Freitag, 25. Juli 2014

Info über Anti-Hartz-IV-Aktionen

Ein wahres Wort und Info über geplante Aktionen


Ist aus dem Blog von Inge Hannemann .. lest am besten mal selbst rein.


LG Renate

Neuigkeiten über unsere Fettgewebe

Neue Erkenntnisse um weißes und braunes Fettgewebe


Diesen Text von Netdoktor finde ich sehr interessant. Es gibt neue Forschungsergebnisse über Krebs, die aber auch nützlich bei Übergewicht sein können. Die Former haben ein Zytokin entdeckt, dass dafür zuständig ist, weißes in braunes Fettgewebe umzuwandeln, das ist das Cytokin IL-6.

Das passiert bei Krebs und anderen schweren Krankheiten oft und ist da schädlich, weil die Menschen dann zu sehr abmagern, das wäre aber vermehrt gut bei Übergewicht, weil es da zu wenig gebildet wird. Sport bewirkt übrigens auch, dass mehr Cytokin IL-6 ausgeschüttet wird.

Na ja .. den Rest lest mal selbst, hier ist der Link dahin.


LG Renate 

Donnerstag, 24. Juli 2014

Knabberbäume für Pferde

Besonders gesunde oder ungefährliche Knickbäume und Sträucher


 Alles, was ich hier berichte, ist eine Mischung aus eigenen Erfahrungen und jahrzehntelanger Recherche als Hufrehe-Foren-Admin, aber auch dem Link ganz unten, den ich neulich fand und der mir viele neue Infos über die Inhaltsstoffe von Bäumen und Sträuchern gebracht hat.

Das Foto oben zeigt einen Holunderstrauch mit noch unreifen grünen Früchten.

Kein Pferd, das ich kenne, hat jemals was vom Holunder gefressen. Das ist auch gut so, denn obwohl Holunder viele gute Inhaltsstoffe enthält, ist auch Blausäure darin enthalten, und das riechen die Pferde. Der Geruch des Holunders ist unverwechselbar für sie. Insofern ist der eigentlich giftige Holunder im Knick für Pferde dennoch nicht gefährlich.
Gut am Holunder ist, dass auch Insekten seine Nähe meiden. Deshalb stellen sich Pferde, wenn die stechenden Plagegeister besonders aktiv sind, gern unter Holundersträucher.


Oben links und rechts, das sind Eschenblätter. Eschen gehören zu den Bäumen, die für Pferde besonders gesund sind und einen ganz besonderen Inhaltsstoff enthalten, der sich Rutin nennt. Dieser Stoff dichtet die Wände der Kapillaren ab und schützt so das Herz, den Kreislauf und die Blutgefäße. Auch Quercitrin und diverse Flavonoide sind in der Esche enthalten, außerdem die blutverdünnenden Cumarinderivate, die besonders wichtig bei Vergiftungen und lebensrettend sein können, da viele Giftstoffe das Blut eindicken. Das ebenfalls in der Esche enthaltene Mannit hilft gegen Ödeme und fördert die Durchblutung der Nieren. Eschen im Knick oder auf der Weide sind deshalb ein echter Segen für Pferde, weil sie so eine natürliche Arznei in der Nähe haben, auf die sie bei Bedarf zurückgreifen können.

Bei uns wachsen viele Eschen im Knick oder sogar auf den Weiden.


Auch diese Birkenzweige links habe ich in unserem Knick an der unteren Weide aufgenommen.

In den Blättern und der Rinde von Birken sind wie in allen Bäumen viel Kupfer und zusätzlich viel Zink und Calcium enthalten.

Aber Birken enthalten auch den Wirkstoff Betulin, der gegen Viren und Bakterien schützt, hilfreich bei Tumoren ist und auch gut für die Gesunderhaltung der Leber ist.


Diese hohen Zitterpappeln, die uns im Sommer oft mit ihrem friedlichen Rascheln erfreuen, wachsen zwar in der Nähe unserer Weide, aber nicht unmittelbar im Knick. Allenfalls dürfte das Laub im Herbst auf das Weideland fliegen.

Aber sie sind in der Nähe, um den Tiere einmal einen Strauß Blätter zu pflücken und mitzubringen oder gezielt bei Schmerzen welche zu holen.

Pappeln wirken nämlich ähnlich wie Weiden gut als natürliches Schmerzmittel.

Neben Kalium, Zink und wie immer in allen Bäumen Kupfer enthalten Pappeln genauso wie die mit ihnen nah verwandten Weiden natürliche Salicylate, die gut gegen Schmerzen helfen, aber auch besonders Pferden, die einen Hufrehe-Schub haben, sehr gut helfen, weil sie entzündungshemmend sind.


So ... mehr selbst gemachte Fotos habe ich momentan nicht für Euch und höre jetzt erst einmal wieder mit diesem Bericht über Bäume und Sträucher auf.

Es geht aber bald weiter mit meinen Erzählungen über Knabberbäume und Knabbersträucher und andere Knickbewohner und unsere Pferde.

