Dienstag, 1. Juli 2014

Selbstversuch mit Rutin

Trotz Wärme wird es langsam besser


Ich möchte einmal wieder einen kleinen Zwischenbericht da lassen, wie es mir damit geht, täglich eine Kapsel mit einem Gemisch aus Rutin und Rosskastanienextrakt einzunehmen.

Trotz des sommerlichen Wetters ist das Schweregefühl und auch Wasser in meinen Beinen wieder etwas besser geworden. Es ist nicht weg und auch die fibrotischen Veränderungen auf meinen Schienbeinen sind noch recht deutlich zu sehen, aber selbst da habe ich den Eindruck, es wird besser.

Ich bin auch wieder um weitere 2 kg leichter geworden.

Außerdem komme ich wieder die Treppe bis in den 3. Stock hoch, wenn ich nicht gerade einen schweren Einkauf tragen muss, ohne zwischendurch anhalten und nach Luft ringen zu müssen.

Es geht mir also insgesamt besser.

Dabei schlucke ich nur halb so viele Kapseln wie ich es laut Hersteller sollte, wo 2 x täglich eine empfohlen wird, aber ich möchte das auch gar nicht übertreiben.

Ich werde in ein paar Wochen wieder berichten, wie es läuft.

LG
Renate

Hähnchenbrustfilet Züricher Art

Der Name hat was mit dem Soßentütchen zu tun


Rahmsoße war gestern bei Aldi alle. Deshalb habe ich eine Tüte Soßenpulver Züricher Art mitgenommen.

100 ml Wasser, das Soßenpulver Züricher Art, etwas Rapsöl und 1 Becher Schmand mit dem Schneebesen in einer Pfanne anrühren. Da hinein einige Möhren in Scheiben schneiden, einige Kartoffeln schälen und würfeln und dazu geben, 1 gelbe und 1 rote Paprikaschote gewürfelt dazu geben und noch einige Löffel Erbsen aus der Dose dazu geben. Dann werden die Hähnchenbrustfilets mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß gewürzt und auch dazu gegeben, Deckel rauf, zwischendurch das Fleisch einmal in der Soße umdrehen und alles köcheln lassen, bis das Hähnfleisch auch gar ist.

Zum Nachtisch habe ich aus einem Glas Nussjoghurt (gibt es bei Sky von Landliebe), einer Portion Heidelbeeren und einer Banane sowie einem Löffel Zucker in meinem Mixer eine Nachspeise gemacht.

Guten Appetit
Renate

Montag, 30. Juni 2014

Auch Autoren unterliegen dem Gesetz von Angebot und Nachfrage

Ohne die niedrig eingestuften Autoren wären die Portale bald arm dran


Ich habe heute mit einem zwinkernden Auge die Diskussion einiger Autoren und eines Portal-Betreibers bezüglich des Auftragsmangels in den Stufen 2, 3 und 4 gelesen.

Es hieß da recht großspurig, die unten eingestuften Autoren müssten sich eben bemühen, höher zu kommen, indem sie besonders gute Arbeit leisten statt sich zu sagen, für die Bezahlung sei mehr an Leistung wirklich nicht drin.

Betrübte Antworten waren die Folge, wie man das denn schaffen solle.

Also bis dato finde ich sowohl bei Textbroker noch genug Arbeit in der Stufe 3 und auch bei Content genug Arbeit in der Stufe 4. Das war vorübergehend mal schlechter, pendelt sich momentan aber wieder ein.

Ich muss dazu hier in meinem eigenen Blog ... in Portal-Blogs poste ich grundsätzlich nicht mehr, weil ich bemerkt habe, es gibt da eine Zensur und unter meinem echten Namen oder Autorennick lasse ich mich nicht zensieren, das geht bei mir nur bei Auftragstexten, die anonym erscheinen ... mal meine Meinung sagen.

Auch für Autoren gilt, in Deutschland haben wir eine freie Wirtschaft und es gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage.

Wenn neue Autoren oder welche, die nicht hochklasse gut sind und es auch nicht werden können, so wenig verdienen, dass sich die Tätigkeit als Autor in den unteren Stufen nicht mehr lohnt, werden die sich andere Arbeit suchen, die besser bezahlt wird.

Und was macht Ihr dann in den Portalen, wenn Euer Fußvolk weg ist ????

