Freitag, 12. Dezember 2014

Wieder ein Abschied und später etwas Neues für die Pferde

Unsere Weidenachbarn gehen bald weg

Pferde sind Herdentiere. Es fällt ihnen immer schwer, wenn ein Herdenmitglied geht und genauso, wenn ein neues Herdenmitglied wieder dazu kommt. Das bringt eben ihr ganzes Sozialgefüge gewaltig durcheinander. Prima und Chiwa gehören außerdem zu den typischen Klebern, und sie haben beide in der letzten Zeit viele neue Pferde kennenlernen müssen und sie auch wieder verloren.

Heute haben wir erfahren, dass Aron und Dante nicht ihre Weidenachbarn bleiben werden. Die beiden gehen in einen anderen Stall und werden vermutlich am Montag oder Dienstag umziehen.

Das heißt, dass entweder ein einzelnes neues Pferd zu unseren beiden dazu kommen und ganz in ihre kleine Herde integriert werden wird oder aber es kommt eine Gruppe und es bleibt so mit dem Zwischenzaun, weil dann die Box nebenan als Offenstall genutzt wird. In dem Fall würden es Ponys sein, die dort einziehen.

Ich war neugierig und bei ebay lesen, wie unsere Anzeige wohl aussieht, als ich vorhin erfuhr, dass unsere Weidenachbarn wieder gehen werden. Da fand ich das, dass auch eine Gruppe kommen kann.

Also abwarten und schauen, wie sich das alles entwickelt.

Zunächst werden die beiden Dante und Aron ganz sicher vermissen. Es wird aber weniger schlimm sein als es gewesen wäre, wenn wir damals ohne Zwischenzaun eine ganze Herde gewesen wären, vor allen Dingen für Prima, die doch so sehr an Aron hing, als sie noch auf einer Weide gelaufen sind.

Insofern bin ich jetzt recht froh, dass Chiwa und Prima in gewisser Weise nun schon länger eine kleine Herde für sich und die beiden Wallache nur Weidenachbarn gewesen sind. Die Trennung wird dann leichter fallen.

Ja so ist das.

Gerenell denke ich über unseren jetzigen Platz, dass Jürgen und ich sehr zufrieden damit sind, dass Chiwa sich dort so gut erholt hat. Das Heu und Stroh sind in Ordnung, die Pferdeäppel sehen generell normal aus und Chiwa läuft wieder viel Trab und oft sogar Galopp. Der Schmied hat beim letzten Mal gesagt, ihre Hufe sind fast wieder normal und werden nach der nächsten Hufbearbeitung im Januar vermutlich sogar dann wieder ganz normal sein, wenn er das nächste Stück abgemacht hat.

Der Stall liegt schön geschützt hinter dem Jungvieh-Kuhstall. Das weite Oberdach vor den Boxen bietet auch über Tag viel Schutz. Dass davor eine befestigte Fläche ist, ist sehr gut für das Abnutzen der Hufe und gibt den Pferden auch die Möglichkeit, trocken zu stehen, wenn es draußen zu nass ist und sie das Bedürfnis nach festem Boden unter den Füßen haben. Auch wenn wir Lehmboden haben, wofür niemand was kann, ist der auch weiter hinten im Auslauf immer trocken genug, dass die Pferde auch dort sauber und trocken stehen .. nur eine Senke ist meistens etwas matschig, wenn es viel regnet. Aber derartige Senken gibt es fast überall.

Ich persönlich bin ja ein Feigling und habe, da es Chiwa wieder so gut geht, Angst, große Wege mit ihr zu laufen. Ela wird aber öfter mitkommen, wenn es los geht, dass Chiwa wieder geritten werden kann. Bei mir ist es so, dass ich im Alter so unsicher auf den Beinen geworden bin und mir auch immer noch die Stelle unter dem rechten Knie nicht ganz geheuer ist, wo ich voriges Jahr den Muskelriss hatte. Ein ungeschickter Tritt und es tut nach wie vor weh und bei Chiwa befürchte ich immer, dass ihr Gehopse diese Sache bei mir wieder verschlimmern könnte. Alleine laufen, das geht und ist auch wichtig, denn wir laufen ja nun immer zu den Pferden.

Ich war schon in vielen Pensionsställen und bin auch bei zwei davon nicht fort, weil ich total unzufrieden war, sondern aus anderen Gründen. Dennoch gefällt mir dieser hier bisher abgesehen von meinem eigenen Stall in Depenau oder dem in Nettelsee am besten und nur die B 76 so nah dran macht mir etwas Angst, aber diese Angst liegt halt an mir persönlich. Ich kenne genug Leute, die ohne Probleme mit ihren Pferden sogar über die Hauptstraße marschieren. Dass ich das nicht mehr lernen werde, liegt aber nicht an unserem Stall, sondern an mir selbst.

Na ja ... Jürgen und ich hoffen, dass Chiwa und Prima nicht allzusehr leiden werden, wenn Aron und Dante gehen und auch, dass das Neue oder die Neuen sich dann später gut mit ihnen vertragen werden.

