Dienstag, 7. Juni 2016

Kommentare immer per Hand freischalten ist besser

Die Tricks der Fakes, um Blogger zu provozieren


Eigentlich habe ich hierund auch allen unseren anderen Blogs aufgrund von zu viel Werbe-Spam mal die Funktion eingerichtet, dass ich jeden Kommentar per Hand freischalten muss.

Warum das auch besser ist, ist mir gestern aufgefallen, als ich bemerkte, was für Fake-Profile Menschen anlegen, die von vornherein drauf aus sind, andere zu provozieren, einfach nur um Streit anzufangen und einem dann, obwohl sie es selbst so machen, auch noch mit nem Anwalt drohen.

Wenn Ihr nämlich einen Kommentar per Hand frei schaltet, bekommt Ihr eine E-mail.

Ganz egal was die Person, die diesen Kommentar geschrieben hat, damit später tut .. also ihn womöglich ändert, ohne dass Ihr das ahnt, Eure Antwort auf so eine fiese Provokation aber dann ungeändert stehen bleibt, weil Ihr das gar nicht mehr seht später ... in Euren E-mails bleibt der Kommentar so erhalten, wie er ursprünglich mal angekommen ist.

Damit habt Ihr immer einen Beweis in der Hand, worauf Ihr eigentlich da mal geantwortet habt und dass die Provokation einen Streits von dieser hinterhältigen Person ausgegangen ist.

...
Ich stellte gestern folgendes fest:

Da kamen Kommentare als angeblich Anonym an.

Die waren aber gar nicht wirklich anonym, denn bereits im April hat sich diese Person ein Fake-Profil bei google+ angelegt, das sie nur Anonym genannt hat ... vollkommen verdeckt ... man kann dieses Profil zwar sehen .. und auch die dazu gehörende Nummer bei Google .. vermute, man kann so im Ernstfall über Google auch die IP bekommen, sollte die ganze Chose mal vor Gericht landen .. möglicherweise sogar mit Glück mit der IP bestimmter Anrufe, sollten die vom gleichen Smartphone getätigt worden sein, vergleichen ... man kann das aber noch nichtmal sperren, weil es öffentlich komplett verdeckt ist.

Genau genommen sollte sowas verboten werden. Bei Facebook geht sowas ja auch und es wird bereits diskutiert, ob sowas nicht verboten werden sollte, das geht in den Medien ja rum, zumal man sich bei Facebook sogar mehrere dieser Fake-Profile neben einem echten oder nur solche und gar kein echtes anlegen kann.

Echte anonyme Kommentare, die frei geschaltet wurden, kann der Schreiber später weder verändern noch löschen, sondern nur der Admin eines Blogs.

Aber sowas .. komm erstmal darauf ... das ja über ein gefaktes Google-Profil mit allen möglichen Funktionen kommt, das kann der Schreiber ändern, löschen und so.

Sowas passierte in einem unserer Blogs gestern.

Voll die Provokation .. klar habe ich drauf geantwortet .. und dann war der Kommentar aber plötzlich gelöscht.

Ich denke .. wieso geht das und da fällt mir auf .. dieses Anonym ist gar nicht wirklich anonym.

Da hat doch glatt jemand bereits im April 2016 in voller Absicht, uns erstens auszuspionieren, zweitens zu provozieren und drittens durch diese echt .. Hut ab !! - gut überlegte Aktion, dass es einem so nichtmal auffallen soll .. ein Fake-Profil unter dem Namen Anonym angelegt.

Aber eins hat diese Person dabei dann doch nicht bedacht, nämlich dass ich grundsätzlich, und das auch mit der Normaluhrzeit hier in Deutschland, weil es über ein deutsches E-mail-Postfach geht und nicht wie in unseren Blogs die Uhrzeit eines Servers irgendwo in USA anzeigt ... eine mail zum Freischalten bekomme.

Und die befindet sich so wie sie war in meinen Unterlagen.

Tja .. bei aller Raffinesse, einem von vornherein böswillig an die Wäsche zu wollen, was auch immer manche Menschen davon zu haben scheinen, sich so zu verhalten .. Pech gehabt.

Auch wenn es mir genau genommen fern liegt, die meisten Menschen in die Schublade zu stecken, sie seien falsch und hinterhältig .. das sind die meisten Menschen ja auch gar nicht ... jeder halbwegs gut laufende Blog wird von Werbemüll erschlagen, wenn man Kommentare nicht per Hand frei schaltet.

Und wer das tut, der kriegt ne mail bei Kommentaren.

