Freitag, 7. Juni 2013

Allegras Auftritt in Nettelsee


Am Pfingstsonntag hatte unsere Allegra, die von ihrer Reitbeteiligung in einem Stall in Nettelsee gehalten wird, aber zu unserer Herde eigentlich dazu gehört, einen ersten öffentlichen Auftritt .. nur eine Show-Reitstunde an einem Tag der offenen Tür der neuen Stallbetreiberin dort.
Allegra ist der Fuchs, die auf den Fotos aufgrund der Lichtverhältnisse an dem Tag und der Entfernung nur sehr klein zu sehen ist.
Finja sagte, sie hätte früher kommen müssen als geplant. Deshalb hat sich Allegra vor dem Auftritt nicht mehr auf den Abreiteplatz schon etwas abreagieren können, sondern musste gleich in die Halle. Sie war sehr nervös und wäre gern schneller gelaufen und setzte deshalb die Hinterhand gar nicht gut unter, was man glaube ich auf den Fotos etwas sehen kann.
Eigentlich übt Finja mit Allegra mehr Springen als Dressur, aber der Stall, wo sie derzeit untergebracht ist, ist auf Barockreiten spezialisiert und da ist Springen ja eine Disziplin, die gar nicht vorkommt.
Es ist nicht gut für den Rücken eines Pferdes, wenn es die Hinterhand nicht gut untersetzt, um das Gewicht aufzunehmen und die Vorhand zu stark belastet. Ich glaube, man sieht das auf dem Foto oben sehr gut, was ich meine.
Aber Allegra ist ja noch jung und wird es sicher mit der Zeit lernen.
Als sie fertig war, sind wir noch ein bisschen geblieben und haben zuerst wieder eine Show mit Leslie von Elm und Amaranth angeschaut und danach noch eine Reiterin im Damensattel.
Die Freiheitsdressur von Leslie und ihrem Schecken ist immer wieder anders und immer wieder toll.
Das Schaubild mit Damensattel.
Noch eine Nahaufnahme von Allegra später draußen.
Und das Pferd oben fanden wir draußen und vermuten, es ist daran sicher gezeigt worden, was für Knochen und Organe usw. alle im Pferd sind und wie sie heißen.

Danach sind Jürgen und ich noch ein Stück durch Nettelsee geschlendert, denn wir haben dort ja einmal gewohnt, ist lange her. Es hat sich einiges verändert. Fotos davon morgen.

LG
Renate







Viele Infos über Spargel

Der Link unten führt zu einer Seite, wo sich jemand viel Arbeit mit dem Sammeln von Infos über Spargel gemacht hat. Falls Ihr also noch etwas über dieses Thema sucht, vielleicht findet Ihr es dort.
Ich selbst wollte gern wissen, ob grüner Spargel eigentlich eine andere Sorte ist als weißer Spargel oder ob der nur ohne Spargelwälle über der Erde wachsen darf und dann so geerntet wird.
Im Prinzip geht das nämlich, steht dort. Aber sie haben dennoch den grünen Spargel durch neue Züchtungen verbessert, damit er überirdisch geerntet noch besser schmeckt und zarter ist als der weiße.
Ich habe das deshalb vermutet, weil meine Mutter Spargel im Garten gezogen hat und dieses Gemüse liebte.
Die erste Frage des Betreibers dieser Spargel-Website hätte ich ihm gleich beantworten können, nämlich dass man Spargel weder jährlich aussäht noch jedes Jahr neu setzt, sondern der sich jahrelang schön hält, wenn man richtig damit umgeht. Nur gehört dazu, Spargel nicht totzustechen.
Man kriegt frischen Spargel nämlich deshalb nur um diese Jahreszeit, obwohl er klar den ganzen Sommer über wächst, weil er eingehen würde, wenn man ihn länger als bis Anfang Juli immer wieder sticht. Dann muss man ihn austreiben lassen und er kriegt dann grüne Triebe, die eben wie grüner Spargel aussehen, später noch viel größer werden und so fedrige Zweige bekommen, die sich super dazu eignen, sie zwischen Blumensträuße zu drapieren. Irgendwann wachsen so kleine Kügelchen daran, ich glaube das sind eine Art Früchte.
Im Herbst wird Spargel runter gewallt und über der Erde zurück geschnitten. Im Frühling werden die Spargelwälle wieder hochgewallt und wenn man den Spargel weiß haben möchte, muss man ihn mit einem speziellen Spargelmesser, wenn die weißen Köpfe die Erde durchbrechen, vorsichtig unterirdisch abstechen.
Spargel schmeckt auch gut, wenn er eingemacht wird. Wir haben den nämlich den ganzen Winter über gegessen.
LG
Renate

