Dienstag, 10. Juli 2018

Fahrlässigkeit von Tierhaltern ... wildern und beißen kommt häufiger vor als Tod im Auto

Mich regt es auf, dass laufend Hundehalter angegriffen werden, die einfach nur einkaufen MÜSSEN!!!

 Wenn wir ein Auto haben, dann nehmen wir unseren Hund grundsätzlich mit.

Das haben Jürgen und ich auch schon immer getan und wir sind beide fast oder schon über 60.

Es ist noch NIE !!!!! einem unserer Hunde was im Auto passiert, nichtmal im Urlaub in Spanien !!!!

Es geht mir auch nicht um Einzelfälle, wo Hunde oder Kinder STUNDEN im Auto vergessen wurden, sondern um die Idioten, die meinen, man dürfte nichtmal 10 Minuten zum Kaufmann rein, wenn der Hund bei sogar runtergedrehten Scheiben und mit Glück unter nem Baum vorm Laden im Auto wartet und einem dann meinen, die Scheiben einschlagen zu dürfen.


In Preetz gibt es übrigens bei keinem Laden schöne schattige Hunde-Auto-Parkplätze oder auch nur überdachte Anbindeecken für Hunde, wo sie auch sicher drin untergebracht wären .. die sitzen überall gefährlich in der prallen Sonne, im Regen oder sonstwo .. können angegrabbelt, getreten oder sonstwas werden .. vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, dass man ein Kind grundsätzlich mit reinnehmen kann in jeden Laden, einen Hund aber nicht darf.


Ich habe hier was gefunden, dass alleine jedes Jahr ca. 40.000 wildernde Hunde von Jägern erschossen werden .. hier in Deutschland !!!!.

Auch Jürgen und ich haben schon oft erlebt, dass unsere Hunde von anderen Hunden angegriffen wurden, weil diese Hundehalter nicht auf ihre Hunde aufgepasst haben.

Das zieht sich bei jedem von uns durch unser ganzes Leben und war für unsere Hunde grundsätzlich eine viel größere Gefahr als dass man mal einkaufen muss.

Katzen werden übrigens Jahr für Jahr ca. 300.000 von Jägern erschossen.

Ich finde es schwieriger, auf freilaufende Hauskatzen aufzupassen. Diese Glöckchen-Halsbänder fallen nämlich leicht mal unterwegs ab oder aber ein Jäger richtet sich eventuell nicht danach. Eine Katze kann man nunmal nicht wie einen Hund im Wald an die Leine machen oder ihr beibringen, immer im eigenen Garten zu bleiben.

Das sind laut dem Link unten 900 Haustiere pro Tag !!!!, die wegen Wilderei täglich erschossen werden.

Wie viele Hunde wegen nicht aufpassen täglich oder jährlich totgebissen oder schwer verletzt werden, weiß ich nicht.

 Selbst Menschen werden pro Jahr häufiger von Hunden tot gebissen als Hunde oder Kinder im Auto ersticken .. man möge sich das bitte mal vor Augen halten. Auch wenn es da noch überschaubare Zahlen, also unter 10 pro getötetem Menschen pro Bundesland sind . Siehe Link unten.

https://www.giftkoeder-radar.com/blog/2013/10/jedes-jahr-werden-in-deutschland-ca-40-000-hunde-von-jaegern-getoetet/ 

Montag, 9. Juli 2018

Opfer-Abwertung aufgrund von kognitiven Dissonanzen

Wenn die eigenen Interessen zur Opfer-Abwertung führen


Gute Beispiele dafür sind die Hitler-Zeit, wo Juden als Untermenschen abgewertet und dann ohne Mitleid gequält oder getötet wurden oder die DDR-Zeit, wo Regimegegner auf der Flucht mitleidlos erschossen oder in der Psychiatrie oder im Zuchthaus brutalst mißhandelt worden sind, aber auch die jetzt so aktuellen Reaktionen vieler Menschen, die Flüchtlinge als schlecht, minderwertig, potentielle Frauenschänder, Kriminelle oder Menschen, die mehr bekämen, als ihnen zustehen würde und mehr brutalst abgewertet werden, weil sich viele Menschen dadurch mehr eigene finanzielle Vorteile versprechen.

