Freitag, 24. Juli 2015

Hundesteuerfahndung kommt vom alten Bürgermeister Schneider

Der neue Bürgermeister ist noch gar nicht im Dienst


Nur eine kurze Info. Unser neuer Bürgermeister Demmin hat mir geantwortet. Der ist noch gar nicht aktiv, fängt erst im September 2015 in Preetz an zu arbeiten.

Noch ist unser Bürgermeister Wolfgang Schneider, also kommt diese Hundesteuer-Aktion, die auch seinen Namen trägt, auch wirklich noch von ihm selbst.

Meine Meinung dazu. Also ich habe diverse Male gelesen, es sollte dann auch gerecht sein.

Also finde ich auch. Es fällt uns schwer, die Hundesteuer zu bezahlen. Haustiere sind ja generell nicht im Regelsatz für Hartz-IV-Bezieher oder Menschen, die Sozialhilfe oder irgendeine Ergänzung bekmmen, enthalen.

Es gibt übrigens auch Städte und Gemeinden, die für Arme eine Hundesteuerbefreiung oder eine Ermäßigung eingerichtet haben. In Preetz ist das halt nicht so.

Steuern dieser Art sind übrigens nicht dazu gedacht, Leute einzustellen, die damit beschäftigt sind, Hundehaufen zu beseitigen, falls das jemand denken sollte. Das war auch noch nie so.

Die Städte und Gemeinden haben nur die Freiheit, sich alles mögliche auszudenken, um zusätzlich Geld in die Kasse zu kriegen und die Hundesteuer gehört schon sehr lange zu solchen Einnahmequellen.

Bei der Pferdesteuer wäre es übrigens genauso und sollten sie eine einführen dafür, dass man den Fußweg benutzt oder einen Wellensittich hält, wäre es nicht verboten, sondern nichts anderes.

Dass Steuern gerecht sein sollten, das sehe ich auch so. Viele Menschen haben ihren Hund ja angemeldet, wir auch, war bei uns auch noch nie anders. Wir haben aber früher auf dem Land oft nur einen Bruchteil der Summe an Hundesteuer bezahlt wie jetzt in der Stadt, wo ich finde, das ist eine Menge Geld, die die Stadt Preetz hier, wo man ja nichts darf und auch mit Bußgeld belegt wird, sollte der Hund wo in der Stadt hin machen und man nimmt es nicht weg, wo auch fast überall Leinenpflicht ist und sonstwas, genau genommen für Nichtstun kassiert.

Dass da manche Menschen auf die Idee kommen, ihren Hund nicht mehr anzumelden, kann ich durchaus nachvollziehen, denn ich halte die Hundesteuer auch für ungerecht allen anderen Haustierhaltern gegenüber und für eine Geldschneiderei, die schon lange eingebürgert ist, aber dennoch nur etwas ist, um den Menschen das Geld aus der Nase zu ziehen, und zwar ohne irgendeine Gegenleistung.

Menschen, die Hunde halten, tun genauso wie welche, die Pferde halten, viel für die Wirtschaft dieses Landes.

Bei den Pferden hat Bürgermeister Schneider selbst mal so argumentiert, dass die ja auch was einbringen würden, weil die Unternehmen, die an der Pferdehaltung verdienen, ja auch wieder Steuern bezahlen.

Ja das tun auch die, die an der Hundehaltung verdienen.

Auch ein Hund ist meistens versichert, braucht den Tierarzt, sein Futter, ab und zu ein neues Halsband und eine Leine, Hundespielzeug usw. Auch ein Hund sorgt dafür, dass es Firmen gibt, die Steuern an den Staat oder die Stadt zahlen, die davon ganz oder zum Teil leben, dass viele Millionen Menschen in Deutschland Hunde zu den liebsten Haustieren zählen, die es gibt.

Und auch ein Hund sorgt nicht selten dafür, dass die Familie, wo er zu Hause ist, gesünder bleibt .. das spart dem Staat Arzt- und Krankenkassenkosten.

Und auch wenn Hundesteuer wenn denn gerecht sein sollte, darüber sollte man generell mal nachdenken.
 
LG Renate 


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