Und die Texte bleiben so, wie sie ursprünglich mal ankamen.

Äääätsch !!!!

LG
Renate

Montag, 6. Juni 2016

Überall regnet es ...

... nur die Holsteinische Schweiz kriegt nichts ab

Einerseits möchte ich nicht mit manchen Gegenden tauschen, wenn ich mir die Berichte über das Wetter in ganz Deutschland anschaue, andererseits wäre es wirklich nicht schlecht, wenn wir hier von dem vielen Regen, der gerade viele Ecken in unserem Staat regelrecht überschwemmt, mal einen kleinen Schauer abkriegen würden.







 Den letzten Regen hier hatten wir vor über einer Woche neulich, als wir das neue große Weidestück für Chiwa und Prima abgesteckt haben.

Seitdem ist es von Tag zu Tag hier wärmer geworden, die Sonne sticht über Tag geradezu. Man schwitzt sogar schon dann, wenn man sich so gut wie gar nicht bewegt.

Die Luft ist auch so schwül, was tierisch auf den Kreislauf schlägt, jedenfalls bei mir.

 Diese Fotos hier habe ich abends gemacht.

Das Ende, wo Jürgen da gerade mit Boomer durchläuft zu den Hüs, haben wir zum Teil den Pferden gestern Abend noch mit dazu abgesteckt.

Da war das Gras schön hoch und insofern noch relativ knackig und frisch.

 Die Ecken weiter oben, wo das Gras kurz gefressen ist, fangen schon an zu verdorren, weil die Sonne da so viel Angriffsfläche hat.

Seht Ihr das, wie auf dem Foto oben die Sonne geflimmert hat? Und das Bild habe ich abends gemacht, es war minimum 20.00 Uhr oder 20.30 Uhr zur Zeit dieser Aufnahme.

So heiß ist es hier zur Zeit nämlich selbst dann noch.

 Ein bisschen erträglicher ist es allerdings abends und es lässt sich dann auch besser bei den Hoppas was tun, ohne dass man gleich wegen der Hitze aus den Latschen kippt.

 Die Tage, wo es eher bedeckt und regnerisch war, haben wir an manchen Tagen so gut wie gar kein Wasser für die Pferde gebraucht.

Aber momentan saufen die wieder viel und wir kommen aktuell wieder auf 25 bis 30 l pro Tour, die wir ihnen mitnehmen und hoffen, es wird nicht noch heißer, sonst wird es irgendwann nötig, dass wir sogar 3 x am Tag hin fahren, weil sich zu viel Wasser auf einmal sonst gar nicht mehr eben mal so transportieren ließe.

Der Wetterbericht für unsere Region sagt was von vielleicht, aber auch wirklich nur vielleicht mal einem möglichen Gewitter.

Ansonsten ist mit wirklich Regen und kühler erst ab nächsten Sonntag hier zu rechnen.

Na ja .. viellleicht haben wir ja Glück und es erwischt uns zwischendurch ein kleiner Gewitterschauer.

 Unser Hund genießt es bei den Pferden übrigens immer, wenn er sich unter den Schatten spendenden Bäumen im dort eher noch frischen und längeren Gras wälzen kann .. das ist wohl kühl und angenehm, vermute ich.

Mal schauen ... wir können die Tage mal mit ihm rüber zum Lanker See fahren, wo er früher immer schwimmen war, haben ja jetzt das Auto. Noch waren wir nicht da.

 Gestern war auf unserer Ecke irgendein Volkslauf.

Sie sind irgendwo in Plön gestartet und dann auch durch die Feldmark gelaufen.

Hut ab .. das ist Einsatz bei dieser Hitze.

Momentan ist Gehen ja schon am Tag anstrengend oder wie ich es jeden Morgen und jeden Abend macht, Äppel sammeln auf den Weiden .. aber Rennen, alle Achtung, dazu gehört Willenskraft bei diesem Wetter momentan.

 Na ja .. so schön so ein kleiner Gewitterschauer wäre .. es muss allerdings auch nicht so krass kommen wie in Bayern oder bei Rock am Ring und so.

Das wäre dann sicher wieder etwas zu viel an Wasser.

 Ich muss sagen, dass wir hier auf dieser Ecke in einer wohnen, wo wirkliche Unwetter selten sind.

