Montag, 22. Dezember 2014

Chiwa hat einen Schlafgast in der Box

Da scheint jemand nachts etwas Wärme zu suchen


Seit ein paar Tagn sehe ich in Chiwas Box immer im Stroh so rund gewühlte Stellen, die fast wie Nester wirken. Ich glaube, es schläft eine Katze bei ihr. Vielleicht ist es aber auch ein größeres Wildtier. Bei dem Gruselwetter, was wir gerade haben, sucht dieses Tier nachts wohl Schutz und Wärme und findet, bei Chiwa in der Box ist es gemütlich und sicher.

LG
Renate

Haarspaltereien unserer Ex-Stallgemeinschaft

Weil der Jürgen eben von jemand daraus bei Facebook angechattet wurde


Jürgen hat einige Male geantwortet, als ihn eben jemand aus der alten engeren ja nicht mehr vorhandenen Stallgemeinschaft unseres Dreierstalls anchattete. Dann wurde es ihm zu blöd.

Wir hätten ja nun geschrieben, sie hätten geklaut. Es gäbe ja so viele Leute im Stall, auch von hinten und wie wir sowas sagen könnten.

Dazu mal in aller Deutlichkeit.

Wütend waren wir deshalb, weil das Außentor !!!!! weit auf stand und das Innentor auch nicht richtig geschlossen war, und das wo jemand ging!!!

Wütend waren wir davor im Sommer auch deshalb, weil jemand, als Camilla nicht mehr da war, die Pferde plötzlich stundenlang auf die Reheweide ließ, Chiwa dann krank wurde, wir auch nicht sicher waren, ob es ihr vielleicht nicht bekommt, dass die Wallache decken und einer davon doch sehr schwer war und uns dann gesagt wurde, wir sollen das arme Tier doch "erlösen", sprich einschläfern lassen.

Als wir sagten, sie kann auch im Auslauf bleiben, hieß es von der anderen Seite, sie dürfte nur noch in der Box stehen, denn im Auslauf wäre ja die Wasserwanne, deshalb müsste das Tor zur Weide, wenn die anderen auf der Weide sind, offen bleiben.

Das war ein absolutes No Go für ein Rehepferd, für das wir auch den Platz mit Reheweide so gemietet haben und was auch immer klappte, bis das vierte andere Pferd dazu kam.

Als wir dann darum gebeten haben, die Ausläufe zu trennen und unsere beiden nur wenn wir da sind, mit auf die Reheweide lassen wollten, hieß es plötzlich, die vier Pferde dürften nicht mehr zusammen laufen.

Wir sind deshalb mit unseren beiden grundsätzlich nur noch auf die Apfelweide ausgewichen.

Wir fanden die kleine Waldweide aber auch schön und waren innerlich stocksauer deshalb ... und ich glaube, das ist auch verständlich.
....

Nun zum Kleinkram:

Als wir in den Stall kamen, hatten vermutlich die Voreinsteller dort sehr viele Dinge zurück gelassen. Es kann aber auch sein, dass das keine Sachen der Voreinsteller waren, wir haben nie danach gefragt.

Im Regal standen unter anderem mindestens 20 Tassen, die wir nie benutzt haben und von denen wir nicht wissen, ob die den Voreinstellern oder aber den Stallbetreibern gehören. Jetzt sind davon noch 4 da.

Es waren da zig Handtücher, wir haben dann die beiden von uns für den Stall noch dazu gepackt. Jetzt sind da noch zwei, eins ist von uns, eins muss aus dem Stall oder von den Voreinstellern sein.

Es waren da mal zwei Schüsseln, auf einer standen zwei Pferdenamen drauf, die ist noch da, die andere ist nicht mehr da. Die gehörte auch nicht uns und wissen nicht wem.

Wenn wir früher Kaffee getrunken haben, habe ich immer danach den Tisch abgewischt. Deshalb habe ich mal nen Lappen mitgebracht .. ich habe zu Hause noch ein paar Dutzend Lappen, so ist das nicht ... aber ich habe später auch aufgegeben, diese Sitzecke ordentlich zu halten, weil ja ständig Obst und Gemüse drauf geschnitten wurde und keiner danach den Tisch abgewischt hat .. es ist auch kein Lappen mehr dafür da. Alles Pipifax, aber ist nunmal so.

