Freitag, 3. Juni 2016

Was in deutschen Pflegeheimen wirklich passiert

Eine erschreckende Statistik



Ich hörte es heute früh zuerst in den Nachrichten und war dann später mal googeln, was ich darüber finde, wie schlecht unsere Alten in unseren Pflegeheimen versorgt werden. In vielen bekommen sie weder regelmäßig lebenswichtige Medikamente noch genug zu Essen und zu Trinken, von anderen Pflegemängeln ganz abgesehen.

Der Medizinische Dienst schönt mit seinen Bewertungen jeden Mangel, so dass man sich nicht darauf verlassen kann, was für eine Note so ein Pflegeheim offiziell bekommen hat, wenn man seine Alten dort in Obhut gibt.

Wie sie wirklich meistens versorgt werden, darüber berichtet diese Studie schonungslos .. und wer Ohren hat, sich die Klagen vieler Pflegekräfte genau anzuhören, die mit diesen Dingen psychisch überfordert sind, weil ihnen die Menschen, die sie so versorgen müssen, leid tun, der weiß es eigentlich sowieso, dass das auch stimmt.

Da ich im Laufe der Jahre genug mit dem Medizinischen Dienst zu tun hatte, weiß ich genau, dass man mit den Zeiten, die einem anerkannt werden, nie und nimmer auskommen kann. Ich habe meine Mama ja 11 Jahre lang beginnend mit keiner Pflegestufe über die Pflegestufen I, II und III lange genug versorgt, um zu wissen, dass diese Zeiten nur als reiner Hohn zu bezeichnen sind, weil man so keinen Menschen, der Pflege braucht, auch nur ansatzweise gut versorgen könnte.

Insofern wäre es auch falsch, die Schuld auf die Pflegeheime zu schieben, die Schuld liegt eindeutig beim Staat.

Mehr dazu habe ich im Armuts-Blog aufgeschrieben und verlinke mal dahin:


LG Renate

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