Freitag, 29. Mai 2015

Mal wieder: Content und Textbroker im Vergleich

Wenn der Kunde nur noch König und der Autor offensichtlich wohl wertlos ist ...


... dann sollten sich manche Portale nicht wundern, wenn ihre Autoren möglicherweise kaum noch oder irgendwann vielleicht auch gar nicht mehr für sie schreiben, obwohl sie so tolle Optionen wie tägliche Auszahlung anbieten, was natürlich manchmal einen Vorteil darstellt.

Dennoch wünscht sich ein Autor neben einem Verdienst immer noch sowas wie Wertschätzung.

Textbroker hat schon lange sehr viele Aufträge, wo man sich in einer regelrechten Auftragsschwämme leicht Themen aussuchen kann, die Spaß machen und ohne Probleme jeden Auftrag, falls man sich doch vertan haben sollte, auch wieder abbrechen kann. Man kann ihn sogar einfach verpennen, ohne dass es deshalb in diesem Portal Probleme gibt, weil man verschlafen oder plötzlich Besuch oder einen Anruf bekommen hat.

Team-Aufträge werden bei Textbroker oft supergut bezahlt, aber es kann sein, dass die erst in einigen Wochen abgenommen werden, weil da die üblichen Abnahmefristen von maximal 3 Tagen nicht gelten. Braucht man dringend etwas Geld, dann sollte man deswegen bei Textbroker nicht nur solche Team-Auftäge bearbeiten, sondern auch Open Orders, die da zu Hauf im Pool zu finden sind, aber eben normal bezahlt werden. 

Monatlich zahlt auch Textbroker schon lange nicht mehr aus, sondern inzwischen längst auch wöchentlich.

Mit einer gewissen Planung geht es also auch dort so schlecht nicht, über die Runden zu kommen, ohne nun gleich zu verhungern.

Warum ich das sage.

Bei Content wird man bei vielen Textabbrüchen ja sanktioniert und darf nicht mehr die volle Anzahl Aufträge von 5 Stück annehmen, was bei diesem Portal, um immer Arbeit zu haben, aber wichtig ist, denn die haben einen völlig anderen Kundenkreis, der selten abends oder am Wochenende Aufträge einstellt.

Man kann aber den Support fragen, ob eine Annulierung geduldet, also nicht als Auftrabsabbruch mitgezählt wird, wenn denn der Kunde daran wirklich selbst schuld hat und die Schuld nicht beim Autor liegt. Früher hatte Content mal einen wirklich netten und auch Autoren-freundlichen Support, aber die Zeiten sind da seit Monaten vorbei. Kunden können sich dort mit uns inzwischen alles erlauben und es ist auch nicht das erste Mal,dass ich wegen eines Abbruchs um Duldung gebeten habe, aber ins Leere gelaufen bin .. bei Jürgen ganz genauso.

Gestern brachte eine Antwort bei mir das Fass zum Überlaufen und ich bin sehr böse geworden und habe dem Support einmal meine Meinung darüber gesagt, wie man dort eigentlich Autoren behandelt und wie wütend mich das macht.

Es ging um einen kleinen Text zu 1,20 Euro, was hochtechnisches, das man sich nicht aus den Fingern saugen kann (der Kunde hat mir übrigens erst heute früh eine Antwort geschickt, also mehr als 24 Stunden nach Textabbruch und mir geschrieben, ich solle den Auftrag dann doch einfach nicht annehmen, der hat noch nichtmal verstanden, was ich ihm geschrieben habe, als ich ihm mitgeteilt habe, dass auf der von ihm angegebenen Seite über dieses Produkt nichts zu finden ist, wo er schrieb, die Infos fände man auf dieser Seite und den Link nannte).

Der Text musste gegen 10.00 Uhr fertig sein, danach hatte ich noch 3 weitere, die auch alle binnen der nächsten Stunde, also bis ca. 11.00 Uhr raus sein mussten.

Bin um 7 aufgestanden, habe bis ca. halb 9 Wäsche gewaschen, Kaffee gemacht, mit Jürgen gefrühstückt und dann angefangen. Nachdem ich dann die gesamte Homepage durchgelesen habe (Verdienst wie gesagt 1,20 Euro maximum bei voller Wortzahl, wäre es denn zu schreiben gewesen), wozu ich über eine halbe Stunde gebraucht habe ... hochtechnisches Zeug ... bin ich noch ins Internet und fand nur ein Textfragment über diesen Artikel, mit dem ich nichts anfangen konnte. Habe den Text dann abgebrochen und den Support um geduldeten Abbruch gebeten.

