Dienstag, 7. Mai 2013

Woher bekommt das Tasso-Register eigentlich personenbezogene Daten?


Jürgen und ich ärgern uns immer noch über diese Tasso-Hund-im-Auto-Aktion, weil wir denken, das wird zunehmend zu tätlichen Übergriffen auf ganz normale und auch normal verantwortungsbewusste Hundehalten kommen, weil sich über diese ja vollkommen falschen Aussagen, die sicherlich auf keiner Statistik basieren, vermeintliche Tierschützer berufen fühlen werden, handgreiflich zu werden.

Tasso gibt ihnen ja ein Argument dafür und Verrückte, die sowas sofort umsetzen, gibt es in Deutschland genug.

Mir ist dabei folgendes aufgefallen.

Ich habe schon oft mal was gespendet, an Tierschutzorganisationen, bei Katastrophen, an arme Leute, an politische Parteien, die was gegen Hartz IV und für das BGE tun, auch an so Vereine wie Attac .. aber immer freiwillig und mal bisschen und nicht als festes Mitglied, jedenfalls schon lange nicht mehr, weil ich das gar nicht kann. Die letzten festen Spenden waren meine kleinen Parteispenden an die Linken, solange ich dort noch Parteimitglied war, was ich heute nicht mehr bin.

Ich habe früher auch mal was an Tasso gespendet, weiß aber nicht, unter welchem Namen.

Unser Monti war ja wie gesagt gechippt, was so kam, dass meine älteste Tochter Vanessa ja in einer Tierklinik arbeitet und damit von dort dann ankam und ich dachte, tolle Idee.

Monti kam zu uns 1992 nach Depenau. Wann genau wir ihn haben chippen lassen, weiß ich nicht mehr, aber es war noch in Depenau .. von dort aus habe ich sicher auch Spenden an Tasso überwiesen und möglicherweise nicht unter meinem privaten Namen, sondern vielleicht auch unter dem von Vanessa oder aber über unsere damalige Firma, wo ich auch andere Spenden für arme Kinder und so immer von den Steuern wieder absetzen konnte. Und da war Firmeninhaber ja mein Ex-Mann.

Monti war auch anfänglich laut Impfausweis und so ja Vanessas Hund, denn unsere Haustiere wurden von ihrem Chef immer günstiger behandelt .. auch das Chippen war so ja billiger, er wird also unter Vanessa gechippt worden sein.

Später trennte ich mich von meinem Ex, weil er da zum dritten Mal eine Affaire hatte und zog nach Preetz. Auch Vanessa zog aus Depenau weg nach Preetz, aber bereits mit Mann und Tochter woanders hin als ich mit den beiden Kleinen Esther und Marius.

Vanessa nahm unsere Schäferhündin Cindy mit, ich den Monti.

Es ist möglich, dass Vanessa dann Tasso mitgeteilt hat, der Monti wäre jetzt bei mir und auch meine Adresse in Preetz, wo ich dann mit Monti hin bin.

Ich habe ganz sicher nach Depenau nichts mehr an Spenden an Tasso überwiesen oder ihnen nach dem Tod von Monti nochmal geschrieben.

Ich vertrug mich nochmal mit meinem Ex und zog mit ihm gemeinsam von Preetz nach Pohnsdorf. Die Post von Tasso mit der Anfrage wegen Spenden erreichte mich überall und tut es auch noch heute, deshalb berichte ich das hier nämlich.

In Pohnsdorf starb Monti ... an diesen merkwürdigen Lähmungen, die unser Tierarzt als Cushing und seinen Tod als falsch behandeltes Cushing Syndrom diagnostiziert hat.

Ich habe danach nie wieder einen unserer Hunde chippen lassen.

Chérie hatte ich aus dem Tierheim Neumünster. Sie lebt inzwischen auch nicht mehr. Boomer ist auch aus dem Tierheim Neumünster und ja noch jung. Beide sind nicht gechippt und ich habe nie mit Tasso wegen ihnen geschrieben.

Ob ich ihnen mal mitgeteilt habe, dass der Monti nicht mehr lebt, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Kann sein, vielleicht auch nicht.

