Freitag, 13. September 2013

Freitag, der 13.

Und zwar vom Feinsten .. schlimmer geht's kaum noch!


Wir wissen nach wie vor nicht, ob wir Hilfe wegen der Stromabschaltung kriegen werden. Was natürlich so passiert ist, wir sind beide kaum dazu gekommen zu arbeiten und haben so noch weniger verdient, was dann ja wieder fehlt. Alles Scheiße, sorry für dieses harte Schimpfwort.

Dafür kann so keiner was. Die Leute, mit denen wir wegen dem Strom gesprochen haben, waren bis auf die Tusse von den Stadtwerken im Call-Center eigentlich alle nett. Nur die war total pissig und als ich meinte, wenn die mir nicht zumindest noch 14 Tage Frist geben, das alles zu klären, weil was ist das denn, einem am 12. einen Schrieb zu schicken, dass man bis zum 16., wo noch ein Wochenende dazwischen liegt, so viel Geld auftreiben soll .. das ist doch viel zu kurz, um noch was auf die Reihe kriegen zu können. Als ich das sagte, meinte diese Person am Telefon eiskalt, ob ich sie erpressen will, denn ich habe der gesagt, wenn wir nicht mehr arbeiten können, haben wir doch gar keine Möglichkeit mehr, unseren Stromrückstand zu bezahlen, ob es nicht auch aus der Sicht der Stadtwerke sinnvoll sei, da nochmal zu helfen .. aber nö.

Ich werde ja wegen dieses Anrufs wieder so eine Meldung kriegen, wie meine Kundenzufriedenheit ist, nun ich werde da bei Freundlichkeit des Call-Center-Mitarbeiters ankreuzen = 6.

Auch wenn sie nicht hätte helfen können, sie hätte das auch nett sagen können, dann würde sie von mir nicht die Bewertung 6 kriegen.

Genauso ist es mit dem Schrieb, den die uns geschickt haben, dass sie alles um einen Monat verschoben hätten. Ich habe die Buchungen vorliegen. Sie haben gar nichts verschoben, sondern die offenen Posten im Juli, die doch in den August und dann alles weiter verlegt werden sollten, da trotzdem gebucht.

Das ist doch Verarschung pur ... also nee, diese Vorgehensweise kann ich nicht gut finden.

Und dass die Stadtwerke einem, da es ja offensichtlich an ihnen lag, dass wir hier über eine Woche nicht haben arbeiten und nichts verdienen können, keinen Schadensersatz leisten, ist auch nicht die feine englische Art, denn der Schaden kam nunmal von ihrem Fehler, und es ist mir da auch ganz egal, ob das nun schuldhaft oder nicht war, sondern vielleicht ein Materialfehler.

Beim Jobcenter die Leute sind nett .. ob die helfen können, können die uns aber nicht sagen .. die ersticken in Anfragen dieser Art und haben viel zu wenig Personal, um das zeitnah zu bearbeiten .. falls sie uns das Geld geben können, wird das nicht in einigen Tagen möglich sein, weil vor uns noch viele andere Familien dran sind, denen man auch den Strom abstellen will oder schon abgestellt hat .. das passiert momentan wohl sehr vielen Leuten. Sie haben hier in Preetz eine ganze Abteilung für diese Fälle eingerichtet, die hier versuchen, den Menschen zu helfen, kommen aber nicht dagegen an.

Ich habe dann bei der Caritas erfahren, dass die sowas manchmal machen, aber nicht in Preetz .. wenn in Kiel. Habe eine Telefonnummer von der Diakonie Preetz bekommen. Die helfen auch manchmal, aber auch die ersticken in Anfragen dieser Art, weil eben so viele Leute hier in der Stadt ohne Strom da sitzen oder aber kurz davor, dass man ihnen den abstellt und auch andere existentielle Probleme wegen kein Geld haben.

Wir dürfen aber mal kommen, am Dienstag und ich hoffe, die können uns einen Kredit geben, den wir dann bis Januar 14 zurückzahlen können, so habe ich das vorgeschlagen.