Danach hatte ich für den gleichen Kunden einen anderen Text ... fast dasselbe in grün .. nur dass ich über den Artikel dann doch, da bekannter, noch was woanders im Internet fand und dann daraus einen Text habe basteln können .. den er bisher noch nicht angenommen hat und ich nur hoffen kann, das tut er auch. 

Jürgen sagte, er hätte bei dem auch was gesehen, aber unter Produkte beim angegebenen Link nachgeschaut und nichts gesehen, den Auftrag deshalb von dem gar nicht erst angenommen.

Aber muss ich nun grundsätzlich schon lange recherchieren, ob die Linkangaben eines Kunden auch stimmen, bevor ich einen Auftrag annehme, damit ich dann endgültig auf einen Stundenlohn von 50 Cent komme ???? Denn solche Zeiten sollte man da ja zur Bearbeitungszeit dazu rechnen, wenn ein Portal das von seinen Autoren auch noch erwartet, alles doppelt und dreifach überprüfen zu müssen.

Na ja ... ich war echt sauer und habe das auch mal geäußert. Ich habe früher vielen Leuten erzählt, bei Content kann man sehr gut schreiben und sie bezahlen schneller als Textbroker. Das tun sie zwar auch immer noch, aber die Aufträge sind durchgängig überwiegend nicht so gut zu bearbeiten und außerdem wird man dort als Autor neuerdings wirklich behandelt, mit so wenig Respekt behandele ich nichtmal meinen Hund.

Siehe unten .. Namen und so habe ich natürlich raus genommen, aber den Inhalt dieser Korrespondenz muss ich hier mal los werden einfach als Ergänzung zu früherem Lob, das heute nicht mehr angebracht ist und das ich hiermit echt revidieren möchte.

LG
Renate

 Guten Morgen,

ich musste eben folgenden Auftrag annullieren:

ID: xxxxxx
Wasserabscheider Nassvakuum xxxxxx annulliert 2 Sterne 0,00 EUR 26.05.2015

Es ist selbst, wenn man sich jede Seite auf der genannten Homepage durchliest, nichts über dieses Produkt zu finden.

Im Internet fand ich nur das hier, ohne etwas anklicken zu können:

http://  xxxxxxx   .com/

Informationen über die reinraummontage reinraumgerechter Maschinen, Handlingsystem und Wasserabscheider Nassvakuum sowie Substrataufnahme finden Sie bei uns. Wenn Sie sich auch für Stülpfilterzentrifuge und die Data Matrix Qualität (Data Matrix Verifizie Data Matrix, Reinraummontage, Handlingsystem, Code Lesesystem, Verifiziersystem

So kann man diesen Auftrag aber nicht bearbeiten. Der Kunde hätte zumindest einen Link hinterlassen müssen, wo man sich über das Produkt informieren kann.

Bitte deshalb darum, diese Annullierung nicht mitzuzählen, weil ich nichts dafür kann.

LG Renate
....
 Re: [Content  xxxxxxx] Kontaktanfrage contractor

Hallo Frau Hafemann,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Haben Sie von dem Auftraggeber keine Rückmeldung auf Ihre Anfrage zu dem Auftrag erhalten?
Und falls nicht, warum haben Sie uns nicht bereits vor Fristablauf kontaktiert?
...

Viele Grüße
xxx xxx
...
Moin,
das ging nicht, es war knapp mit der Zeit .. wir haben hier zu Hause gerade diverse andere Probleme wie einen nicht laufenden PC meines Mannes, Ärger mit dem Jobcenter, das uns zum Auszug zwingen will und dergleichen. Und daneben muss dann halt auch noch die Arbeit laufen, zuweilen dann hart am Limit. Ich habe alleine mit diesem Auftrag über eine halbe Stunde die gesamte Homepage durchgelesen und hatte noch drei weitere, die dann auch bald fertig sein mussten. Da war keine Zeit mehr zusätzlich drin.
Der Link des nächsten Auftrag dieses Kunden war übrigens nicht viel besser .. aber da habe ich noch woanders einige Infos finden können, denn auf der Seite war ebenfalls absolut nichts.
LG
Renate
...
Hallo Frau Hafemann,

es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir in diesem Fall und unter diesen Voraussetzungen die Annullierung nicht aus der Statistik nehmen können.

