Dienstag, 23. Dezember 2014

Joe Cocker ist auch gestorben

Eine schlimme Nachricht nach der anderen


Zuerst hörte ich, dass Udo Jürgens vollkommen überraschend am plötzlich Herztod starb, dann kurz danach, dass Joe Cocker auch tot ist .. bei ihm war es Lungenkrebs und er ist nur 70 Jahre alt geworden.

Ich war noch nie ein Fan leichter Muse, aber dennoch hat mich das mit Udo Jürgens irgendwie getroffen, der hatte doch noch so viel vor.

Und Joe Cocker fand ich immer klasse, habe ihn auch vor etlichen Jahren mal in Hamburg live erlebt. Der Mann hatte so viel Power. Und nun ist er auch nicht mehr da.

Tja .. und beide so kurz vor Weihnachten. Die Menschen, die unmittelbar mit ihnen zusammen gelebt haben, tun mir schrecklich leid.

LG
Renate

Sauerkraut mit Paprika

Nun habe ich es aber endlich gekocht


Sauerkraut mit Paprika passt gut und sieht mit roter Paprika auch richtig chic aus.

Also wenig Wasser und etwas Margarine in einen Topf geben, dann etwas Kümmelpulver und Zucker dazu geben, für zwei Personen einen Beutel Sauerkraut rein und dann eine große rote Zwiebel würfeln und dazu geben und zwei knackige rote Paprikaschoten klein schneiden und auch dazu geben, durchkochen lassen, fertig.

Dazu hatten wir gestern Salzkartoffeln und aus dem Kochbeutel Hackbällchen in Jägersoße mit vielen Pilzen (habe ich bei Netto gefunden).

Gute Appetit
Renate

Montag, 22. Dezember 2014

Manchmal hat eine Box auch Vorteile

Bei einem Wetter wie heute gefällt mir die Boxenhaltung


Seit Tagen schüttet das in Holstein wie aus Kübeln. Ich glaube, es ist so ziemlich in ganz Deutschland so krass mit dem Wetter, und das zu Weihnachten.

Heute Dauerregen, Sturm .. wir sind  morgens zum Kaufmann gewatet und nachmittags zu den Hoppas. Beim Heu trafen wir eine Frau aus der Stallgemeinschaft, die als Tüdelhilfe zwei andere sehr alte Pferde mit betreut. Wir kamen überein, dass sich unsere Hoppas gerade echt sichtbar darauf freuen, gleich rein zu können. Bei diesem Mistwetter ja auch verständlich.

Ich hatte ja früher selbst einen richtig schönen, auch sehr tiefen, Offenstall, wo die Hüs selbst entscheiden konnten, ob sie rein oder raus wollen, der aber auch so groß war und ein so großes Tor hatte, dass alle gut rein und raus konnten. Ich weiß aus der Zeit, dass sie oft im Regen draußen rumspaziert sind, ganz freiwillig.

Aber Chiwa und Prima sind auch älter geworden und heute fanden Jürgen und ich, es ist schon gut, dass sie drinnen schön trocken und geschützt sind. Bewegt haben sie sich ja über Tag genug draußen.

Und wie gesagt, die standen echt drängend in der Tür, als Heu und Stroh im Stall waren und wollten wirklich beide dann auch rein. Die fanden das Wetter glaube ich auch echt nicht so toll.

Nachti .. bis morgen
Renate

Wegen dem plötzlichen Herztod von Udo Jürgens

Vielleicht tröstet es ein wenig, wenn ich erzähle, wie sich das anfühlt


Ich war gestern auch geschockt als ich hörte, Udo Jürgens ist tot, einfach beim Spaziergang vom plötzlichen Herztod überrascht worden und war nicht mehr zu retten.

Als ich deshalb etwas googeln war, las ich auch viel über diese Form zu sterben und dann natürlich, wie man am besten leben sollte, um solchen Dingen vorzubeugen.

Ich las aber auch, dass Udo Jürgens ein Vorbild an Fitness war und es ihn doch gerade mit dieser Todesart erwischt hat.

Ich möchte die Menschen, die das hier finden und vielleicht mit Udo Jürgens verwandt, befreundet oder einfach nur seine Fans sind, ein wenig trösten, indem ich jetzt schildere, wie sich der plötzliche Herztod eigentlich anfühlt.

Ich war 29 Jahre alt und hatte unverschämtes Glück noch zu leben, als ich auch kurz einen plötzlichen Herztod erlebte, der damals mir keinen Schaden verursachte, aber bei meinem jüngsten Sohn eine sogenannte multiple Zerebralparese.

