßE AN SIE

JÜRGEN

Wünsche für das Wahlprogramm der Parteien zur Bundestagswahl


Motivieren statt sanktionieren!


Wir hätten noch einen Wunsch beziehungsweise eine Idee für alle Parteien, die den Menschen helfen könnte, wenn sie in das eine oder andere Wahlprogramm aufgenommen würde.

Wie wir schon oft dargelegt haben, sieht die Praxis für Menschen, die ihr Einkommen mit ergänzenden ALG II-Leistungen aufstocken müssen, leider oft so auf, dass die Werbungskosten für viele Tätigkeiten nicht in ausreichender Höhe anerkannt werden und die minimalen Freibeträge, die den Menschen zustehen, leider oft nicht nur auffressen, sondern sogar überschreiten können.

Heute wird Menschen, die solche Tätigkeiten nicht annehmen wollen, so lange mit Sanktionen, die sie dann auch noch weit unter den Hartz IV-Satz bringen, gedroht und angeheizt, bis auch der Letzte in reiner Verzweiflung Tätigkeiten annimmt, die ihn gegenüber den Empfängern von reinen Hartz IV-Leistungen sogar noch schlechter stellen.

Die Praxis der Sanktionen wird von immer mehr Menschen in Frage gestellt. Inzwischen stellen sich sogar die ersten Mitarbeiter der Jobcenter in diesem Punkt auf die Seite der Menschen und outen sich, indem sie diese Praxis offenlegen, selbst wenn es sie den eigenen Job kostet.

Mein Mann Jürgen und ich haben da eine viel bessere Idee, wenn es denn schon sein muss, dass es so viel unterbezahlte Arbeit oder in unseren Augen unsinnige Weiterbildungen und Bewerbungsaktivitäten auf Stellen, auf die man keine Chance hat, sie zu kriegen, gibt.

Wir beide haben zum Beispiel hier in Preetz freiwillig die Möglichkeit genutzt, einen 1-Euro-Job zu machen. Wir empfanden diese Möglichkeit, uns ein wenig dazuzuverdienen, als keine schlechte Idee, und zwar deshalb, weil wir diesen 1-Euro-Job zu Fuß erreichen konnten.
Das war ein Job in der Nähe unserer Wohnung, den man in einer halben Stunde Fußweg gut erreichen konnte, 30 Wochenstunden Arbeitszeit, CD-Redycling. Man konnte auf diese Weise je nachdem, ob einige Urlaubs- oder Feiertage dabei waren, ca. zwischen 100 und 120 Euro im Monat über einen Zeitraum von leider nur 3 Monaten dazu verdienen, der anrechnungsfrei war.

Wir haben bei diesem Job viele andere Preetzer kennen gelernt, die aus den unterschiedlichsten Gründen lange arbeitslos waren. Die meisten davon machten den 1-Euro-Job genauso wie wir gern und freiwillig und hatten extra darum gebeten, wieder die Chance auf etwas Zuverdienst zu erhalten.

Es gab auch ein paar Leute, die man dazu gezwungen hatte, die dann nicht motiviert waren, nicht mitmachten, oft krank geschrieben waren und nur unter Protest kamen. Das war aber die Ausnahme. Die meisten Leute freuten sich, einmal für diese 3 Monate, denn länger durfte man leider nicht mitmachen und das auch nur höchstens 1 x im Jahr, wenn überhaupt, nicht ganz so bettelarm zu sein.

Warum also gibt man nicht Menschen, die gern arbeiten möchten, viel häufiger die Chance, sich in Form von ein paar Prämien wirklich netto etwas über dem Hartz-IV-Satz dazuzuverdienen statt sie durch Sanktionen in Lebensgefahr zu bringen?

Wir sind sicher, dass der überwiegende Teil der Menschen bei einer Politik in diese Richtung dann auch gern Weiterbildungen machen würde, sich laufend bewerben würde, für wenig Geld arbeiten würde.

Das müsste in der praktischen Umsetzung dann so aussehen:

Sankionen abschaffen und das Minimum Hartz IV wirklich jedem Menschen zusichern.

Die Kosten für den Arbeitsweg und andere Werbungskosten wirklich voll anerkennen und nicht den Leuten alles kürzen und streichen, damit vor der Arbeit für alle Leute, egal ob der Job zu Fuß erreichbar ist oder nicht oder andere Kosten anfallen, zunächst einmal gleiche Bedingungen geschaffen werden.

