Samstag, 12. Mai 2012

BGE, Hartz IV, Sozialhilfe und "faule Leute"

Morgen ist wieder Wahl und ich hoffe doch, dass die Piraten auch in NRW mit einigen Prozenten dabei sind, denn die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens hat sich mir in den Kopf gesetzt. Ich halte diese Idee für etwas, das in meinen Augen unser Wirtschaftssystem vollkommen auf den Kopf stellen wird und für alle Menschen bessere Lebensbedingungen bringt. Und ich glaube nicht, dass unser Staat deshalb pleite gehen würde, sondern dass das genaue Gegenteil passiert und die Wirtschaft dadurch sogar florieren wird.

Neulich habe ich Euch ja erzählt, dass ich ein Interview mit dem Piraten Johannes Ponader im Fernsehen gesehen habe und er sich da recht gut geschlagen hat.

Eine der Fragen, die ihm da gestellt wurden, war folgende:

"Wie viele faule Leute würde denn Ihrer Meinung nach unser Land vertragen?"

Ich weiß nicht mehr genau, was er darauf geantwortet hat, aber ungeschickt war das an dem Tag auch nicht, aber Jürgen und ich haben uns spontan angeschaut und gemeint, wir hätten darauf mit einer Gegenfrage geantwortet, nämlich der:

 "Wie viele faule Leute fängt denn unser aktuelles Sozialgefüge mit Hartz IV und Sozialhilfe auf?"

Ich selbst hätte bei weiterer Überlegung dann noch eine dritte Frage aufgeworfen, die da lauten würde:

"Wenn wir die faulen Leute in diesem Staat zwingen würden zu arbeiten, wie viele Leute, die eigentlich gern arbeiten möchten, würden denn dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren und würde so die Menge der Leute, die den Staat Geld in Form von Hartz-IV- oder Sozialhilfeleistungen kosten, dadurch überhaupt abnehmen?"

Dann hätte ich noch eine vierte Frage zu stellen, die für mich Sinn macht:

"Wenn es gelingen würde, das Bedingungslose Grundeinkommen in unserem Staat einzuführen, und zwar in einer Höhe, von der die Menschen auch leben könnten, ohne gezwungen zu sein, ergänzende Leistungen für das Wohnen oder Leben beantragen zu müssen, wie viele Menschen würden dann wieder Steuern zahlen, die heute keine zahlen, weil sie nicht mehr für einen Lohn arbeiten würden oder müssten, der so niedrig ist, dass sie gar nicht erst in den steuerpflichtigen Bereich kämen?"

Denn man bedenke. Das BGE spart nicht nur viele Verwaltungskosten. Es macht die Menschen auch frei und ein Punkt bei der Durchführung wäre ja, dass jeder Verdienst darüber sofort versteuert würde, und diese Steuern würden unserem Staat sofort zur Verfügung stehen. Die Menschen würden möglicherweise Arbeiten, die Spaß machen, auch für einen geringen Verdienst machen. Arbeiten, die keinen Spaß machen, würden die Menschen dann sicher nur noch machen, wenn die Bezahlung sich für sie lohnt. Es würde also vieles ganz anders werden, als es jetzt der Fall ist. Aber muss denn das wirklich schlechter sein?

Da morgen Wahl ist, möchte ich mit diesen Fragen den Leuten in NRW, die mein kleiner Beitrag hier noch erreichen mag, einfach einmal etwas zum Nachdenken anbieten.

LG
Renate



Freitag, 11. Mai 2012

Die Feldmark von Preetz - wo es manchmal noch Weideland gibt

Heute möchte ich Euch die Feldmark vorstellen. Das ist eine Ecke in Preetz, wo es einmal einen großen, aber auch teuren Reiterhof gibt und auch sehr viele Ecken, wo man mit etwas Glück Weideland bekommt und dort dann Pferde, Schafe oder Rinder halten oder anderes auf seinem Flecken Natur pur tun kann.


Wäre doch herrlich, wenn man so ein Stückchen Natur für die eigenen Pferde pachten könnte, nicht? Jürgen und ich suchen schon seit mehreren Jahren Weideland in Preetz, und hier in der Feldmark wäre es ganz in unserer Nähe und natürlich toll.


