Dienstag, 3. September 2013

Schützt Eure Pferde vor giftigen Eicheln und Bucheckern im Herbst

Unsere aktuelle persönliche Erfahrung


Vorige Woche erst wurden unsere Pferde nach einem langen Sommer mit sehr wenig Weidegang und ständiger Heuzufütterung auf ein neues Weidestück gelassen.
Es fiel mir sofort auf, dass neben anderen harmlosen Bäumen auch drei große Eichen am Rand dieses Weideabschnittes standen .. ich war also hellauf alarmiert in Bezug auf Chiwa und habe sie täglich sehr genau beobachtet.


Es dauerte nur eine Woche und eine Sturmnacht, bis Jürgen und ich sie erst einmal in den Auslauf gestellt haben und selbst Prima sehr genau im Auge behalten, denn wirklich temperamentvoll ist momentan nichtmal sie, finden wir.







Vorgestern lief unsere Maus beim abendlichen Training irgendwie steifbeinig. Sie hat sofort eine vorbeugende Heparinspritze von Jürgen bekommen und steht nun ca. 23 von 24 Stunden bei Heu im Auslauf. Nur einmal am Tag lassen wir sie ca. eine Stunde lang zu den anderen in die Herde. Heute wirkte sie schon wieder munterer. 



Auch Nadinah läuft nicht gut. Bei ihr sind es wie immer die Sehnen. Vielleicht hat sie sich beim Toben mit den anderen nur übernommen. Ich habe noch nie gehört, dass Eicheln oder Bucheckern im Herbst auch auf die Sehnen gehen können.

Kolik allerdings statt Hufrehe können Eicheln und Bucheckern auf jeden Fall. Bucheckern sind sogar noch viel giftiger als Eicheln. Die wachsen bei uns Gott sei Dank nicht im Knick am Weiderand.

Chiwa gestern beim Ausflug auf ihre Weide, aber das muss nunmal eine Weile so bleiben, dass sie immer nur eine Weile zu den anderen kann.

Deshalb meine Warnung an alle Pferdehalter, vor allen Dingen an die mit einem Pferd mit Reheneigung ... seid vorsichtig, wenn an Euren Weiderändern oder auf den Weiden auch Buchen oder Eichen wachsen. Auch Kastanien sind sehr giftig, allerdings glaube ich, dass die von Pferden nicht gefressen werden. Unsere taten es bisher nie.

LG Renate

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