Ihnen war ausreichend Zeit gegeben, zunächst dem Auftraggeber und/oder notfalls uns eine Nachricht zukommen zu lassen.
So konnten weder der Kunde noch wir reagieren. Eine Annullierung hätte bei rechtzeitigem Handeln ggfs. vermieden werden können.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis und wünsche Ihnen dennoch einen angenehmen Donnerstagabend.
...

Viele Grüße

xxx xxx
...

Nein da hoffen Sie umsonst auf mein Verständnis. Wozu gibt es Abgabetermine, wenn man nicht davon ausgehen kann, einen sehr kurzen Auftrag in 1,5 Stunden bearbeiten zu können, der bei 1,20 Euro Verdienst eigentlich nicht mehr als maximal eine halbe Stunde in Anspruch nehmen sollte.
Und dass auf einer Homepage, auf der ich angeblich die Informationen finde, keine zu finden sind, kann ich bei Auftragsannahme nicht voraussetzen, sondern sollte mich darauf verlassen können, dass dieser Artikel dort irgendwo leicht zu finden ist.
Der Autoren-Support von Content war früher mal besser und netter.
Es gibt andere Portale, wo der Autoren-Support auch heute noch netter ist, wo ich auch nicht weniger verdiene und sehr viele Aufträge da sind.
Das war mal anders, deshalb bin ich ja mal zu Ihnen gekommen, aber in der letzten Zeit zunehmend unzufrieden, weil ich erlebe, dass es auch anders geht.
Sie sollten einmal darüber nachdenken, dass auch wenn der Kunde König ist .. natürlich, sehe ich im Prinzip auch so ... dass Ihre Autoren für einen ziemlichen Hungerlohn arbeiten, und das sehr viel und hart ... zwar überall, aber dass man zumindest verständnisvoll mit ihnen umgehen könnte, wenn etwas nicht im Verschulden des Autors liegt.
Wenn ich morgens um 10 den ersten Auftrag zu bearbeiten habe und das abends nicht mehr mache, sondern mir den Wecker auf 7 Uhr stelle, in Ruhe frühstücke und dann anfange und dabei auf unvorhersehbare Probleme stoße, dann ist das nicht meine Schuld, sondern die eines Kunden, der sich überhaupt keine Mühe gibt, ein anständiges Briefing abzugeben .. und das braucht er bei Content ja auch nicht, denn dort sind offensichtlich die Autoren nicht viel mehr wert als es die Sklaven im Mittelalter gewesen sind. Sorry für die harten Worte, aber das mussste ich endlich mal loswerden.

...
 Hallo Frau Hafemann,

Gegenfrage: Wozu gibt es ein Nachrichtensystem, über welches man einen Auftraggeber umgehend nach der Auftragsannahme oder zumindest während der Auftragsbearbeitung anschreiben kann?

Wir erwarten diesbezüglich ein effizientes und vorausschauendes Handeln seitens unserer Autoren - dieses wird seit den Anfangszeiten von content.de vorausgesetzt und ist somit keinesfalls neu.

Der "Support" ist eine lösungsorientierte Beratungstätigkeit. Und genau dieser Tätigkeit gehen wir nach und versuchen unsere Autoren bestmöglich zu unterstützen - dieses ist uns allerdings nur möglich, sofern diese Unterstützung berechtigt ist. Ebenso wie im Alltag des "realen Lebens offline" tätschelt man nicht jemandem den Kopf, der etwas falsch gemacht hat.
Wenn Sie sich also den Wecker auf 7 Uhr stellen, in Ruhe frühstücken, dann anfangen und erst dabei auf unvorhersehbare Probleme stoßen ... muss der Kunde also in seine Bearbeitungsfristen dieses mit einplanen? Entschuldigen Sie bitte, dass auch wir hier deutliche Worte sprechen und Ihnen mitteilen müssen, dass derartige Aussage nicht akzeptabel ist.

Grundsätzlich weist unser Auftraggebersupport die Kunden darauf hin, dass ein ausführliches und informatives Briefing für einen Autor von hoher Wichtigkeit ist. Inwieweit ein Auftraggeber diesen Hinweis befolgt, steht diesem frei. Ebenso wie es einem Autor frei steht, derartigen Auftrag in Bearbeitung zu nehmen. Dieses ist die gewöhnliche Vorgehensweise einer Self-Service-Plattform.

