Samstag, 12. September 2015

Unsachgemäße Benutzung unserer Fahrstühle ???

Wie benutzt man einen Fahrstuhl unsachgemäß ???


Zettel an der Fahrstuhltür, auf beiden Seiten an der Eingangstür zu unserem Wohnblock und vermutlich .. hab nicht nachgesehen .. sicher auch in den anderen Wohnblocks.

Angeblich benutzt ständig wer die Fahrstühle so "unsachgemäß", dass die Hausverwaltung laufend irgendwelche Schäden durch die Wartungsfirma beheben lassen muss, die tierisch ins Geld gehen.

Wir Mieter sollen doch darauf achten, die Fahrstühle nicht unsachgemäß zu benutzen und auch auf Besucher und kleine Kinder achten, sonst müsse man die Kosten den einzelnen Mietern in Rechnung stellen, die man dann ermitteln und heranziehen würde.

Das einzige, was wir hier in unserem Wohnblock in Sachen Fahrstuhl ständig erleben ist, dass der laufend frisch gestrichen wird und man deshalb mal wieder zu Fuß die Treppen rauf muss.

Gestrichen wird er laufend, weil ständig irgendeiner Hakenkreuze und andere Symbole dieser Art an die Wände schmiert oder in die Farbe rein kratzt. Ich habe mich schon oft gefragt, warum sie das ununterbrochen überstreichen, denn das ist ein Fass ohne Boden. Die Person krickelt doch hinterher sowieso sofort wieder los.

Ob sie das mit der unsachgemäßen Benutzung meinen, weiß ich nicht. Die Hakenkreuze befinden sich meistens in einer Höhe, dass ich nicht denke, dass sind Kinder. Die kämen da oben ja gar nicht hin. Wer das hier tut, keine Ahnung.

Ob in anderen Wohnblocks noch andere Sachen in den Fahrstühlen passieren, keine Ahnung. Ich habe nur früher mal von einem Mieter aus der Sudetenstraße gehört, dass die Wartungsfirma unter anderem auch gesagt hat, eigentlich gehören unsere Fahrstühle, da überaltert, auch ausgetauscht und der TÜV hat nur nochmal eine Ausnahmegenehmigung erteilt, dass sie noch benutzt werden dürfen.

Das werden aber dann keine Fehler durch unsachgemäße Benutzung sein, die entstehen, sondern einfach Altersverschleiß von etwas, das nur unter anderem hier uralt und eigentlich gar nicht mehr zulässig ist.

Na ja ... Jürgen und ich benutzen den Fahrstuhl normal, Knopf drücken, damit das Ding rauf und runter fährt. Wir haben auch noch nie gesehen, dass hier jemand was anderes mit den Fahrstühlen macht, und wer sie von innen mit rechten Symbolen verunziert, wissen wir leider auch nicht.

LG Renate

Feigen passen gut zu Ziegenquark

Eine Mittagsidee damit


Dass man frische Feigen statt sie ungekocht im Nachtisch zu verarbeiten auch warm essen kann, darauf kam ich wieder bei der Arbeit .. bin immer noch in diesem Koch-Team aktiv und das inspiriert ungemein.

Also was ich daraus gemacht habe, findet Ihr unter diesem Link:


Guten Appetit
Renate

Donnerstag, 10. September 2015

Geplante Erhöhung der Regelsätze für 2016

Wenn das so verabschiedet wird, sind wieder die Armen in Deutschland die Dummen


Ganze 1,25 % mehr an Regelsatz sollen die Armen in Deutschland im Jahr 2016 wohl mehr bekommen. Das ist wirklich ein schlechter Scherz in Anbetracht der Tatsache, dass auch Lohnerhöhungen im Vorjahr dabei Berücksichtigung finden sollen .. und die gab es 2015 allein schon durch die Einführung des Mindestlohns in erheblichem Maß.

Nun werden gerade Menschen, die für diesen Mindestlohn arbeiten, oft weiterhin zu den Aufstockern gehören und haben, da es ja kaum Freibeträge gibt, die einem übrig gelassen werden, schon 2015 vermutlich so gut wie nichts davon gehabt, dass der Mindestlohn eingeführt worden ist.

Und alle Aufstocker sowohl von Renten als auch niedrigen Arbeitslöhnen und da besonders Familien mit Kindern gehören ja auch zu der Bevölkerungsgruppe von in meinen Augen weit über 10 Millionen Bundesbürgern, die von der Höhe der Regelsätze mit betroffen sind.

Oft wird dann palavert, dass so viele Menschen ja gar nicht arbeiten wollen, denn die Regelsätze seien ja soooo hoch !!!!!

Wer das sagt, hat noch nie mit dem Regelsatz auskommen müssen, denn dieses Geld ist nicht nur fürs Essen da, sondern für alles !!!!!

Schon bei der Berechnung wurden viele wesentliche Dinge vergessen und andere von den Preisen her von vornherein so niedrig angesetzt, dass man damit gar nicht auskommen kann.