Beim Jobcenter hat dann auch die Sachbearbeiterin gemeint, wir könnten über das Amtsgericht gegen die Stadtwerke eine einstweilige Verfügung einreichen, denn es wäre ja nicht viel Geld, das wir denen schulden und ungerechtfertigt, zumal ja zu sehen sei, dass wir schon immer bezahlt hätten, nur eben meistens etwas zu spät. Die dürften das nicht.

Laut Anruf in Plön beim Amtsgericht ist das aber wenig sinnvoll, denn die haben auch kaum Zeit und sowas dauert wochenlang .. alles Mist. Um überhaupt da was zu machen, müsste man auch persönlich kommen, aber ich habe gar nicht mehr so viel Benzin, um da hinfahren zu können und wie lange wir noch was verdienen können .. müssen ja auch noch bis zum Ersten was essen, denn wir haben ja auch so kein Geld mehr zum Essen kaufen im Haus und verdienen das ja täglich mit Tippen .. ich habe keine Ahnung.

Wenn Ihr also nichts mehr von uns hört, sind wir hier ohne Strom.

Das heißt, kein Internet, kein Telefon, auch kein Strom, um den Akku vom Handy aufzuzladen, also keine Möglichkeit,sich irgendwie zu bewegen und um Hilfe zu bitten, weil man ja niemand mehr erreichen kann und uns auch keiner, denn anrufen kann uns dann ja auch keiner mehr.

Kein Geld von den Portalen bestellen .. denn auch das geht nur über das Internet, von dem wir ja abhängig sind.

Wenn wir das alles irgendwie auf die Reihe kriegen und mir nochmal einer erzählt, ich müsste mich vorrangig bewerben bevor ich arbeite und Geld verdiene .. dann fange ich laut an zu lachen.

Es interessiert da doch gar keinen, ob man Arbeit haben könnte.

Es liegt nicht an den Sachbearbeitern .. woran es liegt, ich habe keine Ahnung, nur eins habe ich mitbekommen, es geht so vielen Leuten so, dass es im Jobcenter Preetz eine Abteilung mit mehreren Mitarbeitern gibt, die das bearbeiten und weil es so viel ist, in Arbeit ersticken und wohl auch zu wenig Mittel da sind, um wirklich allen helfen zu können.

Echt klasse.

Also Freitag der 13. ist gut gelaufen, genauso wie man sich das an so einem Tag vorstellt.

Zum Kotzen.

Ich fahr jetzt trotzdem zu den Hoppas, brauche mal Luft, bevor ich weiter Aufträge bearbeiten werde, bis ich vom Stuhl falle.

LG
Renate

Donnerstag, 12. September 2013

Klein-Kühren im Herbst

Teil 2

Und im Text dazu statt der Beschreibung des Ortes mal ein paar Storys von einem echt schlimmen Tag gestern .. Stress pur, was ich dabei erzähle.


Bevor ich in die Küche gehe, will ich Euch heute noch ein paar mehr schöne Bilder aus dem herbstlichen Klein-Kühren zeigen.


Heute waren wir mal nicht wie an dem Tag, wo ich diese Bilder gemacht habe, spazieren, sondern haben Chiwas Auslauf sauber gemacht. Das muss zwischendurch ja auch mal sein.







 Der Tag war auch ein bisschen stressig, was schon gestern Abend anfing. Während ich Euch die Fotos zeige, werde ich darüber auch einfach berichten.












In der Wohnung wird es kalt, aber der Vermieter hat offensichtlich wohl die Heizung komplett abgestellt .. na ja direkt erfrieren tun wir noch nicht. Ich habe das Thermometer aus dem Auto wieder mit rein genommen. Ca. 18 Grad sind derzeit noch in der Wohnung, was einen nicht wundert, denn nachts geht es runter auf unter 10 Grad und über Tag nicht mehr rauf auf 20 Grad. Dabei muss es ja sehr kühl werden.