Nur mit der Hand voll Elite-Autoren weitermachen, die nicht für einen Hungerlohn arbeiten????

Denkt mal darüber nach, es lohnt sich.

Ein Mensch bewegt sich, wenn er arbeiten will, nur dort freiwillig hin, wo es zumindest ein wenig lohnt. Wird es nur noch raus geschmissene Zeit, dann wird dieser Menschen sich eine bessere Alternative suchen, und das gilt sicherlich auch für einen Stufe-2-, Stufe-3- oder Stufe-4-Texter, wenn der soweit ist sich zu sagen, an der Tanke, an einer Supermarkt-Kasse oder als Putzfrau verdient man mehr und leichter sein Taschengeld .. oder beim Austragen von Zeitungen.

LG
Renate



Jürgens erster Mini-Ritt auf Chiwa nach langer Zeit

Das ergab sich neulich zufällig


Es ging um die Frage, ob ein kleines Mädchen mal geführt auf Chiwa reiten könnte, die kaum was wiegt.

Ja haben wir gesagt, Chiwa soll nach der letzten Hufrehe ja nur Jürgen noch nicht tragen, weil ihre Hufe dazu sicher noch nicht stabil genug sind.

Nun hatte die Kleine doch Angst und die Mama auch, weil sie Chiwa schon oft so wild kennengelernt hatte.

Jürgen ist deshalb mal ganz kurz auf Chiwa rauf - ohne Sattel - sie ließ ihn auch ganz lieb aufsteigen, habe sie selbst dabei gehalten .. einmal den Auslauf hoch und wieder runter.

Die Maus wollte sofort antraben, Jürgen musste sie ausbremsen. Sie hat offensichtlich Lust, was zu tun.

Vielleicht sollten wir so einen Mini-Ritt mal wiederholen, das war wirklich nicht schlimm und schien ihr nichts mehr auszumachen. Ich mache dann ein Foto.

Aber wirklich länger belasten, das sollten wir noch lassen und noch ein paar Monate damit warten, besser ist das.

LG
Renate

Sonntag, 29. Juni 2014

Gene und Hufreheneigung - Fortsetzung

Noch ein brauchbarer Link


Ich habe ein paar Rassen bei den Nachfahren des Tarpan vermisst, die mir auch als Pferde begegnet sind, die wie unsere Chiwa, die zu den Nachfahren des Tarpan gehört, weil sie als Deutsches Reitpony viele Welsh B-Verwandte hat, nicht zu den typischen Nachfahren gehören.

Nun gibt es viele verschiedene Ansätze zur Evolution der Pferde, unter anderem auch den, zwischen Nord- und Südpferdetypen zu unterscheiden.

Da kommen wir der Sache schon näher.

Bei den Nordpferdetypen fallen die mehr in Richtung Fjordpferd gehenden typischen Kaltblutrassen aus besonders Hufrehe-gefährdet weg, aber auch die Barockpferde, die zwar Nordpferde sind. aber auch nicht im Tarpan-Typ stehen.

Haflinger allerdings sind irgendwie ein Mix zwischen beidem und das erklärt sicherlich, warum Haflinger, die ja auch zu den Bergpferden gehören und nur mit Kaltblütern gekreuzt wurden, zu den Pferderassen zählen, die zu Hufrehe bei Überfütterung neigen.

Und auch bei den Südpferden gibt es zwei Arten, die ich als Hufrehe-gefährdet kennengelernt habe, und zwar Araber und Quarter Horse, und es wird in dem Link, den ich in diesem Beitrag verarbeiten möchte, davon gesprochen, diese beiden Rassen seien besonders ursprünglich und deshalb genauso wie die meisten Nordpferdetypen (Kaltblüter brauchen schon wegen ihres Gewichts ja schon mehr Futter) eben genügsam und daher für die Biotoppflege gut geeignet, auch wenn es sich um nicht sehr nährstoffreiche Standorte handeln würde.

Da kommen wir der Sache also schon näher.

 Hier werden vier Pferdetypen unterschiedenm und zwar zwei Nordpferdetypen wie Typ 1, das sogenannte Urpony, und Typ 2, die Urkaltblüter und das Tundrenpferd, dann auch zwei Südpferdetypen, nämlich Typ 3, das Urwarmblut und das Steppenpferd sowie Typ 4, der Uraraber.

