Samstag, 18. Oktober 2014

Unsere Nudelpfanne von heute

Was Buntes mit Schmierkäse


3 Tassen Wasser und 1 Teelöffel Salz in eine Pfanne geben. 1/2 Tüte Nudeln dazu tun, noch etwas Olivenöl und etwas Rapsöl rein, dann noch 3 Tassen Vollmilch dazu geben. 1 Möhre reiben und die Schnitzel auch in die Pfanne geben, 3/4 Paket Schinkenwürfel dazu tun, 1 Bund Frühlingszwiebeln klein geschnitten auch dazu, 2 Strauchtomaten würfeln und ebenfalls dazu tun, zuletzt 1 Becher Schmierkäse, Sorte Gouda (gibt es bei Aldi) dazu geben. Alles so lange köcheln lassen, bis die Nudeln gut sind. Zuletzt war es noch etwas dünnflüssig und ich habe ein wenig Buchweizenmehl, paar Haferflocken und etwas Soßenbinder drüber gestäubt und nochmal aufkochen lassen. Dann war es gut.

Guten Appetit
Renate

Geht doch beim Jobcenter ... grins

Eine Klage beim Sozialgericht ist immer hilfreich


Moin!

Auch wenn es meistens um paar Ecken geht und sich der Beschluss bei einem Sozialgericht zuweilen etwas befremdlich lesen mag. Es hilft nach meiner Erfahrung bei Problemen mit dem Jobcenter immer, Klage einzureichen und um einstweiligen Rechtsschutz zu bitten.

Mit unserer Mieterhöhung geht jetzt nämlich alles klar. Und es ging richtig schnell, dass das Sozialgericht uns geholfen hat, nachdem wir denen ja das Aktenzeichen des Zivilprozesses mitgeteilt haben. Nur zwei Tage nachdem wir es abgeschickt haben, kam schon das Aktenzeichen und weitere zwei Tage später die gesammelte Post mit allem, was wir brauchen ... nämlich gestern.

Also der erste Brief, den ich aufgemacht habe, war einer von unserer Anwältin.

Die hat uns eine Abschrift ihres Protokolls von der Verhandlung zugeschickt. Ich weiß es zwar nicht, vermute aber, dass der Richter vom Sozialgericht oder die Richterin vom Amtsgericht ihr gesagt haben werden, dass wir sowas brauchen.

Diese Protokoll-Abschrift können wir erstmal dem Jobcenter einreichen.

Und zwar steht in dem Beschluss vom 16.10. folgendes sinngemäß drin:

Der Antrag auf einstweligen Rechtsschutz wird abgelehnt, weil das nicht nötig wäre .. Begründung sieht dann so aus, dass wir keiner Gefahr einer Zwangsräumung ausgesetzt wären, weil für das Jobcenter auch eine Kopie diesesr Protokoll-Abschrift ausreicht, die wir denen einreichen können.

Das Jobcenter dürfte uns auch gar nichts wegen mangelnder Mitwirkung kürzen, denn dazu wäre das Jobcenter gar nicht berechtigt, weil wir Unterlagen, die wir nicht haben, ja nicht einreichen können und dann darf man einem auch nicht die Leistungen kürzen.

Dann ist bei diesem Gerichtsbeschluss noch ein Schreiben des Jobcenters von sage und schreibe dem 14.10.14 dabei .. also schneller geht es nicht mehr .. dass sie uns ja aufgefordert hätten, bis zum 24.10.14 den Gerichtsbeschluss einzureichen, aber es würde, wenn wir den nicht haben, auch genügen, dass wir eine Abschrift des Gerichtsprotokolls einreichen.

Na ja, die liegt uns jetzt ja vor, können wir dann noch bis zum 24.10. rechtzeitig einreichen.

Also wie man sieht .. geht doch beim Jobcenter ... man muss nur wissen wie und im Laufe der Jahre lernt man als ARGE-Empfänger eben dazu.

LG
Renate

Freitag, 17. Oktober 2014

Unsere Einkaufstour zu Aldi ....

... und ins Fachmarktzentrum

Diese Fotos sind von einer unserer ersten Einkaufstouren in die Stadt zu Aldi und zum Fachmarktzentrum, wo wir meistens einkaufen gehen, und zwar im Schnitt alle zwei Tage. Das Wetter war da noch ausgesprochen schön, wie man sieht.

Auf dem Weg dorthin kommen wir an vielen Gärten vorbei, laufen über die Mühlenau-Brücke, durch einen Park und dann von hinten zum Fachmarktzentrum Preetz.