Sie haben in der Vergangenheit des Öfteren deutlich Ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht, dabei erfolgt eine Tätigkeit als Autor auf absolut freiwilliger Basis. Wir zwingen Sie in keinster Weise dazu, Texte für unsere Auftraggeber zu verfassen.

...
Viele Grüße

xxx xxx
...

Darauf habe ich dem Support dann nicht mehr geantwortet. Aber wenn sie dort auch mit anderen Autoren so umgehen, sollten sie sich nicht wundern, wenn die dort weniger oder unter Umständen irgendwann gar nicht mehr arbeiten, weil es einfach keinen Spaß mehr macht.

Es ist dort auch erst so, seit dort jemand anders im Support arbeitet. Früher war das mal anders, hat sich mit dem Wechsel des Supports aber gravierend geändert und ist einfach nur ärgerlich, so sehe zumindest ich das als Autorin.

Gelöscht habe ich meinen Account bisher nicht, werde das mal abwarten. Ob diese Art, mit den Autoren umzugehen, auch im Sinne der Geschäftsleitung ist, weiß ich ja nicht.

LG
Renate

Kommentare:

  1. Sehr geehrte Frau Hafemann,
    die Mitarbeiterinnen vom Autorensupport sind seit 3 Jahren im Unternehmen tätig. Von daher weiß ich nicht, warum Sie von einem kürzlichen Wechsel des Teams ausgehen.
    Was würden Sie sagen, wenn Sie Ihr Auto zur Werkstatt bringen, der Meister sagt „Können Sie morgen um 17 Uhr abholen“. Pünktlich stehen Sie am nächsten Tag auf der Matte, der Meister sagt „Ach ja, das Auto ist nicht fertig, ich habe eben gemerkt, dass ich für diese Automarke ja gar nicht das passende Werkzeug da habe.“ Was wäre Ihre Reaktion? Sicher würden Äußerungen fallen wie „Das hätte Ihnen ja auch gestern schon einfallen können als ich den Wagen abgegeben habe, da hätten Sie mich ja auch gleich anrufen können, dann hätte ich den Wagen schon früher abgeholt“. Wenn Sie dann als Antwort bekommen: „Ja nee, wir waren erst mit den Jungs grillen, dann musste der Rasen am Kundeparkplatz gemäht werden, da hatte ich einfach keine Zeit zu“. Würden Sie dann nicht künftig auch eine andere Werkstatt wählen?
    Sicher trifft auch hier den Auftraggeber eine Teilschuld. Allerdings sollten Sie sich fragen, warum wir eine Auftrag 10 Minuten exklusiv für Sie reservieren. Genau, damit sie entscheiden können, ob sie den Auftrag bearbeiten können in der angegeben Zeit mit den vorhandenen Informationen.
    Sehen Sie die Angelegenheit doch einmal aus der Sicht eines Auftraggeber, beispielsweise einer Agentur, die auch wieder an ihren Kunden liefern muss. Hier geht es meist um größere Textkontingente pro Woche wie 100-200 Produktbeschreibungen. Für so einen Kunden ist es natürlich extrem ärgerlich wenn Texte annulliert werden, denn das wirft seine Planung über den Haufen. Zuverlässigkeit ist in einer Geschäftsbeziehung für beide Seiten wichtig. Wir zahlen zuverlässig innerhalb eines Werktages aus und bieten z. B. ein System, in dem die Texte spätestens nach drei Werktagen angenommen werden. Darauf kann sich der Auftraggeber verlassen. Nimmt er den Text innerhalb von drei Werktagen nicht, akzeptiert unser System den Text automatisch und der Autor bekommt zuverlässig seine Vergütung.
    Kann man da nicht auch Zuverlässigkeit vom Autor erwarten? Sie schließen einen Vertrag mit dem Auftraggeber, einen Text bis zum Zeitpunkt X zu liefern. Mit einer Annullierung brechen Sie den Vertrag. Hier wird kein Schadenersatz von Ihnen gefordert. Umgekehrt kann kein Auftraggeber einen Auftrag, der in Bearbeitung ist einfach so stornieren und den Autor mit einem halbfertigen Text ohne Vergütung im Regen stehen lassen. Hier steht das Team von content.de hinter den Autoren und sorgt für Verbindlichkeit. Auch den Auftraggebern wollen wir eine zuverlässige Plattform bieten. Daher schränken wir bei Autoren, die häufiger Aufträge annullieren die Anzahl der zu reservierenden Texte ein, da sich diese Autoren offenbar immer wieder selber überschätzen, was ihre Kapazitäten angeht. Das machen wir schon seit Bestehen der Plattform - und es hat sich bewährt.
    Bedenken Sie, dass Sie durch das „Bunkern“ von Aufträgen, von denen Sie gar nicht wissen ob Sie sie bearbeiten können, nicht nur Auftraggeber verärgern, sondern auch anderen Autoren Arbeit wegnehmen, die diesen in dem Moment gut bearbeiten können. Unsere Mitarbeiterin hat mit der Einschränkung der Aufträge, die Sie gleichzeitig bearbeiten können, demnach durchaus im Sinne der Geschäftsführung gehandelt. Ihre Mails waren zwar bestimmt, aber durchaus sachlich, korrekt und nie unfreundlich.
    Wir schränken die Anzahl der gleichzeitig bearbeitbaren Aufträge übrigens nicht nur ein. Zertifizierte Autoren bekommen bei uns beispielsweise die Möglichkeit, deutlich mehr Aufträge gleichzeitig zu bearbeiten. Selbstverständlich respektieren wir unsere Autoren auch. Gerade gab es einen gemeinsamen Texterworkshop mit einem unserer Mode-Kunden in Berlin, hier nachzulesen: blog.content.de/2015/06/03/texter-workshop-fuer-content-de-autorinnen-bei-zalando/. Wir sind ein Marktplatz und versuchen in eigenem Interesse immer, die Interessen beider Marktteilnehmergruppen zu berücksichtigen. Dazu gehören Kompromisse auf beiden Seiten.

