Sonntag, 15. September 2013

Was haltet Ihr vom Freistaat Bayern?

Landtagswahl in Bayern 2013


Die absolute Mehrheit für die CSU, alle anderen Parteien weit abgeschlagen.

Die Bayern scheinen nicht im selben Staat zu wohnen wie wir es tun. Die wollten ja auch schon früher immer ihren Freistaat Bayern zurück haben ... bei diesem Wahlergebnis keine schlechte Idee.

Liebe Grüße zu unseren vermeintlich deutschen Mitbürgern aus Nord-Italien.

Wenn Ihr der Schönfärberei der CDU-CSU glaubt, glaubt Ihr sicher auch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen.

Viel Glück da unten nach diesem Wahlergebnis. Ihr werdet es brauchen.

LG Renate

Personalkosten als Betriebsausgaben

Leiharbeiter lassen sich nicht besser von der Steuer absetzen als fest angestelltes Personal


Durch eine Diskussion, warum wohl Firmen 40 Euro die Stunde an Firmen bezahlen, die ihnen Leiharbeiter schicken, wenn sie so doch vermutlich mehr ausgeben als beim Festeinstellen der Mitarbeiter, bin ich darauf gekommen, mich schlau zu machen, welche Vorteile es für Firmen haben kann, Leiharbeiter zu beschäftigen.

Es kommt vermutlich auf den Steuersatz an, also auf den Gewinn, den ein Unternehmen macht, ob es für sie besser sein kann, Leiharbeiter zu beschäftigen als fest angestellte Mitarbeiter.

Beide, fest angestellte und auch Leiharbeiter oder auch Honorarkräfte oder Freiberufler, die für eine Firma tätig sind, lassen sich von den Lohnkosten her insgesamt voll von der Steuer absetzen, sofern eben genug Steuern gezahlt werden müssen.

Ein gut laufendes Unternehmen zahlt ja recht viele Steuern.

Insofern können sie alle Formen von Lohnkosten voll absetzen. Das wäre nur dann nicht so, wenn sie kaum Steuern zahlen würden, aber dann wäre das Unternehmen auch nicht solvent und am Untergehen.

Wenn Leiharbeiter teurer sind als normales Personal und genug Geld rein kommt, ist das egal. Die Firma kann das voll absetzen.

Wer dabei verliert, ist der Staat, der von so einer Firma, weil ihre Lohnkosten aufgrund der Beschäftigung von Leiharbeitern, deren Verleihfirmen ja viel mehr Geld von denen kriegen als fest angestelltes Personal verdienen würde, dann ja weniger Steuern ans Finanzamt bezahlen muss.

Leiharbeit ist also für den Staat sehr schädlich, denn der Staat hat so weniger Einnahmen.

Normalerweise zahlt eine Firma für eine Leiharbeiterstunde 40 Euro. So viel verdient selten jemand, der dort angestellt wäre.

Der Vorteil ist für Firmen ein anderer:

Leiharbeiter werden ersetzt, wenn sie krank werden.
Leiharbeiter können auf Wunsch, wenn sie nicht mehr gefallen, da rechtlos, einfach von heute auf morgen raus geschmissen werden.
Leiharbeiter können jederzeit entlassen werden, wenn man sie nicht mehr braucht, die haben keinen Kündigungsschutz und dergleichen.

Unternehmen unterlaufen mit der Beschäftigung von Leiharbeitern nur viele soziale Vorteile, die durch Tarifverträge für fest angestellte Mitarbeiter geschaffen wurden.

Sparen tun sie dadurch nichts, aber das ist denen, wenn sie genug Steuer zahlen müssen, ja egal, denn diese Kosten können sie ja absetzen.

Es geht bei Leiharbeit nur darum, den Mitarbeiter, der ja rechtlos ist, besser ausbeuten zu können, nicht darum, was an Lohnkosten einzusparen.

Auch darüber sollte der Staat mal nachdenken.

LG
Renate

Kalte Wohnung in der Zeit nach April und vor Oktober

Unser neuer Vermieter lässt und hier frieren


Ich erzähle das nur. Für meine virtuellen und echten Freunde, die das hier lesen, zur Info:

Wir leben von Hartz IV, also arbeiten zwar, bekommen aber Geld vom Jobcenter als Aufstocker und das Jobcenter überweist unsere Miete direkt an den Vermieter, was im Prinzip gar nicht so schlecht ist.