Die Gärten sind jetzt herbstlich schön und sehr dekorativ. Ich habe an dem Tag deshalb auch viele Blumenmotive fotografiert.







Die einfache Tour zu Aldi dauert ca. 30 - 40 Minuten .. dann einkaufen, manchmal in mehreren Geschäften .. und wieder 30 - 40 Minuten zurück.

Außer Aldi gibt es im Fachmarktzentrum auch Sky, Tedi, Kik, Mein Platz, einen Bäcker, ein Gesundheits- und Sportzentrum und einen Friseur.

Vor Sky findet man noch eine Gärtnerin und einen Laden mit türkischen Spezialitäten.




Von der Breslauer Straße bieten wir zuerst in die Sudetenstraße ein und laufen dann hinter den Wohnblocks der Ostlandstraße entlang.

Diese Blumen hier habe ich alle hinter der Ostlandstraße aufgenommen.







Wenn wir hinter der Ostlandstraße raus kommen, überqueren wir die Pohnsdorfer Straße und kommen dann in den Fußweg, wo Ihr mich oben seht. Dieser Fußweg führt dann zu einer Treppe, die zu einem Weg führt, der an der Mühlenau entlang führt. Über die Mühlenau geht eine Brücke und dahinter befindet sich ein kleiner Park.








Oben kann man gut unseren aktuell genutzten Einkaufsesel sehen. Das ist eine Sackkarre mit zwei Einkaufskisten drauf.

Ich gebe im Durchschnitt für Lebensmittel, Tierfutter, Tabak für Jürgen, mal Non-Food wie Kosmetika, Putzmittel oder Klopapier und dergleichen, Haferflocken und oft Möhren für die Pferde sowie Getränke 5 Euro pro Person und Tag aus, also ca. alle 2 Tage 20 Euro.


Oben das ist übrigens die Brücke über die Mühlenau und unten die Mühlenau selbst.

Diese beiden Einkaufskisten sind meistens fast oder wie heute, wo wir übers Wochenende, also für drei Tage eingekauft haben, auch proppevoll.

Ich selbst hätte mit einen schweren Beutel auf die lange Tour übelst zu schleppen und könnte auch auf Boomer dann nicht mehr richtig gut aufpassen, falls mir ein anderer Hund, ein Rad, Skateboard oder sowas entgegenkommt oder uns überholt.



Das da rechts ist übrigens ein Ausschnitt des kleinen Parks.

Na ja ... momentan regnet es oft und schon ein Regenschirm genügt, dass Jürgen und ich ganz sicher keine weitere Hand mehr für einen zusätzlichen Beutel frei hätten.

Und diese Sackkarre ist im übrigen verdammt schwer .. nur für uns beide.





Da oben stehe ich hinter der Gesundheits- und Sportschule, wir sind also fast da.

Auch wenn man eben einerseits bei dieser Art einzukaufen, genug mit sich selbst zu tun hat, wenn man jeden 2. Tag Lebensmittel und dergleichen holt, merken Jürgen und ich durch das tägliche Training dieser ja durchaus gemütlichen Spaziergänge zum Einkaufen und nachmittags zum Stall, dass uns das sehr gut tut.


Auf dem Bild rechts kann man übrigens recht gut sehen, dass es nicht weit von Aldi bis zur Bushaltestelle ist. Man muss bei diesem Hang eine Treppe runter laufen, dann über diese Querstraße und dann auf der Linken Seite, wo dieses Stück Rasen zu sehen ist noch ein bisschen weiter hoch, dann kommt eine Unterführung, dann links neben dem Rasenstück verlaufen die Bahnschienen, und auf der andere Seite befindet sich dann die Bushaltestelle. Bei uns ist es vom Bus bis nach Hause sogar noch näher. ... Man muss sich natürlich angewöhnen, wie Jürgen und ich es auch tun, nur für wenige Tage einzukaufen.


Angekommen! Jürgen und Boomer müssen nun draußen warten, während ich drinnen einkaufe.

Auch das Einpacken reicht für 2 - 3 Tage und ist ohne Hilfe einer zweiten Person genug zu packen, ohne an der Kasse einen Riesenstau zu verursachen.

So ... ich habe auch noch Bilder vom Rückweg. Die folgen später.

Gute Nacht - Renate

Herbstessen Pilze

Bei uns heute mit Pilzen aus der Dose


Bei Pilzen, die draußen wachsen, sind Jürgen und ich zu unsicher, um welche zu sammeln. Manche Pilze kann man schließlich nur einmal essen, wie man so schön sagt. :)

Bei uns gab es heute deshalb einfach Champignons aus der Dose.

Als erste Aktion habe ich eine Portion Nudeln zum Kochen aufgesetzt.