Ich zog mit den Kindern und meinem Ex von Pohnsdorf nach Boksee, von Boksee nur mit meiner Mutter, unserem Jüngsten und Ex nach Nettelsee, trennte mich in Nettelsee von meinem Ex und lernte Jürgen kennen, der zu mir zog, von dort zog ich gemeinsam mit meiner Mutter und Jürgen dann hierher nach Preetz.

2008 war meine Ehescheidung und ich nahm Anfang 2009 meinen Mädchennamen wieder an.

Das Tasso Zentralregister hat das alles irgendwie mitbekommen, aber nicht von mir.

Das sehe ich daran, dass ich an jedem Wohnort bis heute von ihnen direkt an meine richtige Adresse und meinen aktuellen Namen Post bekommen.

Sie scheinen also egal ob man noch ein Tier hat, das gechippt ist und ob man ihnen einen Umzug, eine Eheschließung, Namensänderung oder  so mitteilt oder nicht, genauso wie das Einwohnermeldeamt alle personenbezogenen Daten sofort zu bekommen.

Woher und warum?

Vielleicht über die Tierärzte? Ich bin ja, da ich natürlich mit unseren Kleintieren immer dort in Behandlung bin, wo meine Tochter arbeitet, noch immer in der gleichen Tierklinik Kundin, wo auch der Monti mal gechippt worden ist.

Diese Tierklinik weiß aber definitiv, dass Monti tot ist, denn er wurde ja zuletzt dort eingeschläfert, als er nicht mehr lebensfähig war und nur noch litt.

Wenn nicht von dort, woher dann haben sie so genaue personenbezogene Daten und was machen sie möglicherweise damit?

Ist das jetzt fies?

Tasso ist kostenlos .. für Tierärzte aber eine Super-Einnahmequelle, denn diese Idee hat jeder Tierarztpraxis sicher gute Umsätze gebracht .. ist Tasso denn auch für Tierärzte kostenlos?

Außerdem leben von Spendengeldern manche Vereine und deren Mitarbeiter nicht schlecht, oder etwa nicht?

Auch wenn eine Idee was hat, heißt es noch lange nicht, dass die Organisation dahinter grundsätzlich von ausschließlich reinen Seelen geleitet wird.

Und diese Hundehasser-Aktion momentan ist doch nichts als Werbung für Tasso, oder sehe ich das so falsch?

LG
Renate

Montag, 6. Mai 2013

Hund bei Wärme im Auto -- realer Fall und die Sichtweise der Polizei



Ein Bericht vom letzten Sommer ... Hund im Auto .. nach diesem Bericht nicht einige Minuten, sondern schon stundenlang ... 35 Grad im Auto .. Fenster leicht runter gedreht .. eine Frau schlug mehrmals Alarm, die Polizei fand, dass es dem Hund nicht so schlecht ging, um einzugreifen .. mehr in dem Link.
Tasso redet aber bereits bei 20 Grad und nur wenigen Minuten Einkauf vom Tod durch Hitzschlag !!!! Ich weiß aus Erfahrung, dass das vollkommener Blödsinn ist, aber suche nach Statistiken oder Berichten, wie oft denn eigentlich ein Hund statistisch gesehen an sowas stirbt.
Ich sehe sehr oft Leute mit ihren Hunden im Auto einkaufen, ich glaube fast täglich, im Winter und im Sommer ... ich habe noch nie erlebt, dass ein Hund im Auto beim Einkaufen starb oder auch nur so aussah, als ob das gleich passieren könnte. Wenn einer in unserer Nähe parkt, bellen sich unserer und der oft an .. so sind Hunde nunmal.

http://www.tierfreunde-rheinland.de/tatortauto.htm

Hier werden Fälle genannt, wo Hunde starben oder es ihnen sehr schlecht ging ... keiner der Hunde war nur kurz im Auto, sondern es ging immer um stundenlanges Einsperren bei praller Sonne ... eine Situation, die vor einem Lebensmittelladen aber nie der Fall sein wird.

Trotzdem argumentiert Tasso so, dass Hunde bereits binnen weniger Minuten trotz Spalt im Fenster des Autos am Hitzschlag sterben würden.

So etwas zu verbreiten, finde ich auch verantwortungslos im Höchstmaß .. man sollte bei der Wahrheit bleiben und nicht allen Hundehaltern, die ihre Tiere im Auto mitnehmen, unterstellen sie auch dort stundenlang bei einer Bullenhitze einfach zu vergessen.