Ein neuerliches Beispiel bezieht sich auf meinen letzten Post zu der Überlegung in Kenia, Wilderer mit dem Tod zu bestrafen, obwohl diese Menschen auch schon jetzt sehr hart bestraft werden.

Auch wenn das ein sicherlich nicht einfaches Thema ist .. habe versucht, mich reinzulesen und traue mir auch nach stundenlanger Lektüre der Zustände in Afrika ehrlich gesagt nach wie vor nicht zu, mir ein wirkliches Urteil über die Probleme in diesen Ländern zu bilden ...es genügt vielen Menschen bei Facebook über diese mögliche Todesstrafe regelrecht zu jubeln, weil Elefanten ja so niedliche Tiere sind, man Tiere doch nicht einfach töten dürfte.

Es wurde da sogar von jemand gesagt, diese Wilderer hätten sicher einfach nur Spaß am Töten der Nashörner und Elefanten.

Mein Einwand, dass in Kenia und anderen afrikanischen Ländern, wo die Wilderei gerade an inzwischen seltenen Tierarten ein großes Problem darstellt, auch viele Menschen hungern oder sogar verhungern, wurde von manchen Menschen gar nicht wirklich wahrgenommen.

Ich habe mich erkundigt. Und es gibt ein persönliches Gespräch, das ich vor vielen Jahren .. Anfang der 90iger Jahre, als auch eine große Dürre in Kenia und Somalia herrschte ...einmal mit einem Elefanten-Wilderer führte, der mir damals erzählte, in dem Dorf, wo er zu Hause war, waren die Menschen dabei zu verhungern und mit einem Elefantenstoßzahn hätte das ganze Dorf über ein Jahr genug Geld zum Überleben gehabt. Deshalb hätte er das getan und wäre fast erwischt worden und nun wegen der dort sehr schlimmen Strafen für Wilderei nun auf der Flucht.

So wie ich fand, gibt es in Asien einen Markt, wo Elfenbein und die Hörner von Nashörnern sehr begehrt sind und teuer bezahlt werden. Von dort kommen auch die Banden, die die Wilderei in Afrika organisieren.

Zum Teil heuern sie arme Einheimische zum Mithelfen an, zum Teil aber auch Bürgerkriegs-Milizen, die ihre Waffen zum Austragen der vielen kriegerischen Konflikte in Afrika zum Teil über ihre Mithilfe bei der Wilderei finanzieren.

Worum alle diese kriegerischen Konflikte gehen, ich weiß es nicht genau. Das ist sicherlich ein sehr kompliziertes Thema, das man nur über die Recherche im Internet auch nicht einfach so aufschlüsseln kann.

Was mir auffiel ist, dass die typischen Facebook-Überschriften-Teiler, die sich selten die Mühe einer gründlichen Recherche machen und vieles ohne sich auch nur das genaue Datum anzuschauen (manche Dinge sind Jahre alt und gar nicht mehr aktuell) oder zu hnterfragen teilen, es gibt da Typen, die eines gemeinsam haben ... eine eigene finanzielle Notlage hier in Deutschland, die generelle Abwertung von Flüchtlingen als Menschen, die von den wenigen noch was abhaben wollen ihrer Meinung nach, was ihnen nicht zustünde .. und generell Tierliebe, aber auch hier, ohne darauf zu achten, dass gerade bei Facebook auch viele Menschen die Liebe vieler Menschen zu Tieren gern zum Geldeinnehmen mißbrauchen.

Und dazu gehört auch Peta, die fast alle Tiere in ihren Tierheimen töten, nachdem sie sie eingefangen haben.

Die Macher von Peta als Tierfreunde zu bezeichnen, finde ich daher regelrecht absurd.

Tja ...und Wilderern generell mitleidlos den Tod zu wünschen ohne sich darüber Gedanken zu machen, wo diese Menschen zu Hause sind, warum sie so etwas getan haben könnten .. genau das passt sehr gut zu den genauso mitleidlosen Greueltaten, die im Dritten Reich passiert sind, die in der Ex-DDR passiert sind, sicherlich auch an vielen anderen Ecken dieser Welt .. und auch zum Verhalten der Menschen, die jeden Flüchtling von vornherein als schlecht abwerten.