Ich vermute, der Vermieter wird die Heizung wohl erst am 1.10. wieder anschalten, egal was für Temperaturen wir bis dahin draußen haben .. es sei denn es beschweren sich vielleicht massiv hier einige Mieter, die nicht wie wir von Hartz IV abhängig sind. Wir werden es überleben, auch wenn es bald ja noch kälter draußen werden soll.







Unser Auto sprang schon lange immer sehr schlecht an, haben ihn, da er immer am Hang parkt, immer anlaufen lassen und wenn er warm war, ging es dann.

Gestern fing er auch  noch an, total hochtourig zu  laufen,war sowas von ätzend. Aber Jürgen schreibt für alle Selbstschrauber gerade auf, wie er das heute hat doch reparieren können. Gott sei Dank.





Um mal wieder zum Thema abzuschweifen .. sind die Gärten in Klein-Kühren nicht schön hetzt im Herbst?









Am Tag zuvor hatte mich unsere Nachbarin angerufen, die wir seit Jahren immer mit zum Einkaufen genommen haben und auch oft kleinere Einkäufe selbst für sie erledigt haben, die die so übergewichtig ist, dass sie immer sagt, sie kommt nichtmal mehr alleine bis zur 100 m von ihrer Wohnung entfernten Bushaltestelle.


Sie erzählte, dass sie am Samstag Geburtstag hätte und ihre Tochter mit dem Enkel kommen würde und sie nun unbedingt backen müsste. Sie sagte nichts davon, dass sie uns auch einlädt, aber wir dachten uns, das ist schon okay, wenn ihre Tochter wieder kommt und sie sie nach Jahren wieder sieht, ist es wichtig für die zwei, sich in aller Ruhe auszusprechen.






Ich sagte ihr, dass wir schon einkaufen waren und nun am nächsten Tag los fahren würden, ich würde mich melden, wenn mein Geld auf dem Konto angekommen sei. Das machte Jürgen dann gestern auch und weil sie wie immer ja nichts von uns mitbekommen hat, weil sie das vermutlich auch gar nicht interessiert, wusste sie natürlich nicht, dass es Chiwa nicht so wirklich gut geht und wir deshalb immer ca. eine Stunde, während sie mit den anderen auf der Weide ist, in Klein-Kühren bleiben.


Sanni, Linaria und Kiaro auf ihrem Weideabschnitt, der hinter dem von der Gruppe liegt, wo Prima und Chiwa drin sind.

...
Na ja, Jürgen fragte unsere Nachbarin, ob sie mit wollen würde oder ob wir ihr was vom Kaufmann mitbringen sollen. Er kam aber nicht dazu, ihr zu erzählen, warum er das fragte.



Sie erzählte irgendwas von sie wüsste nicht, wo ihr der Kopf stünde wegen dem Stress mit dem Backen und so weiter und wäre gut, wenn wir ihr was vom Kaufmann mitbrächten. Dass wir dazu in drei Läden müssten, die gar nicht wie Aldi bis abends um 8 auf haben, davon hat sie nichts gesagt, sie sprach ja nur davon, Kuchen backen zu wollen und dafür Zutaten zu brauchen.

Na ja, so wusste sie halt wie immer nicht, dass wir zur Zeit täglich lange bei Chiwa sind, sie hat nicht mitbekommen, wie krank unsere alte Katze war oder dass das Auto, um das es ihr ja vermutlich in erster Linie geht und nicht um die Idioten, die damit für sie einkaufen fahren, mal wieder kurz vorm Verrecken war.
Und ich bin es ja gewohnt, nach meinem Einkauf oft ein zweites Mal mit ihrem Zettel durch den Laden zu latschen und auch da mitzuzählen, ob das Geld reicht.



Ich wollte frische Suppe machen und brauchte dafür Sellerie. Deshalb waren wir bei Sky, weil Aldi Sellerie nicht hat.

Dass ich auch Katzenstreu und Muffins-Förmchen auf dem Einkaufszettel von meiner Nachbarin hatte, konnte ich wirklich nicht ahnen, und es war schon spät.

Halb acht sind wir dann zu Aldi rein wie immer erst meinen und dann ihren Einkauf zusammensuchen.

