Mittwoch, 9. Januar 2013

Putensteaks, Semmelknödel und Rahmdressing


Gestern war mir mal nach Knödeln. Ich habe uns deshalb Semmelknödel aus dem Kochbeutel in Salzwasser gemacht.
Dazu gab es Pute in einer Rahm-Gemüse-Soße, was ich so gemacht habe:
1 Tasse Wasser in meine Eisenpfanne, 1 Teelöffel grobes Meersalz dazu, 2 Becher Saure Sahne rein und dann 2 Pakete Rahmsoße von Pottkieker (Aldi-Marke) mit dem Schneebesen unterrühren, danach noch je ein Schlückchen Olivenöl und Rapsöl dazu und dann die Gemüsebeilage in die Soße schnippeln, und zwar war das gestern 1 gehackte rote Zwiebel, 1 gewürfelte Zucchini, 1 gewürfelte Aubergine, 1 gewürfelte Strauchtomate. Danach kamen die Putensteaks dazu und wurden in der Rahmsoße gedünstet. Später Putensteaks rausnehmen und alles zusammen servieren.

Als frische Beilage gab es dann noch Salat, der ging so:

1/2 Flasche Dressing Sylter Art von Aldi (den aus dem Kühlregal, der andere schmeckt nicht) mit ein wenig Olivenöl, Rapsöl und dem Saft einer kleinen Blutorange mischen, dann 1/2 Kopfsalat in Streifen geschnitten dazu, 1 orange gewürfelte Paprikaschote, einige gehobelte Gurkenscheiben, eine Hand voll halbierte Cocktailtomaten, 1 klein geschnittener Apfel. Gut umrühren, fertig.

Guten Appetit
Renate


Mal umgekehrt: Was die FAW über die Maßnahme ProVil 50plus denkt


Heute möchte ich mal was ganz anderes berichten, nämlich die Erfahrung der FAW, nämlich dem Maßnahmeträger, der den Auftrag des Jobcenters, diese Maßnahme ProVil 50plus, angenommen hat und sich genauso wie die Teilnehmer vom Jobcenter oder unserer Regierung an der Nase rum geführt fühlt.

By the way .. morgen hat Jürgen das erste Mal Sport .. er muss dazu kein Turnzeug mitbringen und kann in Jeans kommen, einen Umkleideraum gibt es auch nicht, wo man Turnzeug anziehen könnte .. lol .. werde berichten, aber nicht heute.

Der Maßnahmeträger in Plön, die FAW, sind zur Zeit dabei darüber nachzudenken, trotz einer möglichen Konventionalstrafe dem Jobcenter den Auftrag, die Maßnahme ProVil 50plus zu machen, vor Ablauf der Zeit, für die sie den Auftrag angenommen haben, zurück zu geben. Sie sagen, selbst diese Konventionalstrafe wird sie wahrscheinlich weniger in die roten Zahlen bringen, als es diese Maßnahme momentan tut, obwohl sie schon alles so weit reduziert haben und nur sehr wenig mit den Teilnehmern machen .. beziehungs machen können, weil sie für diese Tätigkeit so gut wie nie bezahlt werden.

Unter anderem beschäftigen sie neben den gelegentlich auftauchenden Dozenten, den beiden Leuten im Büro und der nun auch vorhandenen Sportlehrerin eine Vollzeitkraft, die seit Monaten oder Jahren, das weiß ich gar nicht so genau, von morgens bis abends verzweifelt versucht, Firmen zu finden, die bereit wären, speziell ältere Leute einzustellen. Das versucht sie nun schon ewig ohne Erfolg, denn es will keiner speziell alte Leute einstellen.

Ein Problem ist dabei unter anderem, dass das Jobcenter keine Zuschüsse bezahlen würde und die alten Leute auch sofort ohne zeitliche Beschränkung einen festen Job bekommen müssen. Also ein Zeitvertrag wird nicht anerkannt und einen Einarbeitungszuschuss oder sowas bezahlt das Jobcenter den Firmen auch nicht. Unter diesen Umständen ist es unmöglich, von irgendeiner Firma ein Ja zu bekommen, speziell alte Leute einzustellen.

Wenn die FAW aber nicht einen gewissen Prozentsatz alter Leute in Arbeit vermittelt, wird der Maßnahmeträger vom Jobcenter für seine Tätigkeit nicht bezahlt. Die machen deshalb schon seit ewigen Zeiten nur Minus, denn sie vermitteln genau genommen niemand und falls nicht ab und zu per Zufall jemand Arbeit findet, und zwar nur solche, die ihn auch ganz vom Jobcenter weg bringt, kriegen die kein Geld. Und das passiert bei Menschen in unserem Alter ja so gut wie nie.