Mich würde die Statistik interessieren, auf die sich Tasso da beruft. Es ist aber keine Statistik über die Anzahl von solchen Todesfällen im Internet zu finden.

LG Renate

Noch mehr Tasso-Logik


Wir sind schon länger der Meinung, dass es zwar viele bedauernswerte Tierschutzfälle im Ausland gibt, es aber dennoch besser ist, zunächst einmal in den örtlichen Tierheimen zu schauen, wenn man einem Tier ein neues Zuhause geben möchte, denn unsere deutschen Tierheime quellen über, seit ständig oft schwierige Tiere aus dem Ausland hierher gebracht werden und gerade wegen vieler Probleme mit den Tieren, die man sich nicht vorher anschauen und testen kann, ob es auch passt, dann oft nicht in der Familie bleiben können und schließlich aus dem Ausland hierher geholt, doch wieder im Tierheim landen.

Wir haben seit Jahren unsere Haustiere, die bei uns leben, aus meistens dem örtlichen Tierheim in Neumünster, der Tierauffangstelle.


Auch unser jetziger Hund Boomer ist von dort.

Seit Jahren beobachten wir in diesem Tierheim, dass vor allen Dingen die Katzen dort im Gegensatz zu früher so überhand nehmen, dass die Tiere gar nicht mehr alle in den Verkaufskäfigen leben, sondern zu hunderten frei herumlaufen und nur noch gefüttert werden.

Das war früher doch nicht so und ist doch nur eine Folge davon, dass über das Geschäft mit dem Tierschutz massenhaft Tiere aus dem Ausland hierher geholt werden, die oft wirklich sehr teuer verkauft werden.

Das ist auch beim Pferdehandel mit oft kranken oder schwierigen Gnadenbrotpferden so.

Dass der Staat hier versucht einzuschreiten, ist richtig. Wir müssen doch in Deuschland nicht auch irgendwann Zuständie wie in Rumänien haben, wo dann deutsche Tierheime die Tiere nach wenigen Tagen einschläfern müssen, weil eine Vermittlung an Familien, die gern ein ausgesetztes oder entlaufenes Tier aufnehmen würden, nicht mehr klappt.

Tasso hat da natürlich eine eigene Logik:


Im Link oben ist zu lesen, die Politik würde die vielen tollen Tierschützer aus dem Ausland ja behindern, indem sie gezwungen seien, einen Handel anzumelden, um Tiere aus dem Auslauf hier gegen "Schutzgebühr" zu verkaufen.

Als wir Boomer aufgenommen haben, waren die Schutzgebühren für Tiere aus dem Ausland höher als die Preise für so manchen Rassehund .. für Boomer haben wir wirklich eine Schutzgebühr bezahlt, die nicht so hoch war. Im Tierheim Neumünster, das ich oben verlinkt habe.

Dann heißt es, unsere deutschen Tierheime würden ja deshalb überquellen, weil Leute ihre Tiere nicht chippen lassen.


Das ist doch selbstgemachte Logik. Früher als die Chipperei längst nicht so verbreitet war, gingen unsere örtlichen Tierheime nicht über, heute ja .. wegen dem Tierhandel mit Tieren aus dem Ausland, der überhand nimmt.

Dass Tierärzte diese Chipperei toll finden und fördern, liegt auf der Hand, sie verdienen schließlich daran genauso wie am übermäßigen impfen und verschreiben von vielen anderen prophylaktischen Dingen, die auch dann ausreichen würden, wenn ein Tier davon wirklich befallen wird.

Es ist nicht so, dass uns Tiere aus dem Ausland nicht leid täten.

Auch hungernde Menschen aus dem Ausland tun uns leid.

Aber dieser Blog ist einer, der sich mit Mißständen in Deutschland befasst, von denen wir auch Ahnung haben und in Deutschland wären die Tierheime besser dran, wenn nicht so viele Tiere aus dem Ausland hier landen würden .. oder wollen wir im eigenen Land rumänische Zustände?

