Dienstag, 29. April 2014

Blumen, die man essen kann

Pferde dürfen das dann übrigens auch


Der Bericht ist aus der Barmer-Mitgliedszeitschrift, wo ich diese Infos her habe. Eine Blume möchte ich aber noch dazu fügen, nämlich die Löwenzahnblüte, die man genauso wie die Blätter im Salat natürlich auch essen kann .. ich mache gerade Löwenzahnblüten oder Gänseblümchen oft im Frühling mit in die Frankfurter Grüne Soße, die gut zu gekochtem Rindfleisch mit Pellkartoffeln passt.



Dann Gänseblümchen, die ich wie gesagt auch selbst schon öfter ins Essen getan habe wie in Kräutersoßen.



Dann kann man auch Veilchen essen, die sich vor allen Dingen für Süßspeisen eignen sollen, habe ich noch nicht ausprobiert, aber da sehr viel Veilchen unten auf unserer neuen Weide wachsen, ja gut zu wissen, dass die den Pferden nicht schaden können. Es steht dann dabei, dass auch Stiefmütterchen essbar sind, was klar ist, die sind ja eine Zuchtform der Veilchen. Hornveilchen sollten demnäch, das sagt mir meine persönliche Logik, ebenfalls essbar sein.



Ringelblumen sind auch nicht nur als Salbe gesund, auch die sind essbar und eignen sich außerdem super zum Gelbfärben von Soßen und Suppen.



Ebenfalls essbar sollen die Blüten von Platterbse sein. Sie sollen ähnlich wie die Schoten normaler Erbsen schmecken. Da bin ich skeptisch, werde aber mal nachschauen, denn es gibt auch Erbsenarten, von denen ich genau weiß, dass sie zumindest für Pferde giftig sein können.

Also besser Vorsicht mit diesem Tipp von der Barmer! Die Samen sind wie ich schon angenommen habe, zumindest nicht selten sogar regelrecht giftig!

"Die meistens länglich und abgeflachten Hülsenfrüchte springen zweiklappig auf und enthalten zwei bis mehrere Samen. Besonders die Samen enthalten bei mehreren Arten lathyrogene Aminosäuren, die L-Oxalyldiaminopropionsäure und -buttersäure. Sie sind dadurch giftig und lösen den sogenannten Lathyrismus aus. Verantwortlich dafür sind wahrscheinlich die Propionsäurederivate."

Platterbsen können sehr unterschiedlich aussehen, haben viele verschiedene Farben, ich kopiere hier nur das Bild von einer Sorte rein, viel mehr Fotos findet Ihr im Wikipedia-Link.


  

Auch essbar sind Rosen. Die liebte zum Beispiel unser Chinchilla, auch Hagebutten und Rosenblätter. Was mir neu ist, dass man auch aus Rosenblättern Marmelade und Sirup kochen können soll. Dass das aus Hagebutten geht, ist klar .. aber Rosenblätter habe ich bisher nur als nette Überstreu-Beilage auf süßen Nachspeisen oder Suppen gekannt.




Und die letzte Blumenart, die ich hier nennen möchte, ist die Kapuzinerkresse. Klar sind die auch nicht giftig. Man kennt ja die Kapern, also die aus den Blüten entstehenden Früchte, die beispielsweise so gut in Königsberger Klopsen schmecken. Ebenso sollen die Blüten gut zu herzhaften Gerichten passen, was ich mir gut vorstellen kann.


Eine der Sorten wurde sogar zur Arneipflanze des Jahres 2013 gewählt, und zwar die Große Kapuzinerkresse, also sehr gesund, diese Blumen.



LG
Renate

Montag, 28. April 2014

Selbstversuch mit Rutin - Fortsetzung

Durchschlafen klappt immer öfter

Ich will mal wieder berichten, wie mir meine selbst verordneten Kapseln mit Rutin und Rosskastanienextrakt bekommen.