Richtig sauer waren wir über folgende Beobachtung.

Als wir kamen, gab es im Stall zwei Wassereimer, einen mit 20 l, einen mit 10 l Inhalt. Wir haben unsere beiden dazu gestellt, beide mit 10 l Inhalt. Einer war rund, der andere hatte so eine Gießnase.

Die standen immer unter oder auf dem großen Tisch unter den Regalen, wurden selten gebraucht. Ich brauche gelegentlich, wenn Chiwa Hufrehe hat, einen für sie für die Wasseranwendungen, die bei Rehe gesund sind.

Wir fanden es normal, dass man solche Sachen logischerweise wie auch die Werkzeuge oder Schubkarren und so gemeinsam benutzen kann, warum denn nicht?

Dann gab es Frost und wir mussten Wasser aus dem Viererstall oder Kälberstall holen, wo das Wasser immer nicht so schnell einfriert. Das macht man in unserem Stall eben per Schubkarre und mit Wassereimern. Es ist dann recht praktisch, wenn man zwei Eimer, den 20-l-Eimer und einen der 10-l-Eimer in eine Schubkarre stellen kann, die da rein passen.

Es war dann aber nur noch der 20-l-Eimer da, obwohl die anderen, da waren wir uns sicher, doch noch unlängst da rumgestanden hatten. Wir sind also in den Viererstall, haben uns da einen Wassereimer ausgeliehen, um Wasser zu fahren.

Als wir dabei waren, kamen auch die anderen Miteinsteller von der 3. Box dazu.

Die erzählten, dass ihnen schon am Vortag aufgefallen war, dass das Wasser einfriert.

Ich sagte, komisch, drei von unseren vier Wassereimern sind plötzlich weg, keine Ahnung, wo die hin sind. Ich habe mir einen zweiten im Viererstall ausgeborgt, wenn Ihr nachher auch Wasser fahrt, tut den bitte wieder da hin, das ist der etwas ovale, der runde ist von uns.

Die beiden haben sich dann auch gleich noch zwei Schubkarren vom Viererstall geborgt .. die hatten es ja ständig immer so eilig im Stall ... und dann sahen wir, die benutzen mehr als zwei Eimer zum Wasserfahren, dachten den Tag noch, sie haben sich vielleicht noch mehr Eimer im Viererstall geborgt als nur den einen.

Am nächsten Tag war noch immer Frostwetter. Da war dann gar kein Eimer mehr bei uns. Drüben im Viererstall fand ich dann den großen unter dem ovalen wieder.

Und dann kamen die anderen dazu und Jürgen winkte mich in die Sattelkammer und zeigte mir, dass sie die kleinen Eimer alle in ihrem Sattelschrank gebunkert haben.

Wir beide haben uns nur angeschaut und gesagt, wie soll man mit solchen Menschen gut auskommen, das geht doch gar nicht, aber versuchen muss man das ja leider.

So ein Wassereimer kostet paar Euro und Pferde können da auch mal reintreten und dann muss eben ein neuer her.

Wir haben schon zig Dinge für den Stall besorgt, auch mal Steckpfähle und Zaunlitze und ne Düse für den Wasserschlauch oder so .. weiß nicht mehr genau was .. auch die Neuen haben mal beim Mistboy den Einsammler neu besorgt, weil der alte kaputt gegangen war .. möchte das erwähnen .. oder einen neuen Stift für die Stalltafel, als der andere leer war, den sie aber auch mitgenommen haben .. war ja auch ihrer.

Ich glaube kaum, dass ich, wollten ja auch einen bei Tedi holen, den wieder eingepackt hätte, aber nun ja.

Geärgert hat uns die Art, ausgerechnet dann, wenn bei Frost Eimer ja gebraucht werden, um rüber zum Wasserholen zu fahren, diese plötzlich aus dem für alle zugänglichen Raum weg genommen und in den eigenen Schrank eingeschlossen werden.

Es ist übrigens auch nur dieser 20-l-Eimer da geblieben.

Wir haben nie unseren eigenen Schrank abgeschlossen und unseren Pferden fehlt auch nichts, ist alles noch da, glauben wir zumindest. Es ist uns bisher nicht aufgefallen, dass was fehlen könnte.