In Deutschland wird es auch Zeit zu erkennen, dass wir genug arme Menschen im eigenen Land haben, die Hilfe brauchen, bevor wir uns Gedanken über die Zustände im Ausland machen, die zum Teil sogar auch mit unserer eigenen Finanzpolitik zu tun haben, da sich unser Wirtschaftssystem nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa negativ auf die arme Bevölkerung auswirkt und weltweit noch Wirkung zeigt, und zwar keine positive, es sei denn für die Kapitalisten dort.

LG
Renate und Jürgen

Tasso e.V. - ist sowas wirklich Tierschutz?

Wir fanden, als wir vom Einkaufen bei Aldi in unser Auto stiegen, eine höchst befremdliche Karte an unserer Windschutzscheibe. Dazu gleich mehr .. wer sie uns an die Scheibe geklemmt hat, wissen wir nicht, aber was aus solchen Aktionen entstehen kann, werde ich Euch auch nachher anhand der Erlebnisse einer meiner Freundinnen aus Kiel berichten. Die Karte stammte aus einer Aktion der vermeintlichen Tierschutzorganisation Tasso e.V.

Tasso finanziert sich ja ausschließlich durch Spenden und begann seine Karriere mal mit einer im Prinzip guten Idee, dem chippen von Hunden und Katzen, damit sie entlaufen besser wieder gefunden werden könnten. Ich habe früher auch einmal einen Hund chippen lassen, der anders als alle meine Hunde übrigens mit 8 Jahren sehr jung starb, weil plötzlich seine Hinterbeine gelähmt waren .. laut unserem Tierarzt Folge des Cushing Syndroms. Alle anderen Hunde, die Jürgen und ich hatten, sind mindestens 13 oder älter geworden.

Da Rassepferde neuerdings auch gechippt werden, habe ich gerade unlängt von unserer Stallbetreiberin bezüglich ihrer neuen Ponys die Befürchtung gehört, das Chippen könnte den Tieren schaden, denn diese Chips können im Körper wandern und an den falschen Stellen unter Umständen nach Jahren sonstwas anrichten. Um nur einmal ein Beispiel zu nennen, hier eine Diskussion in einem Katzenforum. Diese einmal im Prinzip gute Idee hat nämlich durchaus ihre Schattenseiten und auf ein Haustier gut aufzupassen ist sicher nach wie vor die bessere Lösung als sich darauf zu verlassen, dass es irgendwann gefunden und nur anhand dieses Chips auch zu seinem Eigentümer zurück kommen könnte.


Nun einmal zu Tasso an sich.


Gegen Tierschutzvereine, die Spendengelder für ihre Ideen sammeln, ist ja generell nichts einzuwenden.

Als nächstes erzähle ich Euch das schreckliche Erlebnis meiner Freundin aus Kiel.

Es war im letzten Sommer. Meine Freundin, die ihren kleinen Hund immer überall hin mitnimmt, war nur kurz zum Einkaufen gegangen und hatte ihre Hündin wie immer im Auto gelassen. Als sie nach nur kurzer Zeit wieder aus dem Laden kam, hatte jemand das Auto aufgebrochen und ihre Hündin war weg. Jemand war dann mit dem Tier zur nächsten Polizeidienststelle gelaufen und hatte meine Freundin angezeigt, hatte ihre Hündin dorthin mitgenommen. Nur nach einer umständlichen Prozedur und einem Heidentheater, weil die Polizei ihr nicht glauben wollte, dass die Hündin nicht stundenlang in einem überhitzten Auto gesessen hatte, konnte sie ihre Hündin wieder mit nach Hause nehmen. Den Schaden an ihrem Auto hat ihr keiner ersetzt.

Es war ja ein angeblicher Tierschützer, der da einen Hund hat retten wollen.

Ob der auch durch die neuerliche Tasso-Aktion dazu animiert worden ist, so zu handeln, weiß ich nicht.

Ich denke nur, die meisten Tierhalter gehen sicherlich verantwortungsvoll mit ihren Vierbeinern um. Dazu gehört auch, dass viele Leute genauso wie wir ihre Hunde fast überall hin mitnehmen und sich auch um Katzen verantwortungsbewusst kümmern. Dazu gehört auch, Haustiere ab und zu oder auch häufiger im Auto mitzunehmen.

Jürgen und ich sind noch nie ohne unsere Hunde in Urlaub gefahren, ich habe früher auch unsere Hauskatzen mitgenommen, wenn ich in Spanien ein Ferienhaus gemietet hatte, natürlich im Auto, wie denn sonst?

