Freitag, 27. März 2015

Die Idee mit dem Amoklauf hatten auch schon andere

Hab da ein paar passende Links gefunden


Ich glaube, jeder Selbstmord, der nicht auf Verzweiflung wegen Krankheit oder Not beruht,sondern darauf, sich ungeliebt zu fühlen, hat auch das Ziel, die Person oder Personen, die der Selbstmörder damit ansprechen will, genauso unglücklich zu machen wie er selbst sich durch ihr Verhalten gefühlt hat.

Ich erinnere mich an den Selbstmord eines der Freunde meiner Kinder, der es ziemlich sicher wegen seiner Ex-Freundin tat und bewusst vor seinem Freitod durch Abgase das Auto, in dem er starb, von innen mit unzähligen Fotos von ihr beklebt hat.

Dieser junge Mann wurde von seinem Bruder und seinen Eltern ganz sicher geliebt. Er wurde auch von vielen anderen Menschen geliebt. Das hat für ihn aber nicht ausgereicht. Er wollte nicht von irgendjemand, sondern von dieser Frau geliebt werden, und weil er das nicht hat erreichen können, starb er, und zwar so, dass diese Frau das sicher im Leben  nie wieder los werden wird.

Dieser Junge suchte keinen Trost bei seinen Freunden, denn er hatte welche. Er zog sich ganz bewusst von allen zurück, bevor er das tat. Meine Kinder hatten ihn kurz zuvor zu einer Silvesterparty eingeladen. Er kam nicht. Er sucht nichts, das ihn davon hätte abhalten können, keine Freude, keinen Trost, der Entschluss zu sterben, stand für ihn fest.
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Ein Amokläufer fühlt sich missachtet, nicht geliebt, unverstanden.

Ob es da Menschen gibt, die ihn durchaus achten und lieben, das wird er auch nicht unbedingt wahrnehmen, weil es sicherlich bestimmte Menschen gibt, von denen er sich nicht geliebt, nicht wahrgenomme gefühlt haben wird.

Er muss nicht vollkommen allein im Leben gestanden haben. Es genügt durchaus, dass er an einer Stelle keine Beachtung fand, die für ihn selbst wesentlich gewesen wäre.

Wissenschaftlich betrachtet sucht ein Amokläufer meistens einen Schauplatz, der damit zu tun hat, wo er sich besonders missachtet gefühlt hat.

Da es im Falle dieses Co-Piloten ein Flugzeug war, könnte dieser Amoklauf durchaus etwas mit seiner Arbeit zu tun gehabt haben.

Was genau wird vielleicht ja noch ermittelt werden.

Er soll Gerüchten nach wegen Depressionen schon bei seiner Ausbildung pausiert haben, wie ich in Links, die ich Euch anhängen werde, fand.

Er war auch an dem Tag, als er das Flugzeug gegen den Berg flog, eigentlich krank geschrieben, hat die Krankmeldung aber zerrissen .. die wurde gefunden.

Da diese Sache so spektakulär ist, werden wir sicherlich noch mehr erfahren.

Schrecklich bleibt diese Tat und die Idee, nie mehr jemand ganz alleine die Möglichkeit zu geben, so etwas anzurichten, ist sicherlich eine gute.

Mehr zum Lesen über Amokläufer an sich und auch diesen Co-Piloten findet Ihr unten:



Daraus:

Staatsanwaltschaft: Co-Pilot am Flugtag krankgeschrieben

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat in der Wohnung von Co-Pilot Andreas Lubitz medizinische Dokumente sichergestellt. Darunter: eine zerrissene Krankschreibung – für den Absturztag. Dies stütze, so die Ermittler, „nach vorläufiger Bewertung“ die Annahme, dass der Verstorbene seine Erkrankung gegenüber dem Arbeitgeber und dem beruflichen Umfeld verheimlicht hat.
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 http://www.bild.de/news/inland/flug-4u9525/was-fuehrte-den-copiloten-zu-seinem-manoever-40315980.bild.html

Daraus:


In welcher psychischen Verfassung befinden sich solche Personen?

Lüdke: „Es sind Menschen, die eine depressive Persönlichkeit haben. Sie haben sich in eine erlernte Hilflosigkeit hineinbegeben und irgendwann haben sie auch erlebt, nicht als Person wahrgenommen zu werden.“

Warum reißen sie andere Menschen mit in den Tod?

Lüdke: „Den Entschluss, sich umzubringen, haben solche Menschen meist schon sehr früh gefasst. Sie machen die Ursachen für ihre Depressionen an anderen Menschen, ihrer Familie, an der Gesellschaft fest. Deshalb nehmen sie sich das Recht heraus, so viele Menschen mit in den Tod zu reißen.“
Der Psychotherapeut erklärt: „Sie wissen, wenn ich das tue, hinterlasse ich die Angehörigen mit den gleichen Gefühlen, die ich ein Leben lang in mir getragen habe. Verzweifelt, alleine zu sein, herausgerissen zu sein aus der Familie. Ich muss einmal im Leben ernst genommen werden, dann kann man nicht an mir vorbeischauen. Es gibt Verhaltensänderungen.“

LG
Renate

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