Leider ist es in der Feldmark oft so, dass man gar nicht mitbekommt, wenn Weideflächen weiter verpachtet werden, weil das unter der Hand läuft. Oder aber manche Flächen, die unbenutzt aussehen, sind Stillegungen und von der Stadt gepachtet und man kann sie nicht bekommen. Andere Ecken sind manchmel stellenweise sumpfig.


Tja ... ob wir das wohl mal schaffen, ein kleines Stückchen Himmel in der Natur nochmal zu pachten? Ich hoffe ja .. sowas wie das da oben würde doch genügen.


Na ja .... wenn wir unser Stückchen Himmel da draußen einmal gefunden haben, dann lasse ich Euch das wissen ..  noch ist es nicht soweit und wir suchen noch.

Bis zum nächsten Mal. Eure Renate
Und der Jürgen schickt auch liebe Grüße


Auch Tomaten schützen sogar vor Krebs, so gesund sind sie.

Tomaten gibt es bei uns zu Hause sehr oft. weil sie ja auch gut schmecken und nicht nur wirklich sehr gesund sind. Ich mache häufig Salate, in denen Tomaten unter anderem auch enthalten sind, schneide sie gelegentlich auch in gekochte Mahlzeiten mit rein und verwende auch sehr oft Tomatenmark oder Ketchup in der Küche. Viele der guten Inhaltsstoffe der Tomate sind übrigens wirklich sogar noch in Ketchup und Co enthalten. Tomaten schützen übrigens sogar vor Krebs, wenn man oft welche isst, warum erkläre ich auch gleich.

Die folgenden Inhaltsstoffe für Tomaten sind wie immer, wenn ich was aus meiner Nährwerttabelle abschreibe, Durchschnittswerte, zumal es so viele verschiedene Tomaten-Sorten gibt, die alle lecker sind, seien es nun die normalen billigen Treibhaustomaten, die aromatischeren Strauchtomaten, Flaschentomaten, Fleischtomaten, die kleinen Cocktailtomaten oder sogar andersfarbige Züchtungen in gelb oder grün.

Das giftige Solanin ist übrigens nur im Stengelansatz enthalten, wenn Tomaten reif sind, selbst wenn die grün aussehen sollten. Den sollte man deswegen auch immer raus schneiden, bevor man die Tomate in der Küche verwendet.

Ansonsten enthalten Tomaten zunächst einmal je 100 g folgende Inhaltsstoffe:
TB in Klammern dahinter bedeutet den durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen Menschen, ist ein grober Durchschnittswert, da er nach Alter, Geschlecht und auch anderen Kriterien wie Schwangerschaft usw. ziemlich unterschiedlich sein kann.
1 Gramm Eiweiß (TB 52,5 g)
Fett nur in Spuren (TB 10 g nur essentielle Fettsäuren = Erklärung folgt irgendwann)
5 g Kohlenhydrate (TB gibt es da nicht, warum nicht, erkläre ich auch irgendwann)
18 kcal (TB 2350)
6 mg Natrium (TB gibt es sicher, aber keine Angaben darüber, da es bei uns keinen Mangel gibt.)
285 mg Kalium (TB 3,5 g)
13 mg Calcium (TB 850 mg)
25 mg Phosphor (TB 850 mg)
19 mg Magnesium (TB 350 mg)
0,5 mg Eisen (TB 15 mg)
130 µg Vitamin A (TB 1,1 mg)
0,5 mg Vitamin E (TB 12,5 mg)
0,05 mg Vitamin B1 (TB 1,6 mg)
0,03 mg Vitamin B2 (TB 1,9 mg)
0,5 mg Niacin (TB 17,5 mg)
23 mg Vitamin C (TB 91 mg)

Ich stelle Euch am Ende noch einen Link der Landwirtskammer hier dazu. Aus dem habe ich die Information, dass Tomaten außerdem p-Cumarin- sowie Chlorogensäure und Lykopin enthalten und diese Stoffe gemeinsam mit dem in Tomaten enthaltenen Carotin (daraus macht der Körper Vitamin A) und Vitamin C so Nitrat abfangen, was der Grund ist, dass sie in größeren Mengen gegessen unter anderem auch gegen Krebs schützen.