Das heißt auch, dass nicht nur bei Weiterbildungen, sondern auch der Arbeit an sich z. B. mindestens 20 Cent pro tatsächlich gefahrenen Kilometern und nicht pro km einfache Strecke anerkannt werden müssen und auch andere Kosten für das Autofahren anerkannt werden sollten, denn ein Auto braucht nicht nur Benzin und Versicherung, das kostet auch Steuern und verursacht Kosten für die Anschaffung, Reparaturen und Wartung.

Auch sich auf einen Minijob zu bewerben, kostet Geld. Nicht nur schriftliche Bewerbungen kosten Geld, sondern auch die per e-mail und vor allen Dingen oft Telefonate, wenn man Firmen über Handy-Nummern anrufen muss und so weiter. Nur Kosten für Vorstellungsgespräche zu erstatten, die man erst vor dem Hinfahren beantragen muss und sonst die Kosten nicht wieder kriegt, ist Humbug. Kosten nur für Vorstellungsgespräche für sozialversicherungspflichtige Jobs zu erstatten, ist ebenfalls Humbug. Das geht alles an der Realität vorbei.

Warum also zahlt Ihr den Menschen, die belegen können, dass sie sich fleißig bewerben und vorstellen, dafür Prämien, und zwar so viel, dass es sich auch lohnt und das monatlich und nicht nur einmal im Jahr?

Ihr könntet auch Menschen, die freiwillig an Euren Kursen teilnehmen, dafür Prämien bezahlen und noch etwas, Ihr könntet diese Weiterbildungsmaßnahmen so gestalten, dass sich Menschen auch aktiv etwas suchen können, das ihnen auch nutzt. Könnt Ihr Euch nicht denken, dass die meisten Menschen selbst am besten wissen, durch welche Weiterbildungen ihre Chancen auf einen Wiedereinstieg in den Job steigen?

Eure Kurse sollten insgesamt weniger Beschäftigungs- und Einschüchterungstherapie sein und dafür Hilfen, um im Job wieder up to date zu sein, das würde helfen. Dazu zählt auch die Möglichkeit, trotz ARGE zu studieren, wenn man zu alt für Bafög geworden ist.

Warum lasst Ihr den Menschen, die freiwillig bei einem Minijob abends an einer Kasse stehen, nachts in einer Tankstelle arbeiten oder sonstige Minijobs und andere schlecht bezahlte Jobs machen, etwas mehr als das bisschen an Freibetrag?

Warum lasst Ihr nicht den Menschen, die freiwillig Leiharbeit machen und alle Nachteile, die diese Jobs mit sich bringen, auf sich nehmen, ebenfalls so viel übrig, dass es sich jedenfalls lohnt, solche Tätigkeiten auszuüben?
Warum lasst Ihr nicht Kindern ihr kleines Taschengeld, das sie sich mit Jobs wie Zeitungen austragen und dergleichen verdienen und überhaupt das Kindergeld ganz?

Überlegt Euch doch mal, wie Ihr die Millionen von Aufstockern motivieren statt demotivieren könnt, denn dann braucht Ihr Eure Sanktionen, um sie zu malträtieren, nicht mehr, weil garantiert die meisten Menschen freiwillig etwas finden würden, um durch Prämien ihre miserable Lage jedenfalls ein wenig zu verbessern.

Sicher wird es auch danach noch einige Menschen geben, die sich diese Prämien nicht freiwillig verdienen werden, weil sie tatsächlich zu faul für alles sind .. aber wir sind sicher, so viele sind das nicht.

Die meisten Menschen, die wir kennen, arbeiten gern und wären ganz sicher bereit, für ein bisschen mehr Geld alles mögliche zu tun, wenn man ihnen nur die Chance dazu gäbe.

Denkt doch mal darüber nach.

LG
Renate und Jürgen
(Wir haben gemeinsam darüber gesprochen, deshalb unterschreiben wir hier mal gemeinsam)

Montag, 3. Juni 2013

Hähnchenunterschenkel in Rahmsoße mit Schwarzwurzel-Kartoffel-Beilage


Während in der Küche mein Essen noch etwas vor sich hin köchelt, will ich mal aufschreiben, was es heute Leckeres bei uns gibt.

