Sonntag, 3. August 2014

Vom Loslassen - Teil 5

Kinder kann man nicht loslassen - meine Große Vanessa und Familie

Vanessa Anfang Januar 1994, als wir gerade Chiwa als 2. Pferd nach Nixe angeschafft hatten. Ich kaufte Chiwa, obwohl ich sicher war, Manuels damalige Freundin würde sehr wütend sein, denn ihr Pferd, das vorher bei uns stand, war gerade gestorben und sie hätte gern das nächste auch kostenlos bei uns untergebracht. So aber hatten wir nur zwei Plätze, und die waren nun mit Chiwa besetzt. Das wollte Vanessa so, weil sie es nicht gut gefunden hatte, dass Sonja ihr damals erst 7 Jahre altes Pferd hatte töten lassen, weil es aufgrund eines Sehnenleidens nie mehr reitbar gewesen wäre und nicht gewollt hatte, dass ich es als unreitbares Gnadenbrotpferd übernehme, was ich ihr vorgeschlagen hatte.

Ich war sicher gewesen, dass es so Probleme mit meinem Großen Manuel wegen seiner Freundin geben würde .. auch wenn Vanessa im Prinzip recht hatte mit ihrer Auffassung, dass es kein Grund ist, ein Pferd töten zu lassen, weil es nicht mehr reitbar ist. Ich nahm diese Probleme in Kauf, obwohl ich etwas Angst davor hatte, und zwar Vanessa zuliebe.

Vanessa war als Kind immer schüchtern und hatte kaum eigene Freunde. Sie profitierte nur ein wenig davon, dass ihr Bruder Manuel und als sie älter wurde, auch ihre kleine Schwester Esther anders waren und so genug Spielkameraden und im Teenageralter jugendliche Kontakte mit ins Haus brachten.

Sie war traurig, weil sie oft nur als Kumpel wahrgenommen wurde, auch von den meisten jungen Männern.

Vanessa war lange alleine und ich tat alles, dass sie trotzdem glücklich sein sollte. Pferde anzuschaffen, das war ihr Traum. Ich habe mir selbst damit, meiner Großen diesen Lebenstraum zu erfüllen, fast mein eigenes Grab geschaufelt. Nie hätte ich vermutet, dass mich ausgerechnet Vanessa so im Stich lassen würde, wie sie es tat, als sie dann durch eine Party, auf die sie ihre kleine Schwester mitnahm, ihren heutigen Ehemann kennenlernte. Er ist genauso kontaktarm gewesen und ein Muttersöhnchen, wie es schlimmer nicht sein kann. Und er war eifersüchtig auf jeden Menschen, der Vanessa auch gern hatte. Obwohl er anfänglich, weil er auch Probleme mit dem eigenen Elternhaus hatte, über 2 Jahre mit auf unserem Resthof lebte, begann er sofort, als Vanessa ihm unsere Enkelin Janin geschenkt und ihn geheiratet hatte, sie von ihrer eigenen Familie zu isolieren. Kritik vertrug er nie, und schon gar nicht die, dass ich ihm sagte, er müsse schon in die Berufsschule gehen und ich würde ihm auch gern helfen, als er zum 2. Mal durch seine Gesellenprüfung gefallen war und ich erfuhr, er schwänzt ständig die Schule und versteckt sich vor seinem Vater im Schrebergarten bei seiner Mutter, obwohl Janin sein Wunschkind war. Da habe ich ihm gesagt, Kinder wollen auch essen und ein Mann sollte doch zumindest versuchen, ob es ihm gelingen könnte, seine Familie zu ernähren. Hatte ich damit nicht recht?


Weil mein Ex ständig fremd ging, trennte ich mich schließlich zum 2. Mal vorübergehend von ihm und konnte unseren Resthof in Depenau so nicht mehr halten.

Vanessa hätte es mit ihrem Mann damals gekonnt. Sie tat es nicht, weil er in der Nähe seiner Mutter in einer Etagenwohnung leben wollte.