Das Lykopin schützt außerdem nachweislich auch vor Alterserblindung und Herzinfarkt, aber nur in größeren Mengen konsumiert. Es ist auch in Tomatenmark und Ketchup noch enthalten. Dabei zu bedenken ist, aber das gilt auch schon für das fettlösliche Beta-Carotin in Tomaten, nur mit etwas Öl kann der Körper es auch verwerten, also vergesst nie die guten Salatöle auch zu verwenden.

Dann enthalten Tomaten zusätzlich noch einen Stoff, der uns glücklich macht, nämlich Serotonin und Tyramin. Diese Sachen machen erstens fröhlich und glücklich und gelten auch als natürliches Aphrodisiakum. Erinnert Euch da mal an meinen Artikel über Citrullin in Kürbisgewächsen wie auch der Gurke und schon habt Ihr über Euren Salat zum Essen etwas, das nicht nur gegen Herzinfarkt hilft, sondern sogar super für Euer Liebesleben ist.

Laut dem Link der Landwirtschaftskammer, die hier auf aktuelle Forschungen zurück greift, haben Tomaten alle die guten Eigenschaften, die ich in der Folge einfach dreist abschreibe und den Link dann als Quellenangabe dazu stelle:

Tomaten:
Stärken das Immunsystem
Wirken krebsvorbeugend
Heben die Stimmung durch Tyramin
Beleben Gehirn, Nerven und Zellstoffwechsel
Kräftigen Herz und Kreislauf
Vertreiben Müdigkeit und Mangel an Spannkraft
Gleichen den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel aus
Steuern die Hormonbildung
Fördern einen gleichmäßigen, erholsamen Schlaf
Festigen Bindegewebe, Adern, Skelett und Zähne
Verjüngen Haut und innere Zellen
Schützen die Schleimhäute
Beschleunigen die Wundheilung
Wirken verdauungsregulierend, entwässernd und harntreibend
Verhindern, dass Gallensäure im Darm entsteht

Also nichts wie los, und den Lieben öfter einmal eine Mahlzeit mit Tomaten auf den Tisch stellen. Ich esse Tomaten auch sehr gerne in Scheiben geschnitten auf einem Stück Schwarzbrot gewürzt mit etwas Tomatenwürzsalz.

Zum Schluss wie immer ein Rezept:

Selbst gemachter Kartoffelsalat mit gebratenem Wildlachs

Den Wildlachs mit Salz und Zitronensaft würzen und in einer Teflonpfanne in einem Mix aus Olivenöl und Rapsöl braten.

Eine Portion Pellkartoffeln kochen und pulen.

Dann Majonnaise mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und wegen der essentiellen Fettsäuren noch jeweils ein bisschen kalt gepresstes Rapsöl und Olivenöl dazu geben, 1 gehackte Zwiebel, einige klein geschnittene saure Gurken, einige klein geschnittene Tomaten, 2 klein geschnittene Äpfel und ein Stück klein geschnittene Salatgurke unterrühren, dann die Pellkartoffeln in Scheiben schneiden und auch unterheben und den Salat zum Fisch servieren.

Guten Appetit.

LG
Renate

Donnerstag, 10. Mai 2012

Über unseren Job als freiberufliche Texter

Ich möchte heute einmal für jeden, den das auch interessieren könnte, etwas über die Arbeit erzählen, die mein Lebensgefährte Jürgen und ich im Alter ausüben.

Noch im November 2011 hätte ich nichts darüber gewusst, dass es so eine Tätigkeit überhaupt gibt, aber auch wenn man alt ist, lernt man ja nie aus.

Vor dieser Tätigkeit haben wir uns und unsere beiden Gnadenbrotpferde, Hund und Katze mit dem Pflegegeld für meine ja nun verstorbene Mama, 400-Euro-Jobs oder unterbezahlter Leiharbeit über Wasser gehalten. Im letzten Jahr dann war die Pflege so aufwendig, dass sie uns beide voll in Anspruch nahm und dann waren wir plötzlich arbeitslos und hatten große Angst um unsere beiden Gnadenbrotpferde, denn die ohne Freibeträge zu unterhalten, erschien uns unmöglich.