Die Hähnchenschenkel habe ich folgendermaßen zubereitet:
2 große Tassen Wasser, 1 Becher Schmand, etwas Olivenöl und etwas Becelöl in meine Eisenpfanne tun, 2 Tüten Rahmsoßenpulver dazu und mit dem Schneebesen glatt rühren. Dann die schon fertig gewürzt gekauften Hähnchenunterschenkel hinein tun und mit Deckel auf der Pfanne schmoren lassen. Nach einer Weile umdrehen und weiter schmoren lassen.

Das Gemüse habe ich folgendermaßen zubereitet.
Das Glas Schwarzwurzeln mit der Flüssigkeit in einen Topf geben und etwas Muskat als Gewürz dazu tun. Einige Kartoffeln schälen und würfeln und dazu geben und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Dann zu den Hähnchenschenkeln und der Soße servieren.

Zum Nachtisch gibt es heute nochmal den Rhabarberkompott von gestern, der sicher noch ein paar Tage reicht .. war soooo viel geworden.

Guten Appetit
Renate

Aktuelle Ausbildung eines staatlich geprüften Hufschmieds oder einer Hufschmiedin in Norddeutschland


Für unsere Ecke hier oben ist die Lehschmiede in Berlin zuständig.


So werden Hufschmiede und Hufschmiederinnen hier im Norden zur Zeit ausgebildet, bevor sie auf die Pferde losgelassen werden.
 


Lehrschmiede der Freien Universität Berlin

 

Die Hufbeschlagschule Berlin an der Klinik für Pferde, Allgemeine Chirurgie und Radiologie der Freien Universität Berlin ist staatlich anerkannt und bietet die gesetzlich vorgeschriebenen Einführungs- und Vorbereitungslehrgänge mit anschließender staatlicher Prüfung zum Hufbeschlagschmied an.
Die Weiterbildung zum Hufbeschlagschmied ist in der Hufbeschlagverordnung (BGBl. 2006 Teil I Nr. 62, S. 3205) und im Hufbeschlaggesetz (BGBl. 2006 Teil I, S. 900) geregelt. Ein Berufsabschluss ist Voraussetzung für die Weiterbildung zum Hufbeschlagschmied.
Der Huf- und Klauenbeschlag darf nur von staatlich geprüften und anerkannten Hufbeschlagschmieden/Hufbeschlagschmiedinnen durchgeführt werden.
Bei uns können Sie an folgenden Lehrgängen zum staatlich geprüften Hufbeschlagschmied teilnehmen:

Vorbereitungslehrgang (VL)

Einführungslehrgang (EL)

 

Allgemeine Teilnahmebedingungen für Hufbeschlagslehrgänge

  • Die Anmeldung für einen Lehrgang erfolgt mit schriftlicher Bewerbung und Lebenslauf an folgende Adresse:
Prof. Dr. C. Lischer, Lehrschmiede der Freien Universität Berlin, Oertzenweg 19b, 14163 Berlin
  • Die verbindliche Zusage für die Aufnahme in einen Lehrgang durch die Hufbeschlagschule erfolgt durch die Ausstellung der jeweiligen Kursvereinbarung, die von dem Teilnehmer unterschrieben und an die Hufbeschlagschule zurückgeleitet werden muss.  
  • Die Kursgebühren sind mit Ausstellung und Unterschrift der Kursvereinbarung durch die Hufbeschlagschule fällig und bis 6 Wochen vor Kursbeginn zu bezahlen.
  • Rücktritt und Kündigung haben schriftlich zu erfolgen.
  • Die Zahlungsverpflichtung des Teilnehmers bleibt von einem Rücktritt oder von einer Kündigung grundsätzlich unberührt, es sei denn nachfolgend wird anderes vereinbart.
  • Bei Rücktritt oder Kündigung bis spätestens 6 Wochen vor dem vereinbarten Kursbeginn wird die Hälfte der jeweiligen Kursgebühr fällig und ist sofort zu bezahlen.
  • Jeder Kurs-Teilnehmer muss für die Dauer des jeweiligen Kurses einen Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz spätestens bei Beginn des Kurses nachweisen.