Ich habe ja schon erzählt, dass ich weniger schwere Beine und auch nicht mehr ganz so viel Wasser in den Beinen habe und abends beim Einschlafen dieser verflixte Hustenreiz so gut wie weg gegangen ist.

Inzwischen schlafe ich in Nächten, wo es nicht ganz so viel Schlaf gibt .. also normale mit 5 - 6 Stunden (wir machen ja meistens noch ein Mittagsnickerchen) nun schon durch und muss dann trotzdem anders als früher nicht sofort mit hängender Zunge zum Klo rennen, weil ich literweise Pipi ausscheiden muss, was früher ja immer so war, selbst wenn ich nachts dreimal aufgestanden war.

Mein Herz scheint wirklich besser zu arbeiten oder es hilft irgendwie anders, auf jeden Fall hilft es gut.

Und das, obwohl ich inzwischen nur noch halb so viel Rutin und Rosskastanienextrakt schlucke, nämlich nur noch abends eine Kapsel zum Mittagessen und morgens schon seit ca. 14 Tagen nicht mehr.

Auf der Schachtel steht ja, man soll es zweimal täglich nehmen. Muss aber offensichtlich nichtmal sein.

Das ganze kostet so wirklich kein Vermögen und selbst ein Harzer wie ich kann sich das leisten. Ganze Schachtel mit 50 Pillen kostet 3,99 (von Abtei) .. und ich brauche, damit es wirkt, davon nur ca. die Hälfte im Monat.

Was noch nicht weg ist, sind die roten Hautveränderungen (Fibrose oder sowas) an den Schienbeinen, wobei ich allerdings das Gefühl habe, es scheint sich auch hier was zu tun, weil diese Flächen öfter jucken .. es kommt also irgendwie Leben rein. Früher fühlten sich diese Hautpartien immer irgendwie taub und gefühllos an.

Berichte weiter.

LG
Renate

Sonntag, 27. April 2014

Unser langes Osterwochenende

Der Ostersamstag war besonders sportlich

Morgens. Unsere Blanka an meinem Schreibtisch.


Gleich nach dem Morgenkaffee ging es dann zu Fuß los Richtung Aldi unten in der Stadt.

Man läuft von uns oben ca. 1/2 Stunde pro Strecke bis dahin. Zurück dann klar mit dem Einkauf im Schlepptau.








Viele unserer öffentlichen Wiesen sind wie diese im Hintergrund zur Zeit ein Blütenmeer.












Und überall in den Gärten leuchtete wie hier in diesem die Osterdekoration.












Da wo man auf dem Weg, den Jürgen da entlang geht, das Ende sieht, hat sich die Mühlenau ihr Flussbett gegraben.











Hier tummeln sich immer viele Wasservögel. Das liegt daran, dass ganz in der Nähe das Kreiskrankenhaus steht und viele der Patienten und Besucher dort runter in den Park gehen, um die Enten, Bläßhühner und Seeschwalben zu füttern.









Bei Aldi angekommen. Jürgen und Boomer müssen draußen warten.











Nach dem Einkauf, nun kann es zurück gehen.

Ihr seht links übrigens die großen schattigen Bäume und hinten den Parkplatz, wo wir im Schatten standen, und das nicht länger als eine Viertelstunde abends mit leicht offenen Scheiben, als uns diese beiden verrückten Frauen wegen der Tasso-Aktion die Polizei auf den Hals gehetzt haben. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass diese großen Bäume genug Schatten spenden, wenn man darunter parkt, um nur einen Kurzeinkauf zu machen?



Hinter mir die Mühlenau von der Seite des Parks aus gesehen.

Zu Hause gab es dann erst einmal eine Kaffeepause mit dem für Jürgen typischen ersten und für mich zweitem Frühstück .. danach ein kleines Mittagsnickerchen .. einen kurzen Blick in den Computer und dann war die nächste Runde ab zum Stall dran.





Zur Zeit blühen fast täglich irgendwo neue Frühlingsblumen auf. Man kann sie gar nicht alle fotografieren oder darüber schreiben.