Und dann lernten wir in unserem Reiterforum ein neues Mitglied kennen, die auch Texterin ist und uns den Tipp gab, uns doch einmal bei textbroker.de zu bewerben. Das haben wir gemacht, wurden auch genommen und können nun über den dortigen Textpool, wo die Kunden ihre Aufträge einstellen, gemeinsam mit anderen Textern dort Aufträge bearbeiten. Später fand ich per Zufall noch ein zweites Portal dieser Art, das sich content.de nennt. Dort schreiben wir auch beide. Beide Portale sind nett, auch wenn man von der Texterei ganz leben wirklich nicht kann, auch nicht wenn es beide tun. Oder sagen wir mal, noch jedenfalls nicht. Auch Jürgen und ich sind inzwischen routinierter geworden und verdienen heute auch mehr als anfangs.

Ich bin auch Mitglied bei helpster, aber dort bin ich nicht aktiv, denn die Themen waren mir immer, wenn ich mal nachgesehen habe .. was ich lange nicht mehr gemacht habe ... dann doch immer zu schwierig.

Es gibt auch noch mehr dieser Portale, aber einige zahlen über paypal und nicht per Bank, womit ich mich bisher nicht befasst habe.

Jürgen und ich finden momentan genug Arbeit bei textbroker und content und schreiben für beide Portale ungefähr gleich viel. Finde das gut so, weil wir so nicht nur eins, sondern zwei Standbeine haben.

Auch so ein Blog wie dieser hier soll Geld bringen können, aber noch tut er das nicht, auch wenn anfangs hier die Werbeeinnahmen nett waren, aber das war nur in den ersten Tagen so .. jetzt ist es sehr wenig und weniger als mit dem Texten ... noch jedenfalls viel weniger.

Aber vielleicht ändert sich das ja, wenn unser Blog mal bekannt werden sollte.

Zunächst einmal habe ich die ARGE kontaktiert, weil ich ein Problem damit hatte, wie ich Kosten absetze, wenn ich uns getrennt behandle, denn DSL und Telefon laufen über Jürgen, der Strom, wovon ich die Bürokosten absetzen kann, über mich usw. Ich habe also nach Absprache mit der ARGE aus Jürgen und mir die Firma "Die Textritter GbR" gemacht. Den Namen hat sich Jürgen ausgedacht. So habe ich die Möglichkeit, unsere gemeinsamen Einnahmen einfach für die gesamte Bedarfsgemeinschaft anzugeben und die Ausgaben gegenzurechnen und dann den Verdienst einfach durch 2 zu teilen. Das ist einfacher und besser.

Als nächstes habe ich mich informiert, ob ich unsere Firma irgendwo anmelden muss.

Nein, noch muss ich das nicht außer bei der ARGE.

Das Finanzamt hat mir gesagt, wenn wir 16.000 Euro zu versteuerndes Einkommen - also nach Abzug der Firmenkosten - erwirtschaften, müssen wir das einzeln versteuern, jeder dann die Hälfte, weil wir beide ja nicht verheiratet sind, sondern nur eine gemeinsame Firma haben. Wir laufen als Freiberufler, und Freiberufller brauchen keinen Gewerbeschein. Das steht so in § 14 GewO. Ab ca. 8000 Euro Jahreseinkommen ist man dann einkommenssteuerpflichtig, also pro Person. Deshalb für beide die 16.000-Euro-Grenze.

Noch ist das nicht soweit. Jedenfalls sicher nicht in diesem Jahr.

Aber auch wenn wir einkommenssteuerpflichtig wären, brauchen wir als Freiberufler keinen Gewerbeschein.

Aber wenn unsere Firma einkommenssteuerpflichtig würde, dann brauchen wir eine Steuernummer für unsere Firma, und die bekommt man dann beim Finanzamt. Man kann sich dazu formlos anmelden.

Ab einer bestimmten Einkommenshöhe ist man dann allerdings unter Umständen umsatzsteuerpflichtig. 

In der Phase, wo man als kleines Freiberuflier-Unternehmen zwar einkommenssteuerpflichtig, aber noch nicht umsatzsteuerpflichtig ist, wird man beim Finanzamt als Kleinunternehmen geführt.

Und zwar im ersten Jahr, wenn die Firma weniger als 17.500 Euro Umsatz macht und im zweiten Jahr erst, wenn die Firma weniger als 50.000 Euro Jahresumsatz macht.

Das kann noch dauern bei unserem Verdienst, aber man muss so etwas ja wissen, um nichts falsch zu machen in unserem Staat.
...