Und er wollte Chiwa von der Herde trennen, was ich nicht erlaubt habe, weil ich genau wusste warum.

Da links ist Janin mit Silas, den Vanessa hat damals verkaufen müssen. Das hätte nicht sein müssen, denn ich hätte damals genug Geld gehabt, Silas so lange umsonst zu füttern und zu versorgen, bis Vanessas Mann wieder Arbeit gefunden hätte .. aber das wollte er nicht.  Seine Frau wäre dann ja wieder regelmäßig zu ihren Eltern zu Besuch zu ihrem Pferd gekommen. Deshalb musste seine Tochter ihr nun schon 2. Pferd verabschieden, zuerst Chiwa, die bei mir blieb, dann Silas, der verkauft wurde.
Janin sahen meine Mutter und ich noch häufig, weil mein Schwiegersohn eine Weile Arbeit hatte und wir Vanessa heimlich trafen, auch wenn sie uns etwas anderes sagte. Sie hat früher nie gelogen, sie tat es aus Angst, mir wegen ihrer Beziehung zu ihrem Mann die Wahrheit zu sagen und weil sie doch eigentlich ihr Elternhaus und ihre Oma liebte.

Marc, Enkel Nr. 2 von ihr, haben meine Mutter und ich kaum noch kennengelernt. Es war mir klar, dass der Kontakt aufhören würde, sobald Janin so gut sprechen konnte, ihrem Vater zu erzählen, was sie über Tag gemacht hatte.

Genauso ist es dann auch gekommen. Vanessa brach den Kontakt in diesem Alter von Janin ab und gab natürlich mir die Schuld dafür .. ich würde ihren Mann nicht mögen.

Nein, das tue ich auch nicht. Er war von Anfang an feindseelig, und zwar sowohl zu mir als auch zu meiner Mutter. Wie soll man denn so einen Menschen gern haben?

Damit meine Mutter ihre Lieblingsenkelin jedenfalls ab und zu sehen konnte, fuhr ich unzählige Male mit unseren Haustieren zu Vanessa in die Tierklinik, Kleinigkeiten wie Flohpillen, Wurmkur oder so holen, ob es nun nötig gewesen wäre oder nicht .. einfach damit meine Mutter dann mal mit ihr hat reden können.

Seht Ihr, wie meine Mama ihre Enkelin hier anhimmelt? Das war einige Wochen vor ihrem Tod. Ich wusste damals schon, dass es bald vorbei sein musste, es war abzusehen.


Vanessa kam ins Krankenhaus, als meine Mutter im Sterben lag .. aber nur vormittags. Für meine Mutter war es dennoch gut. Es war auch gut für mich, dass sie mir raten konnte, denn als Tierarzthelferin und OP-Schwester konnte sie mir bestätigen, dass meine Mutter wirklich dabei war, an Nierenversagen zu sterben. Sie kannte das von unzähligen Tieren, wo sie es miterlebt hat. Das half mir bei der Entscheidung, was ich zuletzt für meine Mutter tun musste.

Aber als meine Mutter begraben wurde und Janin und Marc dabei waren .. nach dem Tod meiner Mutter, die sicher ihre rechte Hand dafür gegeben hätte, sie zu Lebzeiten nochmal sehen zu können ... saß Vanessa mit den Kindern demonstrativ auf der anderen Seite der Friedhofskapelle und ließ mich allein. Sie stand auch mit den Kindern am Grab nicht neben mir. Das werde ich niemals vergessen. Vergeben ??? Ich weiß es nicht, vermutlich ja. Kindern vergibt man Dinge, die man sonst niemand vergeben würde.

Da oben, das ist ein Foto, das ich auf einer öffentlich Seite von Janin bei Facebook fand genauso wie das nächste von ihr und ihrem Twister, einem Haflinger, den sich Vanessa ungefähr zu der Zeit gekauft hat, als Esther warum auch immer Nixe und Reno hat verkaufen müssen.