Freie Universität Berlin, Fachbereich Veterinärmedizin
Klinik für Pferde, Allgemeine Chirurgie und Radiologie
Oertzenweg 19b
14163 Berlin
Tel. 030 – 8386 2299
Fax. 030 – 8386 2529

Hans Gratopp 
Hufbeschlag-Lehrmeister       
Tel. 030 – 8386 2306


Letzte Aktualisierung: 03.06.2013

Notdienst

Chirurgische, orthopädische und internistische Notfälle:
Standort Düppel:
+49 - 30 - 838 62299

Reproduktionsmedizinische Notfälle und neugeborene Fohlen (< 2 Wo.):
Standort Bad Sarow:
 +49 - 151 - 12673217


Termine

Klinik für Pferde
....
Das nächste ist der Einführungslehrgang:
 
 

Lehrschmiede der Freien Universität Berlin

Einführungslehrgang (EL)

Nach einer abgeschlossenen Berufsaubildung ist ein Einführungslehrgang über mindestens 4 Wochen bei einem staatlich anerkannten Veranstalter bzw. Betrieb vorgeschrieben. Der Lehrgang dient u.a. der Vermittlung von Grundlagen für die praktische Tätigkeit im Huf- und Klauenbeschlag und soll grundsätzlich vor dem 2-jährigen Berufspraktikum absolviert werden. In mindestens 160 Stunden praktischen und theoretischen Unterricht sollen folgende Themen vermittelt werden:

Praktisch:

  • Grundfertigkeiten im Umgang mit dem Tier, insbesondere mit dem Pferd
  • Verwendung der Werkzeuge
  • Einsatz der Materialien im Huf- und Klauenbeschlag
  • Übungen an Hufpräparaten
  • Demonstrationen des Hufbeschlages

Theoretisch:

  • Biologie, Evolution, Verhalten sowie Haltung und Pflege von Huf- und Klauentieren
  • Nutzungsarten von Huf- und Klauentieren
  • Umgang mit Huf- und Klauentieren
  • Tätigkeitsbezogene Tiergesundheit
  • Recht (Tierschutz, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit)
An der Hufbeschlagschule Berlin werden in der Zeit von Juli bis September zwei Einführungslehrgänge über je sechs Wochen angeboten. Zulassungsvoraussetzungen gibt es keine.
Die Kursgebühren betragen 1.000,- Euro.
Letzte Aktualisierung: 03.06.2013
 
 ...
 
Dann noch zuletzt der Vorbereitungslehrgang .. danach sind sie dann fertig, wenn sie die Prüfung bestanden haben.
 
 

Lehrschmiede der Freien Universität Berlin

Vorbereitungslehrgang (VL)

Nach dem Einführungslehrgang und dem Berufspraktikum ist gemäß Hufbeschlagverordnung der Vorbereitungslehrgang über 4 Monate mit 640 Ausbildungsstunden an einer staatlich anerkannten Hufbeschlagschule vorgeschrieben. Der Lehrgang dient der Vertiefung und Festigung der bisher erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Huf- und Klauenbeschlag sowie der Vorbereitung auf die staatliche Prüfung. In mindestens 420 Stunden praktischem und 220 Stunden theoretischem Unterricht sollen folgende Themen vermittelt werden:

Praktisch:

  • Beurteilung des Tieres
  • Information des Tierhalters
  • Vorbereiten des Arbeitsablaufes
  • Abnahme des Huf- / Klauenschutzes
  • Zubereiten des Hufes / der Klaue zum Barhufgehen oder zum Hufschutz
  • Auswahl geeigneter Huf- / Klauenschutzmaterialien
  • Bearbeiten, Anpassen und Befestigen der Schutzmaterialien
  • Spezielle Versorgung von Fohlen, unregelmäßigen Hufen, bei unregelmäßiger Gliedmaßenstellung und –führung, zu besonderen Gebrauchszwecken und von erkrankten Hufen in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt
  • Anwendung von Pflegemitteln
  • Schmieden von Hufeisen       
  • Klauenbeschlag an Rindern oder Präparaten

Theoretisch:

  • Evolution und Verhalten der Tiere, insbesondere des Pferdes
  • Ansprüche der Tiere an Haltung und Fütterung
  • Allgemeine Kenntnisse der Anatomie und Physiologie der Tiere und der Gliedmaßen
  • Kenntnisse zu regelmäßigen und unregelmäßigen Hufen im gesunden und durch Erkrankung veränderten Zustand
  • Gliedmaßenstellung und Gliedmaßenführung
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Pflege der beschlagenen und unbeschlagenen Hufe
  • Wechselwirkung zwischen Hufbeschlag und Gebrauchszweck
  • Besonderheiten des Hufschutzes bei Fohlen
  • Umgang mit schwierigen Pferden
  • Maßnahmen der ersten Hilfe beim Tier
  • Beratung und Information des Tierhalters
  • Betriebsgründung und -führung
  • Recht (Tierschutz, Tierseuchen, Umweltschutz, Steuer, Versicherung, Haftung, Arbeit, Arzneimittel)
An der Hufbeschlagschule Berlin werden pro Jahr zwei Vorbereitungslehrgänge mit anschließender Prüfung angeboten, von Oktober bis Februar und von Februar bis Juni. Die Kursgebühren betragen 3.500 Euro. Arbeitsproben als praktische Aufnahmevoraussetzung sind jeweils in der Zeit von 27. bis 29. Dezember und in der zweiten Junihälfte vorgesehen.

 

Zulassungsvoraussetzungen:

  • Abgeschlossener Beruf
  • Einführungslehrgang
  • 2 Jahre praktische Tätigkeit, sozialversichert und in Vollzeit, bei einem staatlich anerkannten Hufbeschlagschmied, der mindestens 3 Jahre selbstständig sein Gewerbe betreibt (Praktikumsnachweis Hufbeschlag)
Ausnahme: Berufabschluss im Bereich Pferdehaltung → Verkürzung auf bis zu 1 Jahr
  • Vorschmieden / Arbeitsprobe

Bewerbungsunterlagen:

1.       Schriftliche Bewerbung mit Foto und Lebenslauf
2.       Zeugnis über Berufsabschluss / Berufsurkunde
3.       Nachweis über Einführungslehrgang
4.       Nachweis der 2-jährigen Berufspraxis (Praktikumsnachweis Hufbeschlag)
5.       Anerkennungsurkunde des Hufbeschlagschmiedes als Arbeitgeber
6.       Gewerbenachweis des Hufbeschlagschmiedes als Arbeitgeber
7.       Kopie des Personalausweises

Prüfung

An der Hufbeschlagschule Berlin findet die Prüfung im Anschluss an den Vorbereitungslehrgang über zwei Tage statt und gliedert sich in einen praktischen und theoretischen Teil:

Praktische Prüfung (1. Tag):

  • Ein Pferd mit 4 Hufeisen (Fabrikrohlinge) warm beschlagen (2,5 Stunden + 0,5 Stunden Fachgespräch)
  • Ein Pferd vorne zwei Hufe mit alternativem Hufschutz (2 Stunden + 0,5 Stunden Fachgespräch) versehen und
  • hinten zwei Hufe zum Barhufgehen bearbeiten (45 Minuten + 30 Minuten Fachgespräch)
  • Prüfungshufeisen aus dem Stab schmieden (1,5 Stunden)

Theoretische Prüfung (2. Tag):

  • Prüfungsklausur mit inhaltsübergreifender Fragestellung (3 Stunden), kann evtl. durch eine mündliche Prüfung (30 Minuten) ergänzt werden, soweit für das Bestehen der Prüfung bzw. für die eindeutige Beurteilung der Leistung erforderlich
  • Fallbericht über eine Beschlagsarbeit, schriftlich und bildlich ausgearbeitet, mündlich erläutern (30 Minuten)
 Letzte Aktualisierung: 03.06.2013 

http://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/kliniken/we17/lehrschmiede/praktikumsnachweis_hufbeschlag.pdf?1338411364 

Und die Urkunde über das sozialversicherungspflichtige Praktikum gehört zwingend bei uns hier oben auch dazu.

LG
Renate
 

Spam-Kommentare aus dem Ausland und sonstwoher


Ich vermute, dass es allen Bloggern so geht wie uns. Alle paar Tage lösche ich einen Riesenberg Spam-Kommentare, die fast immer in englischer Sprache kommen und mit irgendwelchen komplett blödsinnigen Verlinkungen versehen sind, die absolut gar nichts mit dem Thema, worauf sie kommen, zu tun haben.

Am Anfang ging es ja noch, aber es wird laufend mehr, seit der Blog beginnt, etwas bekannter zu werden.

Ich habe Beiträge dabei, die zig tausende Male angeklickt worden sind, wo ich absolut sicher bin, dass nur eine Hand voll dieser "Leser" wirkliche Leser waren, die dieses Thema auch interessiert hat.