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  2. Okay .... im Konkurrenzportal kann ich nur einen Auftrag aus dem Pool Open Orders annehmen, genauso wie jeder andere Autor auch .. die Wahrscheinlichkeit, da es keine zeitliche Sortierung wie bei Ihnen gibt, dass ich den schneller bearbeite, ist größer.

    Bei Team Orders oder Direct Orders ist es dort auch anders und individuell .. dafür habe ich dort nicht immer die Gewähr wie bei Ihnen, dass ich manche Team Orders auch schnell bezahlt kriege (steht dann aber dabei).

    Andererseits.

    Irgendwo gibt es bei Ihnen eine Berechnung, wie viel ein Autor mit dieser Tätigkeit verdienen kann. Das wäre ja schön.

    Also es ging um einen Auftrag im Wert von 1,20 Euro bei einem Kunden, den ich von früher her kannte und für den ich schon ohne Probleme mehrfach gearbeitet habe. Damals passten die Links und es war etwas über die zu beschreibenden Produkte zu finden.

    Dieses Mal passten sie aber nicht. Er scheint gar nicht nachgesehen zu haben, ob auf den angegebenen Seiten denn besagte Produkte zu finden sind und nicht einmal, ob sie überhaupt im Internet zu finden sind, um alternativ etwas machen zu können.

    Und es waren keine Wollsocken, Sonnenschirme oder andere alltägliche Produkte, die jeder kennt, sondern hochtechnisches Zeug, das man nicht aus dem Stehgreif beschreiben kann, weil man gar nicht weiß, was das ist, wenn keine Infos darüber da sind.

    Wie hoch ist in Ihren Augen der Stundenlohn Ihrer Texter, wenn viele Kunden solche Texte bestellen.

    10 Minuten für die Vorab-Recherche würden besagte 1,20 Euro eigentlich schon an Wert überschreiten, legt man Ihre Berechnung für die Verdienstmöglichkeiten eines Autors zugrunde.

    Ich weiß .. alle diese Dinge gehören dazu und man verdient als Autor deshalb nicht viel .. auch nicht bei Textbroker. Das ist einfach so.

    Oder nur manchmal. Ich habe auch schon Kunden gehabt, wo es gut klappt, weil man nicht viel suchen und gleich drauflos tippen kann, die sind aber nicht so oft dabei.

    Es ging nicht darum, etwas zu bezahlen, sondern nur darum, einen Abbruch zu dulden bei einem Kunden, der einen fehlerhaften Link angegeben hatte .. und das in diesem Fall nicht nur bei diesem Auftrag, sondern gleich mehreren, was ich weiß, weil ich auch einen zweiten Auftrag davon hatte und mein Mann es so gemacht hat wie Sie sagen .. er hat nachgesehen und diesen Auftrag (einen anderen dieses Kunden) gar nicht erst angenommen.

    LG
    Renate

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