Tja, dass der Maßnahmeträger darauf auch keinen Bock mehr hat, kann ich unter diesen Umständen verstehen und sogar, dass es so gar nicht möglich ist, mehr mit den Leuten zu machen.
Alleine die Räume anzumieten und überhaupt Computer aufgetrieben zu haben, auch wenn die nichts taugen und so weiter, das ist ja alles schon was, das voll in die roten Zahlen geht dann.

Interessant, oder ????

LG
Renate


Dienstag, 8. Januar 2013

Entenbrust chinesisch


Heute essen wir Entenbrust chinesisch angehaucht. 

Beilage Parboiled Reis, in Salzwasser gegart.

Dann habe ich eine Tasse Wasser, etwas Olivenöl und etwas Rapsöl und 1 Flasche Chinasoße süß-sauer, die Aldi gerade auf einem Extra-Stand hat, in eine Pfanne getan, dann 4 Entenbrustfilets da rein und die mit Salz, schwarzem Pfeffer, Ingwer, Thymian und Majoran würzen. Dazu habe ich 4 dünne Möhren in Scheiben in die Pfanne geschnitten, 1/2 Glas Mungobohnenkeimlinge dazu, 1/2 Glas Bambussprossen dazu, 1 Glas Spargel klein geschnitten dazu, 3/4 Dose Mandarinorangen mit Saft dazu, dann noch einige Cocktomaten geviertelt und 1 rote sowie 1 gelbe Paprikaschote gewürfelt. Deckel auf die Pfanne und ca. 3/4 Stunde köcheln lassen und zum Reis servieren.

Guten Appetit
Renate


Vitaminversorgung beim Pferd


In unserem Hufrehe-Forum kam die Frage auf, wie erstens die Vitaminbildung im Pferdedarm funktioniert, wenn die Darmflora mal nicht optimal ist und die Versorgung mit gutem Raufutter schlecht. Es wurde auch gesagt, dass Pferde andere Vitamine als die durch Darmbakterien gebildeten nun gar nicht verdauen könnten oder die Frage danach gestellt, wie lange eigentlich Pferde bestimmte Vitamine speichern können.

Auch wenn ich persönlich mir aus finanziellen Gründen nicht leisten kann, unsere Pferde mit den wirklich durchdachten Produkten von Dr. Susanne Weyrauch zu versorgen und diese so zuzufüttern, wie sie es empfiehlt. Frau Dr. Weyrauch hat früher einmal, als sie noch im Futterjournal schrieb, mein Herz erobert und ich lese immer wieder gerne, was sie schreibt. Ich bin sicher, sie schreibt nichts, was nicht durchdacht ist, kann ihre Denkweise aufgrund meiner eigenen Ausbildung gut nachvollziehen, auch wenn meine eigene nicht so lange gedauert hat und die Anfänge von dem beinhaltet, was sie im Studium und auch später durch persönliche Fortbildung alles gelernt hat.

Eins kann ich sicher mit einem klaren Ja beantworten. Natürlich kann ein Pferd auch die Vitamine aufnehmen und verdauen, die nicht aus seiner Darmflora, sondern aus dem ihm angebotenen Futter stammen. Auch die Vitamine, die in der Darmflora gebildet werden, werden genauso wie andere Vitamine, die direkt aus dem Futter stammen, über die Darmwände resorbiert und gelangen so ins Blut. Der Körper weiß ja gar nicht, dass bei Pflanzenfressern bestimmte Vitamine oft von Darmbakterien gebildet werden, denn der Zellstoffwechsel ist uralt und funktioniert zum Teil sogar bei Pflanzen noch ganz genauso wie beispielsweise beim Menschen. Das sollte man sich immer vor Augen führen.

Verdauung und Intermediärstoffwechsel sind nicht dasselbe und die Unterschiede im Intermediärstoffwechsel sind bei verschiedenen Tierarten längst nicht so groß wie die in der Verdauung.

Ansonsten habe ich Euch wieder einen schönen Link gesucht, der sich zu lesen lohnt und möchte dazu nur noch ein paar kleine Anmerkungen machen, denn ich habe mich ja auch gerade wieder einmal weiter gebildet.