Also etwas Olivenöl und Rapsöl in eine Pfanne geben, 3 Dosen Champignons in Scheiben abgießen und in die Pfanne geben, mit etwas schwarzem Pfeffer würzen. Dann habe ich drei kleine Silberzwiebeln abgepult und gehackt und dazu gegeben und zuletzt etwas Weizenmehl und etwas Buchweizenmehl drübergestäubt, nochmal gut durchgebraten und servieren.

Dazu habe ich die Nudeln abgegossen, auch in eine Pfanne mit etwas Olivenöl und Rapsöl gegeben, eine Hand voll Schinkenwürfel dazu gegeben und dann 8 Eier dazwischen geschlagen, mit etwas Salz gewürzt und alles durchgebraten.

Als frischer Nachtisch passten dazu grüne kernlose Weintrauben.

Guten Appetit
Renate

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Lebensmittel-Online-Shops

Falls der Einkauf mal ein Problem darstellt


Wir haben ja lange für eine Nachbarin mit eingekauft, solange wir noch ein Auto hatten. Das geht jetzt nicht mehr, da wir genug damit zu tun haben, nun als Fußgänger den eigenen Einkauf laufend zu bewerkstelligen.

Eine Jappy-Freundin brachte mich dann darauf, unserer Nachbarin die Links zu zwei Lebensmittel-Online-Shops zu schicken, damit sie erstmal einfach ihren Einkauf nach Hause liefern lassen kann. Ich war dabei überrascht, wie günstig man dort Lebensmittel kriegt und habe mir gedacht, das ist eine tolle Idee für ältere Leute oder wenn man mal krank ist, eigentlich drinnen bleiben sollte, aber ja was zu Essen kaufen muss. Und nicht jeder hat in solchen Situationen ja immer Helfer zur Hand.

Deshalb möchte ich hier mal diese beiden Lebensmittel-Online-Shops und falls ich mehr finde, noch andere verlinken.








Einige dieser Läden liefern wirklich alles und zum Teil echt günstig nach Hause, viele ab etwas größeren Mengen auch ohne Lieferkosten, manche sind etwas spezieller, liefern nur Spezialitäten oder die Rezepte gleich mit oder es gibt sie nicht in ganz Deutschland.

Einfach mal rein schauen, dann seht Ihr, was die einzelnen Shops anbieten.

Also ganz ehrlich, ich wäre ohne den Tipp meiner Jappy-Freundin nie auf die Idee gekommen, wie gut man auch Lebensmittel inzwischen online einkaufen und sich einfach liefern lassen kann, aber es ist eigentlich logisch, dass auch so etwas eine Geschäftsidee ist.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir mit den ersten Online-Texten für Lieferando angefangen haben. Inzwischen sieht man die Werbung von diesem Lieferservice für fertige Mittagsmahlzeiten laufend im Fernsehen und ich vermute, deren Geschäft, von dem Jürgen und ich erst unlängst die Anfänge beim Online-Start dieser Idee miterlebt haben, rennt wie verrückt.

Na ja ... genug der Worte.

Muss noch Wäsche aufhängen.

LG Renate

Was wir ohne Auto sparen

Zu Fuß sparen wir eigentlich eine Menge Geld

Autofahren ist eigentlich ja recht teuer.

Im Februar 2014 haben wir 244 Euro Kfz-Steuern für den Golf bezahlt. Geteilt durch 12 wären das im Monat dann 20,33 Euro.

Die Kfz-Versicherung für den Golf kostete 86,95 Euro im Quartal, und ich bin niedrig eingestuft, weil ich ja schon seit Ewigkeiten ein Auto angemeldet habe und nicht zu den Leuten gehöre, die nun einen Unfall nach dem anderen verursacht hätten. Wenn man das auf den Monat umrechnet, sind das 28,98 Euro im Monat.

Getankt haben wir ungefähr jeden 2. Tag für 5 Euro Super und uns wirklich jeden zusätzlichen Kilometer immer gründlich überlegt, damit es nicht mehr wird.

Das sind rund 75 Euro monatlich für Benzin.

Reine Kosten ohne neues Auto kaufen, mal was reparieren lassen, Winterreifen, Sommerreifen, pi pa po und so sind uns also monatlich schonmal folgende entstanden:

124,31 Euro
========

Wenn ich jetzt nochmal schätze, dass uns die Anschaffung von einem neuen Auto pro Jahr auch bei ner Uralt-Karre ca. 500 Euro kostet und sagen wir mal noch 100 Euro Kosten für irgendwelche Ersatzteile entstehen, sind das im Jahr nochmal 600 Euro und pro Monat weitere 50 Euro.
Also wären wir dann schon bei monatlichen Autokosten von sage und schreibe:

174, 31 Euro
=========

Ist ne Menge Geld, oder???