Käse-Sahne-Creme mit frischen Pfirsichen


Es gibt jetzt ja wieder leckere saftige Pfirsiche, die sich aber auch leider nie lange halten. Ich habe die heute zum Beispiel deshalb mal reichlich in einem tollen Nachtisch verarbeitet, wo sie super rein passen. Also einfach eine große Portion frische Pfirsiche in Stücke schneiden und ohne Zucker darüber eine Käse-Sahne-Creme verteilen, die aus 250 g Quark und 150 ml Milch und einer Tüte Dr. Oetker Käse-Sahne-Creme aufgeschlagen wurde. Das harmoniert ganz toll.

Dazu gab es aufgewärmtes Wurstgulasch von neulich, wo ich zu viel von gekocht hatte.

LG
Renate

Donnerstag, 6. Juni 2013

Grüner Spargel spontan mal ganz anders


Ich habe heute grünen Spargel einmal in einer Art gemacht wie noch niemals vorher. Das kam ganz spontan und schmeckte wirklich lecker.

Ich hatte neulich sehr viel Sahnesoße übrig behalten und sie aufgehoben. Die wollte ich heute gern mit Geflügelherzen von Sky irgendwie verarbeiten. Als ich in den Laden kam, sah ich dort wirklich total leckeren, weil extrem frischen, deutschen grünen Spargel für unter 3 Euro das Pfund und packte den spontan ein, um ihn unter die Hähnchenherzen zu mischen. Dazu kaufte ich noch frische Möhren und Kartoffeln hatte ich noch zu Hause. Dann stellte ich allerdings an der Tiefkühltruhe fest, dass die Hähnchenherzen ausverkauft waren und habe spontan beschlossen, ich teste es mal mit Hähnchenleber. Das Ergebnis war klasse.

Das Rezept habe ich so zubereitet:

1,5 Tassen Wasser in meine Eisenpfanne tun und je einen kleinen Schluck Olivenöl und Becel-Öl dazu geben, 1 Teelöffel Salz und schwarzen Pfeffer dazu und dann habe ich 4 Möhren in dünne Scheiben geschnitten und in die Pfanne gegeben, danach 3 große Kartoffeln, die ich gewürfelt habe. Dann kam die Hähnchenleber hinein und oben drauf mein Soßenrest Sahnesoße. Danach habe ich beim grünen Spargel nur unten das trockene Ende abgeschnitten und ihn in Stückchen zu dem Gericht geschnitten und mit Deckel drauf unter mehrmals Umrühren alles gar köcheln lassen.

Zum Nachtisch hatten wir Erdbeeren mit Zucker und Milch.

Guten Appetit
Renate

Inge Hannemanns Eiltermin vor dem Arbeitsgericht  von heute




Wenn ich mehr Infos bekomme, berichte ich weiter, wie es ausgegangen ist, sieht aber gut aus.

LG Renate

Bilanz

Mein Leben in einem kapitalistischen Land

Kapitel 1: Die Hoffnungen nach einem schrecklichen Krieg


Das bin ich als kleines Kind. Darf ich mich vorstellen: Mein Name ist Renate Hafemann. So war mein Name, als ich auf die Welt kam, so war er nicht immer, aber so heiße ich heute wieder. Warum das so ist, werdet Ihr im Laufe meiner Biografie noch erfahren.

Ich erblickte am 5.7.1953 als uneheliches Kind das Licht der Welt. Meine Mama hat erzählt, die Geburt war nicht ganz leicht, aber ich selbst kann mich leider nicht daran erinnern. Für meine Großmutter mütterlicherseits war ich ein Geburtstagsgeschenk, denn Oma hatte am gleichen Tag Geburtstag wie ich.