Ich erinnere mich genau daran, dass ich damals, als ich das erste unserer drei Pferde für Depenau gekauft habe, mit Vanessa darüber gesprochen habe, dass Pferde alt werden und ich schon alt sei und nicht wissen könnte, was noch alles passiert. Ob sie mir, wenn ich Pferde kaufe, versprechen würde, mir später immer dabei zu helfen, auch für sie sorgen zu können. Ja hat sie gesagt, wir werden immer zusammen halten und dafür sorgen, dass unsere Pferde immer zusammen bleiben können.

Und dann kam dieser Mann und alles war vergessen, ihre Träume untergeordnet.

Ja ich weiß, Vanessa konnte sich schon als Kind nicht durchsetzen und natürlich hat sie sich immer einen Lebensgefährten gewünscht und es war schwer für sie, einen zu finden, der genauso war wie sie selbst ... schüchtern, ängstlich und irgendwie weltfremd.


Aber was ist mit mir? Ich bin immer ein Frauchen für einen kleinen Hund gewesen, ganz sicher keines für ein Riesenpferd, denn Pferde haben mir immer Angst gemacht. Ich habe viel gelernt über Pferde. Ich habe auch gelernt, über meinen Schatten zu springen und bin sogar über eine Strecke von 13 km zu Fuß mit Chiwa einmal umgezogen. Ich habe gelernt, mit einem schwierigen Pferd wie Prima umzugehen, das unreitbar und unberechenbar ist.

Ich habe das gelernt, weil ich meiner ältesten Tochter, die damals so einsam war, ihren größten Traum erfüllte, nämlich Pferde hinter unser Haus zu stellen.

Wegen der Pferde habe ich im Leben unendlich viele Probleme gehabt. Ich habe diese Tiere dennoch nie im Stich gelassen und heute schreibe ich überwiegend über Pferde.

Das Leben geht seltsame Wege. Und was aus mir und meiner ältesten Tochter einmal wird, ich habe keine Ahnung genauso wenig wie ich eine habe, ob ich ihr jemals verzeihen kann, was sie mir im Leben alles angetan hat ... aus Angst, und zwar nur aus Angst.

Durfte ich auch Angst haben?

Heute habe ich auch keine Angst mehr, offen zu erzählen, wie wütend mich das alles macht und dass ich für manche Ängste einfach kein Verständnis mehr habe, auch wenn ich damals noch welches dafür hatte, als ich Vanessa zuliebe diese Tiere angeschafft habe, damit sie glücklich sein sollte ohne zu ahnen, dass genau das mein eigenes Leben komplett zerstören würde und ich vermutlich noch mit 70 für das Überleben von Pferden arbeiten werde, die ich mir schon mit 55 nicht mehr leisten konnte.

LG
Renate

Computerspende Hamburg

Hilfe zum neuen PC für Sozialschwache in Hamburg


Ist zwar in erster Linie ortsgebunden, aber doch eine nette Idee. Hier können alle Leute, die ALG II beziehen und denen der PC kaputt gegangen ist, versuchen, nen neuen gebrauchten zu ergattern, den dort jemand gespendet hat .. bzw. man kann seinen alten dort auch hin spenden.


LG Renate

Noch ein Rotwein-Rezept

Hab das zweite Drittel der Buddel Rotwein verarbeitet


Wenn ich mit Rotwein koche, kaufe ich meistens eine Sorte, die mild und eher süßlich schmeckt. Für gewöhnlich hält eine Flasche Rotwein zum Kochen bei mir für 3 x kochen. Vor einer Weile habe ich ja schonmal mit Rotwein gekocht, gestern nun habe ich das zweite Drittel der Buddel verbraucht, werde also die Tage nochmal mit Rotwein kochen, damit die Flasche leer wird.

Das Rezept gestern war reichlich, kann es mit Nudeln oder Reis dazu übermorgen nochmal aufwärmen ... heute mache ich nämlich Bauernfrühstück .. also normal wie immer mit sauren Gurken und Roter Beete.