Dann werden alle Rassen näher bezeichnet, wie man sie in diese Typen einordnen können sollte.

Generell zu den Nordpferden gehörten folgende Rassen:


Das Islandpferd kann zum Typ 1 oder 2 gehören.
Der Haflinger kann zum Typ 1 oder 2 gehören, aber auch Anteile vom Typ 4 haben.
Das Deutsche Reitpony gehört zum Typ 1, kann aber auch Anteile von 2, 3 und 4 haben.
Das Norwegische Fjordpferd gehört zum Typ 1 oder 2
Das Welsh Pony gehört zum Typ 1, kann aber auch Anteile von Typ 2 haben.
Das Schwarzwälder Kaltblut gehört zum Typ 2, kann aber Anteile von Typ 1 und 3 haben.
Das Camarquepferd gehört zum Typ 1 oder 2, kann aber auch Anteile von Typ 3 haben.
Das Shetlandpony gehört zum Typ 1.
Das Dartmoor Pony gehört zum Typ 1.
Das Exmoor Pony gehört zum Typ 1.
Das New Forest Pony gehört zum Typ 1.
Alle großen Kaltblutrassen gehörten zum Typ 2, können aber auch Anteile von Typ 3 haben.
Alle Pony-Kreuzungen gehören zum Typ 1.

Generell zu den Südpferden vom genügsamen Typ gehören folgende Rassen:


Der Vollblut-Araber gehört zum Typ 4.
Shagya-Araber und Hispano Araber gehören zum Typ 4, können aber Anteile von Typ 3 haben.
Friesen vom modernen Typ gehören zu Typ 3 mit möglichen Anteilen von Typ 2.
Das Quarter Horse gehört zum Typ 3, kann aber Anteile von Typ 2 haben.
Paint Horse, Pinto, Appaloosa und alle anderen Westernpferderassen auch Typ 3 mit evtl. Anteilen 2.
Lippizaner gehörten zum Typ 3, können Anteile vom Typ 2 haben.
Freiberger gehören zum Typ 3, können Anteile von Typ 2 und 4 haben.
Knabstrupper gehören zum Typ 3.
Berber gehören zum Typ 3, können Anteile von Typ 4 haben.
Iberische Rassen wie Andalusier, PRE oder Lusitana sind Typ 3, mögliche Anteile 2.
Osteuropäische Rassen wie Karbadiner oder Karabagh sind Typ 3, mögliche Anteile 2.
Südamerikanische Rassen wie Criolle und Paso Peruano sind Typ 3, mögliche Anteile 2.
(Wir hatten im Hufrehe-Forum ein Mitglied mit Mangalarga Marchaderos, wo gleich zwei zu Hufrehe neigten.)
Kleinpferd-Kreuzungen gehören zum Typ III mit möglichen Anteilen von 2 oder 4.

Generell zu den Südpferden vom anspruchsvollen Typ gehören folgende Rassen:

 
Das Deutsche Warmblut wie Hannoveraner, Holsteiner, Oldenburger usw. gehört zum Typ 3, mögliche Anteile 2 und 4.
Der Trakehner gehört zum Typ 3, mögliche Anteile 4.
(Ich kenne aus dem Forum 2 Trakehner, die Hufrehe gehabt haben.)
Englische Vollblüter und Anglo-Araber gehören zum Typ 3 oder 4.
Traber gehören zum Typ 3, können aber Anteile von 4 haben.
Großpferd-Kreuzungen gehören zum Typ 3, können Anteile von 2 und 4 haben.
Zu Sportzwecken gezüchtete Warmblutrassen anderer Länder gehören zum Typ 3 mit möglichen Anteilen von 2 oder 4.


Es wird gesagt, dass alle Nordpferdrassen bei einem Überangebot an Futter zu Verfettung neigen und man sie nicht auf gedüngten Weiden laufen lassen sollte.

Es wird hier gesagt, dass die genügsameren der oben genannten Pferderassen sowohl in Bezug auf Kohlenhydrate als auch Proteine nicht auf zu energiehaltige Weiden gehören, sondern rohfaserhaltiges Futter brauchen, um gesund zu bleiben. Es wird hier gesagt, wenn man das nicht beachtet, dann neigen diese Tiere zu Hufrehe und anderen Krankheiten.

Den Link hänge ich Euch unten ran.