Jürgen hat dieses Streit-Chat-Gespräch irgendwann beendet, weil er keinen Bock mehr darauf hatte.

Die beiden Frauen wissen ganz sicher genau, was wir meinen.

Vielleicht ging es wie immer um eilig, eilig, eilig.

Wir haben früher normalerweise sonntags oder so, wenn es nicht gerade mit Eimern gegossen hat, auch immer mal den Weg vom Kälberstall zu unserem geharkt, wenn einem Stroh, Heu und Mist beim Wind von der Karre runter gefallen ist. Wir haben auch ab und zu mal die Sattelkammer ausgefegt und wir haben immer nach dem Kaffeetrinken den Tisch abgewischt.

Weder Jürgen noch ich gehören zu den Putzteufeln.

Aber für uns ist das Wuseln bei den Pferden ein Hobby, für das wir uns auch Zeit nehmen und es war unschön, wenn man schon schief angeschaut wurde, weil man auch gerade die Mistkarre in Gebrauch hatte usw.

Zu Anfang mit dem jungen Mann ging das gut .. später war das alles nur noch Stress, auch für uns.

Und wenn man schiefe Blicke erntet, weil man gemütlich ab- oder ausmistet, aber andere eine von zwei Schubkarren in ihren Auslauf stellen, wenn sie gerade stundenlang ausreiten, weil hinterher die Sättel da rein sollen .. würde Euch das gefallen?

So ... ich glaube, das war's zu diesen Haarspaltereien.

LG Renate

Sonntag, 21. Dezember 2014

Liebe Grüße zum 4. Advent


Bald ist ja schon Weihnachten


Einen schönen 4. Advent wünschen wir Euch.
Genießt den letzten Adventskaffee mit Plätzchen und macht es Euch gemütlich.
Falls noch ein letzter Einkauf auf einem Weihnachtsmarkt oder in einem Geschäft nötig ist, damit zu Weihnachten alle Menschen mit einem Geschenk beglückt werden können, die für Euch wichtig sind, macht Euch dabei nicht zu viel Stess. Lasst Weihnachten einfach gemütlich angehen.
Wir beide müssen heute und in en kommenden Tagen noch ein bisschen arbeiten, damit wir über die Feiertage und bis Silvester kommen, lassen es aber auch halbwegs ruhig dabei abgehen.

LG
Renate und Jürgen
 

Samstag, 20. Dezember 2014

Wetterlage zur Weihnachtszeit 2014

Das Wetter ist so gar nicht weihnachtlich


Hier in Holstein haben wir aktuell ein Wetter, bei dem zu vermuten ist, dass es zu Weihnachten regnet oder mit viel Glück vielleicht nicht regnen wird, aber dann trübe und bedeckt sein wird.

Irgendwie ist jetzt so richtiges Novemberwetter, was wir im November dieses Jahr ja nicht hatten.

Ab und zu kommt zwar mal minutenweise auch die Sonne durch, dann aber wieder stürmt es, zum Teil richtig heftig, regnet auch und ist meistens so trübe, dass man selbst in der Mittagszeit in der Wohnung das Licht anmachen muss.

Na ja .. wir werden dieses Wetter auch überstehen, müssen wir ja.

Ob es in ganz Deutschland so krass ist, kann ich nicht genau sagen.

LG
Renate

Freitag, 19. Dezember 2014

Mein Gutachten vom Amtsarzt ist da

Der hält mich für kranker als ich selbst


Nur als kleine Vorab-Info, denn die genauen Infos kriege ich erst am 6. Januar 15.

Also mich hat vorhin unser Fallmanager angerufen. Er wollte mit uns einen Termin machen. Haben einen am 6. Januar nächstes Jahr gemacht. Da wird es einmal darum gehen, was genau der Amtsarzt für eine Diagnose für mich gestellt hat, dass Jürgen auch so eine Untersuchung wegen seinem Rücken beantragt hat und darum, was nun mit unserer Wohnung wird.

Hörte sich am Telefon ganz gut an. Der gute Mann hatte nur wie immer keine Zeit, hat uns aber für den Termin zwei volle Stunden reserviert, damit wir wirklich alles beklönen können.