Tja .. habe noch mehr Fotos von einem anderen Tag. Also bald mehr vom Herbst in Klein-Kühren, aber noch fehlt ein kleines Stück unseres gestrigen Tages, das ich Euch noch erzählen möchte.

Als ich den Einkaufszettel sah, traf mich der Schlag. Eine ellenlange Liste, beidseitig beschrieben, kein Einkaufsbeutel dabei, nicht nur von Aldi, sondern auch besagtes Katzenstreu und besagte Kuchenförmchen dazwischen, was ich bei Aldi gar nicht kriege.


Ich kann gut im Kopf rechnen, aber das war wirklich eine Zumutung. zuerst ihr gesammeltes Kleingeld, was mir ihre Tochter in die Hand gedrückt hatte, zusammenzuzählen und dann Posten für Posten im Kopf bei Aldi mitzuzählen, ob das auch reicht. Bis wir alles zusammen hatten, war es voll 20.00 Uhr und die Kassierin wurde schon nervös .. noch wieder zu Sky rüber war gar nicht mehr drin, die hatten Feierabend und irgendeiner der Läden wie Kik oder Tedi, wo es vielleicht Förmchen zum Muffinsbacken geben könnte, schon lange.
Ach ja, ihre Tochter, die am Samstag ja kommen sollte, war gestern da, und eine Anwältin war auch da, worum immer es wohl ging. Die Tochter hatte mir dann den Zettel und das Geld in die Hand gedrückt und mir auch kurz an der Tür den kleinen Enkel gezeigt, aber nur auf Anfrage, den ich ja noch nie gesehen habe. Ich habe mich ja um ihre Mutter gekümmert, seit sie vor über 3 Jahren im Streit bei ihr auszog und die mit erzählt hatte, sie hätte versucht, sich zu vergiften, aber es wäre zu wenig gewesen. Ich war also immer für sie da, wenn ich auch oft doch etwas gefrustet gewesen bin, weil diese Frau sich überhaupt nie bemüht hat, mal auf eigenen Beinen zu stehen. Es ist mir oft nicht leicht gefallen, Jürgen zu überreden, ihr immer zu helfen.
Nun hatte der Jürgen gestern noch viel zu schreiben und ich ebenfalls,denn wir haben selbst genug Probleme. Dass die schlimmer sind als erwartet, sahen wir dann beim Heimkommen, denn die Stadtwerke hat uns gerade mitgeteilt, dass sie uns nun doch schon wieder den Strom abstellen wollen.

Schit happens, sagt man. Die vermeintliche Stundung war nur so gemeint gewesen, dass die uns 14 Tage im Juli mehr Zeit eingeräumt haben, aber im August haben sie dann 2 Zahlungen haben wollen, wir ich heute in Preetz bei der Zweigstelle erfuhr, wo ich fürs Jobcenter hin musste, die uns helfen werden, wenn ich mit den Stadtwerken keine weitere Ratenzahlung raushandeln kann.

Als Jürgen meine Nachbarin anrief, denn wir hatten ihren schweren Monstereinkauf im Auto gelassen, weil den so keiner alleine hätte plus unserem tragen können, war er wegen der Post einigermaßen geplettet und sofort Aufträge zu bearbeiten war wichtiger denn je.

Als er ihr sagte, sie soll sich mehrere Taschen einstecken, er würde ihr den Kofferraum aufschließen, aber sie müsste das den Tag mal alleine bis in ihre Wohnung tragen, auch wenn sie dazu mehrmals laufen müsste, weil keiner von uns Zeit hätte ... Theater pur.

Und plötzlich konnte mein Spatzi sabbeln wie ein Entenarsch .. sie kam nicht mehr zu Wort und ich hörte ihn sagen, sie kann in Zukunft sehen, mit wem sie einkauft, nicht mehr mit uns.

Oha!!!