Das krasseste in unserer Region sind zuweilen die Stürme im Herbst und Winter, die auch Orkanstärken annehmen können. Trotzdem habe ich persönlich auch dann noch nicht erlebt, dass uns sonstwas passiert wäre. Klar brechen dann auch hier mal Äste ab, es kippt auch mal der eine oder andere Baum um oder es wehen einige Dachziegel runter und so ... und es ist mir auch schonmal in der Silvesternacht 2006/2007 der gesamte Pferdeunterstand weg geflogen, aber es ging halt meistens mit den Schäden.

 Wir liegen zu weit mittig, als dass uns die Sturmfluten von der Nordseeseite was anhaben könnten, die von der Ostseeseite waren bisher auch auszuhalten. Erdbeeben gibt es in unserer Region gar nicht und das Land ist auch nicht so verbaut, dass ich bisher erlebt hätte, dass uns ein Bach oder Fluss nun sonstwas angerichtet hätte, wenn es mal heftig geregnet hat.

Schneekatastrophen habe ich schon erlebt, ist aber lange her und war eher mal war Witziges und hat auch nicht lange gedauert.

  Bei einer dieser Schneekatastrophen habe ich mal erlebt, dass unsere Bank kein Bargeld mehr hatte und man bei unserem Kaufmann im Dorf dann auf Pump einkaufen konnte .. auch bloß noch Konserven und so weiter, weil es nach einigen Tagen doch knapp wurde .. die Schneemauer in Richtung Plön war von Knick zu Knick mindestens 3 m hoch. Aber umgebracht hat uns auch das damals nicht.
Na ja .. momentan wäre etwas Regen eine Wohltat .. aber bitte keine Gewitter-Katastrophe, wo hier gleich alles unter Wasser stünde .. das wiederum muss natürlich nicht sein.

Ein Stündchen leiser Dauerregen über Nacht würde vollkommen reichen, dann hätten unsere Weiden erstmal wieder genug Wasser und die Luft wäre auch etwas erfrischt.

LG Renate

Anti-Zecken-Tipp von einer Freundin

Ich möchte den mal weitergeben


Meine Freundin Maggie von Jappy hat mir gerade geschrieben, dass sie bei ihrer kleinen Hündin in Bezug auf eine gute Anti-Zecken-Wirkung und sogar beim Einreiben bei sich selbst gute Erfahrungen mit Kokosöl gemacht hat. Sie meint, die Zecken mögen den Geruch von Kokosöl wohl nicht, deshalb könnte es helfen.

Es gibt Kokosöl in den Rossmann-Läden.

Ich hab noch keins geholt und es auch noch nicht probiert, ob es auch bei uns wirkt, werde ich aber nachher mal machen und außer Boomer auch gleich mal die Pferde und unsere Katze Blanka damit betupfen.

Die Zecken sind dieses Jahr ja sowas von häufig, ich hoffe, es wirkt bei unseren Haustieren auch.

LG
Renate

Sonntag, 5. Juni 2016

Die Kinderarmut in Deutschland hat 2015 noch mehr zugenommen

Was zum Thema aus dem Newsletter der Linken


Ich verlinke das mal.

Was mir Jürgen noch sagte, nachdem ich das geschrieben hatte und mit ihm darüber sprach, möchte ich hier gern ergänzen.

Jürgen meint, obwohl immer mehr Menschen nach und nach zwar einen Job finden, nimmt die Kinderarbeit deshalb zu, weil wiederum auch immer mehr Menschen für einen Lohn arbeiten müssen .. wegen Hartz IV und dem Zwang über die Sanktionen .. von dem man kaum alleine, zu zweit schon sowieso nicht mehr und mit einer Familie nichtmal dann, wenn beide einen Job haben, mehr leben kann.


LG Renate

Thema Abnehmen ohne Kohlenhydrate

Die Apothekenumschau zum Thema und mit Abnehmtipps an sich


Ich verlinke einfach mal, was ich darüber in der Apothekenumschau, die ich für gut halte, gefunden habe.


LG
Renate

Wenn Pferde einander durch Wiehern suchen

Dieses langgezogene Ruf-Wiehern ist laut und schallt sehr weit


Unsere Prima gehört zu den Pferden unter denen, die mal meine eigenen waren beziehungsweise noch sind, die besonders hektisch reagiert, wenn eins ihrer Herdenmitglieder fehlt. Das gilt natürlich auch für alle Pferde, die sie kennenlernte und auch wieder verlor, als wir in den Jahren 2007  bis jetzt mit ihr in sechs verschiedenen Pensionsställen gewesen sind.

Prima neigt zum sogenannten Ruf-Wiehern, wenn sie ein Pferd vermisst oder gar sucht.