Natürlich geben deshalb fast alle Menschen fürs Essen schon mehr aus als den dafür vorgesehenen Betrag und müssen es dann überall sonst wieder einsparen, was dazu führt, dass sich Millionen von Menschen in Deutschland viele andere Dinge überhaupt nicht mehr leisten können.

Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen die Kosten der Unterkunft nicht mehr voll erstattet bekommen und von diesem wenigen Regelsatz auch noch einen Teil der Mietkosten selbst bezahlen müssen.

Na ja ... ich habe mich ausführlicher als hier in dem von uns dafür vorgesehen neuen Blog über Armut ausgelassen .. der Link mit weiteren Links über die genauen Zahlen ist dieser hier:


LG Renate

Mittwoch, 9. September 2015

Illegale Einwanderer im Sommer 1993

Persönliche Erlebnisse am Dreiländereck Polen - Rumänien - Deutschland


Im Frühling 1993 hatte ich bei re natur in Stolpe eine Arbeitskollegin, die aus Zittau zu uns gekommen war, um ein Praktikum für ihr Studium als Gartenbau-Ingenieurin zu machen.

Weil ich nach ihrem Weggang den Versand der Pflanzen übernehmen sollte, hat sie mich in diese Aufgabe eingearbeitet, bevor sie nach Hause fuhr. Sie sagte, wir sollen sie doch mal in Zittau besuchen kommen.

Damals war die Grenze noch nicht lange offen und es war interessant und außerdem sehr günstig, in der Ex-DDR Urlaub zu machen.

Ich fuhr deshalb in diesem Sommer gemeinsam mit meinem Ex-Mann, meiner Mutter und unseren beiden Jüngsten Esther und Marius an einen Baggersee in der Nähe von Hoyerswerde ins Erzgebirge. Dort gibt es viele dieser künstlich entstandenen Seen, in denen man gut schwimmen kann. Wir stellten dort unser Wohnmobil auf und erkundeten die Gegend.

Die Stadt Hoyerswerda war sehr nah dran. Dorthin fuhren wir meistens zum Einkaufen. Auch Dresden war in der Nähe, eine wunderschöne Stadt, die uns vielerorts an Paris erinnerte. Ganz anders als in Paris waren dort allerdings die vielen bettelnden Kinder, teils auch Erwachsenen, die überall in den Touristenecken am Boden hockten.

Anders als in Paris waren auch die teilweise sehr rechtsradikal wirkenden Graffities, die wir überall in Hoyerswerda und Dresden an Mauern und Hauswänden vorfanden und uns fragten: 'Warum sind die Ossis in Gottes Namen so rechtsextrem drauf?' Wir würden später noch eine Erklärung dafür bekommen, warum die so drauf waren und in dieser Ecke möglicherweise auch heute noch sind, was ich nicht weiß, denn ich war lange nicht mehr in Hoyerswerda, Dresden oder Zittau. Das ist jetzt 22 Jahre her.

Ein Einkaufserlebnis auf einem Parkplatz in Hoyerswerda:


Als wir in Hoyerswerda einkaufen waren und unsere Sachen in das von uns geliehene Wohnmobil packten, beobachteten wir dabei eine aufgeregt wirkende Gruppe, die auf einem Auto eine Landkarte ausgebreitet hatte und wild mit den Armen fuchtelte, palaverte und insgesamt viele Blicke auf sich zog. Als der Eigentümer des Autos zurück kam, verschwanden sie schnell.

Wir bekamen dann folgendes mit. Jemand hatte von diesem Auto bereits das deutsche Nummernschild hinten abgeschraubt und durch ein anderes ersetzt. Wäre der Mann später vom Einkaufen zurück gekommen, wäre sein Auto vermutlich weg gewesen, weil sie dann auch geschafft hätten, das vordere Nummernschild auszutauschen, den Wagen zu starten und ab über die Grenze damit.

Der Mann erzählte uns, das wäre in dieser Ecke vollkommen normal. Die illegalen Einwanderer aus Rumänien würden stehlen wie die Raben und auch überall rumsitzen und betteln.

Einige Tage später besuchten wir meine Kollegin und ihre Eltern in Zittau und erzählten von diesem Erlebnis. Auch diese Familie sagte, sie müssten alles nachts doppelt und dreifach sichern, selbst viele Dinge aus dem Garten, denn sonst würde alles gestohlen werden, was nicht niet- und nagelfest wäre. Tagtäglich kämen trotz Verbots neue Rumänen über die Grenze, die als geduldete Asylanten gar nicht rein dürften, obwohl es dort schon jede Menge Grenzsicherungen geben würde.

