Montag, 4. März 2013

Neue Studie: Schlafmangel verursacht schwere Gen-Schäden


Ich habe ja schon einmal über Schlafmangel geschrieben und darauf hingewiesen, dass das metabolische Syndrom dadurch gefördert wird.

Ich sah dazu unlängst was im Fernsehen und habe mal einige Links raus gesucht. Schlafmangel kann schwer krank machen und gerade die vielen Menschen heutzutage aufgezwungene Leiharbeit im Niedriglohnsektor mit der Folge, häufig Schichtarbeit zu machen und weite Fahrstrecken zurücklegen zu müssen, der Zwang, dass Familienmitglieder durch diese moderne Form der Arbeitsverteilung oft noch darunter leiden müssen, dass die Partner zu unterschiedlichen Zeiten Nachtarbeit, Schichtarbeit, Arbeit an Sonn- und Feiertagen machen müssen und man oft außerdem noch gezwungen wird, nebenbei Nebenjobs oder Kurs für das Jobcenter zu absolvieren, so Urlaub gar nicht mehr möglichist, um einmal zu regenerieren, führt in Deutschland bei vielen Menschen zu Schlafmangel, der schwer krank machen kann.

Mehr dazu in den Links, die ich anfüge.


Auch Lernstörungen können von zu wenig Schlaf kommen und die innere Uhr wird oft in der modernen Zeit vernachlässigt.


Hier noch mehr über Schlaf und warum Schlaf so wichtig ist. Den Text werde ich verlinken und kopieren, damit er auf jeden Fall erhalten bleibt.


Forscher entdeckten Zusammenhang

Schlafmangel beeinflusst hunderte Gene

Im Schlaf finden wichtige Prozesse im Körper statt

Schlafmangel macht krank
Wissenschaftler entdeckten Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Genveränderung (Bild: aboutpixel.de / mr.nico)
„Schlaf ist das einzige Glück, das man erst dann genießt, wenn es vorbei ist“, sagte Alfred Polgar einst. Allerdings scheint unser Körper schon direkt beim Schlaf von ihm zu profitieren. Während vor wenigen Jahrzehnten noch nicht feststand, warum der Mensch überhaupt schlafen muss, fanden Wissenschaftler jetzt heraus, dass er einen wichtigen Teil des menschlichen Unterbewusstseins darstellt. Durch ihn finden Wachstum und Entwicklung statt, der Stoffwechsel und das Immunsystem werden angeregt und Gelerntes wird mit dem bereits vorhandenen Wissen verknüpft. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

Schlafmangel beeinflusst wichtige Gene

Die biologischen Prozesse dieser Beobachtungen lägen noch nicht vor, so das Team der University of Surrey in Guildford, Großbritannien. Untersucht wurden 14 Männer und 12 Frauen, die eine Woche lang täglich nur sechs Stunden schliefen. In der nächsten Woche konnten sie so lange schlafen, wie sie wollten. Der Durchschnitt lag hier bei 8,5 Stunden. Am Ende jeder Woche mussten die Teilnehmer 40 Stunden durchgehend wach bleiben. Alle drei Stunden entnahm das Forscherteam den Probanden Blut und untersuchten, wie sich die Genaktivität in den weißen Blutzellen veränderte.
Schlafmangel macht krank
Chronischer Schlafmangel ist ungesund (Bild: aboutpixel.de – Sebstian Thanner)
Bei den Teilnehmern mit Schlafmangel wurden in der Zeit insgesamt 711 Gene beeinflusst, die meist für das Immunsystem, den Stressabbau oder die Entzündungsreaktion des Körpers zuständig waren. Nachdem andere Studien bereits einen Zusammenhang zwischen wenig Schlaf und Übergewicht festgestellt haben, wird nun deutlich, dass Schlafmangel den Stoffwechsel auch im Wachzustand verändert.

Kinder lernen im Schlaf

Eine ebenso wichtige Erkenntnis wurde in Bezug auf die Lernprozesse von Kindern getroffen. Deutsche Forscher veröffentlichten im Fachjournal “Nature Neuroscience” ihre Studie, wobei sie sich auf die Veränderung der Lernprozesse des Menschen konzentrierten. Der Schlaf wandelt bei Kindern Informationen in Wissen um und vertieft so das Gelernte. Damit wird auch deutlich, warum es Kindern meist leichter fällt als Erwachsenen, neues Wissen zu behalten: Sie lernen im Schlaf.
Diese Studie ist die erste ihrer Art, da sie sich damit beschäftigt, wie viele Gene insgesamt durch Schlafmangel beeinflusst werden. Vorgängerstudien untersuchten nur einzelne Gene. Ausreichend Schlaf tut also sowohl dem Körper als auch der Psyche gut.

LG Renate

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