Jürgen und ich kennen diese Form des Wieherns über Prima deshalb sehr genau, aber natürlich auch nicht nur von ihr, sondern auch vielen anderen Pferden.

Als wir im Dezember 2013 mit Prima alleine von Klein-Kühren nach Reuterkoppel umziehen mussten, habe ich erlebt, wie laut Pferde rufen können, wenn sie nach einem anderen Pferd suchen, denn ich war bei Chiwa, als Prima diesen Weg allein geführt wurde.

Das hatte folgenden Grund:

Wir zogen mit unseren Pferden um, weil die Pensionsstallbetreiber in Klein-Kühren herausgefunden hatten, dass wir weg wollten, da Chiwa aufgrund des Schimmels und Sumpfschachtelhalms im Rauhfutter schon wieder mit Hufrehe in der Box lag und kaum noch laufen konnte. Wir bekamen deshalb dann natürlich wie man das kennt, wenn man sich wegen eines Mangels in einem Pensionsstall beklagt, auch noch die Kündigung.

Wir fanden dann gerade noch rechtzeitig, um Chiwa das Leben zu retten, den neuen Stall in Reuterkoppel, wo es gutes Heu gab. Es war aber nicht möglich, Prima in den Pferdehänger zu bekommen und auch schwierig gewesen, Chiwa zu verladen. Ich selbst habe mir bei einer dieser Aktionen an dem Tag extrem das rechte Bein gezerrt und konnte danach wochenlang kaum laufen, also auch nicht dabei sein, als Prima von Klein-Kühren nach Reuterkoppel gebracht wurde.

Das passierte erst am Folgetag. Jürgen machte das gemeinsam mit einer früheren Freundin.

Der Stall in Reuterkoppel lag an der B 76, einer stark befahrenen Straße. Prima kannte natürlich nicht den Eingang zum Stall, der vor einer Scheune entlang ging. Ich hatte damals ziemliche Angst, Prima könnte sich von Jürgen und unserer Freundin loß reißen, um zu Chiwa zu rennen, die gellend laut in ihrer Box wieherte, und zwar bereits seit über einer halben Stunde.

 Ca. eine Viertelstunde bevor die zwei mit Prima bei Chiwa ankamen, hörte ich bereits auch zunächst recht leise, dann immer lauter werdend das Wiehern von Prima irgendwo aus der Ecke Weinbergsiedlung, die natürlich ihre Chiwa suchte.

Ich weiß deshalb erstens genau, wie sich Ruf- oder Such-Wiehern anhört, wenn sich Pferde vermissen und gegenseitig suchen und kann diese Form des Wieherns auch gut von anderen Arten des Wieherns unterscheiden, die eben kein Ruf-Wiehern sind.

Ich weiß allerdings auch, dass jede Form eines lauten Wieherns kilometerweit zu hören ist, für Pferde noch viel früher als für Menschen, aber selbst für uns Menschen über sehr weite Strecken.

Ich weiß das deshalb, weil ich es damals ja selbst gehört habe und echt Angst hatte, die beiden könnten unsere aufgebrachte Prima womöglich nicht mehr festhalten, was sie aber gut geschafft haben.

...
Als jemand versuchte, über das Kreisveterenäramt zu erreichen, dass wir Prima und Chiwa nicht zusammen führen können, war ich auch deshalb so unglaublich wütend und als mir klar wurde, wer dahinter stecken könnte, erst recht .. denn diese Person weiß sehr genau, dass man Prima nicht verladen kann und auch, wie schwierig Prima werden kann, wenn Chiwa nicht bei ihr ist .. die ja am Umzugstag jetzt von Reuterkoppel in die Preetzer Feldmark vollkommen gesund war. Dieser Anruf wurde nicht aus Sorge getätigt, sondern war reine Schikane und gegen Jürgen und mich gerichtet. 

Zum Abschluss dieses Berichts übers Such-Wiehern möchte ich Euch nochmal zwei alte Textpassagen zitieren, die von diesem Umzug damals auch aus diesem Blog stammen:
...

Original-Zitat aus meinem Umzugsbericht von Prima zur damals schwerkranken Chiwa allein von Klein-Kühren nach Reuterkoppel:

"Als ich den Versuch unternahm, meinen Schmutzschecken wieder etwas weißer zu machen, fing sie gellend laut an zu wiehern und ich hörte dann bald auf zu striegeln und machte besser die Tür ihrer Box zu, damit sie nicht raus läuft, denn mit Prima rennen könnte sie momentan sicherlich nicht.