LG
Renate

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Schmink- und Modetipps für Pferde

Unsere zwei mögen es



Im Herbst, der hier im Norden eher an einen Sommer erinnerte, waren die neuen Wintertrends noch keine Frage. Aber nun ist es kühl und nass. Da muss natürlich auch für Pferde ein neuer Look herhalten. Unsere zwei Naturliebhaber haben sich ganz spontan für das Make Up der Marke Moddär entschieden, der sehr schön mit dem lehmgrauen Rouge harmoniert. Das übrige Outfit wurde kunstvoll mit der Fellmode „ Fango“ ergänzt. Bei weißen oder hellen Pferden schafft dieser Trend eindrucksvolle Kontraste.





Etwas dezenter kleidet sich dagegen der Hochadel.








Beide haben mir verraten, dass sich die Mode mit dem ersten Frost und Schnee noch ändern kann. Bleibt also nur abzuwarten, was die zwei dann so vorschlagen werden.

LG Jürgen

 

Jahr für Jahr eine Zunahme an Stromsperren in Deutschland

Die Linke fordert ein Verbot für Strom-, Gas- und Wassersperren


Eine Rede von Caren Lay zum Thema findet Ihr hier:


LG Renate

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Wilder Wetter-Mix hier in Holstein

Ich glaube, es war heute alles dabei


Regen und so ein Wind, dass ein offenes Fenster mit Schwung zuschlug, dann auch mal Schneeschauer, wovon aber nichts liegen blieb, dann wieder Sonne und gegen Nachmittag davon übrig nur noch trübes, aber relativ mildes Wetter und ganz viel Schlamm am Boden, so dass der Lehm auf dem Hof, wo unsere Pferde stehen, heute wie Schmierseife war .. schlimmer als Glatteis.

Es soll wohl auch noch einige Tage so bleiben.

Das heißt für die Hoppas erstmal keinen Weidegang mehr, denn bei solchen Bodenverhältnissen ist es dann doch besser, sie zertreten nur ihren Auslauf, wo ohnehin kaum noch was wächst.

Nachti
Renate

Dienstag, 9. Dezember 2014

Helft Ihr Voller von RSH Pferden helfen?

Es geht um Pferdefutterspenden, die dringend gebraucht werden

Hier der Link:




Danke im Sinne von 34 Stuten und Fohlen, die dringend Hilfe brauchen !!

LG Renate

Der übertriebene Griff zur Schmerztablette

Zu viele Schmerztabletten können gefährlich werden, dabei gibt es Alternativen


Viele Menschen neigen dazu, viel zu schnell und viel zu lange Schmerzmittel einzunehmen. Dabei wirken diese Medikamente nach einer Weile genau gegenteilig und verschlimmern den Schmerz sogar, machen süchtig und können schwer krank machen. Bei einer Überdosierung können Schmerzmittel total tödlich sein. Dabei gibt es gesunde Alternativen. Siehe Link:


LG Renate

Verantwortungsgefühl für Tiere - jedes Jahr der gleiche Schwachsinn !!!

Das Verantwortungsgefühl für Haustiere hat nichts mit dem Datum zu tun !!!


 Jedes Jahr gehen bei Facebook und sonstwo diese Texte rum, bloß keine Tiere zu Weihnachten zu verschenken, denn die würden ja doch nur alle ausgesetzt werden. Dieser Schwachsinn regt mich allmählich auf und ich möchte einmal meine Meinung zu diesem Thema loswerden!

Mein Hund Waldi war einmal ein Weihnachtsgeschenk. Ich habe ihn am Heiligen Abend 1963 bekommen. Selbstverständlich hat unsere Familie wie für alle Tiere, die wir hatten, auch für Waldi zeitlebens die Verantwortung übernommen und ist gut mit ihm umgegangen. Wir haben den Waldi oder eigentlich Waldo, so hieß er wirklich, alle sehr geliebt.
Es ist in meinen Augen komplett egal, wann ein Haustier in eine Familie kommt. Ob dieser Mensch, der das Tier bekommt oder die Familie, wo es leben wird, damit gut umgehen oder nicht oder das Tier womöglich aussetzen, hängt von ganz anderen Dingen ab wie dem Datum, an dem das Tier zu seinen Besitzern kommt.

Weihnachten, ein Geburtstag oder irgendein anderer Tag im Jahr oder die Tatsache, ob man gerade in Urlaub fahren will oder nicht, haben wirklich überhaupt nichts mit der Einstellung zu einem Haustier zu tun.

Menschen, die ein Tier aussetzen, das einmal als Weihnachtsgeschenk zu ihnen kam, tun das auch dann, wenn es an einem x-beliebigen anderen Tag zu ihnen gekommen ist, denn diese Menschen haben weder Herz noch Verantwortungsbewusstsein.

Und Menschen, die ein Tier weggeben, weil sie es nicht behalten können, sind nicht alle schlecht. Es kann auch triftige Gründe dafür geben, einen anderen Besitzer für ein durchaus geliebtes Haustier suchen zu müssen. Nicht jeder Menschen, der Hilfe bei einem Tierheim sucht, damit sein Haustier ein sicheres neues Zuhause bekommt, ist ein schlechter Mensch und gehört auch nicht an den Pranger gestellt.

Deshalb mein Apell an alle: Vor dem Drücken auf den Teilen-Button doch bitte erstmal für einige Sekunden das Gehirn einschalten .. nachdenken lohnt sich, bevor man was teilt.
Der Waldi war nach meiner Erinnerung eines der schönsten Weihnachtsgeschenke, die ich jemals bekommen habe und hat mich 16 Jahre lang sehr glücklich gemacht. Er ist auch bei uns gestorben.

LG Renate