Momentan nehmen wir unseren Hund Boomer fast immer überall hin mit. Der bleibt nämlich nicht gern alleine in der Wohnung. Unser Hund ist schließlich ein Rudeltier. Wenn wir einkaufen fahren, machen wir das fast immer nach der Zeit, wenn wir uns um unsere beiden Pferde gekümmert haben.

Im Stall ist Boomer sehr gern. Schließlich kann er dort frei und ungehindert oft stundenlang toben und spielen, weil das auf einem Bauernhof ist. Er trifft dort auch oft die Hunde der anderen Einsteller und tobt dann mit denen.

Auf dem Rückweg halten wir häufiter dann bei Lidl, Aldi oder Sky an, um noch ein paar kleine Einkäufe zu machen. Da Jürgen und ich täglich unmittelbar an diesen Geschäften vorbei kommen, sind das nie Großeinkäufe. So ein Einkauf dauert in der Regel 10 - 15 Minuten und wäre selbst im Hochsommer bei Hitze, weil unser Auto schließlich Fenster hat, die man auch ein Stück runterkurbeln kann und es in dem Einkaufszentrum sogar Bäume gibt, wo man sich in den Schatten stellen kann ... wenn es denn wirklich heiß ist, was es heute nicht war ...würde unser Hund ganz sicher nicht im Auto am Hitzetod sterben oder auch nur schlimm leiden.

Jürgen und ich haben nun seit unserer Kindheit Hunde, die immer mit uns einkaufen gefahren sind oder aus anderen Gründen im Auto mitgefahren sind .. es ist noch nie !!!! einem unserer Hunde im Auto etwas passiert.

Als ich nach dem Auffinden dieser Karte an unserer Windschutzscheibe heute nach Hause kam, habe ich bei gmx nachgeschaut, wie viel Grad wir gegen Abend denn wirklich hatten ... das waren ganze 16 Grad, und zwar bei ziemlich bedecktem Wetter mit nur gelegentlichen Auflockerungen, wo die Sonne durch kam. Es war heute den ganzen Tag über eher bedeckt, auch wenn es durchaus schönes Wetter war. Wir haben auch verdattert auf das Innenthermometer unseres Autos geschaut, das zu der Zeit 23,4 Grad anzeigte.

Als ich im Auto saß, sah ich zunächst eine Aufschrift "Hitzschlag beim Tier", stieg wieder aus und fand auf der anderen Seite der Karte folgendes stehen:

"Hund im Backofen

Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto! Tasso e.V.

Schon ab 20 Grad Außentemperatur droht der Tod!
Denn das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad aufheizen!

Leider werden auch diesen Sommer wieder viele Hunde durch Hitzschlag qualvoll im Auto sterben.

Lassen Sie es nicht soweit kommen!
Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu informieren. Fordern Sie kostenlos dieses Karte zum Verteilen an.

Tierschutz geht uns alle an!"

Wer sich das von den vermeintlichen Tasso-Tierschützern ausgedacht haben mag, hat vielleicht ja durch einen durchgemachten Hitzschlag irgendwann seine Hirnfunktionen eingebüßt.

Solche Aktionen sind ein gefundenes Fressen für Hundehasser, die Hundehaltern noch mehr Probleme machen als man sie ohnehin schon oft durch Hundehasser hat.


Hier findet man diesen Schwachsinn, der offensichtlich schon viele Jahre kursiert und wo viele Leute sich dann auch noch als tolle Tierschützer fühlen, wenn sie ahnungslose Hundehalter wie meine Freundin im vorigen Jahr drangsalieren, die nur eben kurz einkaufen war.

Falls unser Hund im Auto heute unruhig war, sicherlich deshalb, weil sich einer an unserem Auto zu schaffen gemacht hätte und wenn der gewagt hätte, die Hand durch das Fenster zu stecken, hätte er vermutlich zugebissen, weil er unser Auto logischerweise beschützt, was viele Hunde tun, wenn Herrchen und Frauchen mal eben was einkaufen gehen.

Ich will nicht behaupten, dass es nicht vorkommt, dass Menschen ohne zu überlegen, ihre Haustiere stundenlang im Auto einsperren.