Es war nicht der Wunsch meiner beiden Eltern, dass ich auf die Welt komme, denn mein Papa hatte den Wunsch, Mama sollte mich abtreiben lassen. Tja Daddy, ich habe oft versucht, Dich später kennenzulernen und auch nach meinen Halbgeschwistern gesucht. Du hättest Phasen in meinen Leben mitbekommen können, in denen ich Dir keine schallende Ohrfeige verpasst hätte, wenn Du Kontakt gewollt hättest. Inzwischen habe ich so viel Scheiß erlebt und bin so aggressiv geworden, dass ich denke, heute sähe das anders aus, solltest Du kurz vor Deinem Tod noch den Wunsch verspüren, Dich bei Deiner Tochter für Dein kaltherziges Verhalten meiner Mutter gegenüber entschuldigen zu wollen. Es gibt auch zwei Halbgeschwister, geboren mit dem Nachnamen meines Vaters Dryczynski. Die heißen Dorit und Jörg. Dorit ist aber inzwischen verheiratet und hat einen anderen Nachnamen, den ich vergessen habe. Ich habe sie bei Stayfriends entdeckt, ihr geschrieben, aber nie eine Antwort bekommen. Jemand hat mir gesagt, mein Halbbruder Jörg wäre netter. Falls er mich hier finden sollte, kann er sich gern melden, sollte das so sein. Ich bin kein Unmensch, auch wenn ich oft unmenschlich behandelt wurde.

Fazit über die Beziehung zu meinen Eltern ist deshalb: Mama rettete mir das Leben, als sie aus der Abtreibungspraxis panisch flüchtete, in die mein leiblicher Vater sie geschleppt hatte, um mich noch vor meiner Geburt umbringen zu lassen.
Dieses und die nächsten Fotos zeigen Mama und mich in meiner Kindheit. Ich gehöre nämlich noch nicht zu den Menschen, die nicht dankbar dafür wären, dass meine Mama mir das Leben gab und auch dafür gekämpft hat, dass ich überleben kann, eben mit den Mitteln, die ihr dazu zur Verfügung standen. Das ist nicht selbstverständlich, finde ich. Ich bin froh, dass meine Mutter mich am Leben ließ und auch wenn Mama alles andere als ein perfekter Mensch gewesen ist, was Ihr sicher im Laufe meiner Geschichte noch merken werdet, ich habe meine Mutter sehr geliebt. Das tat ich bis zu ihrem Tod, auch wenn die letzten Jahre, die ich mit ihr verbracht habe, so schlimm waren, dass ich oft am Ende meiner Kräfte war.
Meine Mutter Elisabeth Hafemann war ein psychisches Wrack, so lange ich sie erlebt habe. Wenn ich die Erzählungen aus ihrer Kindheit und Jugendzeit interpretiere, war das nicht immer so. In jungen Jahren war Mama ein gesundes Mädchen und eine gesunde und lebenslustige junge Frau. Die Vorkriegszeit, der 2. Weltkrieg, die Kriegserlebnisse und die Erlebnisse auf der Flucht nach Holstein, der Verlust vieler geliebter Verwandter, aber nicht zuletzt auch das Verhalten meines Vaters haben Mama kapputt gemacht. Was fehlte, um das noch schlimmer zu machen, schaffte später mein 1. Ehemann, aber dazu später.
Die Beziehung meiner Mama zu meinem Vater Gerhard Dryczynski war immer gespalten. Wenn sie wütend auf mich war, dann kriegte ich oft zu hören, das hätte ich von meinem Vater, aber solche Äußerungen sind wohl normal. Positiv sah meine Mutter, dass ich von meinem Vater seine Intelligenz und die Fähigkeit, sehr gut schwimmen zu können geerbt haben soll. Das mag sein.
Mein Vater war ein Schönling, Fremdgänger und hatte sehr früh ein Geschäft für Radios, Fernseher und Schallplatten, hat sehr gern mit diesen frühen Geräten zur Unterhaltung experimentiert. Mein Bruder Jörg hat auch etwas erfunden, irgendwas mit Solartechnik ... vermutlich hat er die Begabung zum Experimentieren und Forschen von meinem Vater geerbt.
Mama hat Papa endgültig raus geschmissen, als ich 2 Jahre alt war, weil er ständig fremd ging. So etwas tut weh und ich kann sie verstehen. Ich warf ihr jahrzehntelang vor, dass sie den Kontakt zu ihm unterbunden hat, hätte den Mann gern besser kennen gelernt. Heute habe ich Dinge erlebt, die mich diese Entscheidung meiner Mama anders sehen lassen. Ich glaube, ich hätte mir im Leben viel Leid ersparen können, wenn ich mit dem Vater meiner Kinder genauso umgegangen wäre.
Mama hat es richtig gemacht, den Mann, der mich töten wollte und der sie ihr Leben lang betrogen hat, von mir fernzuhalten.
Gelebt haben wir beide nach meiner Geburt bis zum Tod meiner Großeltern bei Oma und Opa mütterlicherseits in dem Dorf Schellhorn bei Preetz in der Holsteinischen Schweiz. Meine Großeltern besaßen dort ein kleines Halbhaus, das sie nach dem 2. Weltkrieg mit günstigen Geldern hatten bauen können, als sie Rentner wurden.