Nun wurden diese Sozialblocks ja alle aufgrund der Insolvenz des Vorbesitzers an einen neuen Vermieter verkauft, der hier seit Monaten Krach ohne Ende macht.

Aber das scheint nicht zu reichen, es wird allmählich kalt draußen und wir frieren hier so allmählich in der Wohnung, denn die Heizung wurde wohl abgestellt und auch nicht angestellt, obwohl draußen ja nun schon seit Tagen die Temperaturen auch über Tag nie mehr auf 20 Grad rauf gehen und nachts sogar unter 10 Grad absinken. Wir wohnen recht weit unten und haben so zwar das Glück, durch hohe Bäume viel Schatten zu haben, aber so wärmt auch nur die Morgensonne auf der Schlafzimmerseite mal die Wohnung leicht auf, sonst den ganzen Tag nicht, da die Sonne durch die Bäume nicht durch kommt.

Sogar Jürgen, der es an sich hat, gern halb nackt rumzulaufen, schlottert langsam vor Kälte und ist dick angezogen, ich sowieso, die ich ohnehin so leicht zu frieren anfange. Ich friere trotz Strickjacke drüber und dicken Wollsocken an.

Ich vermute, die Heizung wird egal wie es draußen ausschaut, wohl erst am 1.10. angeschaltet werden.

Nebst dem Krach hier seit Monaten ist das echt eine Frechheit.

Und der Typ will diese Wohnungen hier renoviert später an solvente Kunden vermieten?

Das wird doch nie was .. aber das wird sein Problem sein.

Seit er hier werkeln lässt, hat sich draußen nichts verändert. Wir Altmieter merken gar nichts davon, dass er was besser macht, wir werden nur durch Dauerkrach belästigt, weil ständig in den leer stehenden Wohnungen was hämmert und bohrt und schleift und nun frieren wir auch noch.

Toller Typ, egal ob er sich zu Anfang mal persönlich nett vorgestellt hat.

Es war hier vorher ja schon schlimm, aber der macht es nicht besser.

Auch wenn ich das nicht machen kann ... in Ecken wie diesen ist es immer besser, nicht aufzufallen ...das kann nur verstehen, wern sowo hausen muss ...eigentlich gilt als Nicht-Heizperiode die Zeit vom 15. Mai bis 15. September.

Wenn nichts im Mietvertrag steht .. tut es bei uns nicht .. dann gilt 1. Mai bis 1. Oktober, aber nur, wenn es draußen nicht schon dazwischen sehr kalt wird.

Man hat einen Anspruch auf 20 Grad am Tag bis abends 23.00 Uhr und nachts auf mindestens 18 Grad und im Bad sogar auf 21 Grad.

Da sind wir drunter, liegen derzeit bei ca. 18 Grad am Tag und nachts keine Ahnung, da schlafe ich mit Nachthemd und warmen Socken, weil mir sonst kalt wird.

Selbst Jürgen fängt an zu jammern.

Miete kürzen .. wie gesagt wir machen das nicht, stellen uns hier tot, ist immer besser ... es gibt Urteile, dass man bei Temperaturen ab 18 Grad die Miete um 10 % kürzen darf, ab 16 Grad um 20 % und wenn im Winter die Heizung ausfällt sogar um 50 %, 75 % oder 100 % je nach Gerichtsurteil.

Unten ist ein Link für Leute, die das einfach nur auch interessiert oder die vielleicht eher als wir in so einem Fall auch mal dran denken, wirklich die Miete zu kürzen.

Heizungsausfälle hatten wir hier früher öfter .. aber das waren dann Reparatursachen und so.

Dass uns die Hausverwaltung die Heizung mit Absicht abgestellt hat, das erleben wir mit diesem Vermieter echt das erste Mal in diesem Haus.

LG
Renate


Nächtliche Romantik in Kieler Kirchen

Am 20. September 13 ist in Kiel wieder die Nacht der Kirchen


Mehr dazu in den Links, die ich Euch mal dazu suche. Hört sich sehr romantisch an.

Vielleicht hat ja von Euch jemand Lust, in einer Kirche in Kiel zu träumen, denn es geht in diesem Jahr ums Träumen.

LG
Renate


Da findet Ihr die einzelnen Kirchen und deren Programm für die Nacht der Kirchen:


Bilder von 2012

Mail an die Stadtwerke

Und zwar mit konkreten Fragen


Die guten Leute können einem ja zumindest mitteilen, was in so einem Fall wann auf einen zukomme, würde ich sagen.