Nun das Rezept:

Etwas Rapsöl und etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und mit 1/3 Flasche Rotwein angießen, 1 Teelöffel Salz und etwas Paprika edelsüß zum Würzen mit rein geben. Dann habe ich 3 kleine Zucchinis gewürfelt dazu gegeben, eine gewürfelte Aubergine, eine gelbe und eine rote klein geschnittene Paprikaschote, eine gehackte Schalotte und ein Glas Champignons samst Flüssigkeit noch dazu getan. Da hinein kam dann zunächst ein Paket Putenministeaks bis auf eins (das hat Boomer roh verputzt, fand er toll :) ), die ich gewürfelt dazu gegeben habe. Ich hatte auch von kurz davor noch ein schon gar geschmortes Hühnerbein, das ich auch klein geschnitten mit dazu gegeben habe. Zuletzt kam noch eine Tube Tomatenmark mit rein und dann alles gut durchrühren, Deckel auf die Pfanne und unter ab und zu wieder durchrühren garen lassen.

Dazu habe ich uns eine Portion Parboiled Reis gekocht.

Nachtisch gab es auch noch, und zwar für jeden einen Joghurt Käsekuchen-Mandarine (hat Aldi zur Zeit) mit frischen Brombeeren, die ich ohne extra Zucker einfach auf dem Joghurt verteilt habe.

Guten Appetit
Renate

Vom Loslassen - Teil 4

Kinder kann man nicht loslassen - meine Tochter Esther und Familie

Als ich dieses Foto von meiner Tochter Esther, meinem Enkel Raphael von ihr und Robert, Raphaels richtigem Vater, gemacht habe, war die Beziehung zu Esther so eng, dass sie täglich bei uns zu Hause war und für sie eine Selbstverständlichkeit, dass ich bald, wenn sie mit Robert wieder ausgehen würde, dann immer auf Raphael aufpassen würde. Unsere damaligen drei Pferde Nixe, Reno und Chiwa standen in einem Stall mit Weideland unmittelbar an unserer damaligen Wohnung und ich holte Esther täglich ab, um mit ihren geliebten Pferden zusammen zu sein.

Esther wusste ganz anders als ihre Schwester Vanessa immer, wie sie ihre Vorzüge auch optisch betonen musste. Sie zeigte sich feminin und hatte keine Probleme mit ihrer Weiblichkeit so wie ihre große Schwester. Sie ging gern tanzen, schminkte sich und liebte Tiere auf eine etwas weniger beherrschende Art wie ihre Schwester. Esther war mir insgesamt von allen meinen Kindern immer am ähnlichsten, ist es vermutlich auch noch heute.

Wegen Robert machte ich mir Sorgen, und zwar weil mir klar war, dass er Alkohol- und Drogenprobleme hatte. Ich mochte den Vater meines Enkels, aber ich hatte auch Angst, er könnte meine Tochter da in Dinge rein ziehen, die ihr nicht gut tun würden. Ich bin ihre Mutter, ich denke, dass ich das Recht habe, mir konkrete Gedanken über so etwas zu machen, wenn ich es miterlebe. Dennoch habe ich mich mit Robert gut verstanden, ganz anders als ich es heute mit seinem Nachfolger tue, von dem ich nicht annehme, dass er Suchtprobleme hat.
Ich hatte nie vor, eines meiner Kinder vorzuziehen, weil ich das vom Prinzip her nicht richtig finde. Ich habe miterlebt, wie meine Mutter auf eine ganz extreme Art Vanessa als ihr Lieblingsenkelkind aussuchte und vorzog und musste deshalb, als Manuel klein war, ständig versuchen, ihm diesen Mangel zu ersetzen, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, denn meine Mutter passte ja auf unsere Kinder auf, als ich noch berufstätig war und auch sein musste. .. Ich habe auch miterlebt, wie sehr mein Ex-Mann unseren Sohn Manuel vorzog, anfänglich vermutlich einfach deshalb, weil er ein Junge war und generell aufgrund seiner Mentalität gegenüber den Mädchen, aber später auch deshalb, weil er vom Typ her anders als sein kleiner Bruder Marius maskuliner ist und typisch maskuline Hoppys hat und mein Ex nie etwas mit der eher künstlerischen Ader unseres Jüngsten hat anfängen können und mit dessen intellektueller Art zu denken, auch überhaupt nichts hat anfangen können. .. ich fand das von beiden nicht gut, von meiner Mutter nicht und auch nicht von meinem Ex-Mann, was sie da taten. ... Dennoch glaube ich, dass ich ca. vom Teenageralter meiner Esther an irgendwann begonnen habe, selbst auch eins meiner Kinder vorzuziehen, nämlich Esther. Einfach weil ich mit ihrer kokett-femininen Art und ihrer sanften Mentalität Tieren gegenüber, die ihre Schwester aufgrund ihres viel zu geringen Selbstbewusstseins nicht an den Tag legte, sondern in meinen Augen oft zu streng mit den Tieren umging, die sie dennoch nicht akzeptiert haben oder gerade deshalb nicht, aber auch dem höheren Intellekt meiner Jüngster, womit sie mir auch ähnlicher war, besser zurechtgekommen bin.

