Montag, 14. April 2014

Untergewicht, Übergewicht und Sterberisiko

Sowas in der Art hatte ich auch im Ernährungslehre-Unterricht


Einen der heutigen Beiträge von NetDoktor möchte ich wieder mal für Euch verlinken. Ich bin ja nun selbst keine Elfe und habe zu meiner Freude etwas ähnliches als hier im Link beschrieben schon in der Schule im Ernährungslehreunterricht gehabt.

Wir haben allerdings damals noch das Gewicht nicht nach dem heute so modernen BMI, sondern nach einer anderen Formel ausgerechnet.

In dem Link von NetDoktor steht, dass Menschen mit Untergewicht ein erheblich höheres Risiko zu sterben haben als Menschen mit sogar starkem Übergewicht. Und man soll bei Übergewicht lieber den Umfang der Taille zugrundelegen, wobei Frauen ab 88 cm Taille und Männer bei 102 cm Taille anfangen sollten aufzupassen, wenn sie zu dick sind, vorher besteht keine Gefahr.

Also einfach mal rein lesen.

Ich möchte Euch aber noch vorher erzählen, was ich über die Lebenserwartung gelernt habe.

Wir haben gerechnet, dass Normalgewicht bei Körpergröße minus 100 x kg vorhanden ist, das Idealgewicht 10 % weniger sei, darunter Untergewicht anfängt und bei mehr als 30 % über dem Normalgewicht die Lebenserwartung auch anfängt zu sinken.

Genauso wie bei NetDoktor beschrieben sagte auch damals die Studien schon aus, dass starkes Untergewicht die Lebenserwartung erheblich mehr rezuziert als starkes Übergewicht.

Und die höchste Lebenserwartung hat ein Mensch mit 10 % über dem Normalgewicht.

Dieser Mensch ist also keinesfalls mager, sondern eher schon etwas pummelig.

Ich bin 1,67 m groß und hätte nach der damals gelernten Berechnung die höchste Lebenserwartung mit 73,7 kg, was nach meiner Erfahrung - war ja früher mal schlanker - ca. Kleidergröße 40 entspricht, bei engen Jeans und dergleichen sogar 42.

Und erst ab einem Gewicht von 87,1 kg würde es bei mir losgehen, dass ich damit rechnen müsste, meine Lebenserwartung würde beginnen zu sinken.

Aber sie würde auch beginnen zu sinken, wenn man Untergewicht hat, also weniger als 60,3 kg bei meiner Größe und dann sehr stark  ab einem Gewicht von 10 % unter Idealgewicht, also ab 53,6 kg, also ca. bereits der Kleidergröße 36/38 in meinem Fall.

Wenn ich mir diese neue Studie durchlese, scheint sich daran so viel gar nicht geändert zu haben.

Dass man dauernd was anderes liest, hat sicher was damit zu tun, dass sich Mittel zum Abnehmen so super verkaufen lassen. Das war früher, als ich noch Ernährungslehre in der Schule hatte, übrigens gar nicht anders und ich war erstaunt, was ich im Unterricht gelernt habe.


LG Renate

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