Ich wusste damals nicht, dass ich einen Herzklappenfehler und eine Rechtsherzinsuffizienz habe. Ich hatte drei Tage sinnlos im Krankenhaus verbracht, weil ich ein kleines Loch in der Fruchtblase hatte und deshalb fragen war. Ein Arzt, der offensichtlich keine Ahnung von nichts hatte, hatte mir erzählt, ich dürfte nicht aufstehen, da mein Sohn sich an der Nabelschnur erdrosseln könnte. Mein Kreislauf ging dabei in die Knie und mir wurde sogar im Liegen schwindelig, aber der junge Frauenarzt meinte, ich würde mich anstellen. Ich bat meine Mutter um Hilfe, die daraufhin meine Hebamme in die Klinik holte. Die stellte damm fest, dass ich keinen Blasensprung, sondern eben nur dieses kleine Loch in der Fruchtblase hatte und half mir aufstehen, laufen, kreislaufmäßig wieder in Gange zu kommen. Dann setzten auch die Wehen ein, aber ich war total erschöpft. Obwohl es nur insgesamt 4 Stunden dauerte, bis Marius dann geboren wurde, hatte ich gegen Ende der Entbindung plötzlich einen Herzstillstand.

Das fühlte sich so an:

Ich hörte genau, wie die Hebamme sagte, die Herztöne wären weg, mein Ex-Mann und der Arzt sollten sofort beide helfen, mich mit kalten Waschlappen abzureiben, um den Kreislauf wieder in Gange zu bringen.

Ich dachte, ich will jetzt nicht sterben, ich will mein Baby doch sehen.

Ich fühlte nur folgendes:

Von den Händen und Füßen ausgehend zog sich etwas über meinen Körper, das sich wie ein Pelz anfühlte, also ein pelziges Gefühl. Es ging von den Händen und Füßen ausgehend über die Arme und Beine, dann den Körper und zog sich zuletzt auch über das Gesicht. Es tat in keiner Weise weh oder quälte mich.

Irgendwann fühlte ich gar nichts mehr und dann war ich plötzlich wieder da. Mein Herz hatte offensichtlich wieder angefangen zu schlagen.

Wir brachten die Geburt zu Ende.

Nach einigen Tagen stellten wir fest, dass mein Sohn davon einen Schaden erlitten hatte. Das liegt sicher daran, dass er damals länger ohne Sauerstoff war als ich.

Es hat Jahre gedauert, meinen Sohn mit viel Spezialgymnastik und anderen Übungen soweit zu bringen, dass man heute so gut wie nichts mehr davon merkt, dass er spastisch gelähmt auf die Welt kam. Er kann laufen, schwimmen, radeln und hat sogar lange studiert. Er hat auch einen guten Job und ist ein überlebensfähiger Mensch geworden.

Ich selbst erfuhr einige Jahre später bei einem Airobic-Kurs über meine viel zu hohen Pulswerte von weit über 200 in Phasen dieses Sports, wo ein Puls von 130 gut wäre und einen anschließenden Arztbesuch mit Belastungs-EKG, dass ich zu Herzrhythmusstörungen neige, mich nie überanstrengen oder zu sehr aufregen sollte, denn dabei wäre es leicht zu, dass ich sterbe.

Ich soll nicht lange sitzen, mich viel, aber moderat bewegen und nicht schwer arbeiten.

Mein Kleiner und ich hatten damals sehr großes Glück, dass mein Herzstillstand im Kreissaal einer Klinik stattfand und man uns sofort helfen konnte. Sonst wären wir beide vermutlich schon lange tot.

Ich habe meine Oma und Mama in den Tod begleitet und will trotzdem sagen, so zu sterben ist sicherlich eine der schönsten Todesarten, wenn es denn einen schönen Tod überhaupt gibt. Der Tod kann viel qualvoller sein als der plötzliche Herztod.

LG
Renate

Chiwa hat einen Schlafgast in der Box

Da scheint jemand nachts etwas Wärme zu suchen


Seit ein paar Tagn sehe ich in Chiwas Box immer im Stroh so rund gewühlte Stellen, die fast wie Nester wirken. Ich glaube, es schläft eine Katze bei ihr. Vielleicht ist es aber auch ein größeres Wildtier. Bei dem Gruselwetter, was wir gerade haben, sucht dieses Tier nachts wohl Schutz und Wärme und findet, bei Chiwa in der Box ist es gemütlich und sicher.

LG
Renate

Haarspaltereien unserer Ex-Stallgemeinschaft

Weil der Jürgen eben von jemand daraus bei Facebook angechattet wurde


Jürgen hat einige Male geantwortet, als ihn eben jemand aus der alten engeren ja nicht mehr vorhandenen Stallgemeinschaft unseres Dreierstalls anchattete. Dann wurde es ihm zu blöd.

Wir hätten ja nun geschrieben, sie hätten geklaut. Es gäbe ja so viele Leute im Stall, auch von hinten und wie wir sowas sagen könnten.

Dazu mal in aller Deutlichkeit.