Klar ist ein Auto was Schönes, aber es ist mir auch immer schwer gefallen, diese Extra-Kosten zu bezahlen. Alleine die Autosteuer einmal im Jahr war immer ein Totaltiefschlag in der Kasse und das ein Monat, wo man dann ernsthaft am Hungertuch genagt hat und zig Rechnungen schleifen lassen, die man anschließend wieder irgendwie aufholen musste, damit das überhaupt geht.

Klar denke ich, wenn wir die Summe oben, also die 124,31 Euro ca. sparen, dass wir uns bald wieder so eine alte Kiste zulegen können.

Ich habe das ehrlich gesagt bisher nie so konkret überschlagen.

Aber zuweilen hat es mich geärgert, wenn ich mal wieder am Schwimmen war, denn ich kann für das Auto trotz Job ja nicht einen Cent absetzen, da wir damit ja nicht zur Arbeit fahren, auch wenn es uns indirekt das Arbeiten erleichtern mag, wenn unsere Mitfahr-Nachbarin mir dann immer wieder erzählt hat, sie würde ja immer am Ersten alles Wichtige kaufen wie z. B. für ca. 100 Euro Tabak und Hülsen und viele haltbare oder einfrierbare Lebensmittel .. warum ich denn das nicht auch machen würde, dann wäre doch alles viel einfacher.

Wenn ich dann gesagt habe, dass unser ARGE-Zuschuss, wenn ich den Stall bezahlt habe und einmal richtig eingekauft und noch Pferdefutter für den Monat geholt und mal etwas reichlicher getankt immer schon alle ist und ich dann vollkommen in der Luft hänge, weil ich nicht weiß, ob wir immer jeden Monat viele Aufträge finden, sie aber finden müssen, damit wir überhaupt was zu Essen kaufen, auch für Jürgen Tabak kaufen und noch mehr Benzin bezahlen können, immer bereits kurz nach dem Ersten alle sei, das konnte sie nicht verstehen.

Warum auch? Ihr Leben besteht darin, mit ihren ca. 550 Facebook-Freunden, denen sie nicht einmal sowas wie so einen Beitrag hier von mir weitergeleitet hat, was ab und zu ein Klick im Internet gewesen wäre, die Nächte durch Online-Games zu spielen und tagsüber zu schlafen. Na ja .. und bis letzten Monat ab und zu nachmittags anzurufen, ob wir ihr was vom Kaufmann mitbringen.

Gegen die Kosten, die man mit Autofahren hat, sind alle vier Wochen ein Taxi, das für 8,00 Euro die Waren nach Hause bringt echt wenig Geld.

Und eine Monatskarte für den Preetzer Stadtbus kostet 34,50 Euro.

Autofahren ist, selbst wenn man das Auto wie wir zu zweit nutzt, selbst bei einer Uraltkiste erheblich teurer.

LG
Renate

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Dieses Kapitel unseres Lebens ist erledigt

Ich denke, wir haben nun genug getan, bei aller Freundschaft


Ich habe ja neulich schonmal erzählt, wie frustriert unsere Nachbarin reagierte, als Jürgen ihr am Samstag antwortete, wir wären schon einkaufen gewesen und voll kaputt und würden nur noch eine Tasse Kaffee trinken und dann ginge es weiter zum Stall.

Gut, ich konnte sie in gewisser Weise verstehen. Sie sagte ja schon bei unserem letzten Großeinkauf einen Tag bevor das Auto weg kam, sie hätte jetzt Angst. Andererseits haben wir beide monatelang versucht ihr zu erklären, wir können jetzt nicht mehr helfen, sie muss sich irgendeine eigene Lösung überlegen.

Auf jeden Fall hätte sie für eine Monatskarte für den Stadtbus sorgen müssen und sich klar machen, dass man ohne Auto keine Großeinkäufe machen kann, sondern seine Lebensmittel in kleinen Mengen vom Kaufmann holen muss, die man auch tragen kann.

Na ja .. ich hatte dann doch noch eine kreative Idee, nämlich dass ihr mit etwas Glück das Merkzeichen G zustehen könnte. Sie sagt, ihr Rücken macht ihr so große Probleme und ich weiß, dass sie oft nach nur geringer Anstrengung einen extrem hohen Puls hat, schlimmer als ich .. und ich bin herzkrank.

