Da bin ich doch grade über diesen Artikel gestolpert. Auf der einen Seite bin ja ganz froh, dass sich da bis jetzt alles zum Guten wendet.
http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/willich/nachrichten/pferdeseuche-kein-weiteres-tier-infiziert-1.2962103
Aber manchmal hasse ich meinen Kopf.
Mir kam sofort eine ganz andere Geschichte in den Sinn. nämlich der Handel mit Pferden, die eingentlich eingeschläfert werden sollten und dann doch wieder weiter verkauft wurden. Damals wurde ein Pferd mit Druse ( eine hochgradig ansteckende Krankheit) nicht eingeschläfert, sondern verkauft. Und nun hat der Käufer dieses Pferdes ein Riesen-Problem. Er kann sein Pferd zum einen nicht mehr richtig nutzen, Ausritte usw und zum anderen wird der Hof, auf dem das Pferd gehalten wird, immer ein "Druse-Hof" bleiben. Denn auch wenn die Krankheit nicht ausbricht, ist jedes Pferd des Hofes ein potentieller Überträger und damit zeitlebens für andere Artgenossen eine Gefahr.
Ich bin ja auch dafür, dass man Pferde nicht einfach einschäfern sollte, aber manchmal muss es eben sein. Und ich verurteile die Leute, die ohne Rücksicht auf andere nur ihren Gewinn sehen. Denn soweit ich mich erinnere, sind diese Leute nie wirklich verurteilt worden und machen fröhlich weiter. Natürlich unter dem Deckmantel der Tierliebe.
Ich will jetzt auch keinen hier verurteilen, aber vielleicht denkt der eine oder andere mal darüber nach, ob nicht unter Umständen mit der Tierliebe auch nur übertrieben wird, damit einige wenige satte Gewinne machen können.
LG Jürgen
Donnerstag, 23. August 2012
Mittwoch, 22. August 2012
Eine sehr interessante Studie über die Auswirkungen der Euro-Einführung!
Ich habe den Link eben von einer Freundin bekommen, ist sehr interessant. Der Euro ist nicht für jeden schlecht, aber für die Bevölkerungsschichten mit eher niedrigem Einkommen in Deutschland war er nicht gut und ist sicher auch ein Grund mit, dass es uns heute überwiegend in diesem Land so schlecht geht.
http://wirtschaft.t-online.de/ubs-studie-wer-wirklich-vom-euro-profitiert-hat/id_58885684/index
LG
Renate
Sehr hohe Hufrehe-Gefahr im September !!!
Viele Menschen glauben, dass es die meisten Hufrehe-Fällt im Mai gibt, aber das ist nicht richtig. Der Mai ist nur der Monat, an dem es statistisch gesehen die zweithöchste Gefahr für den Ausbruch eines Hufrehe-Schubes gibt.
Wir haben jetzt Ende August 2012 und ich möchte einfach noch einmal warnen. Jeder Besitzer eines Pferdes, das schon einmal an Hufrehe erkrankt war, sollte im September besonders aufmerksam auf sein Pferd achten und sofort den Tierarzt rufen, falls er etwas bemerkt, das auf einen neuen Hufrehe-Schub hindeuten könnte, denn sofortiges Handeln verhindert fast immer, dass ein Schub schlimm wird.
Aber selbst Pferde, die noch nie Hufrehe hatten, kann es irgendwann treffen. Junge Pferde bekommen selten Hufrehe. Meistens sind sie etwas älter und auf jeden Fall nicht mehr im Wachstum, wenn es sie zum erstenmal trifft. Deshalb gilt für Hufrehe ein Grundsatz. Passt besonders in den gefährlichen Monaten Mai und noch mehr im September sehr gut auf Eure Pferde auf. Wenn Ihr meint, dass Euer Pferd irgendwie merkwürdig läuft oder gar viel liegt wie Chiwa oben auf den Fotos, ruft besser einen Tierarzt an.