Bald hörte ich auch die Antworten irgendwo aus dem Wald .. eine besorgte Prima schrie zum Gottserbarmen laut nach ihrer Chiwa und Chiwa schrie zurück .. hier bin ich doch."
 
Nächstes Original-Zitat von Jürgens Umzugsbericht mit Prima zu Chiwa. Ich habe nur aus Rücksichtnahme dort einen Namen durch xxx ersetzt.
 

" Etappe 2 

 
Vom Postsee aus mussten wir drei nun an der Strasse entlang laufen. Ich hasse Gehsteige, die nicht breiter sind als ein Radweg. Es reichte gerade so für das Dreiergespann. Und dann immer wieder dieses laute Wiehern von Prima. Bis zur Postfelderstrasse gab es keine Zwischenfälle, auch die hohe Brücke wurde gelassen genommen. Dann der erste leichte Anflug von Panik bei xxx und mir. Mist, in fünf Minuten kommt der Zug. Wir hatten auch keine Lust zu probieren, ob Prima den so gelassen wie die Autos behandelt. Schnellen Schrittes sind wir gerade noch so über die Schienen gekommen. An der nächsten Kreuzung kurz links und gleich wieder rechts in den Klosterforst. Endlich kam etwas mehr Ruhe in das Pferd, was jedoch nicht bedeutete, dass wir langsamer gehen konnten. Viele der Spaziergänger schauten uns erstaunt an, als wir da so durch den Wald gingen. Ein Radfahrer hielt sogar extra an, weil er das Pferd nicht erschrecken wollte und war sehr erstaunt, dass Prima ihn nicht beachtete. Nur unter der Brücke der B76 wurde Prima etwas panisch. Sie trabte leicht mit hoch erhobenem Kopf  und einer Haltung, die jeden Barrockreiter hätte neidisch werden lassen, unterdurch. Dann war wieder Ruhe. Ein Spaziergänger lächelte und meinte, dass man Hunde ausführt sei ja normal, aber Gassi mit Pferd hätte er noch nie gesehen. Bis zur Weinbergsiedlung war es bis auf das Tempo von Prima recht gemütlich.

Etappe 3

Leider gibt es in der Weinbergsiedlung einige Reiterhöfe. Und Prima war fest der Meinung, da müsse der neue Stall sein. Deswgen  fragten wir dann auch eine nette Reiterin, wie man die Pferdepension umgehen könnte. Ich hatte sogar das Gefühl, sie hätte uns im Notfall sogar begleitet und den Weg gezeigt. Wieder auf der Strasse durch den Ort, konnten xxx und ich die Große an dem Pferdehof vorbei lotzen. Kaum den nächsten Wald erreicht, ging es recht locker weiter. xxx schaffte es sogar, zwischendurch eine Zigarette zu rauchen.

Endspurt

Plötzlich wieherte Prima in einer Tour. Das bedeutete für uns, Chiwa ist schon mal in Rufnähe, auch wenn wir sie nicht hören konnten. Dann sah ich zwischen den Bäumen den Auslauf des neuen Stalls. Ab hier glich die "Reise" mehr einer Wasserskipartie als einem schnellen Spaziergang. Aber wir sind heile angekommen. Zwar waren xxx und ich total fertig mit der Welt, aber es wir hatten es geschafft. Prima war übrigends auch etwas groggi, aber zufrieden."
...

LG

Renate

Nochwas zum Thema schrilles Wiehern

.. und warum man das nie !!!! bei der Arbeit mit Pferden hören sollte ..


Ich  habe ja neulich mal was über eine gehörte Beobachtung von Jürgen und mir geschrieben und heute noch einen Text zum Thema gefunden, der wunderbar kurz und klar die verschiedenen Lautäußerungen von Pferden beschreibt und damit auch klar macht, dass man sich selbst ernsthafte Gedanken darüber machen sollte, was man falsch macht, wenn solche Lautäußerungen bei der Bodenarbeit passieren, was garantiert nicht vorkommen sollte, egal wie unerfahren jemand ist, der mit Pferden umgeht, aber ganz sicher nicht, wenn man schon länger Pferde hält und allmählich gelernt haben sollte, wie man sich diesen Tieren gegenüber verhalten sollte.


Das ist der neue Link:


Und der schön erklärte Text, von dem ich hoffe, ich darf den mal ganz hier zitieren:

"Anders als der Mensch, kommunizieren Pferde größtenteils über Körpersprache, weniger über Lautsprache. Zu beachten ist z.B. die Ohrstellung, die Körperspannung und der Gesichtsausdruck. An Lauten gibt es vor allem das Wiehern und das Schnauben.


