Freitag, 31. Januar 2014

In 6 Kieler Jobcenters werden Besucher bald auf Drogen und Waffen untersucht

Wieso auf Drogen ????


Gestern las ich in einem anderen Blog, dass 6 der Kieler Jobcenter vor haben, Sicherheitsdienste einzustellen, die in Zukunft aufgrund der ständigen Übergriffe von ALG-II-Empfängern auf die Mitarbeiter alle Hartz-IV-Empfänger auf Drogen und Waffen untersuchen sollen, bevor sie die Gebäude betreten dürfen.

Also Waffen kann ich ja noch nachvollziehen, auch wenn ich mir sage, dass immer mehr Leute die Nerven verlieren und gewalttätig werden, hat ja einen Grund und sowas wäre nicht nötig, wenn man in den Jobcentern Menschen auch wie Menschen behandeln würde.

Aber wieso Drogen????

Das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn jemand Drogen bei sich haben sollte, was passiert denn dann einem der Mitarbeiter im Jobcenter, doch gar nichts, Drogen mögen für den Menschen selbst eine Gefahr für seine eigene Gesundheit darstellen.

Und wie wollen sie denn die Menschen in den Kieler Jobcentern auf Drogen hin filzen?

Wie könnte denn eine Leibesvisitation auf Drogen hin aussehen .. doch sicher dann noch ganz anders als es zum Beispiel heute in Kiel beim Gericht der Fall ist, wo man ja auch auf Waffen hin untersucht wird, bevor man durch kann .. aber da arbeiten sie mit so einem Metalldetektor.

Und vor allen Dingen, ich finde es eine Dreistigkeit hoch drei, Menschen, die ALG II beziehen, grundsätzlich zu unterstellen, sie seien potentiell drogensüchtig oder würden mit Drogen handeln.

Das hat auch nichts mehr mit Sicherheitsdenken oder Angst zu tun, das ist eine Herabwürdigung der Menschen, die arm sind, schlechthin, finde ich.

LG
Renate

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