Donnerstag, 21. Juni 2012

Nur mal so....

Da sagt der dünne Dackel zu dem dicken Dackel:
Setz Deinen dicken Dackeleckel auf Deinen dicken Dackelkopf.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Hartz IV-Sprüche - Nr. 20



Hartz IV ist eine gute Vorbereitung für die Zeit im Rentenalter!



Die meisten Menschen schaffen es heute ja nicht mehr, bis ins Rentenalter Arbeit zu haben, sondern landen bis auf wenige Ausnahmen ab Mitte 40 oder knapp über 50, mit etwas Glück vielleicht auch erst mit Ende 50 bei Hartz IV.

Das Rentenalter wurde nun ja auch noch auf 67 rauf gesetzt, so dass die meisten Menschen, die heute nicht schon fast das Rentenalter erreicht haben und noch das Glück, wirklich Rente zu kriegen, die über dem Sozialhilfesatz liegt, sehr gute Chancen haben, gar nicht so viel Rente zu kriegen, dass es nun einen Unterschied macht, ob sie gleich vom Sozi leben.

Ein Renten-Einkommen unterm Sozi-Satz wird ja sowieso verrechnet.

Insofern ist doch der Bezug von Hartz IV und die Jobberei für einen kleinen Nebenverdienst im Alter von ca. 45 - 55 bis ins Rentenalter schonmal eine gute Vorübung darauf, wie man als Rentner später mit ergänzendem Sozialhilfebezug weiterhin durch Nebenbeijobben halbwegs über die Runden kommt.

Also freut Euch über die Trainingsmöglichkeiten in jüngeren Jahren, dann seid Ihr fitter im Alter.

In diesem Sinne.
Renate

Dienstag, 19. Juni 2012

Eigene Pferde - Unsere Stolzen Freunde - Teil 11


Ein paar Monate in Klein Barkau, eine schlimme Hufrehe-Phase gefolgt von einem fast tödlichen Unfall und fluchtartiger Wechsel nach Kiel-Wellsee

 Chiwa erholte sich anfangs recht gut von der in Boksee, Im See, begonnenen Hufrehe, die ich heute nach der Erfahrung, die ich inzwischen in Bezug auf diese Krankheit habe, auf folgende Faktoren zurück führe: Der hohe Anteil an Sumpfschachtelhalm, vor allem in den unteren Weidebereichen, die erst später für die Pferde aufgemacht wurden, hemmte sicher bei allen Pferden die Versorgung mit Vitamin B1, was sich aber bei der kleinen Chiwa, die am empfindlichsten war, am schlimmsten auswirkte. Hinzu kam eine Nacht im Wald, weil die Kühe unsere Zäune eingerissen hatten, und da lagen kiloweise herunter gefallene Eicheln, die Chiwa auch noch gefressen haben wird. Zusätzlich holte sie sich in dieser Nacht eine kleine Verletzung an der Fesselbeuge, was das Immunsystem aktivierte, auch nicht gut für Hufrehe. Die Idee, den Pferden aufgrund des hohen Grasanteils kein Kraftfutter, sondern nur ab und zu ein Stück Weißbrot zu geben, war fatal, denn Kraftfutter enthält B-Vitamine, langes Gras aufgrund des hohen Ährenanteils auch noch, aber runter gefressenes Gras, wie das im September meistens der Fall ist, normalerweise nicht mehr. Einen Mineralstofflecker statt eines Salzleckers zu geben, war auch nicht gut, denn Salz ist wichtig, um die Glucose ins Zellinnere zu transportieren, da sie dem Natrium nachfolgt und künstliche Mineralstoffe sind meistens eher kontraproduktiv als gesund und ich halte gar nichts davon. Es fehlten auch Öle, die in Kraftfutter aufgrund der Keime noch enthalten sind, aber nicht in kurzem Gras, um das Immunsystem im Zaum zu halten. Alles zusammen wird es ausgelöst haben, die Heparinspritzen halfen und die Hufbearbeitung nach Straßer bewirkte anschließend keine direkte Hufrehe, sondern großfläche Entzündungen im Sohlenbereich, was man bestenfalls als fatale Belastungsrehe durch Bearbeitungsfehler bezeichnen könnte, eher aber als durch falsche Hufbearbeitung hervor gerufene wirklich Massen von gleichzeitig auftretenden Hufgeschwüren, die mein Pony fast das Leben gekostet hätten.
Ich muss es mir selbst zuschreiben, dass ich es soweit kommen ließ, denn mein Tierarzt und auch seine Zweitkraft haben mich gewarnt, dass die Hufbearbeitung nach Straßer meinem Pony schaden würde, nur konnte unsere Hufheilpraktikerin so gut argumentieren, dass ich ihr glaubte und nicht meinem Tierarzt.
Anfänglich ging es ihr schon wieder besser und wir gingen sogar mit ihr spazieren, sie trabte wieder, und dann kam der Rückschlag. Der Eiter lief aus den Kronrändern, die ich nach einem Rat einer hinzu gezogenen Tierheilpraktikerin mit Essigwasserwaschungen und Heilerde behandelte. Entgegen dem Rat meiner Straßer-Hufheilpraktikerin besorgte ich Chiwa eine Box, denn sie konnte sich vor der Herde nicht mehr schützen und nicht weg laufen, sie lag wochenlang fast nur und irgendwann kam eine dicke Schicht verfaultes Horn vollflächig unter allen vier Hufen zum Vorschein. Trotz allem erholte sich Chiwa und ich denke, der Hauptgrund war, dass unsere Hufheilpraktikerin vorübergehend nach Finnland ging, um dort Kurse zu geben und so die Hufe nicht mehr von unten bis auf's Blut ausschnitt. Esther machte die Hufe unserer Pferde wie vorher alleine weiter und feilte nur und schnitt den Strahl, und das war gut so. Chiwa ist ein Pferd mit Kampfgeist und unendlich viel Lebenswillen, sie schaffte das und wir ritten zwar natürlich nicht, aber machten wieder mit ihr Bodenarbeit und Spaziergänge.