LG Renate

Schlagwellen, Strömungen und Strudel

Immer wieder neue Nachrichten über Ertrunkene


In den letzten Tagen hörte ich unglaublich oft, dass jemand ertrunken ist. Oft hieß es dann, es wären Warnflaggen wegen gefährlicher Strömungen in der Ostsee nicht beachtet worden oder die Menschen seien sehr weit raus geschwommen, obwohl die Windverhältnisse lebensgefährliche Schlagwellen verursacht haben.

Ich bin ja nun am Wasser geboren und aufgewachsen, und zwar am Lanker See. Ich habe dort im Laufe meines Lebens sehr oft erlebt, dass jemand oder sogar mehrere Menschen in einem einzigen Sommer dort ertrunken sind. Einmal kenterte ein Ruder-Achter mitten auf dem See und nur der Steuermann schaffte es als Einziger, lebend an Land zu kommen. Alle anderen jungen Männer sind damals im Lanker See ertrunken. An diesem Tag gab es auf dem Lanker See auch Schlagwellen, und zwar sehr kurze.

Wer es nicht gewohnt ist, in Schlagwellen zu schwimmen, der wird dabei so viel Wasser schlucken, dass er irgendwann nicht mehr kann und ertrinkt. Ich bin sicherlich eine geübte Schwimmerin, würde aber auch nicht bei Schlagwellen weit auf den See hinaus schwimmen. Das ist viel zu anstrengend an solchen Tagen und man sollte sich selbst nicht überschätzen.

Gefährliche Strömungen bei ablandigem Wind gibt es am Lanker See nicht, aber niemand sollte sich so überschätzen, solche Warnungen am Meer nicht ernst zu nehmen.

Was es in Binnenseen geben kann, sind gefährliche Strudel.

Ich werde nie vergessen, wie eine Freundin von mir, genauso wie ich eine sehr gute Schwimmerin, mit der ich zuweilen über vier Stunden am Stück ganz über den See oder zwischen den Insel entlang von einer Badestelle in Schellhorn bis zur nächsten in Preetz geschwommen bin, zwischen zwei Inseln tauchte und plötzlich war sie weg. Ich tauchte hinterher, kam wieder hoch, und sah sie immer noch nicht, geriet allmählich in Panik. Dann kam sie wieder hoch. Sie war in einen von oben nicht sichtbaren Strudel der Schwentine geraten, der sich durch den Wiederzusammenfluss zwischen den beiden Inseln dort nicht direkt an der Wasseroberfläche, sondern weiter unten bildete.

Sie war geistesgegenwärtig gewesen und hat sich von diesem Strudel bis auf den Grund ziehen lassen, um dann seitlich hinaus zu schwimmen und wieder nach oben zu tauchen. Das muss sehr tief gewesen sein, denn sie war sehr lange unter Wasser gewesen.

Ein ungeübter Schwimmer hätte das nicht geschafft und wäre sicher dabei ertrunken. Rita nicht, die auch sehr gut und lange tauchen konnte, denn als Kinder war eines unserer Spiele im Lanker See, wer in einem Tauchgang mehr Muscheln vom Grund einsammeln kann oder wer geworfene Muscheln beim Hinabsinken wieder einfangen kann und so weiter.

Der Lanker See kann an den tiefsten Stellen bis zu 20 m tief sein. Der Große Plöner See ist an einigen Stellen sogar bis zu 50 m tief.

Urlauber, die hierher kommen, sollten sich nicht überschätzen. Die Ostsee hat ihre Tücken, wie die aktuellen tödlichen Badeunfälle gezeigt haben, aber unsere vielen schönen Binnenseen haben das auch.

Genießt den Urlaub in Schleswig-Holstein, aber unterschätzt Euch nicht und bleibt in Reichweite der DLRG-Schwimmer .. und denkt daran, auch die sind nur Menschen, die zwar besonders gut schwimmen, aber die Ihr in Lebensgefahr bringen könnt, wenn Ihr es übertreibt und sie dann versuchen werden, Euch zu retten.

LG
Renate

Mittwoch, 23. Juli 2014

Wenn ein junger Hund erwachsen wird

Das Pubertier


Ganz süß beschrieben von Nicole. Es lohnt sich, mal reinzuschauen.