LG Renate

Samstag, 28. Juni 2014

Links zum Weitersuchen zu "Hufrehe-Genen"

Tarpan-Nachfahren und Hufrehe-Neigung


Ich möchte hier zunächst nur ein paar Links verewigen, weil mir bei der Arbeit für einen Kunden, dem ich einige Pferdetexte zum Thema Tarpan und Tarpan-Nachfahren geschrieben habe, aufgefallen ist, dass ich etliche der Pferderassen über meine Arbeit als Hufrehe-Foren-Admin kenne und auch selbst eins habe, die als die Nachfahren des Tarpan bei Wikipedia genannt werden.

Dazu gehören auf jeden Fall Welsh Ponys, New Forest Ponys, Koniks, Dülmener, Isländer und Mischlinge daraus. Ich vermisse in dieser Liste allerdings auf jeden Fall Haflinger und Araber oder Quarter Horses.

Ich möchte deshalb zunächst einmal einfach ein paar Links über den Tarpan und die Evolution der Pferde hier verlinken, die ich gefunden habe, um damit weiterzusuchen, weil mich dieses Thema jetzt doch interessiert.

Ein anderes Thema, auf das ich auch über Beachtungen in Schleswig-Holstein von wild lebenden Koniks kam und das ich ebenfalls im Kundenauftrag bearbeitet habe, waren Knickpflanzen wie Bäume, Sträucher oder Ranken, die wild lebende Koniks und Dülmener oder andere Pferde, die zur Landschaftspflege eingesetzt werden, gern gefressen haben. Auch das fand ich sehr interessant, insgesamt und auch, weil es auch einen Baum gibt, der viel Rutin enthält, das ich von einem Zusatzfutter gegen Hufrehe kenne, das sehr gut hilft und zwar in diesem Zusammenhang nicht aus Eschenblättern, sondern Buchweizenkraut.

Buchweizenkraut wiederum ist eine Pflanze, die sehr viel wild in den Hochsteppen wächst, wo sich früher viele Pferde entwickelt haben. Und das darin enthaltene Rutin teste ich gerade selbst mit viel Erfolg an meinen zu Wasser neigenden Beinen und in Bezug auf meine Herzschwäche.

Ich habe nämlich auch aus Uraltzeiten Hochsteppen-Gene und meine ganze Familie das gleiche Problem mitWasser in den Beinen und Herzschwäche.

Ihr werdet damit noch nicht viel anfangen können, einige Freundinnen von mir, die ich aus meiner Arbeit über Hufrehegründe kenne, allerdings sicher schon.

Man kann in diesem Blog übrigens kommentieren ... anonym und auch noch besser über ein Google-Plus-Profil (kostet nichts, ist ähnlich wie Facebook). Ich schalte Antworten dann nur frei, was anders als in Foren ist. Das muss sein, damit dieser Blog nicht von Spam-Werbung erschlagen wird. Man sieht sie deshalb immer erst etwas später.

Man kann den Beiträgen im Blog aber folgen und so super diskutieren. In einigen meiner Beiträge hier diskutieren bestimmte Gruppen schon monatelang.

Also hier die Links .. später mehr zu diesen Themen, wenn ich die Zeit habe, mich genauer damit zu befassen.






Nachti .. muss jetzt schlafen, ist schon spät.

LG
Renate

Sozialhilfe in der Schweiz

Die Eidgenossen fallen sehr weich


Nachdem ich mir gestern habe anhören dürfen, wie ich bloß über unseren Staat meckern könne und der Regierung an den Zuständen hierzulande die Schuld geben und dass es in der Schweiz, von der ich noch nie gehört habe, dass es dort große soziale Probleme geben würde, ja auch alles nicht so einfach wäre, war ich dann interessehalber mal suchen, wie eigentlich das Sozialhilfesystem in der Schweiz funktioniert.

Die Kollegin, die mich in jener Facebook-Texter-Gruppe, aus der ich heute morgen doch ziemlich stinksauer wieder ausgetreten bin, weil ich mir so einen Schmarrn wirklich nicht sagen lassen muss, hat nämlich in der Schweiz selbst auch Sozialhilfe bezogen und dann bei den doch wirklich extrem guten Löhnen dort auch noch für Textbroker gearbeitet, was ich bei jemand aus Deutschland vollkommen normal finde, wenn man sich so was dazu verdienen kann, aber wir haben hier ja auch eine so hohe Arbeitslosenrate, dass gerade ältere Menschen sicher oft froh sind, dass es Jobs wie die bei Textbroker und Content gibt, denn es ist besser als nichts zu tun, auch wenn man für recht wenig Geld recht hart arbeiten muss.