Im Winter fühlten wir und dort relativ wohl, feierten eine schöne Einweihungsparty mit den anderen Einstellern und unserem vom Wesen her sehr netten Stallbetreibern, Vanessa kam oft zu Besuch, Esther hatte Mutterschutzurlaub und war mit uns und Raphael täglich dort, meine Enkel konnten dort schön reiten und die Möglichkeit zu Bodenarbeit war auch da. Meine Mama freute sich an den Stallkatzen und ihren Enkeln und Urenkeln und mein Ex-Mann war auch häufig im Stall und hatte damals noch viel Freude an unseren Pferden und seiner Familie.




Aber das Unglück ruhte nicht in dieser Zeit und im März hatte Chiwa einen fast tödlichen Unfall, in gewisser Weise war auch das meine Schuld, denn ich habe es geahnt. Es liefen unser goldiges Hofschwein Öbi und Bulli, der schwarzweiße Galloway-Bulle mit seinen Weibchen mit auf der Weide rum und um einen Sendemast für Handyempfang rum gab es einen Maschendrahtzaun. Ich fand das gefährlich, hörte aber auf die Warnungen meiner Familie, mich nicht schon wieder mit einem Bauern anzulegen und das zu kritisieren, weil er uns sonst wieder vom Hof jagen könnte, wenn wir nicht klaglos bezahlen und die Klappe halten. Also habe ich die Klappe gehalten. Ich hätte es nicht tun sollen, denn ich bin sicher, dass Chiwa sich genau in diesem Maschendrahtzaun das linke Hinterbein zerriss, auch wenn mir später gesagt wurde, es sei im inneren Auslauf passiert und keiner wüßte wie. Seltsam war nur, dass genau an diesem Tag der Maschendraht gegen eine E-Zaun-Litze ausgetauscht wurde und diese körpersprachliche Geste sagte für mich alles. Es war auch logisch, denn im Auslauf hätte sie so einen schlimmen Unfall gar ncht haben können. Es fehlte das Fleisch bis runter auf den Knochen, viele Sehnen und Bänder waren gerissen und in der Fesselbeuge war eine Schlagader gerissen. Mein Tierarzt hat mir später gesagt, dass er nicht gelaubt hat, dass Chiwa es überleben würde. Er fragte mich auch, ob er sie einschläfern soll, aber ich fragte nur, ob sie es überleben kann und sie hat es überlebt.



Ich fand die Leute nett und habe die Rechnung selbst bezahlt, sie hätten sich das sowieso nicht leisten können. Gedankt hat mir das sicher keiner, wie eine spätere Erfahrung zeigte, die wir Jahre danach erlebt haben.
Chiwa erholte sich wieder, ich nenne sie nicht grundlos mein kleines Einhorn, denn Einhörner können ja nicht sterben. Aber eins war damit vorbei, mein Traum davon, mit meinen Töchtern einmal den Staffelritt in Nehmten mitzureiten, was ich auf Chiwa vor gehabt hatte. Ich hatte so schön abgenommen damals.