Es geht bereits damit los, dass Dr. Weyrauch darauf hinweist, dass wir einen nassen Sommer hatten und viele Betriebe deshalb Silage oder Heulage verfüttern müssen. Das ist bei uns im Stall auch so. Wir haben nur wenig richtiges Heu machen können und verfüttern auch diesen Winter überwiegend Heulage oder teils auch die richtig feuchte Silage, weil es leider nicht anders geht. Das kann zu Fehlgärungen im Darm führen und schon läuft das mit der optimalen Vitaminbildung nicht mehr so toll.

Was ich auch übernehmen sollte ist, dass gerade auch schlechtes Heu und Stroh, dass durch regenreiche Sommer nichts taugt, mit vielen Schadstoffen belastet sein kann und sowas auf die Leber geht und Pferde anfällig für alle möglichen Krankheiten macht.

Erster wichtiger Aspekt bei den Vitaminen:

Nur bei täglichem Weidegang im Sommer und dennoch gutem Winterfutter ist die Vitaminversorgung mit den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K über Winter gewährleistet. Sonst nicht. Die können in der Leber gespeichert werden, aber nur wenn ein Pferd auch im Sommer genug davon speichern kann. Ein Pferd, das zu Hufrehe neigt und Weidegang nur reduziert bekommt, wird zum Beispiel nicht genug davon speichern können.

Zweiter wichtiger Aspekt bei den Vitaminen:

Vitamin C und der B-Komplex wird nur dann durch die Darmbakterien ausreichend gebildet, wenn die Darmflora absolut top in Ordnung ist, sonst nicht! Auch Alter und Krankheiten bewirken oft, dass ein Pferd trotz eines guten Raufutterangebots diese Vitamine nicht mehr optimal über die Darmbakterien bekommt.

Vitamin A

Bildet das Pferd aus ß-Carotin, aber das ist nur reichlich in frischem Gras. Im Winter enthalten ca. 2 kg Karotten am Tag genug davon, auch Rote Beete sind recht reich an ß-Carotin. Was heißt das für ein Pferd, das zu Hufrehe neigt. Also ich füttere nichtmal Prima mit 2 kg Möhren am Tag, sondern sie bekommt nur einige und Chiwa darf solche Mengen aufgrund ihrer Hufrehe-Neigung gar nicht fressen. Im Sommer darf sie auch nicht viel Gras fressen. Sie braucht also dringend noch ein bisschen Vitamin A über ihr Müsli. Insofern fühle ich mich darin bestätigt, ihr überwiegend Müsli und nur wenig Hafer zu geben und selbst bei der kleinen Müsli-Menge wäre ich noch fast unsicher, ob das mit dem Vitamin A überhaupt reicht, denn viele Möhren kriegt sie ja auch nicht. Als Chiwa gar nicht auf die Weide kam, war das definitiv zu wenig. Diesen Sommer hat sie sich durch etwas Weidegang sehr erholt, aber zu viel darf das wiederum bei ihr ja dennoch nie werden, denn sonst laufen wir wieder Gefahr, dass Hufrehe kommt.

Vitamin D

Man geht nur davon aus, dass Pferde wie viele andere Tiere auch Vitamin D über das Sonnenlicht bilden können. Sicher ist das bisher nicht bewiesen worden. Gutes Heu enthält genug Vitamin D. Schlechtes nicht. Das ist also beim Vitamin D eine ganz unsichere Situation. Gerade Vitamin D ist aber wichtig beim metabolischen Syndrom und verhindert, dass zu viel Oxalsäure im Futter zu einem Calciummangel führen kann. Und ein Vitamin-D- bzw. Calcium-Mangel begünstigt die Auswirkungen des Equinen Metabolischen Syndroms, das weiß man inzwischen.

Vitamin K

Neben Grünfutter ist das auch in guten Heucobs und Grünmehl enthalten. In meinem Müsli ist sowas enthalten, denn das ist eins für ältere Pferde. In einer wirklich gesunden Darmflora bildet sich davon außerdem genug. Unsere Pferde kriegen aber in diesem Jahr Heulage von einem sehr regenreichen Sommer, die sicher genauso wenig optimale Qualität hat wie das Stroh oder selbst das Heu von diesem wirklich komplett verregneten Jahr. Künstliches Vitamin K3, das sogenannte Medadion ist gefährlich, krebsfördernd und so weiter .. das sollte nicht im Müsli drin sein. Also lieber dann gute Grascobs, Heucobs usw. als Ergänzung geben, damit sicher ist, dass ein Pferd auch genug Vitamin K kriegt.