Vermutlich gehen diese Leute danach, ob ein Thema hunderte oder gar tausende Male gelesen wurde, deshalb im Internet bei Google weit oben steht und denken, dann liest auch jemand, weil leicht zu finden, ihren Werbeschrott.

Das ist echt ätzend.

Anfänglich hatte ich die Kommentarfunktion hier nicht so eingestellt, dass ich Kommentare erstmal freischalten muss, aber schon nach kurzer Zeit musste das sein.

Eine Weile habe ich noch geschafft, alle Kommentare immer sofort per e-mail zu lesen und zu entscheiden, ob ich das frei schalten kann oder nicht. Inzwischen habe ich dazu gar nicht mehr die Zeit, weil es so viele sind, die auch zu Zeiten kommen, wo ich arbeite und nicht immer nachsehen kann, was das denn ist.

Ab und zu schreiben uns hier ja richtige Menschen, die auch zu manchen Themen etwas sagen möchten und die sollen ja gern kommentieren.

Also mache ich mir die Mühe und lese jeden Kommentar nach wie vor nach.

Ich freue mich ja, wenn ich so ab und zu mit Leuten in Kontakt komme, die mit mir oder mit Jürgen über etwas diskutieren möchten oder einfach sagen, das was wir da geschrieben haben, gefällt ihnen.

Aber ob das immer gehen wird, weiß ich nicht.

Leider landet der Spam auch nicht grundsätzlich bei Spam, sondern viel Spam auch unter nicht frei geschaltete Kommentare und umgekehrt auch mal normale Kommentare im Spam-Ordner.

Danach kann ich mich also nicht richten, sondern muss individuell entscheiden, was Spam ist und was nicht.

Nun ja .. ich hoffe, es wird nicht noch mehr. Noch kriege ich es auf die Reihe, aber falls der eine oder andere Leser hier mal länger auf einen Kommentar warten muss, den ich nicht frei geschaltet habe, bitte nicht böse sein .. ich habe mit den Kommentaren hier wirklich extrem viel Arbeit und muss ja die Spreu vom Weizen trennen.

LG
Renate

Sonntag, 2. Juni 2013

Cevapcici mit überbackener Kartoffel-Kohl-Pfanne


Heute hatten wir Cevapcici, dazu eine Kartoffel-Kohl-Pfanne mit einer Soße überbacken, nochmal den Salat wie gestern und zum Nachtisch Rhabarber-Kompott .. das ging im Einzelnen so:
3 Tassen Wasser, 1 Teelöffel Salz, etwas Olivenöl und Becel-Öl in eine Pfanne tun und 3 dicke Scheiben Weißkohl abschneiden und in Streifen in die Pfanne geben (Rest Kohl auf der Anschnittfläche stehend aufheben, gibt noch einen Eintopf). Einige Kartoffeln schälen und in Scheiben dazu schneiden, alles mit etwas Kümmel würzen und erstmal gar köcheln lassen.

Dann habe ich aus Dressing Sylter Art, Salatgurke, gelber Paprikaschote, Kumata- und Roma-Tomaten, Olivenöl und Becel-Öl wieder den gleichen Salat gemacht wie gestern schon.

Danach habe ich die Cevapcici in Olivenöl gebraten, die waren schon fertig gerollt und gewürzt.

Dann ein Glas Kartoffel mal anders Speck-Zwiebel über das Kartoffel-Kohl-Gericht gegeben, Deckel auf die Pfanne und noch etwas überbacken.

Der Nachtisch ging so:

Wenig Wasser in einen Topf tun und viel Zucker dazu geben. Ich hatte im Stall eine Riesenportion Rhabarber geschenkt bekommen. Den habe ich abgezogen und in Stück geschnitten und dazu gegeben. Zum Verfeinern dann noch 4 Eßlöffel Marmelade Schwarze Johannisbeere dazu. Das ganze habe ich während der Zeit, in der die Kohl-Kartoffel-Pfanne kochte und ich den Rest erledigt habe, gar kochen lassen und zuletzt mit sowohl Buchweizenmehl als auch hellem Soßenbinder angedickt. Da ich nicht wusste, dass ich Rhabarber bekommen würde, hatte ich weder Sago noch Kartoffelmehl gekauft, ging aber auch so.

Zum Kompott gab es einen Schluck Milch und zu den Cevapcici noch Ketchup.

Guten Appetit
Renate