Diese kleinen blauen zwischen den Gänseblümenchen fand ich auch wunderschön, weiß aber nicht, wie sie heißen.







Auch die Taubnesseln blühen momentan in vielen verschiedenen Farben überall an den Straßenrändern, diese hier zum Beispiel in leuchtendem Rosa.










Am Stall angekommen. Am Ostersamstag waren alle vier Pferde da, als wir kamen. Keins war gerade auf dem Reitplatz oder bei einem Ausritt.











Gestern hatte ich ja danach gesucht, ob Pferde aufgrund von Stress auch Durchfall bekommen können, weil wir die Tage ab und zu mal den einen oder anderen Kuhfladen im Auslauf fanden, aber merkwürdigerweise bei keinem der vier Pferde auch sowas in der Box.

Heute waren keine Kuhfladen dabei und wir sahen sie gestern auch schon alle vier ab und zu Seite an Seite an den Heunetzen stehen. Mal sehen, ob es langsam weniger stressig in der Gruppe wird.



Bald sollen die Pferde auch nachts draußen bleiben. Wir denken da an das Wochenende vom 3./4. Mai.

Sie sollen dann zunächst immer ca. 3 Stunden von ca. 11 - 14 Uhr auf die kleine Weide gelassen werden. Später haben wir auch noch die Apfelweide. Ansonsten gibt es Heu. Für Chiwa und Camilla ist das auf jeden Fall gesund und wichtig, es so in der Art zu machen.




Chiwa döst in der Sonne.















Prima ist am futtern.












Aron juckt der Poscher.













Titus, einer der Hunde, die zu Arons Familie gehören.












Leckerlis und eine Runde Schmusen zum Abschied wie immer.












Na ja ... dann ging es wieder heim.

Im Rucksack lässt sich das Müsli für die Pferde übrigens sehr gut transportieren.











Dieser Weg im Wald ist auch ein Reitweg der Schusteracht und verläuft im Klosterforst neben der B 76 ein Stück drinnen im Wald.

Hier ist es nicht so laut und im Sommer auch sicherlich schattig, wenn es auf dem Fahrradweg sehr heiß werden sollte.







Dieser blühende Baum mitten im Wald war auch wunderschön.












Die weiße Blütenpracht der Buschwindröschen ist inzwischen nur wenige Tage später schon fast wieder vorbei.









Und als wir zurück nach Hause kamen, wartete wie immer unsere Blanka auf uns.

Am Ostersonntag hatten wir Besuch .. davon bald mehr.

LG Renate

Und plötzlich keine Schuhe

Samstag, auf dem Weg in den Stall, passierte etwas Unerwartetes. Renates Schuhe lösten sich in Wohlgefallen auf.





Doch wie konnte es soweit kommen?
Die Schuhe sind sehr viele Jahre nicht benutzt worden und standen nur im Schuhschrank. Anfangs sah alles gut aus. Doch nach nicht einmal einem Kilometer bot sich uns ein völlig anderer Anblick.




Hauptursachen für diesen Totalschaden sind der Sauerstoff und die natürliche Verdunstung der Weichmacher.

Polymerisation und Sauerstoff vertragen sich oft nicht. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Scheibenwischergummis am Auto. Irgendwann gibt es Schlieren. Dabei verhärten die Wischblätter nicht, wie oft gemeint wird, sondern die Schwefelbrücken im Gummi brechen auf. Und so etwas ist auch bei Renates Schuhen passiert. Hinzu kommt noch, dass Kunststoffe mit Füllstoffen "gestreckt" werden. Und damit sie elastisch bleiben, gibt man Weichmacher zu. Dieses System funktioniert auch so lange, bis der Weichmachen verdunstst ist. Das Resultat sehen wir nun eindrucksvoll auf den Überresten der tollen, aber alten Schuhe.

LG Jürgen

PS: Renate ist tapfer barfuß weitergelaufen.
      Und wegen dieser Atlterung müssen Autos übrigens regelmäßig zum TÜV.