Das bin ich mit Mama und meinen Großeltern Friedrich und Margarethe Hafemann neben unserem Halbhaus in Schellhorn.

Wir waren nicht arm. Auch wenn viele Dinge, die heute für die Menschen selbstverständlich und wichtig und oft kaum noch zu bezahlen sind, damals nicht zum Leben dazu gehörten, so vermissten die Menschen es auch nicht. Es war nicht normal, als ich ein Kind war, dass die Menschen Telefon, Zentralheizung oder ein Auto hatten und etwas Besonderes, dass wir aufgrund des Jobs meines Vaters sehr früh einen Fernseher besaßen, vor dem oft viele Nachbarn mit uns gemeinsam saßen, um besondere Sendungen anzuschauen.

Die Nachkriegszeit war eine Zeit des Aufschwungs. Sie mag eine trügerische Zeit gewesen sein, die den Menschen etwas vorgegaukelt hat, was die amerikanischen Besatzungsmächte jedem Staat vorgaukeln, den sie gerade angeblich um zu helfen, in Schutt und Asche gelegt haben.

Die Hitlerzeit habe ich nicht selbst erlebt. Hitler und seine Anhänger mögen böse Menschen gewesen sein .. oder auch nicht. Früher war ich davon überzeugt, dass sie es wirklich waren. Später habe ich so oft erlebt, wie die USA die Politiker in Staaten, die sie aus rein kapitalistischen Erwägungen heraus auch in Schutt und Asche gebombt haben, um anschließend den Menschen vorzugaukeln, dass sie nun nur helfen würden, die Demokratie herzustellen .. zu helfen und so weiter, in den Medien zu Monstern gemacht haben, dass ich berechtigte Zweifel daran habe, ob alle Berichte über die Hitlerzeit auch der Wahrheit entsprechen, selbst wenn ich hiermit sage, dass ich bekennende Linke bin und niemals im Leben rechts denken könnte.

Warum ich das nicht kann, liegt an der Erziehung durch meinen Großvater, aber davon werde ich Euch später berichten.

Heute soll es erst einmal genügen.




Mittwoch, 5. Juni 2013

Weißkohl-Kartoffel-Pfanne mit Kochwurst


Ich musste noch den Rest Weißkohl von neulich verbrauchen und habe das heute mal so gemacht: 3 Tassen Wasser, 1 Teelöffel Salz, Pfeffer, Kümmelpulver und 1 Brühwurfel in meine Pfanne tun und den Kohl in Streifen rein schneiden. Einige Kartoffeln schälen und in Scheiben dazu, dann noch 4 Kochwürstchen in Scheiben mit rein .. einfach durchkochen lassen, bis alles gar ist, fertig.

Dazu gab es immer noch Rhabarberkompott ... die Portion war wirklich sehr groß und ich glaube, es reicht erstmal für die nächsten Wochen ... lach.

Guten Appetit
Renate