Abschließend nach diesem Buchhaltungskram kann ich Euch sagen, dass wir diese Tätigkeit gern machen, auch wenn sie nicht sehr gut bezahlt wird. Man kann arbeiten, wann und wie man mag und muss nicht jeden Auftrag annehmen, der einem nicht liegt. Man braucht gute Laune und nach Möglichkeit keinen Stress, um kreativ arbeiten zu können und es geht nicht jeden Tag gleich gut. Bei Sorgen kann ich überhaupt nicht gut arbeiten.

Was ich sehr schön finde ist, dass ich mit Jürgen gemeinsam arbeiten kann, wir also keine Zeit sinnlos vertun. Wenn wir möchten, fahren wir zu unseren Pferden oder schnappen uns den Hund und gehen mal spazieren oder zu Fuß einkaufen .. und arbeiten dann aber auch oft nachts oder am Wochenende.

Ich würde sagen, dass wir so schon mehr als 40 Stunden die Woche arbeiten und trotzdem noch ergänzende Hartz-IV-Leistungen bekommen .. aber die Arbeit macht viel Spaß und erlaubt es uns, unsere gemeinsame Freizeit wirklich sinnvoll zu nutzen.

Um so einen Job machen zu können, muss man gute Deutsch-Kenntnisse haben, sollte tippen können, eine gute Allgemeinbildung besitzen und kreativ und phantasievoll sein und man benötigt die Mentalität, alleine in die Hufe zu kommen ohne geschoben zu werden, sonst verdient man sicher nichts in diesem Job.

Man muss also über eine gute Portion Eigenmotivation verfügen.

Falls jemand dazu mehr Fragen hat, ich erkläre das gern auch noch genauer.

LG
Renate


Vitamin-A-Mangel bei Pferden ... schlechtes Fell ... Teil 2

Nahaufnahmen zum besseren Verständnis

Vor einigen Tagen habe ich ja beschrieben, dass es bei Rehepferden auch kritisch sein kann, gar kein Gras fressen zu lassen, weil es trotz Zufütterung mit Möhren und Müsli so zu einem Mangel an Vitamin A bzw. Beta-Carotin kommen kann und sich das bei den Tieren dann, wenn die Speicher in der Leber leer sind, in stumpfem Fell, Hungerfell, verzögertem Fellwechsel und vielem mehr zeigt. Am Ende dieses Textes werde ich auch zum genauen Nachlesen den ersten Text verlinken.

Ich habe jetzt aber auch aktuelle Fotos gemacht und Nahaufnahmen unserer beiden Pferde, damit man das noch einmal wirklich von nah im Vergleich anschauen kann.

Ein Tipp, man sieht die Fotos im Blog größer, wenn man drauf klickt. Beim Schließen der einzelnen Bilder auf das Kreuz oben in der rechten Ecke gehen, dann kann man sich das nächste anschauen und landet trotzdem so wieder beim Text.

Prima mit normalem Frühlingsfell. Wenn man genau hin schaut, kann man bei ihr jetzt schon das Brandzeichen im Fell erkennen.
Wie man hier an Chiwa deutlich sieht, hat sie auch am Aufnahmetag, das war der 7. Mai 2012, noch immer recht viel Winterfell, was eben nicht normal für sie ist.
Es folgen jetzt einige Detailfotos von beiden Pferden zum Vergleich zwischen unserer Holsteiner-Stute, die Weidegang hat und unserem Rehepony, die nun schon lange gar keinen Weidegang mehr hatte außer dem Grasen mit uns an der Hand bei Spaziergängen.
Sieht nicht gesund aus, nicht wahr?
Nun mal, damit man den Unterschied sehen kann, Primas Fell am gleichen Tag.

Man merkt den Mangel auch momentan extrem bei der Bodenarbeit mit Chiwa, die einfach eine unglaubliche Gier auf frisches Gras hat und statt normal mitzuarbeiten, ständig versucht, in den Ecken Gras zu knabbern, das sie an den Seiten und Ecken des Reitplatzes erwischen kann. Vermutlich sagt ihr ihr Instinkt, sie braucht das dringend, um nicht krank zu werden und es ist insofern ein ganz verständliches Verhalten .. und ein Verhalten, dass ich von Chiwa sonst auch so ausgeprägt gar nicht kenne, die eigentlich gern ihr Lauftraining absolviert.