Auf den drei Fotos oben seht Ihr mich und Chiwa bei vorsichtigen ersten Schrittübungen nach einem Hufrehe-Ausbruch. Ich denke, man kann erkennen, dass Rehepferde dazu neigen, den Zehenbereich zu entlasten und eher auf den Trachten laufen und um so im Gleichgewicht zu bleiben, den Kopf eher tief halten und insgesamt ausgesprochen verkrampft wirken. Solltet Ihr im Herbst so etwas beobachten, sofort den Tierarzt anrufen und eine Heparin-Spritze geben lassen, das Pferd von der Weide nehmen und mit gutem Heu, nicht Heulage !!!!, füttern. Mehr Infos geben ich selbst und meine Mitglieder in unserem Hufrehe-Forum Euch gern. Bitte bei Bedarf hier registrieren - Gäste können auch so schreiben - ich schalte Euch für das Forum frei, sobald ich meine e-mails abhole und sehe, dass Ihr kein Bot seid. Ich schalte deshalb frei, weil sich leider so viele Bots bei mir registrieren, die ich dort nicht haben will, um unser Forum mit Spam-Werbung zu überfluten.
Ein Pferd, das einen Hufrehe-Schub hat, kann nicht schnell weglaufen oder ausweichen. Auch wenn Pferde nunmal Herdentiere sind und man ein Pferd nach Möglichkeit nicht alleine lassen sollte, macht es oft Sinn, ihm einen sicheren Bereich in der Nähe seiner Pferdefreunde abzustecken, wo es die anderen zwar um sich hat, sie es aber nicht jagen, beißen, treten oder gar schwer verletzten könnten.
Ansonsten ist Vorbeugen immer besser als heilen. Gerade in Monaten mit hoher Rehegefahr ist regelmäßiges Training für alle Pferde gut. Pferde, die täglich was tun müssen, sind bei gleicher Ernährung und gleichen Witterungsbedingungen weniger in Gefahr, Hufrehe zu bekommen als Pferde, die nur fressen und sich kaum bewegen.
Wo konkret die Gründe für die besonders hohe Hufrehe-Gefahr im September liegt, darüber streiten sich bis heute sogar die Wissenshaftler. Ich persönlich war noch nie ein Fruktan-Theorie-Fan und werde es auch nicht mehr werden. Dazu verstehe ich inzwischen nämlich zu viel von Hufrehe, da ich mich seit über 10 Jahren als Admin eines Hufrehe-Forums und Eigentümerin eines Ponys mit Hufrehe-Neigung mit dem Thema befasst habe.
Meine Meinung zu der besonders hohen Hufrehe-Gefahr im Spätsommer/Herbst ist folgende:
Oft wächst nach dem Sommer das Gras frisch nach und ist besonders zucker- und eiweißreich. Bei Pferden, die zum metabolischen Syndrom neigen, ist Eiweiß genauso schädlich wie Zucker. Den meisten Menschen scheint nicht klar zu sein, dass gerade Eiweiß, das zu viel aufgenommenm wird, vom Stoffwechsel unter Abspaltung der Stickstoff-Kette ebenfalls als Zucker verstoffwechselt wird. Im Gegensatz zu nur Zucker fällt dann zusätzlich noch viel Harnstoff an, den das Pferd wieder los werden muss, was den Stoffwechsel ebenfalls noch ergänzend belastet.
In den Knicks um die Weiden wachsen oft Eichen oder Buchen, die im Spätsommer und Herbst Eicheln und Bucheckern abwerfen, beides ist in großen Mengen Gift für Pferde und kann Hufrehe auslösen, wenn sie zu viel davon fressen.
Auch Obstbäume im Knick bewirken das gleiche. Obst für Pferde ist gesund, zu viel Obst natürlich nicht. Was in Maßen sehr gesund ist, kann im Übermaß, also kiloweise gefressen, das womöglich unreif, nicht nur Hufrehe, sondern auch eine lebensgefährliche Kolik auslösen.