Wütend waren wir deshalb, weil das Außentor !!!!! weit auf stand und das Innentor auch nicht richtig geschlossen war, und das wo jemand ging!!!

Wütend waren wir davor im Sommer auch deshalb, weil jemand, als Camilla nicht mehr da war, die Pferde plötzlich stundenlang auf die Reheweide ließ, Chiwa dann krank wurde, wir auch nicht sicher waren, ob es ihr vielleicht nicht bekommt, dass die Wallache decken und einer davon doch sehr schwer war und uns dann gesagt wurde, wir sollen das arme Tier doch "erlösen", sprich einschläfern lassen.

Als wir sagten, sie kann auch im Auslauf bleiben, hieß es von der anderen Seite, sie dürfte nur noch in der Box stehen, denn im Auslauf wäre ja die Wasserwanne, deshalb müsste das Tor zur Weide, wenn die anderen auf der Weide sind, offen bleiben.

Das war ein absolutes No Go für ein Rehepferd, für das wir auch den Platz mit Reheweide so gemietet haben und was auch immer klappte, bis das vierte andere Pferd dazu kam.

Als wir dann darum gebeten haben, die Ausläufe zu trennen und unsere beiden nur wenn wir da sind, mit auf die Reheweide lassen wollten, hieß es plötzlich, die vier Pferde dürften nicht mehr zusammen laufen.

Wir sind deshalb mit unseren beiden grundsätzlich nur noch auf die Apfelweide ausgewichen.

Wir fanden die kleine Waldweide aber auch schön und waren innerlich stocksauer deshalb ... und ich glaube, das ist auch verständlich.
....

Nun zum Kleinkram:

Als wir in den Stall kamen, hatten vermutlich die Voreinsteller dort sehr viele Dinge zurück gelassen. Es kann aber auch sein, dass das keine Sachen der Voreinsteller waren, wir haben nie danach gefragt.

Im Regal standen unter anderem mindestens 20 Tassen, die wir nie benutzt haben und von denen wir nicht wissen, ob die den Voreinstellern oder aber den Stallbetreibern gehören. Jetzt sind davon noch 4 da.

Es waren da zig Handtücher, wir haben dann die beiden von uns für den Stall noch dazu gepackt. Jetzt sind da noch zwei, eins ist von uns, eins muss aus dem Stall oder von den Voreinstellern sein.

Es waren da mal zwei Schüsseln, auf einer standen zwei Pferdenamen drauf, die ist noch da, die andere ist nicht mehr da. Die gehörte auch nicht uns und wissen nicht wem.

Wenn wir früher Kaffee getrunken haben, habe ich immer danach den Tisch abgewischt. Deshalb habe ich mal nen Lappen mitgebracht .. ich habe zu Hause noch ein paar Dutzend Lappen, so ist das nicht ... aber ich habe später auch aufgegeben, diese Sitzecke ordentlich zu halten, weil ja ständig Obst und Gemüse drauf geschnitten wurde und keiner danach den Tisch abgewischt hat .. es ist auch kein Lappen mehr dafür da. Alles Pipifax, aber ist nunmal so.

Richtig sauer waren wir über folgende Beobachtung.

Als wir kamen, gab es im Stall zwei Wassereimer, einen mit 20 l, einen mit 10 l Inhalt. Wir haben unsere beiden dazu gestellt, beide mit 10 l Inhalt. Einer war rund, der andere hatte so eine Gießnase.

Die standen immer unter oder auf dem großen Tisch unter den Regalen, wurden selten gebraucht. Ich brauche gelegentlich, wenn Chiwa Hufrehe hat, einen für sie für die Wasseranwendungen, die bei Rehe gesund sind.

Wir fanden es normal, dass man solche Sachen logischerweise wie auch die Werkzeuge oder Schubkarren und so gemeinsam benutzen kann, warum denn nicht?

Dann gab es Frost und wir mussten Wasser aus dem Viererstall oder Kälberstall holen, wo das Wasser immer nicht so schnell einfriert. Das macht man in unserem Stall eben per Schubkarre und mit Wassereimern. Es ist dann recht praktisch, wenn man zwei Eimer, den 20-l-Eimer und einen der 10-l-Eimer in eine Schubkarre stellen kann, die da rein passen.

Es war dann aber nur noch der 20-l-Eimer da, obwohl die anderen, da waren wir uns sicher, doch noch unlängst da rumgestanden hatten. Wir sind also in den Viererstall, haben uns da einen Wassereimer ausgeliehen, um Wasser zu fahren.

Als wir dabei waren, kamen auch die anderen Miteinsteller von der 3. Box dazu.

Die erzählten, dass ihnen schon am Vortag aufgefallen war, dass das Wasser einfriert.