Ich möchte nun noch ein paar professionelle Links dazu raussuchen, weil ich früher einmal bei einem Professor Frey in Kiel in Sozialpsychologe sehr gute Vorlesungen über kognitive Dissonanzen gerade zum Thema Opfer-Abwertung gehabt habe.


Daraus passend zum Thema .. denn kognitive Dissonanzen sind eine komplexe Sache ... hier ein Textausschnitt:
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Konsequenzen von Taten

Je nachdem, ob Mitmenschen freundlich oder unfreundlich behandelt werden, ändert sich die Einstellung zu ihnen. Wenn wir jemandem nicht helfen oder sogar schaden, wird das Opfer von uns abgewertet (vgl. Opfer-Abwertung und Entmenschlichung). Eine freundliche Handlung macht unsere Einstellung freundlicher, was weitere freundliche Handlungen wahrscheinlicher macht; für unfreundliche Handlungen gilt dasselbe: ein Rückkopplungsprozess wird in Gang gesetzt.[21]
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Opfer-Abwertung

Hauptartikel: Victim blaming
Dass wehrlose Opfer von den Tätern stark abgewertet werden, ist ein universelles Phänomen, das mit Dissonanzreduktion erklärbar ist. Um nur wenige Beispiele zu nennen: Opfer des Holocaust („Untermenschen“), zivile Kriegsopfer („Polacken, Froschfresser, Inselaffen“), Opfer häuslicher Gewalt („Schlampen, Blagen, Schlappschwänze“), Opfer von Rassismus („Kanaken“)[24], Opfer von Diskriminierung aus Tradition („Es sind doch nur Sklaven/Frauen“). Diese Abwertungen treten nicht auf, wenn die Opfer die Gelegenheit haben, eine Kompensation zu bekommen.[25] Vergewaltigungsopfer werden oft abgewertet, indem nach Schein-Rechtfertigungen in ihrem Verhalten oder Erscheinungsbild gesucht wird.[26]
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Daraus mal:

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Begriffserklärung

Entmenschlichung oder Dehumanisierung ist die explizite oder implizite Wahrnehmung oder Bezeichnung von Menschen oder Menschengruppen als nicht menschlich, untermenschlich oder auf negative Weise übermenschlich (etwa als Monster). Menschen wird damit also ihre Menschlichkeit (Humanität) bzw. ihre menschliche Qualität abgesprochen.
Entmenschlichung geschieht auf zwei Arten:
  • Die Aberkennung von Eigenschaften, von denen die Person glaubt, dass sie Menschen von Tieren unterscheiden (etwa komplexe Emotionen wie Moral oder Schuld, aber auch Kultur). Hierbei werden Menschen zu Tieren oder Unerwachsenen abgewertet. Auch ein Kind wird dabei als nicht voll handlungsfähiger Akteur, sondern im Vergleich zu einem Erwachsenen als Neutrum gesehen (das Kind).
  • Die Aberkennung von Eigenschaften, die typisch menschlich sind (Wärme, Offenheit etc.). Hierbei werden Menschen zu Objekten abgewertet.
Entmenschlichung ist oft von Emotionen wie Verachtung, Abscheu oder Ekel sowie von einem Mangel an Empathie begleitet und lässt moralische Grundsätze gegenüber der Person(engruppe) als nicht mehr gültig erscheinen. Sie dient insofern Funktionen zur Stabilisierung der Identität einer Person(engruppe), etwa durch das Reduzieren moralischer Emotionen, durch das Erzeugen von Gefühlen der Überlegenheit oder Begründung von Konflikten. Deshalb führt die Entmenschlichung von Minderheiten unter anderem zu mangelnder Hilfsbereitschaft, zur Duldung von Gewalt sowie zum Zuspruch zu Gewalt gegenüber der Minderheit. Dieses Verhalten gegenüber anderen führt umgekehrt zur Entmenschlichung der Täter selbst.
Im Alltag spiegelt sich Entmenschlichung oft in Stereotypen, Deutungsmustern, Metaphern (Tiermetaphern, Objektmetaphern etc.) oder Schimpfwörtern (Dysphemismus) wieder, durch die bestimmte Eigenschaften für manche Menschen als typisch angesehen werden, anderen Menschen dagegen abgesprochen werden.[4]