Siehe unten

LG Renate 
......
Gesendet: Sonntag, 15. September 2013 um 21:25 Uhr
Von: Renate-Hafemann@gmx.com
An: email@stadtwerke-kiel.de
Betreff: Ihre Mahnung/Sperrankündigung

Abs.: Renate Hafemann, Breslauer Str. 1 - 3, 24211 Preetz
Kundennr. 2281973

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Schreiben mit der Mahnung/Sperrankündigung und der Aufforderung, bis zum 16.9.13 zu bezahlen, war wie immer eine volle Woche an uns unterwegs, geschrieben am 6.9., eingegangen erst am 12.9.13. Wir sind damit sofort am selben Tag noch in ihre Außenstelle nach Preetz, um uns bestätigen zu lassen, was offen ist, damit wir damit zum Jobcenter gehen konnten, das erst am Morgen des 13.9.13.
Dort gibt es eine ganz Abteilung für Hartz-IV-Empfänger mit ähnlichen Problemen, es kann länger dauern, bis die komplett überlasteten Mitarbeiter dort es bearbeiten können, denn vor uns sind wohl noch viele andere Leute dran, denen man zum Teil schon den Strom abgestellt hat.
Die Mitarbeiterin dort hat uns empfohlen, beim Amtsgericht Plön eine einstweilige Verfügung gegen Sie einzureichen, weil es unverhältnismäßig wäre, uns einfach den Strom abzustellen, da wir ja im Prinzip zahlungsfähig seien und nur ein wenig Aufschub brauchen würden, um da wieder rauszukommen.
Laut Wikipedia muss auch mindestens ein Monat ins Land ziehen, bis man einem nach so einen Schrieb wirklich den Strom abstellen darf und es sollte bosher noch 3 Tage zuvor ein Schreiben eingehen, was ein konkretes Darum des Stromabstellens enthalten muss.

So ein Schreiben haben wir bisher nicht bekommen und wenn davor 4 Wochen ins Land ziehen müssen, dann kann ich ihnen versichern, dass ich am 30. dieses Geld und auch noch den Abschlag für September überweisen kann.

Ansonsten habe ich am Dienstag einen Termin bei der Diakonie in Preetz, die in solchen Fällen, wenn es wirklich sein muss, auch überbrücken helfen.

Des weiteren haben wir unserem besten Kunden geschrieben, ob vielleicht er uns einen Vorschuss zahlen kann. Ob er das kann, wissen wir nicht, der ist gerade umgezogen und hatte zurück liegend auch selbst einige Probleme, ist aber nun wieder mit Aufträgen da .. vielleicht kann er helfen.

Sollte er das nicht können, kann es eine gute Freundin von uns.
Bevor ich mir das Geld von ihr leihe und es Ihnen überweise oder sie es direkt an Sie überweist, habe ich allerdings die konkrete Frage .. ich kann es sicher am 30.9. auch selbst bezahlen ...es wäre also das Sinnvollste, uns so lange Zeit zu lassen.

Wir arbeiten nach wie vor von zu Hause aus als Werbetexter. Das ist ein harter Job und alles nicht so einfach, aber Sie werden wissen, dass diese Probleme in Deutschland Millionen von Menschen haben.

Ich muss also konkret wissen, was Sie tun werden und ein Datum haben, wann Sie uns wirklich den Strom abstellen würden, damit ich entsprechend handeln kann.

Das Geld von meiner Freundin nehme ich nur, wenn es wirklich keine andere Lösung gibt. Bitte deshalb sofort um Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Renate Hafemann