Eine Zeit von vielen Höhen und Tiefen ging schließlich so zu Ende, dass im späten Frühling die Fohlen geboren wurden und die Pensionspferde weder auf die Weide kamen noch Heu zu fressen kriegten, sondern nur noch Stroh. Sie hatten Hunger, überfraßen sich an Stroh und es kam bei anderen Einstellpferden bereits zu Koliken und auch Nixe war mehrfach knapp davor. Wir gingen panisch Kanten grasen und suchten verzweifelt anderes Weideland und fanden dann welches zum Pachten in Kiel Wellsee, wo wir fluchtartig hin sind. Im Stall haben wir das so nicht erzählt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Leute, die Pferde in Pension nehmen, grundsätzlich nicht kritisieren lassen und man dann erst recht Probleme kriegt und es meistens am besten ist, einfach still zu flüchten, wenn es gar nicht mehr geht. Und dort ging es damals definitiv gar nicht mehr so weiter.

Im Juni 2002 zogen wir nach Kiel-Wellsee um. Die Hufrehe hatte Chiwa zunächst lange Zeit überwunden und sogar diesen Unfall überlebt. Wie es dort weiter ging, erzähle ich im nächsten Teil.

LG
Renate



Link zum Teil 10 und von dort aus kann jeder, den es interessiert, rückwärts bis zu Teil 1 finden, um die ganze Geschichte unserer Pferde zu lesen.

Montag, 18. Juni 2012

Nazi-Wanderung !


Es darf gelacht werden :))


Diesen genialen Link hat mir eben meine Freundin Alex gezeigt. Den muss ich unbedingt mal verlinken.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extradrei1229.html


LG Renate mit ganz lieben Grüßen von meiner Freundin Alex

Sonntag, 17. Juni 2012

Ich vergöttere diese Sängerin


Tourdaten im November 2012 von The Gossip


Beth Ditto kommt mit ihrer  Band auch wieder nach Hamburg. Wär zu geil, wenn wir das schaffen würden, uns einen Konzertbesuch leisten zu können, auch wenn ich, da ich Realistin bin, nicht dran glaube.

Hier ist ein Link zu den Tourdaten und auch einem Video mit einem Lied von ihrer neuen CD, falls Ihr auch Fans von The Gossip und Beth Ditto sein solltet.

http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Gossip-Tour-2012-im-November-mit-Video


LG
Renate

Das Haustier als Mieter - Teil 3 - Das Pferd und der Pachtvertrag


Im Anhang werde ich ein paar Links ins BGB machen, damit Ihr einmal selbst nachlesen könnt, wo Ihr aufpassen müsst, wenn Ihr etwas pachtet. Ich verlinke nicht alles, aber wenn Ihr mehr davon sucht, einfach über die Links gehen, die Suche ist ganz einfach.

Dazu möchte ich Euch erzählen, was wir selbst bezüglich Pacht von Weideland usw. schon alles erlebt haben.

Beginnen werde ich mit etwas Aktuellem. Vor ca. 6 Wochen hatte ich in der Preetzer Feldmark ein Stück ungenutzte Weide gesehen, auf der der Anhänger eines Malerbetriebes mit Internet-Link stand, also habe ich diese Seite gesucht und diesem Maler eine e-mail geschickt, ob er Lust hätte,sein Weideland zu verpachten. Ich kriegte Antwort, ich soll doch mal anrufen und habe angerufen und er meinte sehr freundlich, darüber könnten wir reden, denn er würde dort keine Schafe mehr halten. Nebenan kannten wir die Frau, die dort Pferde hält und gingen die freudestrahlend besuchen und sie meinte, sie hätte auch schon versucht, dieses Land zu pachten, es hätte aber nicht geklappt, was unsere Freude schon dämpfte. Ich hatte aber die Auskunft, der Maler sei in Urlaub und ich soll mich nach dem 10. Juni mal melden, was ich dann auch tat. Hatte dann seine Frau am Telefon. Die meinte, ob wir schon telefoniert hätten und ich sagte nein, es war definitiv ein Mann, mit dem ich zuletzt gesprochen hätte. Sie sagte, sie hätte auch der anderen Frau schon gesagt, sie könnten ihr Land gar nicht verpachten, denn sie hätten es selbst gepachtet und der Verpächter sei mit einer Unterverpachtung nicht einverstanden. Ich bedankte mich für diese ehrliche Auskunft, denn mir das so zu sagen, so enttäuscht ich natürlich war, das war in Ordnung.