Vitamin E

Das ist besonders kritisch und bei Rehepferden mit wenig Weidegang erst recht. Das ist nur in frischem Gras ausreichend enthalten, sonst nur in bestimmten Ölen, und zwar wären das Sonnenblumenöl, Weizenheimöl und Sonnenblumenöl, die sehr viel Vitamin E enthalten. Das künstliche Vitamin E, was oft, weil das billig ist, im Pferdefutter untergemischt wird, ist kritsch zu sehen, sagt Frau Dr. Weyrauch. Und wenn sie das so sagt, glaube ich das.

Ja, ansonsten lest mal den als Link angegebenen wirklich gut recherchierten Artikel über die Vitamine, die ein Pferd so braucht von Frau Dr. Weyrauch.



Sonntag, 6. Januar 2013

Der Siteboard-Server spinnt schon wieder!


Alle, die gerade mal wieder unser Hufrehe-Forum suchen, werden feststellen, dass schon wieder stundenlang der Siteboard-Server für die 2.0 Foren ausgefallen ist.

Im Support-Forum habe ich noch keine Auskünfte entdeckt, was da nun schon wieder los ist.

Die Fehlermeldung lautet diesesmal so:

The service is not available. Please try again later.


Frau Dr. Weyrauch zum Equinen Metabolischen Syndrom


Ich mag Frau Dr. Weyrauch persönlich sehr und möchte wieder einmal einen Link zu ihrer Homepage setzen, und zwar zu einem Text zum Equinen Metabolischen Syndrom.


Passiert aus aktuellem Anlass, weil ich gerade eine etwas konfuse Diskussion in unserem Hufrehe-Forum mit einem neuen Mitglied habe, die aus Österreich kommt und einen Online-Shop für Pferdefutter betreibt. Ich  bin zwar sicher, sie sucht nach mehr Erkenntnissen, um ihren Futtermittel-Shop zu optimieren, aber sie macht so viele falsche Aussagen zum Thema Stoffwechsel, das mich das sehr stört und ich da gar nicht gegen diskutieren kann.

Hufrehe und auch EMS sind fiese Krankheiten und erfordern viel Umsicht im Umgang mit dem Pferd, das dazu neigt, auch bei der Fütterung. Eine optimale Fütterung oder eine generelle Idee, wie es am besten ist, gibt es nicht, das muss man von Pferd zu Pferd immer selbst rausfinden.

Wer den Link genau durchliest, wird das feststellen und sich überlegen, dass es hier erforderlich ist, wirklich selbst am eigenen Pferd die bestmögliche Lösung herauszufinden.

LG
Renate

Beschwipste Putenfleischpfanne


Ich hatte heute noch eine halbe Buddel Rotwein von neulich dem Gericht mit den Hähnchenschenkeln übrig und habe davon heute etwas ähnliches, aber doch anderes gekocht, nämlich eine Putenfleischpfanne.

Als Beilage gab es in Salzwasser gegarten Parboiled Reis.

Dann habe ich 2 Tassen Wasser, 1 Teelöffel grobes Meersalz, schwarzen Pfeffer, Paprika edelsüß, etwas Olivenöl, etwas Rapsöl und die halbe Flasche lieblichen Rotwein in meine Eisenpfanne getan. Dazu kamen von einem Suppengrün 4 Möhren in Scheiben (Reste kriegen wie die meisten meiner Stammleser wissen, ja immer unsere Pferde ins Futter), 1 Stück gewürfelte Selleriewurzel und 1 Porree in Streifen sowie etwas gehackte Petersilie. Dazu  habe ich noch Stangensellerie gekauft und davon auch von einem Selleriebund die Hälfte in Scheiben in die Pfanne getan, dann noch einige gewürfelte Scheiben Salatgurke und ein Salatherz in Streifen, außerdem 3 rote Spitzpaprika in dünnen Streifen. Dann 1 Tomatenmark dazu und anschließend habe ein Paket Putenministeaks in Würfel geschnitten und auch dazu gegeben, alles gar geschmort und zum Reis serviert.

Als Nachtisch habe ich uns eine Puddingcreme Zitronengeschmack mit 300 ml Milch aufgeschlagen und die über je eine Portion Obst, bestehend aus grünen kernlosen Weintrauben und Johannisbeeren (die hatte Sky, kommen aus Spanien)m gegeben.

Guten Appetit
Renate