Ich hänge Euch nachher unten den gesamten Link aus Wikipedia zum Nachlesen dran. In der Schweiz gibt es nur Sozialhilfe, die für alles mögliche gedacht ist und nicht wie bei uns Extratöpfe wie Bafög für Schüler und Studenten, Wohngeld, Sozialhilfe für Alte und Behinderte, ALG II für Arbeitsfähige, die entweder keine oder eine schlecht bezahlte Arbeit haben und kein oder zu wenig Arbeitslosengeld kriegen, was bei uns ja auch nicht mehr wie früher in die Arbeitslosenhilfe übergeht, sondern dann nach kurzer Zeit ohne Job sofort zu ALG II wird.

Die Menschen, die dort einen Anspruch auf Sozialhilfe haben, sind deshalb nicht unbedingt arbeitslos, die meisten werden es nicht sein, sondern diese Stütze aus diversen anderen Gründen kriegen.

Auch in der Schweiz gibt es ein Grundrecht auf Hilfe in Notlagen, die genaue Höhe von beispielsweise Freibeträgen bei Arbeit kann von Kanton zu Kanton zwischen 200 und 600 Franken schwanken.

122 Franken entsprechen übrigens 100 Euro laut einem Rechner, den ich heute in Anspruch genommen habe.


2011 haben 3 % aller Schweizer Sozialhilfe bekommen. Dazu zählen alle Bevölkerungsgruppen unter den unterschiedlichsten Bedingungen, auch Asylanten. Es handelt sich dabei also nicht um die Menschen, die in der Schweiz arbeitslos sind. Das können nicht viele sein bei 3 % der Gesamtsumme.

Wenn jene Person nun sagte, also es sei doch kein Problem, mit über 50 einen guten Job zu finden, dann wird das auf die Schweiz sicherlich zutreffen, das sagen ja schon solche Zahlen aus.

Wie die nächsten Zahlen bei 3 % Gesamtsumme nun zustanden kommen, weiß ich nicht genau, jedenfalls sollen von den Menschen, die 2011 in der Schweiz Sozialhilfe bekommen haben, 2,1 % Schweizer und 6 % Ausländer gewesen sein.

Auch die Schweizer müssen erstmal Vermögen und so weiter bis zu einem gewissen Grad aufbrauchen und auch die Schweizer dürfen nicht sonstwo wohnen, sondern wenn sie Sozialhilfe kriegen, anemessenen Wohnraum beziehen.

Was da angemessen ist, weiß ich nicht und ob es so krass ist wie in Deutschland.

Auf jeden Fall wird dieser Wohnraum dann von der Sozialhilfe bezahlt. Sogar unter Umständen ein Auto, wenn man behindert ist und deshalb eins braucht oder aber wenn man eins für den Job braucht. Das ist in Deutschland schonmal nicht so, da kann man nur Benzin absetzen, falls man einen Job ausübt, in dem man mehr als 450 Euro im Monat verdient. Das Auto an sich wird nicht gestützt, das haben Jürgen und ich bei der Leiharbeit ja so erlebt, und Leiharbeit ist in Deutschland ohne Auto kaum machbar, weil man viel zu flexibel sein muss, um das mit Bus und Bahn hinkriegen zu können.

Der Grundbedarf, also das was man in der Schweiz außer dem Wohnkosten und diversen situationsbedingten individuellen Kosten je nach Lebenslage kriegen kann, enthält anders als in Deutschland unter anderem Tabakwaren, Geld für Haustierhaltung, Spielsachen, Kino, Sport, Vereinsbeiträge, Geschenke machen, Essen gehen, Getränke in Gaststätten.

Größere Anschaffungen wie die Wohnung renobieren, Möbel, Waschmaschine, Kühlschrank und solche Dinge neu anschaffen muss man davon übrigens auch nicht, so wie das früher in Deutschland ja auch nicht so war, heute aber ja.

Es steht dabei, dass Geld für Urlaub von der Sozialhilfe nicht eingerechnet ist, aber falls man sich was überspart, ist es nicht verboten, mal Ferien zu machen und man könnte auch per Antrag um Beiträge zu Erholungsreisen bitten, da gäbe es private Stiftungen für.

