Donnerstag, 13. Dezember 2012

Unsere gefiederten Freunde haben jetzt Hunger


Bei dieser eisigen Kälte und dem vielen Schnee draußen freuen sich die Singvögel über etwas Futter. Früher als wir noch einen Garten hatten, haben wir immer sehr viele Vögel füttern können.

Heute sind es weniger, weil Jürgen und ich im 3. Stock wohnen und nicht alle Vogelarten hoch bis an unser Fenster und in unser kleines Vogelhaus an der Scheibe kommen. Meisen wie die oben kommen hier viele, auch Kleiber sehe ich oft, manchmal Spatzen, Finken zum Beispiel gar nicht und Rotkehlchen, wie das unten, ebenfalls nicht. Vielleicht fliegen die nicht so hoch.
Auch Schwarzdrosseln und andere Drosseln kommen leider nicht an unser Vogelhaus, aber einer ist klasse, das ist ein Bundspecht, der immer unsere Meisenknödel bearbeitet und wenn er trommelt, dann hört man das ganz laut sogar durch die Scheibe. Das Foto beziehungsweise alle Fotos sind nicht von mir, denn die Singvögel zu knipsen ist kaum möglich. Wenn ich mich hier bewege, was ich ja muss, um die Kamera aufzunehmen, dann fliegen die weg. Schade. Aber so wie unten sieht es hier auch aus, denn der Specht unseren Meisenknödel beknabbert.
Im Radio sagte jemand vom NABU, man soll die Vögel noch nicht füttern. Also ich weiß nicht, ich finde, so langsam kann man das ruhig tun.

LG
Renate



Kommentare:

  1. Unsere aufgehängten Futterknödel wurden leider nie angenommen, sie waren im Frühjahr noch immer unangetastet und das obwohl es hier bei uns zahlreiches Federvieh gibt :(
    Mittlerweile habe ich die Vogelfütterei eingestellt...
    Grüße Henriette

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  2. Das habe ich früher erlebt, als wir von einem Dorf hier in der Nähe vorübergehend in die Nähe von Hamburg gezogen sind. Vermutlich war die Gegend so dicht besiedelt, dass es für die Vögel einfach ein Überangebot gab. Lebst Du in einer dicht besiedelten Gegend?
    Wir leben in einer Kleinstadt, aber eher fast noch ländlich und da freuen sich die Vögel noch sehr, wenn sie was zum Futtern finden.

    LG
    Renate

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  3. Im Gegenteil :) Ich lebe statt in einer dicht besiedelten Gegend, quasi direkt in der Natur neben einem kleinen Wäldchen. Vermutlich finden die Vögel in dem Wald wohl auch im Winter noch genug zum Futtern... aber an menschlichem Überangebot kann's hier bei uns kaum liegen ;)
    Grüße Henriette

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  4. Vermutlich. Wir haben auch einen Wald hinterm Haus, sogar einen ganz großen, allerdings überwiegend Buchen, also eine Monokultur. Nach vorn raus dann Stadt mit Häusern und Gärten.

    Früher lebte ich gegenüber einem Moorgebiet und dahinter war ein großer See. Da kamen auch viele Vögel, auch sehr seltene Arten, im Winter was futtern.

    Die Ecke, wo sie kaum kamen, war Henstedt-Ulzburg, also Nähe Hamburg und fast nur Hochhäuser oder Reihenhäuser, sehr eng besiedelt, da kamen so gut wie keine Vögel, aber da lebten auch kaum Insekten und Du wurdest im Sommer abends beim Grillen im Garten fast nie von Mücken gestochen, so dass ich da oft auch dachte, sie sind weg, weil es kaum noch Insekten gibt. Die Fluglinie nach Fuhlsbüttel ging auch bei uns rüber.

    Aber das wird es bei Euch nicht sein, da ist wahrscheinlich für die Tiere einfach genug zu Fressen da.

    LG
    Renate

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