Selbst das für unsere beiden Pferde sonst eigentliche typische Verhalten, nach getaner Arbeit in die Mitte des Reitplatzes zu kommen, um sich die Belohnungs-Leckerlis zu holen, wie man es auf dem Folgefoto bei Prima sehen kann, zeigte Chiwa an dem Tag nicht, sondern lief sofort wieder zum Rand, Gras fressen, was so nicht normal für unser Pony ist.
So ... zum genauen Nachlesen über Vitamin-A-Mangel bei Pferden noch einmal der Link zum ersten Text zu diesem Thema.

Gründe für verzögerten Fellwechsel/schlechtes Fell usw.

LG
Renate


Mittwoch, 9. Mai 2012

 Sonntag ist ja schon wieder Wahl


Na mal schauen, wie es ausgeht, hier sind die momentanen Progonosen für NRW.

Wahl-Progonse für NRW am kommenden Sonntag


LG
Renate

Am Sonntag ist Schwiegermuttertag

Ich weiß von vielen Berichten, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der im Alter kaum noch weiß, wie es den eigenen Kindern geht.

Nein .. ich habe meine Kinder nicht verlassen, nie geschlagen oder sie mißhandelt. Ich war verheiratet und meine Ehe war nicht sonderlich glücklich, habe aber durchgehalten, bis alle groß waren, und zwar in erster Linie den Kindern zuliebe, denen ich nicht habe zumuten wollen, mit mir alleine bereits als Kinder in einem Asozialenviertel leben zu müssen.

Meine Mama hat geholfen und musste leider sterben, ohne dass wir am Ende ihres Lebens viel Kontakt zu ihren geliebten Enkeln gehabt hätten.

Muttertag .. ach ja, ich erinnere mich vage, dass man mich da mal irgendwann, als die Kinder noch Kinder oder Jugendliche waren und keine festen Partner hatten, auch hofiert hat und mir gezeigt hat, ich werde als Mutter geliebt.

Ich glaube übrigens nicht, dass meine Kinder mich nicht mehr lieben.

Es ist auch nicht so, dass ich meine Kinder nicht  mehr liebe. Kinder liebt man immer und egal was sie tun, man will, dass es ihnen gut geht.

Heute hat meine jüngere Tochter Geburtstag, sie wird 31 Jahre alt. Ich weiß nicht, wie es ihr oder meinem Enkel von ihr geht.

Genau genommen weiß ich nichtmal, ob meine Kinder und Enkel noch alle am Leben sind, denn ich soll das auch nicht wissen.

Ich habe oft zu allen gesagt, ein vager Kontakt würde mich schon glücklich machen, mal eine kleine e-mail oder Postkarte, paar Fotos und die Info, wie es ihnen geht, und ich wäre ein glücklicher Mensch.

So quält es mich, dass ich nichts weiß und auch nichts wissen soll.

Das haben meine Schwiegermonster nunmal so beschlossen und die haben zu sagen. Und zwar alle.

Ich konnte mich nie gut durchsetzen, nicht in meiner Ehe und überhaupt.

Vielleicht habe ich das vererbt oder erzogen ... wer weiß.

Vielleicht haben meine Kinder auch nur das verdammte Pech, alle Partner zu haben, die ausgewachsene Muttersöhnchen oder die weiblichen Pendants dazu sind.

Ein kleines Beispiel soll das mal verdeutlichen:

Seit Jahren suchen Jürgen und ich eine Wiese in Preetz. Vor Jahren habe ich mal 3 Pferde hinter unser Haus gestellt, als ich noch verheiratet war. Zwei dieser Pferde hat meine jüngere Tochter einfach hinter meinem Rücken verkauft, aber keins davon an ihre Schwester, die sich offensichtlich jetzt ein neues Pferd gekauft hat.

Das zu dem Thema, als ich früher einmal sagte, bitte lasst uns alle gemeinsam dafür sorgen, dass die Pferde zusammen bleiben können und es ihnen gut geht, denn Pferde werden alt.

Jürgen und ich sorgen heute leider nur noch für die beiden Gnadenbrotpferde, was uns sehr schwer fällt, die anderen zwei .. ich weine um sie, weil ich auch da nicht weiß, ob es den Tieren gut geht, die für mich irgendwie auch fast wie Kinder waren und die ich als Fohlen mal gekauft habe, damit sie immer in unserer Familie bleiben.