Demenz im Krankenhaus

Gründe, warum meine Mutter nach ihrem Beinbruch früher sterben musste


Ich hatte gestern bei einem Kaffeeklatsch wegen des Geburtstags einer Nachbarin ein sehr interessantes Gespräch mit einer ehemaligen Krankenschwester, die früher im Krankenhaus in Preetz gearbeitet hat und wie ich viel Erfahrung in häuslicher Pflege, weil sie ihre Eltern bis zum Tod gepflegt hat und nun ihren Ehemann pflegt, der schon 3 x einen Schlaganfall hatte.
 Wir kamen aufgrund vieler gemeinsamer Erfahrung ins Gespräch und mir wurde so klar, warum meine Mutter im Preetzer Krankenhaus aus dem Bett gefallen ist und sich den Trümmerbruch zugezogen hat bzw. warum das so vermutlich passiert sein wird, sagen wir mal so.
Ich hatte aufgrund der Demenz meiner Mutter um Bettgitter gebeten, als ihr Oberschenkelbruch operiert werden musste, weil mir klar war, sie würde aufgrund ihrer Demenz vergessen, dass sie nicht aufstehen soll und versuchen, zur Toilette zu gehen. Es ist mir bei der Aufnahme meiner Mutter in die Klinik aber nicht gesagt worden, dass das nicht erlaubt sei, weil das nur mit Zustimmung eines Amtsarztes gemacht werden darf, aber bis der kommt und so etwas bestimmen kann, da vergehen Tage. Vorher aber gelten Bettgitter als Freiheitsberaubung und sind nicht zugelassen.


Hätte man mich über solche Zustände informiert, hätte ich darauf bestanden, dass meine Mutter ambulant operiert wird und ich sie sofort nach der OP wieder mit nach Hause nehme, damit ich auf sie aufpassen kann.








Auch die Mutter dieser Krankenschwester fiel bei einem Klinikaufenthalt aus dem Bett .. sie brach sich dabei etwas beim Übergang vom Becken zum Oberschenkel und war danach auch nicht mehr in der Lage zu gehen .. gar nicht .. schlimmer als meine Mutter, die ja vor ihrem Tod noch einmal am Gehwagen mit unserer Hilfe laufen gelernt hat. Auch sie hatte keine Bettgitter bekommen, weil das als Freiheitsberaubung gilt. Die Schwestern dürfen es nicht.




Sie bestätigte mir, dass viel zu wenig Personal da sei, um dann demente alte Menschen so zu beaufsichtigen, dass sie nicht aus dem Bett fallen könnten .. wie ich es auch erlebt habe, zwei Schwestern für eine ganze Station, die ständig hin und her rennen würden und ja gar nicht nach jedem dementen alten Menschen schauen.

Sie bestätigte mir auch, dass die Pflegezeiten seitens des medizinischen Dienstes nichts mit der Realität zu tun haben und die Probleme in den Kliniken deswegen.

Interessant war auch ihre Erfahrung, dass ihre Mutter im Alter entwässernde Mittel bekommen hat und oft klar und dann wieder komplett verwirrt gewesen ist und man sie immer gefragt hat, ob ihre Mutter einmal Alkoholikerin gewesen sei .. genauso wie bei meiner Mutter ohne zu wissen, dass Entwässerungemittel die Leber genauso schädigen wie Alkohol, wenn man sie regelmäßig einnimmt.

Können Ärzte eigentlich nicht denken?

Wenn es solche Gesetze gibt, warum werden die Verwandten denn nicht informiert?

Ich hätte meine Mutter nicht dort gelassen, wenn mir klar gewesen wäre, sie können nicht auf sie aufpassen, dürfen aber auch keine schützenden Bettgitter verwenden.

Weiterhin bestätigte mir diese Krankenschwester, dass durch die Katheter Entzündungen in der Blase und dann als Folge eine Krampfblase an der Tagesordnung seien, das läge an mangelnder Hygiene, auch wegen des Zeitmangels beim Pflegepersonal.

Sie meinte, Opiate, die zu einer Verstopfung führen, zum Beruhigen zu geben, sei allerdings unüblich.

Nun Mama hat auch die bekommen. Ich vermute, um sie am Schreien zu hindern und geschrien hat sie, weil man sie da wochenlang gequält hat.

Die Folgen davon waren ihr viel zu früher Tod.

Auch wenn Mama 91 war ... hätte man sie mir mit dem frisch operierten Bein nach Hause gebracht, wäre vieles nicht passiert und ich denke, sie würde dann noch heute leben können, denn ihre Nieren wurden ihr in den 6 Wochen Klinikaufenthalt kapputt gemacht, woran sie später qualvoll starb.

LG
Renate

Inge Hannemann erhält Preis für ihr soziales Engagement

Inge Hannemann hat den taz Panterpreis 2013 bekommen


Klasse, dass Frau Hannemann überall so viel Aufmerksamkeit bekommt und anerkannt wird, was sie leistet.

LG Renate

Mehr darüber könnt Ihr im Link hier lesen

http://altonabloggt.wordpress.com/2013/09/15/taz-panterpreis-2013-verliehen/ 

Mehr über die Taz und den Preis:

http://www.taz.de/!106589/