LG Renate

Meine Tiere, meine Leben und ich; Teil 2

Anka, ein Start mit Hindernissen

Unser Purzel war nun schon fast ein Jahr nicht mehr bei uns. Aber es fehlte etwas im Leben der Gilbergs. Also beschloss Vater, es muss ein neuer Hund in die Familie. Die Sommerferien hatten gerade begonnen und es war ein Freitag, als wir uns auf dem Weg zu einem Züchter machten. Papa wollte unbedingt einem Schäferhund haben. Wahrscheinlich, weil wir beschlossen hatten, den gesamten Sommer im Wochenendhaus zu verbringen und zusätzlicher Schutz nie verkehrt ist. Der Züchter zeigte uns den Wurf, der nun zum Verkauf stand. Soweit ich mich noch erinnere, liefen da in diesem Welpenzwinger ungefähr 7 Hundebabys umher. Mutti entschied sich gleich für die Hündin, die sich etwas im Hintergrund hielt. Gesehen und gekauft, so war es bei Papa eigentlich immer. Auf dem Weg nach Hause lag Anka neben mir. Natürlich ist ihr die erste Autofahrt nicht so ganz bekommen und sie hat in unseren Ford gespuckt. Dann zu Hause angekommen, zeichnete sich schon ab, wer ihr neues Herrchen werden sollte. Denn immer, wenn sich Anka bedroht fühlte, kam sie Schutz suchend zu mir. Anfang der Woche sollte es dann zum Wochenendhaus gehen. Dort war es auch einfacher, die Kleine stubenrein zu bekommen. Tür auf, Hund raus und gut war's. Doch dann kam der große Schock! Der Hund hatte keinen Appetit mehr. Also zum Dorftierarzt. Seine nüchterne Diagnose lautete Welpenstaupe. Aber irgendwie hat er unsere kleine Anka wieder auf die Beine bekommen. 

 
    







Sie erholte sich recht schnell und war von da an immer in meiner Nähe. Ihre Erziehung war recht unkompliziert. So dauerte es nicht lange und Anka und ich waren dauernd zusammen auf Tour. Wir streiften über Wiesen und Felder und durch die vielen Kiefernwälder. Anka, sie hieß übrgens laut ihrer Papiere Gilda von der Recke, war immer da, wo ich auch gerade rumtobte. Auf unserem Grundstück gab es ab da auch keine Kaninchen mehr. Dafür sorgte Anka. Aber nur auf dem Grundstück machte sie Jagd auf die Hoppelmänner. Außerhalb wurden sie nur kurz aufgescheucht, ein paar Meter die Spur verfolgt und dann ging Anka wieder an meiner Seite. Und legte ich mich irgendwo auf eine Wiese, um etwas zu dösen, passte Anka auf mich auf. Keiner kam auch nur ansatzweise näher als ca. 5 Meter an mich heran. Später lernte Anka auch, wie man neben dem Fahrrad laufen muss. Ich war nämlich inzwischen in die Pubertät gekommen und hatte auch so meine eigenen Interessen. Sehr oft nahm ich Anka auch einfach mit auf Derby. 




So im Alter von 8 Jahren wurde Anka krank und der Tierarzt stellte leider die falsche Diagnose. Es war eben nicht das typische Hüftleiden sondern eine akute Gebärmutterentzündung, wie dann später ein anderer Tierarzt feststellte. Zwar wurde Anka auch diesmal wieder gesund, aber die Entzündung hatte ihre Spuren hinterlassen. Das Herz- Kreislaufsystem war sehr in Mitleidenschaft genommen und nach ca. 2 Jahren bekam die Kleine Wasser in die Lunge. Anfangs halfen die Medikamente auch, aber dann folgte ein extrem heißer Sommer und Anka wollte kaum noch vor die Tür. Ab und zu war auch das typische Rasseln beim Atmen zu hören. Wir, Vater und ich, sind dann extra nach Hannover zum Tierarzt gefahren. Nach der Untersuchung sagt er dann, dass Anka diesen Sommer nicht überleben wird und wir sie erlösen sollten. So übergaben wir sie dem Tierarzt und holten am Nachmittag ihre Leine, die natürlich sofort in der nächsten Mülltonne landete, ab. Erst gegen Abend waren Vater und ich soweit, dass wir wieder ins Wochenendhaus fahren konnten.



Meine Internatsferien waren dann auch schon bald danach zu Ende und ich musste wieder nach Langeoog. Anka hat damals ein sehr tiefes Loch in unseren Herzen hinterlassen. Meine Gedanken kreisten fast immer nur um Anka. Aber dieses Mal sollte es nicht so lange dauern, bis Hund Nummer 3 die Familie eroberte. Doch davon erzähle ich in Teil 3.


LG Jürgen

Dienstag, 22. Juli 2014

Die neue Pferdeschleuse

Wenig Arbeit, große Wirkung


Wir haben gestern auf der Apfelweide für die Pferde eine Schleuse gebaut. War ganz einfach. Drei Steckpfähle mit etwas Abstand vor dem eigentlichen Tor aufgestellt .. zwei Torfedern mit Griffen ran und dazwischen halt genug Platz für ein Pferd.

Heute haben wir das mal ausprobiert. Jürgen führt die Pferde jetzt zwar einzeln hin und zurück, aber das Problem der Gefahr, dass eins weg rennt, wenn ein anderes raus geholt wird, ist jetzt komplett vorbei. Man kann die Tiere sicher hin und zurück bringen, zumindest Jürgen, den die Pferde ja alle akzeptieren, auch wenn sie aufgeregt sind.

Das ist sehr schön. Wenn ich die Knipse mal wieder mit im Stall habe, werde ich Bilder davon machen. Es war ganz einfach, wir hätten das ruhig schon früher machen sollen, denn ohne die Schleuse war das Hin- und vor allen Dingen das Zurückbringen oft eine reine Angstpartie.

LG
Renate