Nun rief uns jemand an, der uns eine Wiese verpachten möchte und die liegt direkt neben der Wiese einer Bekannten von Jürgen. Der Mann ist erstmal in Urlaub gefahren, dann treffen wir uns um zu sehen, ob es gehen wird. Es ist nämlich größtenteils Sumpfland und ich weiß es eben nicht genau, ob man das Land wirklich gebrauchen kann, muss es mir dazu ganz genau anschauen und auch die Umgebung usw.

Wir fuhren also diese Bekannte besuchen, die Jürgen schon jahrelang kennt, es ist sozusagen fast eine Freundin und eins ihrer Pferde hat auch Hufrehe.

Und zu unserem Erstaunen stellten wir fest, dass meine Große, mein Schwiegersohn und ihre Tochter .. vielleicht auch mein Enkel, aber den haben wir nicht bewusst gesehen .. dort waren.

Ich kenne ja die Konflikte .. auch besser als der Jürgen .. und so haben wir auch so getan, als ob wir uns gar nicht kennen würden. Was wohl meine Enkel gedacht haben mögen, die ja sonst auch oft dabei sind, wenn wir ihre Mutter auf der Straße treffen und dann immer fröhlich lange plaudern, denn natürlich freut sich meine Tochter immer, wenn man sich mal zufällig sieht, auch wenn sie nicht kommen, schreiben oder anrufen darf, weil ihr Mann ihr das verboten hat.

Wegen des Sumpfschachtelhalms habe ich sie dann sicherheitshalber angerufen, um sie zu warnen, denn der wird auch auf der Weise nebenan wachsen und ist für Pferde in großen Mengen sehr gefährlich.

Ein Pferd dort ist tot und ein anderes hatte gerade schwer Hufrehe, und das nicht zum ersten Mal. Das mit der Hufrehe liegt sicher am Sumpfschachtelhalm. Woran das frühere Einstellpferd dort starb, weiß ich noch nicht.

Die größte Sorge meiner Tochter aber war, dass ihr Mann wie sie wörtlich sagte, mal wieder auf 180 gewesen sei, weil wir nun dort aufgetaucht sind.

Ja nichtsahnend, denn woher hätte ich wissen sollen, dass sie ihrer Tochter ein Pferd kauft und es ausgerechnet dort unterbringt, wo Jürgens alte Bekannte ihre Weide hat.

Das habe ich ihr auch so gesagt.

Ich habe gesagt, also wenn diese Wiese nichts taugt, dann suchen wir weiter. Sollte man sie gebrauchen können, dann sagen wir dazu ja, was ich einfach nur dann sagen kann, wenn ich mit dem Eigentümer geredet habe und mir vor allen Dingen das Weideland wirklich genau angeschaut habe und alles abgewogen.

Schließlich muss ich dort ein Pferd unterbringen, dass zu Hufrehe neigt und empfindlicher auf Gifte reagiert als gesunde Pferde.

Dann habe ich gesagt, sollte ihr Mann dort sein, werden wir so tun, als ob wir keinen kennen und falls nicht, sind wir eben nett wie immer. Sie soll das einfach ihren Kindern und Jürgens Bekannter klar machen.

Es ist ihr Mann ...und wenn sie meint, mit so einem Mann glücklich zu sein, dann muss sie auch die Konsequenzen tragen.

Ein bisschen gefällt mir diese paradoxe Situation sogar .. so haben meine Enkel endlich mal gesehen, wer eigentlich hier der Böse ist und wer das Opfer.

Wenn ein Partner dem anderen aufzwingt, nur noch die Schwiegereltern zu lieben und die eigene Mutter zu verleugnen, die der andere ja vorher weder gehasst hat noch keinen Kontakt wollte, sollte man sich da nicht fragen, ob so ein Kind mit so einem Partner wirklich glücklich sein kann?

Liebt man jemand, dem man den Kontakt zu der eigenen Mutter unterbindet eigentlich???

Ich glaube kaum.

Deshalb ist für mich am Sonntag Schwiegermuttertag.

Und weil ich meine Kinder wirklich liebe und immer geliebt habe, mache ich mir als Mutter natürlich große Sorgen um sie, denn sie können unter solchen Umständen gar nicht wirklich glücklich sein und meine Enkelkinder wahrscheinlich auch nicht.

LG
Renate