Anders als ihre Geschwister hat mich Esther besonders viel gebraucht. Ihre Beziehung zum Vater meines Enkels Raphael war schon vorbei, als Raphael gerade 2 Monate alt war. Esther brauchte mich, damit sie ihre Ausbildung zur Erzieherin und Reitlehrerin für Therapeutisches Reiten und Westernreiten zu Ende machen und auch ein wenig jobben und sich als Kellnerin Geld verdienen konnte.
Ihr heutiger Mann kümmerte sich überhaupt nicht um Raphael, bis er fast 3 Jahre alt war, was ich ihm dann vorwarf und ihm eindringlich erklärte, wie sehr meine Tochter ihren Sohn lieben würde, als wir beide uns endlich kennenlernten, weil Esther einen schweren Reitunfall hatte und ohnmächtig im Krankenhaus lag, wo ich ihren Freund dann hin bestellte und ihm in endlos langen Gesprächen klar machte, dass meine Kleine ihn lieben würde, aber auch, dass er ihr Kind akzeptieren müsse. ... Und damit schaufelte ich mir mein eigenes Grab, denn ich hatte ja keine Ahnung, dass es da eine total eifersüchtige Oma geben würde, die mangels eines eigenen Enkels den meinen würde ganz für sich alleine haben wollen. ... 2003 kam es deshalb zum ersten Bruch für ein halbes Jahr ... 2007 erneut nach einer Reitershow, bei der ich mit ausgerechnet dieser Oma gemeinsam den Getränkestand für die Zuschauer bediente und die dann miterlebte, dass mein kleiner Enkel mehrfach zu mir gelaufen kam und mir erzählte, wie stolz er war, beim Voltigieren in einer Indianernummer dabei zu sein. ..... Meine Tochter ist grundsätzlich über hinter dem Rücken laufende Intrigen auf mich rauf gehetzt worden und hat sich auf mich rauf hetzen lassen. .. Ich erinnere mich daran, wie ihre allererste große Liebe Björn mir einmal erzählt hat, das schlimmste, was man einem Menschen antun könne, sei die Intrige. Recht hat er gehabt, das ist auch so, denn Menschen, die anderen durch Intrigen schaden, tun das hinter dem Rücken, und man weiß nicht einmal genau, wer sie sind und kann dabei sogar die falschen beschuldigen. Das ist das besonders Gemeine an einer Intrige.

Mein Enkel Raphael war für mich anders als meine anderen Enkel in seinem Baby- und Kleinkindalter wie ein 5. Kind, stand mir genauso nah wie meine eigenen Kinder.

Als wir Sunny gesucht und gefunden haben, den Ihr hier links im Bild seht, den Raphael zu seinem 4. Geburtstag bekommen hat, wollte er wie seine Mama einen Fuchs haben, der Hopi heißen sollte, weil der Haflinger meiner Tochter auch Hopi heißt. Es war nicht einfach, ihm später klar zu machen, dass sein Fuchs einen anderen Namen brauchen würde. Den kleinen Pony-Fuchs aber haben wir natürlich dann für ihn gesucht und auch gefunden.