Da diese Menschen weder Asyl beantragen noch mangels Not bekommen würden, würden sie sich davon ernähren zu stehlen, einzubrechen oder zu betteln. Das wäre ganz schrecklich. Wir redeten auch über die rechtsradikalen Sprüche überall in Hoyerswerda und Dresden, die wir gesehen hatten. Diese Familie sagte, man muss das alles relativ sehen. Im Dreiländereck Polen-Rumänien-Deutschland hätten die Menschen so viele persönliche Probleme mit illegalen Einwanderern, dass sie einfach im Laufe der Jahre durch die mangelhafte Grenzesicherung eine andere Einstellung entwickelt hätten.
...

Mir ist diese Geschichte heute früh wieder eingefallen, als ich schon wieder hörte, wie viele Menschen nun von Schleswig-Holstein aus weiter nach Dänemark flüchten, sich auch in Dänemark nicht registrieren lassen und weiter nach Schweden wollen.


Ich gehe davon aus, auch dort werden sie sich nicht registrieren lassen, sondern illegal einwandern.


Und wovon wollen sie dann leben, wenn sie gar nicht vor haben, offiziell Asyl zu beantragen ???


Nun ich denke, auch wenn Deutschland in den Medien wegen allem schön tun muss .. wir waren ja mal das böse Hitler-Deutschland .. unser Land und auch Dänemark wird da gerade von einer Horde von Menschen regelrecht überrannt, die auch schon Ungarn überrannt haben und welches andere Land auch immer davor .. was bei denen zu Hause los ist, das mag ja schlimm sein ... wie sie sich hier verhalten, das ist aber auch schlimm .. denn es würde ihnen ja geholfen werden.

Sie wollen sich aber nicht an unsere Regeln und unsere Art zu leben halten, das ist doch offensichtlich.

Da ich hier in der Nähe wohne, habe ich durch die Presse hier vor Ort mitbekommen, mit wie viel Mitleid und Umsicht die Ankunft dieser Menschen hier vorbereitet worden ist. Eine Riesenwelle von Hilfsbereitschaft hat es in Kiel gegeben, damit sie auf dem Nordmarksportfeld alles bekommen, was sie brauchen, denn es wird ja bald kalt in Schleswig-Holstein. Da ich noch einiges an nicht passender Kleidung hier stehen habe, war ich dabei zu überlegen, wie man das nach Kiel bekommen könnte, weil wir ja kein Auto haben.

Nun ja .. sie bleiben ja nicht, sie rennen einfach weiter und das in einer Art und Weise, dass die Dänen gerade den Bahnverkehr nach Deutschland komplett unterbrochen haben.

Damals 1993 im Dreiländereck Deutschland-Rumänien-Polen lebten die vielen illegalen Einwanderer, von denen ich nicht weiß, ob sie immer noch in dieser oder gar einer größeren Menge über die Grenze kommen, nicht von Sachleistungen oder Taschengeld unserer Behörden, sondern eben komplett illegal davon zu betteln und in erster Linie einzubrechen und zu stehlen.

Was damals in Rumänien los war .. keine Ahnung, aber soweit ich weiß nichts, dass eine legale Aufnahme als Asylant gerechtfertigt hätte.

Warum so viele Syrer oder Menschen aus Eritrea und sonstigen afrikanischen Ländern, von denen ich vermute, sie würden Asyl bekommen, sich jetzt so verhalten, ich habe keine Ahnung, bin aber sicher, so wie die davor sind, das kann doch gar nicht gut gehen.

LG
Renate

Erinnerungen gehen seltsame Wege

Kaktusfeigen zum Nachtisch und die Dromedare in Tunesien


Neulich hatte Netto Kaktusfeigen. Wie mich das auf einen lange zurück liegenden Urlaub in Tunesien brachte, erfahrt Ihr, wenn Ihr einmal in den folgenden Link in unserem Küchen-Blog schaut.


LG Renate

Dienstag, 8. September 2015

Warum Kochsalzmangel Hufrehe begünstigen kann

Erklärungen zum Natrium-abhängigen Glucose-Transport


Ich habe im Hufrehe-Blog mal genauer erklärt, warum es so wichtig zum Schutz vor Hufrehe ist, dass Pferde immer Zugang zu einem Salzleckstein haben. Es sollte ein ganz normaler Salzlecker sein, also kein Mineralleckstein, sondern entweder der ganz billige aus Natrium-Chlorid, ein Meersalz-Leckstein oder ein Himalayasalz-Leckstein.

Mehr über den Natrium-abhängigen Glucose-Transport findet Ihr jetzt hier:


LG Renate

Montag, 7. September 2015

Deutschland hilft jedem ...

... nur nicht den gebürtigen Deutschen


Über die Art und Weise, mit alten kranken Menschen umzugehen, die ihre Rente mit einem kleinen Zuschuss an Sozialhilfe aufstocken.

Da schreit die Presse nicht wegen Mitleid, da kräht kein Hahn nach .. und da kennt dieser Staat auch kein Erbarmen.

Ein Einzelschicksal, wovon es sicherlich viele gibt.

Siehe Link:


LG Renate