Eins erstaunt mich. Der Amtsarzt hat wohl was davon geschrieben, ich sei fast arbeitsunfähig und könnte nur noch ca. 2 - 3 Stunden am Tag arbeiten und dann auch nur leichte Arbeiten im Büro.

Für so auf halte ich mich nichtmal selbst.

Meistens hört man ja immer, die Leute sind enttäuscht, weil sie bei solchen Untersuchungen für weniger krank befunden werden als sie es selbst empfinden.

Bei mir ist das umgekehrt, der Doktor hält mich offensichtlich für kranker als ich selbst es mache.

Ist aber in Bezug auf diese Umzugsgeschichte gut und für meinen Job auch, denn ich vermute, dass ich den jetzt wirklich in Ruhe weiter ausüben darf.

LG Renate

Sozialdarwinismus und Pediga

Über den zunehmenden Sozialdarwinismus in Deutschland


Alle staunen und meckern darüber, dass sich Demos in Bezug auf die Pediga wie ein Lauffeuer in Deutschland ausbreiten und grübeln darüber nach, wie kommt das bloß und warum sind es nicht nur hirnlose Vollidioten, die da mitrennen, sondern auch durchaus Menschen, die ein funktionsfähiges Gehirn besitzen.

Mal reinlesen in einen dieser Artikel, um zu verstehen, was ich meine und was in der Presse zur Zeit so grassiert.


Ich möchte dazu folgendes anmerken:

Kein Mensch schreibt über den genauso zunehmenden Sozialdarwinismus in Deutschland. Und der Sozialdarwinismus in Deutschland betrifft auch schon lange nicht mehr nur dumme Menschen, sondern auch hier ist die Mittelschicht betroffen bis hin zur sehr gebildeten Oberschicht.

Wer aus irgendeinem Grund schwach ist, wird mitleidlos im Stich gelassen. Das trifft Behinderte, Dumme, Alte, psychisch oder körperlich Kranke und auch Menschen, die sich einfach weigern, sich erbarmungslos durch das Hartz-IV-System ausbeuten zu lassen.

Während der arme Asylant nach einer Flüchtlingswelle jedenfalls noch bedauert wird und man diesem Menschen das Recht auf Hilfe einräumt, denkt an die einzelnen Menschen, die sich in Millionenhöhe in diesem Staat Tag für Tag damit auseinandersetzen müssen, irgendwie von einem Tag zum nächsten dahin vegetierend zu überleben, doch niemand nach.

Es gibt keine Spendenaktionen, Sammelaktionen, Hilfeaufrufe für arme Deutsche, die nicht mehr ein noch aus wissen, es sei denn, sie sind gerade die Opfer irgendeiner Massenkatastrophe geworden wie einer Überschwemmung oder dergleichen.

Wer alleine am krepieren ist, der stirbt möglicherweise in diesem Staat auch alleine, ohne dass es auch nur irgendeiner bemerkt.

Er ist ein Ausgestoßener, hilflos, ungesehen, unspektakulär.

Damit man darüber nicht nachdenken muss, wird dieser Mensch als selbst schuld niedergeredet.

Wer in Deutschland als Deutscher unter die Räder kommt, ist in den Augen der anderen selbst schuld, wird ausgegrenzt .. bloß nicht hinsehen, lautet hier die Devise.

Dass diese Millionen anfangen zu sagen, helft doch erstmal den Menschen im eigenen Land bevor Ihr anderen helft, ist eigentlich ganz verständlich.

Wer da lamentiert, diese Menschen wären rechtsradikal, obwohl sie sich als nicht rechtsradikal bezeichnen, hat nicht begriffen, worum es geht.

Diese Menschen sind möglicherweise auch gar nicht rechtsradikal, die schreien nur, dass sie auch Hilfe brauchen und sind jahrelang überhört worden.

Es überhört sie auch immer noch jeder und will gar nicht wahrnehmen, wo die eigentlichen Gründe liegen, dass sich sowas hier entwickeln kann.

Das war übrigens vor Hitler ganz genauso.

Hätte es da nicht so viele Menschen gegeben, die nicht mehr ein noch aus gewusst hätten, wäre Nazi-Deutschland nie entstanden.