Mein Weideland in Nettelsee hatte ich auch gepachtet, und zwar von einem Bauern, der dort vorher Kühe gehalten hatte und die Rinderhaltung aufgeben wollte. Wir haben dort jahrelang ahnungslos Pferde gehalten, bis ich plötzlich einen Anruf bekommen habe, wir sollen da binnen 3 Monaten einfach mir nichts, Dir nichts verschwinden. Ich wurde wütend und stellte dann fest, wir hatten nicht gepachtet, sondern untergepachtet, und zwar nur den Teil eines Stück Landes, den dieser Bauer bereits aufgeteilt zum Teil öfter unterverpachtet hatte .. und zwar mit Aufpreis und Gewinn und ohne die eigentliche Besitzerin zu fragen. Nun sollte dort die Autobahn ausgebaut werden und Teile dieses Landes wurden zur Ausgleichsfläche erklärt. Ich bekam von dem Bauern aber nicht die Auskunft, wem eigentlich das Land gehört, musste das sehr mühsam über das Katasteramt herausfinden. Schließlich fand ich die eigentliche Eigentümerin dieses Weidelandes und machte mir ihr ab, den Teil, der nicht Ausgleichsfläche würde, weiter pachten zu können ... übrigens für einen Spottpreis, den der vorheringe Bauer auch immer bezahlt und an mich viel teurer unterverpachtet, die Frau also wirtschaftlich betrogen hatte. Dann ging leider meine Ehe in die Brüche und ich machte die nette Eigentümerin des Weidelandes mit einer Freundin bekannt, die bereits Unterpächterin von einem Unterpächter war, der wiederum auf dieses Land Gewinn aufgeschlagen hatte, natürlich auch ohne jemand zu fragen. Sie war froh, nun doch noch eine Weide für ihre Pferde zu haben.

Wenn man auf so gepachtetem Land was baut wie Zäune und gar einen teuren Unterstand, man ist vollkommen rechtlos.

Da man einen Vertrag geschlossen hat, der rechtsunwirksam ist, steht man im rechtsfreien Raum und kann auch keinen Schadensersatz verlangen.

Wenn Ihr also etwas pachet, achtet darauf, dass das Land wirklich rechtsgültig zu verpachten ist. Dann kann das eine günstige und sehr gute Sache sein.

Anbei paar Gesetze zur Landpacht und dem Verbot der Unterverpachtung ohne zu fragen bzw. auch dann den Problemen, die man als Unterpächter dennoch haben kann.

LG
Renate






Der hier ist sehr wichtig, denn oft versuchen Pächter, ohne was zu sagen, etwas weiterzuverpachten, was gar nicht erlaubt ist und wenn man sowas pachtet, hat man gewaltig die A-Karte gezogen, weil man vollkommen rechtlos ist.


Hartz IV-Sprüche - Nr. 19


Der Bezug von Hartz IV fördert das kreative Denken sehr!


Der Grund ist ganz einfach. Solange Du noch ein gesichertes Einkommen hast, wirst Du in althergebrachten Bahnen leben, handeln und denken. Du hast Deinen erlernten Beruf vermutlich noch, Deine alten Nachbarn, Deine Freunde und musst beim Einkaufen nicht ständig überlegen, wie Du von zu wenig Geld noch halbwegs gesund kochst und einkaufst oder wo Du überhaupt was zu Essen her kriegst, wovon Du Deine Rechnungen bezahlst, wie Du manche Firmen überreden könntest, noch auf ihr Geld zu warten und so weiter und so fort.

Wenn Du erstmal bei Hartz IV gelandet bist, ist alles anders. Um irgendwie zu überleben, solltest Du versuchen zu jobben, egal was es ist. Du wirst also lernen, Arbeiten zu machen, wovon Du früher nie gedacht hättest, dass Du das packst, denn jeder Hunderter extra wird gebraucht, der Dich über den ARGE-Satz bringt.

Beim Einkaufen und Kochen ist das genauso. Du gehst nicht mehr in den Laden und denkst Dir, das und das brauche ich. Du gehst in den Laden und musst Dir sagen, mehr als das und das kann ich heute nicht ausgeben und dafür muss ich beispielsweise jetzt für 3 Tage was einkaufen, was kann ich davon kochen, das gesund ist und auch noch halbwegs vernünftig schmeckt. Du erfindest so also laufend neue Gerichte, von denen Du früher gar nicht angenommen hättest, dasss man es essen kann.

Du stehst immer wieder vor Problemen wie, dass man Dir den Strom abstellen will, eine Versicherung kündigen, Du manche Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlen kannst, was aber dringend gebraucht wurde .. Du gar kein Geld mehr hast und Dir überlegen musst, welcher Laden lässt mich vielleicht einen Tag, bevor Geld kommt, noch auf Karte einkaufen und bucht es am kommenden Werktag ab .. z. B. am Wochenende, wenn Du Montag sicher Geld kriegst, aber Freitag schon nichts mehr zu Essen im Haus hast.

Du wirst enorm flexibel, bist ständig am denken, wie Du Deine Probleme löst und das hält Dich fit im Kopf, und zwar sehr.

Also meckere nicht immer über Hartz IV, ohne diesen Zustand hättest Du Deine Fähigkeit zum kreativen Denken längst nicht so gut entwickeln können wie mit Hartz IV, oder habe ich da etwa unrecht?

In diesem Sinne.
Bleib fit im Gehirn.

Liebe Grüße
Renate