Donnerstag, 28. August 2014

Beim Schmied lief heute alles sehr gut

Er war mit Chiwas Hufen ausgesprochen zufrieden


Heute war unser Schmied Sascha da. Abgesehen davon, dass Prima bei der Arbeit an einem ihrer Hinterhufe wieder mal zappelte,weil sie äppeln musste und Chiwa zwischendurch,als ihr Unfallbein dran war, auch mal kurz einen Zappelanfall hatte, ging es eigentlich recht gut .. trotz des schönen Wetters und der vielen Fliegen. Wir waren zufrieden mit dem Benehmen unserer Pferde.

Bei Prima brauchte nicht sehr viel gemacht werden, nur etwas glatt feilen in erster Linie, weil sie sich die Hufe über Sommer recht gut zurechtgelaufen hatte.

Prima hat wieder Saschas Azubi Wolfgang bearbeitet, die zwei kennen sich nun schon recht gut, weil er das ja schon länger meistens selbst macht.





Bei Chiwa sagte Sascha, dass es besser aussah als er vermutet hatte. Es war nichts umgeklappt oder an den Eckstreben verbogen. Der Strahl war auch soweit in Ordnung gewesen.

Davon kann sie also nicht gelahmt haben. Dass sie vorübergehend klamm lief, muss einen anderen Grund gehabt haben.

Die Folgen vom letzten Hufreheschub im Dezember sind jetzt ungefähr zu 2/3 raus gewachsen, sagt Sascha.


Wenn das letzte Drittel auch raus gewachsen ist, dann kann Chiwa langsam wieder normal belastet werden ... also zeitlich dürfte es ca. soweit sein, dass wir im kommenden Frühling mit normaler Bodenarbeit anfangen und dann langsam steigern können.

Das ist okay. Und wenn das alles gut klappt, kann Jürgen sicher auch irgendwann wieder beginnen zu reiten .. halt erstmal sehr vorsichtig.




Die Apfelweide, wo unsere zwei hier laufen, weil an dem Tag an der Tafel stand,die anderen beiden sollten nicht mehr raus auf die Weide und wir dann, weil wir sie nicht beim Heu futtern stören wollten, nicht unbedingt mitten durch ihren Auslauf wollten, und unsere zwei dann mal zum Austesten, wie es läuft auf die Apfelweide gestellt haben, soll jetzt generell erstmal die für Chiwa und Prima sein, haben wir heute so beschnackt.





Das kam so:

Weil wir heute ja sehr früh im Stall waren und auch noch eine Weile warten mussten, bis ein neuer Termin mit unserem Schmied gemacht werden konnte, da noch mehr Pferde dran waren, wollten wir unsere beiden heute mal vorübergehend zu den beiden Wallachen stellen, damit sie sich nicht vollkommen entfremden .. aber das neue Frauchen war dagegen .. sie scheint den praktischen Hintergrund nicht zu verstehen.


Sie versteht weder, dass ein Pony, das zu Hufrehe neigt, kurze Weidegänge verträgt, aber nicht stundenlang auf die Weide darf .. wir aber auch nicht wollen, dass nur sie ausschließlich im Stall eingesperrt wird.

Sie versteht außerdem nicht, dass man bei einem Gewichtsunterschied von mindestens 500 kg zwischen einer Ponystute und einem besonders schweren Wallach beobachten muss, ob dieser Wallach die Ponystute möglicherweise bespringt, weil sie das nicht tragen kann und sowas nichts damit zu tun hat, den Wallach nicht zu mögen.

Sie hatte deshalb auch schon ohne uns vorher was zu sagen mit unserer Bäuerin geredet und meinte dann, die würde gleich mit uns sprechen.

Okay haben wir gesagt, wir sind da kompromissbereit.

Unsere Bäuerin hat gesagt, wenn wir wollen, können wir Bescheid sagen, dass die Stallweide geteilt wird und wir von oben am Knick lang einen Zugang zu der rechten Hälfte bekommen.



Jürgen und ich haben dazu folgendes vorgeschlagen:

Die Option mit dem Teilen der Stallweide behalten wir uns offen, probieren aber jetzt erstmal, ob die Apfelweide vielleicht ausreicht und hätten auch noch alternativ die Idee für das kommende Frühjahr, unseren Auslauf mittig zu teilen und auf der oberen Hälfte das Gras wieder mehr wachsen zu lassen, so dass unsere Bäuerin dort, wenn es reichen sollte, vielleicht unsere zwei immer vormittags ein Stündchen rauf lässt.


Falls das so klappen sollte, hätten die beiden Wallache ein wenig mehr Fläche, denn sie sollen ja wesentlich länger weiden als unsere beiden und werden die vermutlich brauchen.

Wie das praktisch wirklich funktionieren wird, sehen wir im kommenden Frühling und Sommer und hätten dann zur Not doch die Option auf ein zusätzliches Teilstück der Stallweide.

Eigentlich wollten wir uns die Tage darum kümmern, auf der Stallweide mal den Brombeeren zu Leibe zu rücken, die gerade sehr über den Zaun wachsen, weil wir damit in unserem Auslauf gerade fertig geworden waren.

Na ja .. statt dessen werden wir dann wohl mal schauen, was es alternativ so auf der Apfelweide zu tun gibt ... Brennesseln sind da satt .. habe im Sommer irgendwann mal aufgegeben und unsere Bäuerin sagte, sie auch ... mit langen Socken und langen Hosen sollte es besser gehen. Diesen Sommer ist es allerdings dazu hart spät, weil die schon saaten .. wenn wir nächsten Sommer vor der Saatbildung dabei gehen, wird es wirkungsvoll sein, damit habe ich schon Erfahrung. In einigen Jahren reduziert man Brennesseln so, wenn man kontinuierlich dabei bleibt.

Generell ist das Gras dort, wo keine Brennesseln sind, aber sehr gut, weil kaum Klee dabei ist.

Nachti Renate

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