Sowas gibt es in Deutschland auch nicht.

Nun aber noch zur Höhe des Grundbedarfs (von dem nicht !!! wie bei uns auch teure Anschaffungen wie neue Möbel usw. gemacht werden müssen).

Für eine Einzelperson sind das z. B. 986 Franken im Monat, das entspricht 821,67 Euro - plus Miete !!!

Für zwei Personen sind das 1509 Franken im Monat, das entspricht 1236,89 Euro - plus Miete !!!

Im Link steht auch drin, wie viel dann 3 Personen und mehr jeweils bekommen, ist auch viel mehr als bei uns in Deutschland - plus Miete !!!!

Für Sozialhilfebezieher, die erwerbsfähig sind, gibt es auch noch Integrationshilfen, die sich danach richten, ob man Arbeit sucht.

Also was, wo wir immer sagen, wäre doch toll, wenn unsere Jobcenter es belohnen würden, wenn man sich bemüht, Arbeit zu finden oder irgendwelche Kurse besucht.

Integrationshilfen gibt es in Deutschland auch nicht, im Gegenteil, nur Druck!!!

Es ist sogar möglich, auch in der Schweiz von Sanktionen betroffen zu sein, aber höchstens 15 % des Grundbedarfs dürfen das werden. Auch das ist in Deutschland ganz anders. Die können dort verhängt werden, wenn sich die Schweizer wirklich komplett verweigern und nichts tun, um ihre Notlage zu verändern.

Verwandte gerader Linie, würde sagen Eltern und Kinder, sowie Ehepartner können eventuell zur Unterstützung herangezogen werden, aber nur, wenn sie über 101.000 Franken im Jahr oder 15.000 Franken im Monat verdienen.

Also keine Bedarfsgemeinschaften wie in Deutschland, sondern auch das ist so, wie es bei uns früher mal war, wo man auch Verwandte eventuell unterstützen musste, aber nur, wenn man im Geld schwamm, sonst nicht. Und nicht wie heute in Deutschland, wo sogar kleine Kinder das Geld vom Zeitungenaustragen mit in die Haushaltskasse der Bedarfsgemeinschaft legen müssen und man im KNast landet, wenn man solche Minibeträge nicht angibt.

Und bei dem vielen Geld können die Schweizer noch je nach Kanton unterschiedlich zwischen mindestens 200 Euro bis zu 600 Euro Freibetrag vom selbst verdienten Geld behalten, das nicht auf diese doch beachtlichen Leistungen der Sozialhilfe dort angerechnet wird.

...

Ganz ehrlich .. als ich gestern von diesem besserwisserischen Geseier überrascht wurde, hatte ich ja keine Ahnung, wie es in der Schweiz aussieht.

Ich hatte allerdings gefragt, es mir doch mal genauer in dieser Gruppe zu erklären.

Und das hätte die Gute ja gekonnt, die es doch wirklich fertig gebracht hat, in so einem Land Sozialhilfe zu bekommen, wo es so gut wie keine Arbeitslosen gibt.

Warum sie bei solchen Summen nun textet, keine Ahnung.

Mag ja sein, es macht ihr Spaß. Tut es mir auch, ich mag meinen Job, auch wenn ich davon zwar schaffe, unsere Tiere zu ernähren, aber mir nicht vorstellen kann, dass man von der Portalarbeit wirklich so ohne weiteres leben kann.

Vielleicht in der 5 eingestuft, aber das war diese Frau ja nicht, sondern wurde gerade, worüber sie sich ja so aufgeregt hat, in die 3 wieder runtergestuft, wo ich bei Textbroker auch drin bin und bisher nie höher gekommen bin, was ja der Grund ist, dass ich, da es bei Content anders war, nun doch eher dort als bei Textbroker arbeite, weil ich dort eben besser verdiene und die Arbeit an sich im Prinzip in beiden Portalen ähnlich ist.

Na ja .. ohne dass ich mich heute früh an dieser Schweizerin echt sehr geärgert habe, wäre ich nie darauf gekommen mal zu schauen, wie gut es den Menschen in der Schweiz geht.

Wäre es so in Deutschland, da würde ich nicht jammern. Ich hätte ja gar keinen Grund dazu.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialhilfe_%28Schweiz%29 

LG
Renate