Ich versuchte sie anzurufen ... schließlich ging sie ran. Ich sagte ihr, Jürgen hat Hunger, der hat viel zu tun, wir könnten ihr nachher tragen helfen ... die Sachen wären bis auf diese Kuchenformen und das Katzenstreu ja im Auto sicher verpackt. Nee, sie hätte ihren Einkauf schon daheim .. aber es sei so ein schöner Tag gewesen, aber klar müsste ihr den einer versauen und Jürgen hätte das nun ja geschafft.

Nee .. sie hätte so schön endlich mal wieder Geburtstag feiern wollen mit 8 Leuten und dafür bräuchte man nunmal ja etwas mehr Sachen, was daran denn nun so schlimm sei?

Ich dachte nur, wo waren denn diese 8 Leute in der Zeit, als immer nur wir beide für sie da waren und warum gehören wir nicht dazu, denn uns hatte sie ja nicht eingeladen . oder hätte sie es vielleicht noch tun wollen?

Dann fing sie an zu heulen und legte auf.

Ich schrieb ihr noch immer recht friedvoll bei Facebook, der Jürgen würde sich wohl wieder abregen.

Und erzälte ihr von unserem Problem mit den Stadtwerken.

Heute früh dann schrieb sie mir da, sie hätte ja keine Dosenmilch für den Kaffee und die Katzenklos müssten ja sauber und ich habe geantwortet, ob denn ihre Tochter nicht Dosenmilch und Katzenstreu mitbringen könnte, denn ich müsste heute noch zu den Stadtwerken, mir bescheinigen lassen, dass ich von denen keinen weiteren Kredit kriege und dann morgen zum Jobcenter, denn da hätte ich einen Anruf bekommen, dass sie uns wohl helfen, aber da müsste ich dann morgen hin und könnte wirklich nicht mit ihr einkaufen fahren, weil Aufträge zu bearbeiten hätte ich auch noch reichlich.

Kriegte dann Antwort, ihre Tochter hätte keine Zeit und sie hätte ja so toll mit der und dem Lütten und ihrer Freundin Ilona und uns feiern wollen .. aber auch egal, da nichts da sei (sie hatte ja nur von Dosenmilch und Katzenstreu geredet und ich von Samstag ginge, was da sie doch backen kann, doch locker gereicht hätte, auch wenn nachmittags Gäste kommen), würde sie am Samstag keinen rein lassen. Total vorwurfsvoll.

Ich habe das Jürgen gezeigt und der hat gesagt, aus, Schluss, vorbei, es reicht!

Gestern redete sie von 8 Leuten und nicht von uns. Auch diese Ilona hat früher oft für sie eingekauft, später nicht mehr .. auch egal.

Dann noch von dieser Anwältin und einem Etappensieg gegen die ARGE ... uns hat sie erzählt, sie ist weg von der ARGE und kriegt Sozialhilfe, weil sie so krank sei ?????

Es ist ehrlich gesagt inzwischen auch egal,. warum sie nun gegen die ARGE klagt und wer die 8 Leute waren, für die wir gestern einkaufen waren .. soll doch einer von denen in Zukunft für sie einkaufen.

Jürgen hat recht, es reicht. Fühle mich total ausgenutzt.

Die nächsten Fotos kommen wieder mit netten Texten .. will jetzt in die Küche und muss nachher noch bissel arbeiten.

Und ich denke, das Darlehen für den Strom morgen wird wohl klappen.

Also .. that's life .. und nein, ich helfe keiner Autistin mehr, weder virtuell noch in echt, auch nicht wenn sie 4 Zentner schwer ist oder keine Füße haben sollte. Wenn sie Hunger haben, werden sie schon vor die Tür gehen und wenn nicht, ist das nicht mehr mein Problem.

LG
Renate

Unser Golf war defekt

Seit vorgestern hat unser kleiner Hugo(Golf2) wieder seine Macke an den Tag gelegt. Mit anderen Worten, es war die Leerlaufdrehzahl mehr als nur hoch. Im ersten Gang in der 30er.Zone und im dritten Gang mit zwischenbremsen durch die Stadt. Gut das hatte schon öfter mal, aber nicht als Dauerzustand. Deswegen habe ich mich auch erst heute durch die Schrauberforen gefräst. Nach recht kurzer Zeit stieß ich dann auch auf die möglichen Fehler. Bei der Suche fiel mir dann ein, dass ich schon einmal an den Unterdruckschäuchen und dem Temperaturfühler "gefummelt" hatte.