Ich sagte, komisch, drei von unseren vier Wassereimern sind plötzlich weg, keine Ahnung, wo die hin sind. Ich habe mir einen zweiten im Viererstall ausgeborgt, wenn Ihr nachher auch Wasser fahrt, tut den bitte wieder da hin, das ist der etwas ovale, der runde ist von uns.

Die beiden haben sich dann auch gleich noch zwei Schubkarren vom Viererstall geborgt .. die hatten es ja ständig immer so eilig im Stall ... und dann sahen wir, die benutzen mehr als zwei Eimer zum Wasserfahren, dachten den Tag noch, sie haben sich vielleicht noch mehr Eimer im Viererstall geborgt als nur den einen.

Am nächsten Tag war noch immer Frostwetter. Da war dann gar kein Eimer mehr bei uns. Drüben im Viererstall fand ich dann den großen unter dem ovalen wieder.

Und dann kamen die anderen dazu und Jürgen winkte mich in die Sattelkammer und zeigte mir, dass sie die kleinen Eimer alle in ihrem Sattelschrank gebunkert haben.

Wir beide haben uns nur angeschaut und gesagt, wie soll man mit solchen Menschen gut auskommen, das geht doch gar nicht, aber versuchen muss man das ja leider.

So ein Wassereimer kostet paar Euro und Pferde können da auch mal reintreten und dann muss eben ein neuer her.

Wir haben schon zig Dinge für den Stall besorgt, auch mal Steckpfähle und Zaunlitze und ne Düse für den Wasserschlauch oder so .. weiß nicht mehr genau was .. auch die Neuen haben mal beim Mistboy den Einsammler neu besorgt, weil der alte kaputt gegangen war .. möchte das erwähnen .. oder einen neuen Stift für die Stalltafel, als der andere leer war, den sie aber auch mitgenommen haben .. war ja auch ihrer.

Ich glaube kaum, dass ich, wollten ja auch einen bei Tedi holen, den wieder eingepackt hätte, aber nun ja.

Geärgert hat uns die Art, ausgerechnet dann, wenn bei Frost Eimer ja gebraucht werden, um rüber zum Wasserholen zu fahren, diese plötzlich aus dem für alle zugänglichen Raum weg genommen und in den eigenen Schrank eingeschlossen werden.

Es ist übrigens auch nur dieser 20-l-Eimer da geblieben.

Wir haben nie unseren eigenen Schrank abgeschlossen und unseren Pferden fehlt auch nichts, ist alles noch da, glauben wir zumindest. Es ist uns bisher nicht aufgefallen, dass was fehlen könnte.

Jürgen hat dieses Streit-Chat-Gespräch irgendwann beendet, weil er keinen Bock mehr darauf hatte.

Die beiden Frauen wissen ganz sicher genau, was wir meinen.

Vielleicht ging es wie immer um eilig, eilig, eilig.

Wir haben früher normalerweise sonntags oder so, wenn es nicht gerade mit Eimern gegossen hat, auch immer mal den Weg vom Kälberstall zu unserem geharkt, wenn einem Stroh, Heu und Mist beim Wind von der Karre runter gefallen ist. Wir haben auch ab und zu mal die Sattelkammer ausgefegt und wir haben immer nach dem Kaffeetrinken den Tisch abgewischt.

Weder Jürgen noch ich gehören zu den Putzteufeln.

Aber für uns ist das Wuseln bei den Pferden ein Hobby, für das wir uns auch Zeit nehmen und es war unschön, wenn man schon schief angeschaut wurde, weil man auch gerade die Mistkarre in Gebrauch hatte usw.

Zu Anfang mit dem jungen Mann ging das gut .. später war das alles nur noch Stress, auch für uns.

Und wenn man schiefe Blicke erntet, weil man gemütlich ab- oder ausmistet, aber andere eine von zwei Schubkarren in ihren Auslauf stellen, wenn sie gerade stundenlang ausreiten, weil hinterher die Sättel da rein sollen .. würde Euch das gefallen?

So ... ich glaube, das war's zu diesen Haarspaltereien.

LG Renate

Sonntag, 21. Dezember 2014

Liebe Grüße zum 4. Advent


Bald ist ja schon Weihnachten


Einen schönen 4. Advent wünschen wir Euch.
Genießt den letzten Adventskaffee mit Plätzchen und macht es Euch gemütlich.
Falls noch ein letzter Einkauf auf einem Weihnachtsmarkt oder in einem Geschäft nötig ist, damit zu Weihnachten alle Menschen mit einem Geschenk beglückt werden können, die für Euch wichtig sind, macht Euch dabei nicht zu viel Stess. Lasst Weihnachten einfach gemütlich angehen.
Wir beide müssen heute und in en kommenden Tagen noch ein bisschen arbeiten, damit wir über die Feiertage und bis Silvester kommen, lassen es aber auch halbwegs ruhig dabei abgehen.

LG
Renate und Jürgen