Beides kann ein Grund sein, dass man das Merkzeichen G bekommt, und das Merkzeichen G bedeutet aktuell 17 % Aufschlag auf den Regelsatz Sozialhilfe von 391 Euro ... wären also über 66 Euro mehr. Das reicht für mehrere Taxifahrten oder anderes, um die eigene Mobilität zu verbessern.

Nun kenne ich sie ja leider zu gut und habe keine Telefonnummer von ihrem Betreuer.

Sie maulte tagelang rum. Also habe ich versucht, das dieser Betreuer mich mal anrufen soll, und zwar über den sozialpsychiatrischen Dienst. Habe mich da eine Weile mit dem Leiter dieser Abteilung ausgetauscht, der auch zuerst meinte, wenn der Betreuer mich nicht anrufen täte, soll ich mich wieder melden, ich könnte den über ihn erreichen oder aber übers Amtsgericht Plön.

Der meldete sich aber nicht.

Statt dessen meldete sich unsere Freundin mit der Angabe, sie hätte wegen des nächtlichen Telefonterrors bei ihr eine Rufweiterleitung an die Telefonseelsorge. Wenn ich sie anrufen wolle, soll ich vorher bei Facebook schreiben, dann stellt sie es um.

Ich habe gesagt okay, ich schreibe dann und gleich dazu, dass ich da noch die Idee wegen dem Merkzeichen G hätte. Und dann meinte ich noch, am leichtesten käme man von uns mit dem Bus zu Aldi, der würde doch am Bahnhof ganz in der Nähe halten, ob das zu weit sei.

Sie antwortete darauf auch nochmal, aber wieder sinngemäß ... ja hin zu Aldi wäre ja nicht das Problem, aber mit den schweren Taschen zurück .. da bräuchte sie ja ein Taxi, das aber sei finanziell nicht drin.

Das heißt für mich klar ... Renate und Jürgen, macht mal. Dafür kenne ich sie zu gut.

Aber Renate und Jürgen haben am Einkauf für zwei Tage, den wir heute gerade wieder geholt haben, genug zu ziehen .. schon das ist recht schwer. Schwer genug halt. Und jeden 2. Tag extra in diese Richtung laufen reicht für uns auch .. der Tag dazwischen ist wichtig, um mehr texten zu können.

Auch wenn das Laufen und beiden täglich leichter fällt .. man merkt, der Trainingseffekt schlägt langsam an.

Na ja .. eine Jappy-Freundin gab mir noch den Tipp, dass Edeka nach Hause liefert.

Ich geschaut, den Edeka Onlineshop auch gefunden und auch noch einen, der sich Lebensmittel.de nennt. Der hat sogar eine Discount-Ecke, wo alle Artikel nur einige Cent mehr kosten als die von Aldi. Der ist ne echte Alternative, selbst wenn wir mal krank sein sollten.

Da sich der Betreuer immer noch nicht gemeldet hatte, habe ich ihr dann abends nochmal geschrieben, ihr die beiden Links zum Online-Einkaufen geschickt und ihr noch erzählt, dass sie eigentlich auch selbst für dieses Merkzeichen G was tun könnte, dazu braucht sie keine Hilfe. Sie muss nur zum Doktor gehen, sich gründlich untersuchen lassen und dann ein Formular vom Versorgungsamt anfordern, da rein schreiben, die sollen sich an ihren Hausarzt wenden und schon kommt vermutlich dieser Behindertenausweis, auf dem Sie auch später mehr Geld und genug zum Taxifahren kriegt. Und ich würde das mit dem Rücken und dem Puls an ihrer Stelle nicht so auf die leichte Schulter nehmen.

Sie war schon öfter online .. aber ich habe darauf mal wieder keine Antwort bekommen.

Wenn einer von uns sagt, wir können nicht mehr zu Fuß extra für sie einkaufen, sie will es einfach nicht hören, glaube ich.

Der sozialpsychiatrische Dienst darf mir die Telefonnummer des Betreuers nicht geben ... obwohl es sich zuerst so las, als ob doch ... der will wohl keinen Kontakt oder er soll keinen aufnehmen ?????

Wenn er sich morgen auch nicht meldet, werde ich nochmal bei Facebook an unsere Nachbarin schreiben, dass ich nichts weiter für sie tun kann und dem sozialpsychiatrischen Dienst, da der Betreuer sich nicht meldet und sie wohl nicht mehr tun können, als ihm Nachrichten weiterzuleiten, ich mich dann darauf verlassen werde, dass er sich schon kümmern wird.

Für mich ist dieses Kapitel jedenfalls jetzt abgehakt.

Ich habe versucht zu helfen so gut ich kann, mehr ist nicht drin.

LG
Renate