Hinzu kommen oft unentdeckt Spaziergänger, die gerade im Spätsommer sonstwas über den Zaun werfen können. Das müssen nicht nur viel zu viele Äpfel und Birnen, Eicheln oder anderes sein, das können sogar herunter gefallene Pflaumen sein, die den Pferden dann gut gemeint von "den lieben Nachbarn" verfüttert werden. Schon zu viel Brot von solchen Zaungästen ist ja schädlich genug, gepaart mit dem Fallobst aus ihren Gärten im Spätsommer aber oft dann der Grund, warum wir uns wundern, dass unser Pferd Hufrehe bekommen hat und oft nicht einmal wissen warum.
Viel Sport kann übrigens auch bei sowas auf keinen Fall schaden, also denkt daran, gerade um diese Jahreszeit Eure Pferde bewegen, am besten schon etwas Heu oder ein gutes Strukturmüsli füttern, was ausgleichend auf zu viel Obst, Eicheln und so weiter wirken kann und genau beobachten, ob sich Eure Pferde auch normal bewegen und falls nicht, Tierarzt rufen, sofort vorbeugend eine Heparin-Spritze geben lassen und runter vom Gras und Heu füttern und Hufe mit kaltem Wasser kühlen.
Statistisch betrachtet, gibt es noch einen ganz anderen Grund außer frischem, eiweißreichen Gras für die besonders hohe Hufrehe-Gefahr im Mai und September. Aus welchen Gründen auch immer, die kosmischer Natur sein müssen, ist der Luftdruck im September grundsätzlich am höchsten und im Mai am zweithöchsten. Ein hoher Luftdruck aber bewirkt eine höhere Ausschüttung des Hormons ACTH bei jedem Lebewesen. Schon beim Menschen gibt es den alten Spruch, dass am meisten sterben, wenn die Blätter kommen und wenn sie fallen, weil in diesen Monaten das Immunsystem besonders instabil ist. Und das ist es immer dann, wenn die ACTH-Werte zu hoch sind, was die Funktion des Insulins hemmt und die körpereigene Cortisol-Ausschüttung steigert. Das ist beim Menschen nicht gut in Bezug auf Schlaganfall und Herzinfarkt und beim Pferd in Bezug auf Hufrehe. Ich persönlich nenne Hufrehe deshalb auch gern Fußinfarkt bem Pferd.
Viel Glück für alle Pferdehalter, das es Euch im September 2012 nicht erwischt und falls doch, dass Ihr es rechtzeitig bemerkt und Euer Pferd deshalb keine schlimmen Schäden davon trägt.
LG
Renate
Ich werde gnadenlos unterdrückt.
Hilfe, ich werde gnadenlos von der
Weibchenpower der Gattung Säugetier unterdrückt. Um das zu
verstehen muss ich etwas ausholen.
Wir besitzen zwei Pferde, beides sehr
eigenwillige Stuten.
Dann ist da noch Blanka, unsere Katze. Also
befinden sich mit meiner Partnerin Renate VIER weibliche Wesen in der
Familie. Dem gegenüber gibt es aber nur unseren Hund und mich in der
Kategorie „männlich“. Wobei Boomer sich auch mehr an Frauchen
hält, weil die ja das Futter verwaltet. Und neuerdings macht auch
unsere Katze Blanka einen auf OBERZICKE.
Das sieht dann folgendermaßen aus.
Renate geht an Blanka vorbei. In der Regel döst Blanka dann einfach
weiter. Aber sobald ich den Raum betrete, Ist die Katze hellwach und
werde ich sehr energisch angemautzt. Nicht nur einmal, nein es artet
meistens in ein andauerndes Gemecker aus. Nur mit ausgiebigem
Geschmuse kann dieses Gemautze kurzfristig unterbrochen werden. Denn
nach ein paar Sekunden Kraulen fängt das Gemecker wieder an. Dabei
hat Blanka eigentlich bis dato ruhig auf ihrem Lieblingsplatz
gelegen, und zwar satt und zufrieden.