Ein kurzes Wiehern zur Begrüßung ist genau das: das Pferd erkennt eine Bezugsperson und begrüßt freundlich. Langgezogenes, lautes Wiehern dient oft dem Rufen von außer Sicht geratenen Gruppenmitgliedern. Das Antwortwiehern erleichtert die gegenseitige Ortung, so dass die Tiere sich schnell wieder finden. Ein spezielles, tiefes, sehr langgezogenes Wiehern nutzt der Hengst zur Brautwerbung. Ein schriller „Aufschrei“ drückt Abwehr und Unmut aus. Bei Schmerzen ist es eher seufzen und stöhnen, was zu hören ist.


Beim Schnauben gibt es auf der einen Seite das lautere „Prrrr“ bei dem die Nüstern mitvibrieren, zum anderen ein leiseres, ohne vibrierende Nüstern. Ersteres drückt vor allem Aufregung/Erregung/Unsicherheit aus. Das muss nicht negativ sein, kann aber. Das Entdecken einer möglichen Gefahrenquelle kann ebenso Auslöser sein, wie neugieriges Interesse an etwas Unbekanntem. Leises Schnauben dagegen deutet eher auf Wohlbefinden und Zufriedenheit hin.

 Spricht der Mensch zu seinem Pferd, reagiert dieses in erster Linie auf die gesamte Körpersprache und die Grundstimmung. Wichtiger als das Wort selbst, ist daher der Tonfall und wie ruhig oder aufgeregt oder wütend gesprochen wird. Wenn das Pferd nicht wie gewünscht reagiert, sollte man den Fehler erst einmal bei sich selbst suchen: was vermittelt die eigene Körpersprache gerade dem Pferd? Was die Stimmlage? Häufig kommuniziert man dem Pferd unbewusst etwas völlig anderes, als das, was man ihm eigentlich mitteilen will. Ein erfahrener Beobachter kann Tipps geben, wenn es im Zusammenspiel von Mensch und Pferd immer wieder Missverständnisse gibt."


Dann nochmal zum besseren Verständnis, worum es geht bzw. was wir gehört haben und dafür dann auch eine Erklärung bekommen, hier der Link zu dem Thema, was ich unlängst eigentlich neutral habe bearbeiten wollen, aber aufgrund "der unglaublich verträglichen Nachbarschaft" leider so nicht machen konnte.


Noch was zum Thema Denken .. was man ja auch bei der Arbeit mit Pferden nutzen sollte, wie der Text oben sehr deutlich macht, in dem unter anderem auch erklärt wird, dass es bei Problemen mit Pferden wichtig ist, den Fehler immer zuerst einmal bei sich selbst zu suchen, bevor man dem Pferd die Schuld gibt oder es gar anschreit.

Ich erwähnte in meinem Beitrag unter anderem, dass es in unserer Nähe verschiedene Pferdehalter gibt und so ein wirklich extrem lautes schrilles Wiehern ja auch sehr weit zu hören ist, da das brüllend laut war, sich ca. eine volle Stunde lang so im Abstand von nur kurzen Zeiten der Pause auch so hingezogen hat, das ganze nicht ganz so gut zu hören noch untermalt von hysterischem Frauengeschrei dazwischen, was uns sagte, da ist ja jemand, der sich kümmert, denn sonst wären wir sicher auch mal hin gegangen nachsehen, was da eigentlich los ist .. so haben wir das besser sein gelassen, denn unsere Erfahrung mit diesen beiden Frauen ist ja alles andere als gut.

Na ja .. gestern hörten wir eine davon wieder Brüllen .. ich verstand auch eine Meter-Zahl, die sie da brüllte .. vermute, sie meinte uns .. sie brüllt immer so laut, wenn sie uns sieht .. sie brüllt uns nämlich dauernd auf der Straße an oder sogar auch so, wenn sie weiß, wir sind da ... es scheint ihr auch nicht zu blöd zu werden, so rumzugrölen.

Vorher sahen wir die beiden mit dem Hund zurück kommen.

Ich vermute, sie sind die Straße lang gegangen, um zu ermitteln, wie weit ein anderer Stall weg sein könnte.

Dabei hat das Denken dann wohl nicht so weit gereicht um zu erkennen, dass der Schall nicht auf einer Landstraße entlang läuft, sondern durch die Luft kommt und sich andere Wege sucht.

Aber Denken ist halt nicht jedermanns Sache.
LG
Renate