Wissenschaftliche Erklärung

Entmenschlichung wird wissenschaftlich insbesondere durch Theorien der Psychologie und der Soziologie erklärt. Hierzu zählen beispielsweise zahlreiche Machttheorien, wie etwa die Theorie von Etablierten-Außenseiter-Beziehungen (Norbert Elias).


Beispiele

Weitere Beschreibung von Beispielen

Entmenschlichung ist bis heute in praktisch allen Gesellschaften weit verbreitet und betrifft nicht nur gesellschaftliche Minderheiten, wie beispielsweise die Entmenschlichung von Weiblichkeit zeigt.[6]
Entmenschlichung hat z. B. in der NS-Rassenhygiene während der Zeit des Nationalsozialismus zum Begriff des sogenannten lebensunwerten Lebens geführt: Im Nationalsozialismus wurden psychisch Kranke und geistig und physisch behinderte Menschen mit dieser Begründung ermordet.
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Daraus dann:
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Victim blaming oder blaming the victim (dt. Opferbeschuldigung, auch „Täter-Opfer-Umkehr“) ist die Beschreibung für ein Vorgehen, das die Schuld für eine Straftat beim Opfer sucht.
Verbreitet wurde dieser Begriff hauptsächlich in den Vereinigten Staaten ab den 1970er Jahren, um eine Strategie der Verteidigung bei Vergewaltigungs-Prozessen zu beschreiben, die dem Vergewaltigungsopfer die Schuld an der Tat zuschreiben möchte, um den Angeklagten zu entlasten.[1] Neben Sexualstraftaten findet sich diese Art der Verteidigung auch bei Gewalttaten und Straftaten mit rassistischem Hintergrund.[2] So beschreibt der Psychologe William Ryan „blaming the victim“ in seinem gleichnamigen Buch aus dem Jahre 1971 als eine Ideologie, die den Rassismus gegen Afroamerikaner rechtfertigen soll.[3]
Wenn, im Rahmen von z. B. Nötigung, Erpressung oder der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen, Nacktbilder in Umlauf kommen, wird der Fokus oft auf die Erstellung und Existenz solchen Bildmaterials gelegt, nicht auf die Straftaten, die bei Verbreitung oder Beschaffung vorlagen.[4] Dies kam erstmals beim Hackerangriff auf private Fotos von Prominenten 2014 in den Fokus der Öffentlichkeit. 
Victim blaming ist auch im Zusammenhang mit dem Verhalten von Narzissten beschrieben worden, die nahestehenden Personen Schuldgefühle suggerieren, um sie davon abzuhalten, ihre Vormachtstellung in Frage zu stellen.[5]
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Mal so für alle, die noch mehr vom Thema lesen möchten.

LG
Renate

Sonntag, 8. Juli 2018

Hungertote in Kenia

In Kenia verhungern seit vielen Jahren immer wieder Menschen


Der junge Wilderer hat mir damals vermutlich nichts vorgelogen, als er mir erzählt hat, warum die Menschen in Kenia trotz Lebensgefahr sowas tun.

Ich habe mal recherchiert.

Zum Nachlesen für alle, die klatschen, wenn die Regierung in Kenia wegen der reichen Sarafi-Touristen überlegt, die Todesstrafe für Wilderer einzuführen.

Meinen Ursprungstext darüber findet Ihr ganz unten, erstmal nur einige der Links, die ich zu diesem traurigen Thema gefunden habe.







 Und der Grund, warum ich danach gesucht habe, ist dieser vorherige Beitrag von mir hier:


LG
Renate



Grausame Behandlung von Rennpferden laut dem Deutschen Tierschutzbund

Mehr über das Thema siehe bitte im Pferde-Blog:







LG
Renate