Es zerriss mir das Herz, als Raphael von heute auf morgen von einer fast 80-Jährigen versorgt wurde und mich im Alter von fast 3 Jahren von heute auf morgen volle 6 Monate nicht mehr sehen durfte und seinen leiblichen Vater, der sich ja immer um ihn gekümmert hatte, zur gleichen Zeit dann auch lange nicht mehr. Diese Kritik, das als ausgebildete Erzieherin und der Kenntnis darüber, was eine Bezugsperson ist und wie schädlich der Wechsel von Bezugspersonen im Alter unter 5 Jahren lebenslang für einen Menschen sein kann, zugelassen zu haben, wird sich meine Tochter, so gern ich sie immer hatte, auch gefallen lassen müssen und sollte Raphael erwachsen deshalb einmal Probleme bekommen, erst recht.

Dieses zur Zeit letzte Foto, was ich 2011 im Frühling bei einem letzten Besuch mit meiner damals noch lebenden Mutter von Esther gemacht habe, zeigt sie, als es ihre Reitschule noch gab und ihre Schulpferde noch nicht zum Teil verkauft worden waren, auch Nixe und Reno noch nicht.

Als ich sie nur wenige Monate später bei der Beerdigung meiner Mutter wieder sah, sah Esther aus wie der lebende Tod ... mager, schwer krank und mitgenommen. Was immer inzwischen passiert ist, es muss sie schwer getroffen haben, aber ich konnte und durfte nicht da sein, um ihr beizustehen, was ich sicherlich gern getan hätte, denn Esther ist ja mein Kind.

Als ich im Dezember 2013 Hilfe gebraucht habe, um mit Chiwa und Prima den Pensionsstall zu wechseln, gab es ein langes Telefonat zwischen uns. Wir haben auch über Raphael geredet. Es war nett. Getroffen haben wir uns nicht, denn eine Freundin von uns half. Ich hoffte, Esther würde mich dennoch einmal besuchen kommen, aber das tat sie nicht. Ich schreibe ihr seitdem oft an die mir nun bekannte so hoffe ich noch gültige E-mail-Adresse Grußkarten .. ihre neue Handynummer kenne ich nämlich nicht, um sie selbst anrufen zu können. Sie einfach zu besuchen wie damals, was mein Schwiegersohn dann raus bekommen hat, es würde ihr nur Probleme bereiten, wenn es es wieder merken würde. Ich werde ihr das nicht antun.

Tja ....Raphael heißt so, weil das ein Jungenname ist, den ich gern einem meiner Söhne gegeben hätte, aber mein Ex-Mann mochte diesen Namen nicht.

Ich hatte einen Traum, bevor ich Esther auf die Welt brachte. Der war sonderbar. Ich träumte, ich müsse eine Tochter gebären und die dann einen Sohn, denn der hätte die Aufgabe, den Teufel zu besiegen.

Ich habe das Esther früher mal erzählt, was ich für einen komischen Traum hatte und dann beschloss, dieses Kind soll auf die Welt kommen, und das war sie und dass sie wirklich ja einen Sohn bekommen hat.

Sie nannte ihn Raphael, nach dem Engel der Apokalypse, der den Teufel besiegen wird, so steht es in der Offenbarung des Johannes.

Ich selbst war übrigens als junge Frau kein Gothic-Fan wie meine Kinder Esther und Marius. Deshalb dachte ich anders als Esther auch nicht an den Engel der Apokalypse, sondern an Raphael, den Maler der Madonna Tempi, also Raffaello Santi. Ich habe nämlich als junge Frau im Fach Kunstgeschichte einmal ein Referat über diesen Maler gehalten und war begeistert von ihm.