Darüber mögen unsere Politiker doch einmal nachdenken, und das gilt auch für die Linken, die bis heute nicht begriffen haben, wo die eigentlichen Probleme der Armen liegen, denn die liegen nicht beim ach so hochgespielten Mindestlohn, sondern haben ganz andere Gründen.

LG
Renate

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Bilder vom Totensonntag - Teil 1

Hintour zum Grab meiner Mama



Noch zu Hause bei Blanka.

Der Totensonntag Ende November 2014 war vom Wetter her ein sehr schöner Tag. Sonnenschein, goldenes Herbstlaub und so weiter machten diesen Spaziergang am Sonntag-Vormittag zu einer sehr angenehmen Tour.






Das Wetter Ende November kam einem vor wie einen Monat früher, nämlich höchstens Ende Oktober oder früher .. mild und wunderschön.

Jetzt Mitte Dezember ist es eigentlich ähnlich ...inzwischen ist es regnerisch und trüb, so gar nicht vorweihnachtlich .. eigentlich eher November-Wetter, was wir normalerweise ja wirklich im November haben, aber dieses Jahr ist eben vieles anders.





Da sind Boomer und ich auf der Treppe, die zur Mühlenau runter geht.












Reiherenten auf der Mühlenau - alles Weibchen an dem Tag.












Herbstliche Eindrücke in der Nähe des Fachmarktzentrums Preetz.










Da machen wir einen Abstecher auf den alten Friedhof von Preetz. Es hat mir jemand erzählt, dass neuerdings bei den anonymen Gräbern nach einer Weile irgendwo die Namen eingraviert würden. Ich kann mir das nicht vorstellen, ist ja viel zu teuer.
Auf dem alten Friedhof weiß ich, wo das anonyme Grab ist, weil der Vater des damals besten Freundes meines Ex-Mannes einmal dort begraben werden wollte. Da gibt es auch keine Namen, sondern nur dieses Symbol mit A und O, das die Textstelle in der Bibel: - Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende - wiedergibt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das an der anonymen Grabstätte auf dem neuen Friedhof anders sein wird, aber ich war noch nicht dort bzw. habe sie bisher nicht gefunden, weil ich nicht genau weiß, wo das ist.

Na ja ... hier laufe ich vom alten Friedhof runter. Gegenüber ist der neue Friedhof und hat die gleichen Drehtore.







Von Grab meiner Mutter musste ich nur jede Menge Laub runter sammeln, ansonsten war da alles noch in Ordnung.











Das Grab oben liegt vorn in der gleichen Reihe, wo auch das meiner Mutter liegt. Das ist ein verstorbener Schwager von mir .. nicht über Jürgen, sondern meinen Ex-Mann, der in 2. Ehe mit seiner ältesten Vollschwester (es gibt noch eine ältere Halbschwester) verheiratet war.
Das war eine sehr traurige Geschichte. Der 1. Mann meiner Ex-Schwägerin wohnte in genau dem gleichen Wohnblock wie Jürgen und ich jetzt. Er hat die Trennung nach 24 Jahren nie verkraftet und genauso wie ich fast alle seine Kinder bis auf eins später nicht mehr sehen können, weil die anderen alle zur Mutter gehalten haben, obwohl der Vater nicht die Schuld an der Scheidung hatte, denn die Mutter war fremd gegangen und hat dann einen 24 Jahre älteren Mann, der zu meiner Mutter gepasst hätte, geheiratet, der ihr ein sorgenfreies Leben bieten konnte. Der geschiedene Mann meiner Schwägerin hoffte immer, dass sein Nebenbuhler sterben und er seine Frau zurück bekommen würde, weil der ja um so vieles älter war. Das war aber nicht so. Er ist selbst nicht alt geworden und der alte Mann hat ihn sogar überlebt, weil der sehr alt geworden ist. Tja, und nun liegt aber ganz in der Nähe meiner Mutter. Ich habe die Schwester meines Ex aber bisher noch nie dort getroffen.

Links nochmal Mama Grab nun ordentlich. Ich habe da ziemlich viel ausgerissen, damit ich im kommenden Frühjahr wieder neue Blumen pflanzen kann. Es war mir zuletzt alles zu dicht gewuchert.

Da geht es im Teil 2 weiter. Wir haben am Totensonntag außer Mama auch noch einige andere Leute auf dem Friedhof besucht.

LG Renate