Vor einem Supermarkt wie Aldi wird das aber selten der Fall sein, denn da gehen die meisten Leute genauso wie wir eben mal kurz was zu Essen kaufen, was doch nicht lange dauert und wo garantiert kein Hund einen Hitzschlag kriegt, wenn er die 10 Minuten im Auto wartet.

Wir Menschen ersticken ja auch nicht gleich im Auto, wenn wir mal im Sommer irgendwo länger im Stau landen und auch nicht die Hunde, die dann vielleicht dabei sein sollten, weil man unterwegs ist.

LG
Renate

Fotos der letzten Hufbearbeitung mit mittelhohen Trachten


Im Link unten findet Ihr Infos unseren aktuellen Schmieds darüber, warum er die Trachten weder hoch noch flach schneidet, und zwar auch nicht bei Hufrehe, sondern mittelhoch lässt.


Um zu zeigen, wie das aussieht, habe ich nach der letzten Hufbearbeitung die Hufe von Chiwa und Prima wieder fotografiert und zeige Euch hier jetzt.
Unsere beiden waren etwas unruhig, weil sie es momentan kennen, dass wir immer einen kulinatischen Spaziergang an den Wegekanten entlang mit ihnen machen .. bitte nicht wundern, wenn meine Hufefotos etwas ungeordnet erscheinen .. ich werde sie aber nach Primahufen und Chiwahufen sortieren und beginne mit Prima.
Prima vorn unten
Prima hinten unten
Prima im Stehen vorn .. sie steht normalerweise nicht o-beinig, das ist hier Zufall, vermutlich, weil sie es so eilig hatte, grasen zu gehen.
Prima im Stehen hinten .. ich habe das Gefühl, dass unsere Pferde durch diese Hufbearbeitung insgesamt das Gewicht mehr nach hinten verlagern, es sieht für mich jedenfalls so aus.
Prima Seitenansicht vorne.
Prima Seitenansicht hinten.
Herrchen fragt Prima, warum sie nicht mal stillhalten kann.
Es folgen Chiwahufe.
Chiwa hinten .. obwohl Chiwa an allen vier Hufen jetzt diese tiefen Einschnitte unterhalb des Kronrandes zeigt, die an eine Selenvergiftung erinnern, sie ja auch auf allen vier Füßen lahm ging, sieht man hinten keine verbreiterte weiße Linie, wie es für Hufrehe typisch wäre.
Es ist inzwischen ja mehrere Monate her und müsste zu sehen sein.
Chiwa vorn ... an den Seiten ist die weiße Linie breiter. Ob sie es auch vorn wäre, ist nicht zu sehen, denn Sascha Maric feilt die Spitze sehr weit zurück, was er auch schon beim letzten Mal gemacht hat, so sieht man das nicht. Einblutungen sind nicht zu sehen.
Chiwas Vorderhufe im Stehen.
Chiwas Hinterhufe im Stehen.
Chiwa hinten gehalten.
Chiwa vorne gehalten. Hier sieht man recht gut, wie die Hufwand vorn durch Abfeilen ausgedrünnt wurde.
Hier nochmal Chiwa. Ihr dürft alle Daumen drücken helfen, dass am Dienstag diese Herpes-Impfung bei ihr wirklich nicht auf die Muskulatur und auf die Hufe geht oder sie anfälliger für alle mögliche sonst macht. Ich hab nämlich da Angst, weil beide, sogar Prima, beim letzten Mal Fieber hatten, auch beide Male mit verschiedenen Impfstoffen geimpft wurden und nun eine dritte Sorte zum Einsatz kommt, weil die anderen beiden Impfstoffe gegen Herpes inzwischen vom Markt genommen wurden und eine unter Reitern, Tierärzten und so weiter gerade eine heftige Diskussion läuft.