Gelesen, gemerkt und heute im Stall bin ich dann noch einmal auf Fehlersuche gegangen. Also alle Unterdruckschläuche abgezogen, ich wußte ja nun, welche das sein müssen, und wieder draufgesteckt. Dann noch die Stecker der Temperaturfühler überprüft. Motor gestartet, und ... Mist... hat nichts geholfen. Also alles noch einmal auf Anfang. Dann fiel mir auf, dass das Ende des einen Schlauches sehr porös war, also den defekten Teil abgeschnitten und wieder aufgesteckt. Auch der eine Stecker sah etwas merkwürdig aus. Poliertuch und Schraubendreher geschnappt, die Buchse saubergemacht und siehe da, nun passte der Stecker auch wieder richtig.

Der blaue Stecker war lose. Temperaturfühler

Und hier war der Schlauch porös
Habe ich mit einem scharfen Messer abgeschitten



Mit gemischten Gefühlen startete ich erneut. Nun wollte er nicht anspringen. Grummel. Aber dann sprang er doch an, stotterte etwas, aber nach kurzem Gasgeben dann die Erlösung. Kein Motorheulen mehr.

Sogar nach dem kurzen Zwischenstopp beim Supermarkt sprang er auch ohne zu murren an.
Ich glaube, das Lesen der Foren hat sich gelohnt und viel Geld gespart. Also fals Euer alter Golf 2 auch mal so rumzickt, überprüft die Schäuche und die Stecker erst einmal ganz genau.

Wo die zu finden sind zeige ich Euch jetzt hier.

Hier noch einmal die Gesamtansicht.





PS: die eingefleischten Schrauber mögen mir meine laienhafte Beschreibung verzeihen. Aber es hat geholfen und ich bedanke mich hier noch einmal bei allen, die sich schon einmal mit diesem Problem befasst und es beschrieben haben.

Hobbyschrauber, Ihr seid klasse

LG Jürgen

Wissen finden können und Lernen können ist wichtig

Auch hierzu hat die Piratenpartei gute Ansätze


Ich möchte Euch dazu nur zwei Punkte raus suchen, mehr findet Ihr in unmittelbarer Umgebung des von mir gesuchten Links.

Der erste Punkt hat was mit Schule für alle zu tun.

Ich habe selbst ein körperbehindertes Kind auf die Welt gebracht und es auf durch die Bank normale Schulen gehen lassen. Das war nicht immer leicht, aber ich glaube, dennoch das Beste für ihn, denn er hat dort auch gelernt, zu sich selbst und seinen Problemen zu stehen und sich zu wehren, wenn er deshalb gehänselt wurde und lebte nicht in einer Glasglocke.

Heute ist er in der Lage, mit diesen Eigenschaften trotz seiner Einschränkungen zu leben und zu arbeiten und muss auch nicht in einer Glasglocke leben.

Das ging aber nur, weil seine Behinderung sich in Grenzen hielt. Sowas kann schlimmer sein und solche Kinder werden heute komplett isoliert unterrichtet.
....

Der zweite Punkt, den ich Euch kopieren werde handelt vom freien Zugang zu wissenschaftlichen Forschungen. Damit kenne ich mich gut aus. Ich suche wegen meiner Passion Hufrehe und dem Stoffwechselgeschehen oft im Internet nach frei auffindbaren Doktorarbeiten und anderen wissenschaftlich fundierten Quellen. Hier wirklich alles finden zu können, was es an Wissen gibt, wäre wunderbar. Auch dafür wollen sich die Piraten einsetzen.