Dennoch .. so nah standen Esther und ich uns einmal, dass sogar ihr Sohn einen Namen bekommen hat, den ich besonders schön finde. Wir waren uns immer so ähnlich. Wenn ich ihr etwas geschenkt habe, dann musste ich nicht fragen. Ich konnte es selbst aussuchen, denn wir hatten in fast allen Dingen spontan den gleichen Geschmack.

Tja .. es tut weh, Kinder zu verlieren. Natürlich habe ich weder Esther noch Raphael jemals losgelassen und werde es auch nicht tun, auch wenn ich beiden heute nicht nachlaufe.

Ich warte halt ab, was die Zukunft bringt. Wenn ich so alt werden sollte wie meine Mutter, habe ich noch 30 Jahre Zeit zu sehen, was passieren wird.

LG
Renate

Heute Nacht hat es hier geregnet

Man kann etwas besser durchatmen


Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, sah ich, dass es über Nacht geregnet haben muss. Es war auch nicht mehr ganz so heiß in der Wohnung. Man kann auch noch, obwohl es allmählich auf Mittag zugeht, besser durchatmen.

Ob wir ein Gewitter hatten, wissen wir nicht. Ich habe nichts gehört und Jürgen auch nicht. Wir haben beide heute Nacht sehr gut geschlafen.

Für das Land ist das gut. So wie ich gesehen habe, soll es auch morgen noch regnerisch bleiben, dann wieder praller Sonnenschein kommen. Die Weiden und anderen Pflanzen brauchen das Wasser ja.

In Bayern ist das Wetter nicht so optimal wie hier. Wir haben ja dieses Jahr wirklich einen Bilderbuchsommer mit viel Sonne, aber zwischendurch so wie eben heute wieder auch genug Regen, so dass nichts vertrocknet, aber auch nicht alles absäuft, was nicht jedes Jahr so gut ist.

In Bayern hatten sie monatelang gar keinen Regen, aber gestern schrieb mir eine Freundin, nun schon das zweite Mal binnen kurzer Zeit sintflutartige Regenfälle, und zwar so heftig, dass ihr Pferdestall und Hühnerstall unter Wasser stehen, auch die Weiden komplett überschwemmt wurden und so weiter.

Da haben wir es hier wirklich momentan besser.

LG
Renate

Samstag, 2. August 2014

Obama über die Foltermethoden der CIA

Vielleicht ist Selbsterkenntnis ja ein erster Schritt zur Besserung


Tja ... wie vielen Staaten wirft die USA vor, in Krisenzeiten Fehler gemacht zu haben und verzeiht diese in keiner Weise. Bei den eigenen Fehlern wird da schon eher ein Auge zugedrückt, obwohl das so nicht in Ordnung ist. Ist es ein Unterschied, welcher Staat Menschenrechte mißachtet und grausam handelt? Ich würde sagen nein.

Na ja .. lest mal selbst den Bericht, immerhin hat Obama nun zugegeben, dass die CIA Menschen auf sehr grausame Art und Weise gefoltert hat.


LG Renate

Freitag, 1. August 2014

Rutin hemmt die Blutgerinnung

Habe ich gerade zufällig entdeckt


Meine Pillen von Abtei mit Rutin und Rosskastanienextrakt sind leider ausverkauft. Habe heute nur welche mit nur Rosskastanienextrakt bekommen und bin unsicher, ob die mir auch so gut helfen werden wie die anderen.

Nun war ich suchen, ob es vielleicht auch welche in einer Online-Apotheke gibt und fand dabei zufällig einen Artikel, wo drin steht, dass Rutin auch die Blutgerinnung hemmt, und zwar nebenwirkungsfrei ... sie forschen jetzt daran, daraus vielleicht ein neues Medikament zu machen, das vor Herzinfakt, Schlaganfall und so schützen kann.

Pferde sollte Rutin dann auch deshalb vor Hufrehe schützen .. und ich fand ja unlängst raus, dass Rutin auch reichlich in Eschenblättern drin ist außer in Buchweizenkraut, das bei uns wild ja eigentlich nicht wächst. Eschen aber ja meistens fast überall.

Hier ist der Link über diese Studie:


LG Renate