LG
Renate

















Sonntag, 5. Mai 2013

Das Blumenmeer im Mai


Geht es Euch auch so? Ich finde es im Mai jedes Jahr immer wieder schön, wenn nach dem langen Winter überall in den Gärten und in den Wäldern und Wiesen ein Blumenmeer entsteht und fast täglich irgendwo etwas Neues zu blühen anfängt.
Endlich sind nun auch überall die Forsythien soweit.
Auch die Narzissen, die wir zu Ostern noch so vermisst haben, weil es da ja so kalt war, sind jetzt noch überall am blühen.
In freier Wildbahn sieht man die vom Aussterben bedrohten Schlüsselblumen ja kaum noch, aber immerhin in einigen Gärten wie diesem hier.
Bei vielen meiner Nachbarn sieht man jetzt auch die schönen rosa Zierjohannisbeeren.
Auch an vielen Bäumen kommt jetzt das erste zarte Grün.
Diese Primeln erinnern mich an früher, als ich noch ein Kind und eine junge Frau war und mit meiner Mama in unserem eigenen Haus gewohnt habe. Meine Mutter hatte nämlich diese Primeln als Beetkante an einem langen Beet am Weg, der in unseren Garten hoch ging. Die waren sehr dankbar und kamen jedes Jahr wieder. Wir hatten sie in hell- und dunkellila.
Von diesen schönen blauen Blümchen habe ich den Namen vergessen, aber hatte mir mal von einer Nachbarin welche für den letzten Garten, den wir hatten, besorgt. Das war in Nettelsee, wo Jürgen und ich dann ja fast durch Zwangsräumung haben weg müssen, weil der Vermieter das Haus verkaufen wollte und es ausgenutzt hat, dass mein Ex-Mann mich damals verlassen hat, der der Hauptmieter war. Inzwischen hat der Käufer, der dann in unsere Wohnung im Erdgeschoss einzog, auch die Mieter aus den oberen Etagen dieses Hauses alle raus geklagt. Die Rechte von Mietern interessieren unsere Amtsrichter ja kaum .. die geben immer den Leuten recht, die am meisten Geld haben und bei unserem damaligen Vermieter, der ja Familienrichter war, war das ohnehin klar, wer gewinnt.
Da, wo Jürgen und ich jetzt wohnen müssen, gibt es leider nichtmal einen Balkon, wo man so einen Blumenkübel aufstellen könnte.
Auch die rosa blühenden Zierkirschen sind im Mai in jedem Jahr immer wieder eine Augenweide.
Den sonnengelben Löwenzahn haben besonders unsere Pferde momentan beim Kantengrasen zum Fressen gern.
Endlich braucht man draußen auch keine dicke Winterjacke mehr und ich werde unsere Stalljacken und auch die anderen wohl mal alle die Tage waschen.
Die Tulpen leuchten auch überall noch immer in ganz verschiedenen Farben wie hier welche in Gelb neben den Vergissmeinnicht.
Diese gefüllten Schönheiten wachsen bei uns im Wald, aber ich weiß nicht, wie sie heißen.
Perlblumen und weiße Anemonen
Jürgen und Boomer vor einem blühenden Tulpenbaum.

Wenn die Blütenpracht in den Gärten sommerlicher wird, werde ich sicher mal wieder mit dem Fotoapparat losziehen.

LG
Renate

Unsere Katze Blanka ist jetzt schon 22


Blanka ist zwar doch nun schon recht mager, läuft halt wie eime Katzenomi, aber sie kann noch immer alleine auf diesen Stuhl da springen, wenn durch das Fenster da die Sonne hin scheint, und sich sonnen.

Wir haben Blanka einmal mitgenommen, zusammen mit ihrer Schwester Shaddow, die ja nicht mehr lebt, als sie ungefähr 2 Jahre alt war und gesagt, sie muss dann ungefähr so alt wie unsere Stute Nixe sein, die am 26.5.13 22 Jahre alt wird.

Nun ist Mai und Blanka also deshalb ungefähr 22 Jahr alt. Bei uns ist sie seit 20 Jahren. Ein stolzes Alter, nicht?
 
Blanka frisst gern Fisch aus unserer Küche, also geräucherten Lachs, Makrele oder Forelle oder Kochfisch vom Mittagessen, Bratfisch und dergleichen ... was halt geht, natürlich nicht Matjes oder sauer eingelegten Fisch.
 
Abends trinkt sie immer eine kleine Schalde pasteurisierte Vollmilch und mag ansonsten gern als Fertigfutter aus der Dose welches in Gelee, egal welche Sorte und Felix Kabeljau aus diesen Tütchen noch lieber als die anderen Tütchen von Felix mit Fisch.
 
Trockenfutter wenn, dann was Teures, davon selten nur ganz wenig, die Reste davon kriegt meistens der Hund.

LG
Renate