LG
Renate



daraus:

Vor-)schulische, berufliche und akademische Bildung

Inklusives Schulsystem

Inklusion ist ein Menschenrecht. Sie darf und soll nicht bei der Bildung unserer Kinder aufhören, denn Bildung ist die Voraussetzung für eine vollumfängliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Piratenpartei setzt sich dafür ein, dass jedes Kind, egal ob mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf oder ohne sie, wohnortnah einen Lernort bzw. eine Schule besuchen kann.
Alle Lernorte bzw. Schulen müssen über barrierefreie Zugänge für alle Kinder verfügen, die nicht nur auf die baulichen Voraussetzungen beschränkt werden dürfen. Weiterhin müssen diese über eine adäquate Ausstattung und Qualifizierung an Personal, Assistenzleistungen, Lehr- und Lernmitteln sowie sonstige Hilfsmittel für jedes Kind verfügen. Wir setzen uns dafür ein, dass kein Kind wegen fehlenden Zugangsvoraussetzungen und Ressourcen an dem Lernort bzw. der Schule seiner Wahl abgewiesen wird. Das Wunsch- und Wahlrecht des Kindes und dessen Erziehungsberechtigten über den Lernort bzw. die Schule (Regelschule vs. Förderzentrum) muss in allen Bundesländern gesetzlich festgeschrieben werden.

Freier Zugang zu Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung

Die Piratenpartei setzt sich für den allgemeinen und freien Zugang zu allen aus Steuermitteln finanzierten Forschnungsergebnissen ein (Open Access). Zur Förderung von Veröffentlichungen wissenschaftlicher Ergebnisse nach dem Open-Access-Modell soll als Infrastrukturmaßnahme einer allgemeinen, nicht themenbeschränkten Open-Access-Zeitschrift nach dem Vorbild von PLOS One eine Anschubfinanzierung aus Bundesmitteln gewährt werden. Weiterhin soll ein Open Access-Fonds aus Bundesmitteln gebildet werden, der die von Forschern zu entrichtenden Publikationskosten in Open Access-Zeitschriften bis zu einem bestimmten Betrag übernimmt. Ziel dieses Fonds ist, Open Access-Veröffentlichungen aus der Nutzenabwägung innerhalb des Budgets von Forschern herauszunehmen. Die Piratenpartei setzt sich für eine Stärkung der Eigenarchivierungsrechte von Autoren (z. B. auf Homepages der Autoren) ein. Diese stellen neben Zeitschriften für die Bevölkerung eine weitere kostenfreie Zugangsmöglichkeit zu Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung dar.

Mittwoch, 11. September 2013

Nur ein Witz .. bissel rassistisch angehaucht

... aber es ist ein Hauch von Wahrheit dran und ich hab lachen müssen.


LG Renate


........

armes Deutschland
Rechnung für Europa

10 Männer, ein Grieche, ein Italiener, ein
Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein
Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein
Holländer und ein Deutscher treffen sich
regelmäßig zum Essen. So war es auch wieder
in der letzten Woche.

Die Rechnung für alle zusammen betrug genau
500,- €, denn man speiste schon sehr gern auf
hohem Niveau.

Die Gäste bezahlten ihre Rechnung, so wie wir
unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:

Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der
Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
Der Zypriot zahlte 1 €
Der Franzose 5 €
Der Österreicher 50 €
Der Finne 80 €
Der Holländer 100 €
Der Zehnte (der Deutsche) zahlte 264 €

Das ging schon eine ganze Weile so. Immer
wieder trafen sie sich zum Essen.

Alle waren zufrieden, bis der Wirt Unruhe in
das Arrangement brachte, als er vorschlug,
den Preis für das Essen um 50 € zu
reduzieren.
Weil Sie alle so gute Gäste sind! Wie nett
von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10
nur noch 450 €.

Die Gruppe wollte unbedingt weiter so
bezahlen, wie das bisher üblich war. Dabei
änderte sich für die ersten vier nichts, sie
aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit
den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die
50 € Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas
davon hatte?

Die sechs stellten schnell fest, dass 50 €
geteilt durch sechs Zahler 8,33 € ergibt.
Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen
abziehen würden, bekämen der fünfte und der
sechste Gast noch Geld dafür, dass sie
überhaupt zum Essen gehen.

Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass
jeder ungefähr prozentual so viel weniger
zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er
setzte sich also hin und begann das für seine
Gäste auszurechnen.

Heraus kam folgendes:

der Zypriot, ebenso wie die ersten vier,
zahlten ab sofort nichts mehr (100%
Ersparnis).
Der Franzose zahlte 3 statt 5 € (40%
Ersparnis).
Der Österreicher zahlte 45 statt 50€ (10%
Ersparnis).
Der Finne zahlte 72 statt 80 € (10%
Ersparnis).
Der Holländer zahlte 90 statt 100 € (10%
Ersparnis).
Der Deutsche zahlte 239 statt 264 € (11%
Ersparnis).

Jeder der sechs kam bei dieser Lösung
günstiger weg als vorher und die ersten vier
aßen immer noch kostenlos.

Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal
nachrechneten, war das alles doch nicht so
ideal wie sie dachten.

Ich hab nur 2 € von den 50 € bekommen! -
sagte der Franzose und zeigte auf den
Deutschen, Aber er kriegt 25 €!.

Stimmt! , rief der Zypriot - ich hab nur 1
Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal
so viel wie ich.

Wie wahr! , rief der Österreicher! Warum
kriegt er 25 € zurück und ich nur 5 ? Alles
kriegen mal wieder die reichen Deutschen!

Moment mal, riefen da der Grieche, der
Portugiese, der Spanier und der Italiener wie
aus einem Munde. Wir haben überhaupt nichts
bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!

Wie aus heiterem Himmel gingen die neun
gemeinsam auf den Deutschen los und
verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht
mehr zum Essen auf. Also setzten sich die
übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn.
Aber als es an der Zeit war, die Rechnung zu
bezahlen, stellten sie etwas
Außerordentliches fest:

Alle zusammen hatten nicht genügend Geld, um
auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu
können!

Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern
sie sich noch heute. Um Weiterleitung wird
gebeten!

Niemand soll behaupten können, er habe davon
nichts gewusst!!!!!!

Frische Suppe nur für zwei

Ein etwas abgewandeltes Rezept


Eigentlich isst man frische Suppe ja mit einem Suppenhuhn plus Hackfleischklößchen, wenn man es in Schleswig-Holstein als Gericht für eine größere Familie kocht, aber das wäre für Jürgen und mich ja viel zu viel.

Ich habe unsere frische Suppe heute deshalb ein bisschen abgewandelt.

Ich habe zunächst ca. 1,5 l Wasser mit einem Brühwürfel und einem Teelöffel Salz und je ein bisschen Olivenöl und Rapsöl zum Kochen aufgesetzt. Da hinein habe ich 6 Möhren in Scheiben geschnitten getan, eine dicke Porree-Stange in Ringen und 1/2 Sellerieknolle gewürfelt sowie etwas getrocknete Petersilie als Gewürz. Dann habe ich von einem Paket gemischten Hackfleisch nur die Hälfte genommen und es mit Pfeffer, Salz, Zwiebelwürfeln, einen Ei und einer eingeweichten Scheibe Sandwich-Toast durchgeknetet und zu Fleischklößchen verarbeitet, die auch in die Suppe getan. Danach habe ich 1/4 l Milch mit etwas Salz, einer großen Messerspitze Margarine und 100 g Hartweizengrieß zum Kochen aufgesetzt und als es kochte .. dabei immer gut durchrühren ... dann von der Kochplatte genommen und 2 Eier rein geschlagen und weiter gut durchgerührt. Dann mit dem Löffel Stücke abgestochen und auch in die Suppe gegeben.

Hatten wir lange nicht und war mal was anderes.

Guten Appetit
Renate

Unzulässige Abzockmethoden bei Mietverträgen im Raum Kiel

Diese Gebühren müsst Ihr nicht bezahlen, die sind unzulässig!


Mehr Infos im Link. Wäre nett, wenn Ihr das mit weiter verteilen würdet, damit die Betroffenen Mieter das so erfahren und sich dagegen wehren können.


LG Renate