Warum also werde ich ständig angemault
und nicht Renate? Wahrscheinlich nur deswegen, weil ich männlich
bin. Eine andere Erklärung fällt mir leider nicht dazu ein.
Fazit:
Bei einem Verhältnis weiblich zu
männlich von 4,5 zu 1,5 hat der Herr im Hause nichts zu melden. Ich
werde also gnadenlos unterdrückt.
LG Jürgen
Dienstag, 21. August 2012
Montag, 20. August 2012
Das heißeste Wochenende des Jahres 2012
Tagsüber hält man es hier am besten nur drinnen aus, und auch das kaum, selbst unsere Katze liegt nicht mehr in der Sonne, sondern hat sich unter der Wäschespinne eingerichtet ...
Na ja, da konnte ich sie schlecht fotografieren, hier sitzt sie noch morgens in der Tür und fragt nach Frühstück.
Ich wollte Euch mal ein paar Fotos von Samstag am Lanker See hier zeigen, als wir dort tagsüber baden waren ...am Sonntag waren wir klüger und sind erst abends hin, da war es nicht so heiß. Das Wasser in Lanker See, der so flach ist, was Ihr gleich sehen werdet, ist momentan dort lauwarm.
Ein Schwanenpaar, das ein Junges hat .. aber da sehr weit weg. Auf dem Rückweg haben wir sie von näher dran erwischt.
Die Eltern sind links und ganz rechts und vor dem einen Schwan links schwimmt das Junge, wenn man genau hin schaut.
Wenn Ihr auf diesem Foto genau geradeaus schaut, seht Ihr hinten einen weißen Strich .. das ist ein Graureiher, an den ich leider nicht näher ran gekommen bin.
Da ist der Boomer schon am Baden.
Alleine waren wir allerdings nicht am Strand wie sonst so oft, weil zwei Kanadier angepaddelt kamen. Auch am Sonntag waren wir nicht alleine, sondern es waren einige Leute dort. Die Hitze lockt zur Zeit doch viele Menschen hier ans Wasser, auch in eher entlegene Gegenden wie den Lanker See.
Schwimmen ist im Lanker See allerdings momentan schwierig .. im Tiefen unmöglich, muss immer ganz weit raus und dann im flachen Wasser zurück, weil das Wasser so einen Tiefstand wie selten hat.
Das auf dem Foto eins höher ist ein Wasserfloh, den Jürgen fotografiert hat.
Nachdem ich mich wieder angezogen hatte, ging es dann heim .. es wurde auch sehr heiß, denn wir waren am späten Vormittag los, was sich bei den Temperaturen als Fehler rausgestellt hatte. Zu den Pferden sind wir dann auch spät abends, was auch besser war.
Da hat Boomer, der Stöckchen-Fan, das richtige "Stöckchen" entdeckt. Schaut mal gleich, wie weit er das an Land gezogen hat, nachdem Jürgen es ein Stück ins Wasser geworfen hatte.
Da oben war Boomer dann so k.o., dass er aufgab.
Da holt Boomer ein etwas handlicheres Stöckchen.
Solche Tage liebt der Boomer immer besonders.
Gleich folgen noch einmal Fotos von den Schwänen, die auf dem Rückweg näher an uns dran waren .. teils aber schwer zu erkennen, weil Gebüsch davor ist, also bitte genau hinsehen.
So .. mit diesen Schwänen höre ich heute auf. Wie gesagt, waren wir abends noch im Stall, sonntags erst abends dort baden und noch später auch wieder im Stall, weil arbeiten mit den Pferden gar nicht gegangen wäre. Auch heute vormittag haben wir die beiden nur gestriegelt und gefüttert. Es ist einfach zu heiß gewesen, um viel zu tun.
LG
Renate
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